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Wohnmobil­versicherung – darauf sollten Besitzer achten

Nach wie vor nutzen viele Urlauber für die große Sommerreise ein Wohnmobil, denn so nehmen sie gewissermaßen ihr eigenes Zuhause mit auf die Straße. Wie jedes Kraftfahrzeug muss jedoch auch das Wohnmobil eine Haftpflichtversicherung haben. Eine spezialisierte Wohnmobilversicherung beinhaltet dabei meist noch mehr Leistungen als die herkömmliche Kfz-Haftpflicht. Daneben gibt es auch für das Wohnmobil eine Voll- und Teilkaskoversicherung sowie Zusatzversicherungen – zum Beispiel die Inhaltsversicherung, die das Inventar in dem Fahrzeug schützt. Es ist also ratsam, sich vor dem Abschluss einer Wohnmobilversicherung über den Leistungsumfang der verschiedenen Versicherungsanbieter zu informieren.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Eine Wohnmobilversicherung muss aufgrund des Verwendungszwecks meist etwas mehr Leistungen bieten als eine klassische Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist auch für Wohnmobile Pflicht. Daneben ist eine Voll- bzw. Teilkaskoversicherung ratsam.
  • Häufig kann die Wohnmobilversicherung auch mit einer Wohngebäudeversicherung gekoppelt und so eine deutliche Ersparnis erreicht werden.

Inhalts­verzeichnis

    Mit dem Wohnmobil praktisch ins Ausland verreisen

    Wohnmobile sind praktische Reisebegleiter. Auf kleinstem Raum bieten sie allen Komfort, den man sich im Urlaub wünscht, ohne ortsgebunden zu sein. So wird der Weg bereits zum Ziel, denn unterwegs kann an jeder beliebigen Stelle Halt gemacht werden, ohne dass vorher Hotelzimmer oder Ferienwohnungen gesucht und gebucht werden müssen. Auch spontane Routenänderungen sind mit dem Wohnmobil kein Problem, denn Küche, Schlafraum, Bad und Wohnzimmer reisen immer mit. Die Ausstattung des privaten Wohnmobils hängt dabei ganz von den individuellen Wünschen und dem verfügbaren Budget ab.

    Wohnmobilhersteller lassen keine Wünsche offen

    Natürlich kann statt des kompakten Busses auch ein größeres Wohnmobil ausgewählt werden. Besonders luxuriös ausgestattete Wohnmobile können sogar über einen Pool auf dem Dach verfügen und im Heck Stauraum für Kleinwagen oder Motorroller bieten. Für enge Gassen mittelalterlicher Städte sind diese Maximobile kaum geeignet, aber dafür bietet der mitgeführte Pkw ausreichend Flexibilität, um wendig und spritsparend die nähere Umgebung zu erkunden, nachdem das Wohnmobil abgestellt wurde. Eine weitere Alternative sind Wohnwagen, die als Anhänger an dem Pkw angehängt werden. Das Auto kann dann am Ferienort auch ohne Anhänger genutzt werden, allerdings ist der Fahrkomfort eines Wohnmobils deutlich höher.

    Mit einer Wohnmobilversicherung gegen Gefahren abgesichert

    Damit sorgloses und flexibles Reisen möglich ist, sollte bei einem Wohnmobil auf einen ausreichenden Versicherungsschutz geachtet werden. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist auch für Wohnmobile Pflicht. In welchem Umfang diese abgeschlossen werden muss, hängt nicht nur von den persönlichen Vorlieben ab, sondern vor allem von Größe, Gewicht, Leistung und Preis des versicherten Wohnmobils.

    Sonderregelungen für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen

    Bei einem gut ausgestatteten Wohnmobil ist ein Gewicht von 3,5 Tonnen schnell erreicht. Für die Steuer gilt: Liegt das Wohnmobil über dieser Gewichtsgrenze, gilt es nicht mehr als Pkw, sondern als Lkw. Hieraus ergeben sich einige Besonderheiten, beispielsweise, dass die Besteuerung als Lkw stattfindet. Fahrer, die ihren Führerschein nach dem 31. Dezember 1998 erworben haben, dürfen solche Fahrzeuge nur fahren, wenn sie eine zusätzliche Prüfung für die Fahrzeugklasse C1 ablegen. Fahrer mit einem älteren Führerschein, die statt Klasse B noch die Klasse 3 erworben haben, dürfen hingegen ohne zusätzliche Prüfung Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen, also auch ein Wohnmobil, bewegen. Auf die Wohnmobilversicherung hat das Fahrzeuggewicht jedoch keine Auswirkungen: Das Fahrzeug gilt immer dann als Wohnmobil, wenn es als solches auch in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist.

    Wohnmobilversicherung erweitert den Schutz

    Neben der normalen Haftpflichtversicherung ist eine spezielle Wohnmobilversicherung ratsam. Denn diese beinhaltet je nach Wunsch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung, die nicht nur Schäden abdeckt, die mit dem Wohnmobil verursacht worden sind, sondern auch solche, die am Wohnmobil selbst entstehen. Falls du vorhast, mit dem Wohnmobil auch Reisen ins Ausland zu unternehmen, dann solltest du darauf achten, dass die Wohnmobilversicherung europaweite Gültigkeit hat oder zumindest in den Ländern gültig ist, in die du verreisen möchtest.

    Bei Wohnmobilen ist die Haftpflichtversicherung Pflicht

    Auch bei der Haftpflichtversicherung gibt es Unterschiede. Diese liegen vor allem in der Deckungssumme und in den zusätzlichen Leistungen wie der sogenannten Mallorca-Police oder einer Umweltschadenversicherung. Die Deckungssumme für Sach-, Personen- und Vermögensschäden kann beispielsweise bei 50 oder 100 Millionen Euro liegen, wobei die Summe pro Person meist auf acht bis zwölf Millionen Euro beschränkt wird. Die Mallorca-Police haftet, wenn du im Ausland einen Mietwagen nutzt und mit diesem einen Unfall verursachst.

    Ist die Deckungssumme der Mietwagenversicherung niedriger als die der heimischen Autoversicherung, übernimmt die Mallorca-Police die Differenz zur deutschen Versicherungssumme. Die Mallorca-Police greift zudem immer dann, wenn am Urlaubsort ein Wohnmobil angemietet wird. Sie zahlt aber auch, wenn ein normaler Miet-Pkw am Urlaubsort genutzt wird.

    Gut zu wissen: Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen, die sich aus der Miete ergeben, zählt als Gerichtsstand der Ort, an dem das Fahrzeug angemietet wurde. Als Mieter ist man also besser beraten, wenn das Auto oder Wohnmobil bereits vor Reiseantritt von zu Hause aus gebucht wurde.

    Teilkasko übernimmt Schäden am Wohnmobil

    Die Teilkaskoversicherung haftet für Schäden am Wohnmobil. Diese können beispielsweise durch Diebstahl und anschließenden unsachgemäßen Gebrauch, Zusammenstöße mit Wild, Kurzschlüsse, Brände oder extreme Witterungsbedingungen entstehen.

    Vollkasko zahlt bei selbstverursachten Schäden

    Die Vollkasko-Versicherung übernimmt alle Leistungen, die auch die Teilkasko abdeckt. Hinzu kommen allerdings Unfallschäden am Wohnmobil, die selbst- oder fremdverschuldet wurden. Auch Schäden durch Vandalismus werden von der Vollkaskoversicherung reguliert.

    Besonderheiten bei den Leistungen

    Um die bestmögliche Wohnmobilversicherung zu finden, ist ein Vergleich verschiedener Anbieter ratsam. Oft unterscheidet sich der Leistungsumfang nämlich deutlich. Um Geld zu sparen, kann zudem geprüft werden, ob die Versicherung verbesserte Konditionen für Besitzer einer Wohngebäudeversicherung anbietet. Bei einigen Versicherungen werden diese beiden Versicherungen miteinander gekoppelt. Einige Hausratversicherungen können gegen Aufpreis aufgestockt werden, um den beweglichen Hausrat im Wohnmobil mitzuversichern. Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Inhaltsversicherung abzuschließen.

    Bei dem Abschluss einer Wohnmobilversicherung sollte berücksichtigt werden, dass ein Wohnmobil auf einer Reise in bestimmten Urlaubsländern möglicherweise anderen Gefahren ausgesetzt ist als der heimische Pkw auf dem Weg zur Arbeit. So existieren beispielsweise Teilkasko-Versicherungen, die Schäden mit Haarwild – zum Beispiel Bären – ausgleichen, aber auch welche, bei denen der Zusammenstoß mit allen Tieren versichert ist. Eine Ausnahme bilden dabei jedoch Haustiere. Daneben kann auch die Absicherung gegen Schäden durch Tierbisse oder Schnee- und Dachlawinen sinnvoll sein.

    Bestmöglicher Schutz während der gesamten Reise

    Nicht nur während der Fahrt ist ein Wohnmobil zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Viele Reiseziele lassen sich am einfachsten mit der Fähre erreichen und auch im Reiseland können Streckenabschnitte ohne Fähre unpassierbar sein. Nicht nur bei hohem Seegang kann das Wohnmobil auf der Überfahrt beschädigt werden. Daher sollten Wohnmobilbesitzer darauf achten, dass Fährüberfahrten im Leistungsumfang enthalten sind. Gleiches gilt für die Standzeiten auf Campingplätzen, zum Beispiel für Dauercamper. Hier sollte man prüfen, ob die Vollkaskoversicherung auch lange Standzeiten umfasst.

    Kfz-Schutzbrief leistet schnelle Hilfe vor Ort

    Für die Fahrt ins Ausland ist ein Kfz-Schutzbrief sinnvoll. Denn damit sind Urlauber nicht nur finanziell gegen Schäden abgesichert, sondern bekommen auch schnelle Hilfestellung vor Ort. So organisiert der Pannendienst den Transport des Wohnmobils in die nächste Werkstatt und zahlt eventuelle Übernachtungskosten der gestrandeten Reisenden.

    Vor allem bei großen Wohnmobilen, die nicht mit dem normalen Führerschein bewegt werden dürfen, stellt der Ausfall des Fahrers ein Problem dar. Hier kann der Schutzbrief ebenfalls helfen, indem ein Ersatzfahrer angefordert werden kann. Muss die Reise abgebrochen werden, wird der Rücktransport von Wohnmobil und Reisenden an den Heimatort organisiert.

    Saisonkennzeichen und Abmeldung machen die Versicherung günstiger

    Eine Möglichkeit, die Wohnmobilversicherung möglichst günstig zu halten, ist die Verwendung eines Saisonkennzeichens. Nutzt du dein Wohnmobil ohnehin nur in den Sommermonaten, kann es für die Wintermonate stillgelegt werden. Hierfür gibt es spezielle Saisonkennzeichen, wie sie auch Motorrad - oder Cabriofahrer oft nutzen. Für die Zeit, in der das Auto ruht, werden in der Regel keine Beiträge von der Versicherung erhoben. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug nicht auf öffentlichem Grund steht, sondern auf einem Privatgrundstück oder in einer Garage.

    Neben dem Saisonkennzeichen gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Kosten einzusparen: die vorrübergehende Abmeldung des Fahrzeugs. Während man sich mit einem Saisonkennzeichen auf einen Startmonat festlegen muss, kann man mit der Ab- und Anmeldung beispielsweise spontan auf das Wetter reagieren und die Inbetriebnahme des Fahrzeugs beliebig verlegen. Kostenpunkt pro An- und Abmeldung: je nach Zulassungsstelle ca. 15 bis 20 €. Zum Vergleich: Um ein Saisonkennzeichen ändern zu lassen, muss man mit etwa 50 bis 60 € rechnen.

    Campingversicherung für Wohnwagen ohne eigenen Antrieb

    Wer mit eigenem Pkw und Wohnwagen-Anhänger reist, ist mit einer Camping- oder Wohnwagenversicherung gut beraten. Diese versichert Schäden an Wohnwagen und Mobilheimen, die über keinen eigenen Antrieb verfügen.

    Versichert wird das Wohnmobil meist gegen Umweltschäden sowie Schäden durch Brand, Explosion, Einbruch und Diebstahl. Ob das Inventar auch versichert ist, hängt von der Art der Versicherung ab: Bei Campingversicherungen für Dauercamper ist dies oft der Fall, bei einer klassischen Wohnwagenversicherung muss in der Regel eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden.

    Mit diesen 3 Expertentipps findest du die passende Wohnmobilversicherung!

    Wenn auch du stolzer Besitzer eines Wohnmobils bist, dann solltest du unbedingt an die passende Wohnmobilversicherung denken – denn nichts ist ärgerlicher, als bei einem Unfall auf den Kosten sitzen zu bleiben! Der Vergleichsrechner informiert dich schnell und unkompliziert über die einzelnen Versicherungen. Doch worauf solltest du bei der Auswahl der richtigen Wohnmobilversicherung achten? Bei der Antwort auf diese Frage können dir sicherlich die folgenden 3 Tipps von Dieter Scheffler, Versicherungsexperte bei der RMV Reisemobilversicherung , helfen.

    Dieter Scheffler ist Geschäftsführer der RMV Reisemobilversicherung. Die RMV ist spezialisiert auf das Versichern von Wohnmobilen und Wohnwagen und gehört mit mittlerweile 30 Jahren Erfahrung zu den Top-Anbietern in diesem Bereich.
    Dieter Scheffler, RMV
    • Schadenfreiheitsklassen beachten
    • Mit den Schadenfreiheitsklassen, kurz SF-Klassen, bekommt der Versicherungsnehmer günstigere Beiträge, je länger er unfallfrei ist. Manche Anbieter staffeln maximal bis zur SF10, welche dann 10 schadenfreien Jahren oder mehr entspricht, andere bis zur SF20 (20 oder mehr schadenfreie Jahre). Wer ein Fahrzeug neu versichert, dem bieten Versicherungen jedoch oft auch Sondereinstufungen an, bei denen man direkt mit einer höheren SF-Klasse beginnen und somit direkt günstigere Beiträge bekommen kann. Bei der RMV kann dies unter Umständen bereits die SF8 sein. Ein Vergleich dieser Regelungen lohnt sich also.

    • Inhaltsversicherung könnte sich lohnen
    • Ein Wohnmobil dient oft als zweites Zuhause. Und dementsprechend viele Gegenstände und Gepäck führt man oft mit sich. Diese sind nur in den seltensten Fällen über die normale Hausratversicherung abgedeckt. Je nach Wert der mitgeführten Gegenstände kann sich eine spezielle Inhaltsversicherung deshalb schnell lohnen. Auf Wohnmobile spezialisierte Versicherungen, wie auch die RMV es ist, bieten Inhaltsversicherungen in verschiedenen Varianten an.

    • Schutzbrief – eine sinnvolle Investition
    • Ein Schutzbrief umfasst die Pannenhilfe und deckt entsprechende Folgekosten, zum Beispiel Übernachtungen oder den Rücktransport. Bei manchen Anbietern wird er obligatorisch zur Fahrzeugversicherung hinzugerechnet, bei anderen ist er optional hinzubuchbar. Hier sollte man darauf achten, ob es Begrenzungen für Höhe, Länge oder Gewicht des Fahrzeugs gibt, da nicht alle Schutzbriefe optimal auf Wohnmobile, sondern teils nur auf PKW ausgerichtet sind. Auch die Obergrenze für die versicherten Abschleppkosten ist dann für Wohnmobile oft zu niedrig angesetzt. Außerdem lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, auf welche Reisedauer der Schutzbrief begrenzt ist. Die RMV hat im Schutzbrief zusätzlich einen Auslandsschadenschutz, mit dem Schäden unkompliziert nach deutschem Recht reguliert werden, sodass am Ende zum Beispiel die Kosten schneller übernommen werden können.

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