Nebenkosten in der Miete oftmals falsch abgerechnet

Ein großer Kostenpunkt sind für viele Haushalte in Deutschland die Nebenkosten. Miete und Nebenkosten können die Haushaltskasse enorm belasten – umso wichtiger ist es, etwaige Nachzahlungen nicht einfach zu leisten, sondern erst einmal zu überprüfen. Laut Mieterbund ist beinahe jede zweite Nebenkostenabrechnung falsch oder fehlerhaft. Zahlt der Verbraucher anstandslos die Nebenkosten, kann die Miete erheblich steigen. Ob Haus oder Wohnung – Nebenkosten können erheblich die Miete steigern. Die Nebenkosten sind dabei in der Betriebsverordnung gesetzlich definiert und setzen sich zusammen aus kalten und warmen Betriebskosten. Zu den warmen Nebenkosten gehören die Heizkosten sowie die Warmwasserversorgung.

Inhalts­verzeichnis

    Nebenkosten: Miete kann sich deutlich verteuern

    Zu den Nebenkosten in der Miete gehören eine Vielzahl an verschiedenen Posten. Diese darf der Vermieter in den Nebenkosten für Wohnung oder Haus auf den Mieter umlegen. Zu den Nebenkosten gehören unter anderem die Kosten für die Wasserversorgung und Entwässerung, die Heizkosten sowie die Kosten für die Warmwasserbereitung, eventuelle Fahrstuhlkosten, die Kosten für die Müllabfuhr, für die Beleuchtung im Treppenhaus und in den Kellerräumen, aber auch Kosten für die Gartenpflege, für vorhandene Wascheinrichtungen, für die Hausreinigung, eine Gemeinschaftsantennenanlage und die Schornsteinreinigung, die der Vermieter auf den Mieter umlegen kann - nach geltendem Mietrecht. Nebenkosten können dadurch eine große Belastung für den Mieter darstellen. Auch die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks können auf den Mieter umgewälzt werden, so zum Beispiel die Kosten für die Sach- und Haftpflichtversicherung.

    Nebenkosten nicht anstandslos zahlen

    Erscheint in der Abrechnung für die Nebenkosten der Posten "sonstige Betriebskosten", ist der Vermieter verpflichtet, diese detailliert aufzulisten und auch einzeln zu benennen. Ein pauschaler Hinweis in den Nebenkosten für Wohnung oder Haus ist eine unausgefüllte Leerposition, die den Vermieter nicht dazu berechtigt, nach geltendem Mietrecht Nebenkosten zu erheben. Ebenfalls nicht zu den Mietnebenkosten gehören Verwaltungskosten und Instandhaltungsrücklagen. Dasselbe gilt unter anderem auch für mögliche Bankgebühren oder auch für anfallende Portogebühren und Zinsen. Ebenfalls nicht zur Nebenkostenabrechnung zählen die Mietausfallversicherung sowie Reinigungsarbeiten an Fassade und Dachrinne.

    Nebenkosten: Auf ordnungsgemäße Abrechnung achten

    Im Mietrecht sind die Nebenkosten eine geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben. Das bedeutet, dass die Nebenkosten für die Wohnung übersichtlich gegliedert und verständlich aufgeschlüsselt werden müssen. Darüber hinaus ist der Vermieter verpflichtet, den Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten zu benennen, der auf ein Jahr begrenzt ist.

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Bisher ist alles gut gelaufen. Ich bin aber noch am Anfang des Wechselprozesses. Meinen letzten Wechsel des Gaslieferanten habe ich auch mit Top-Tarif gemacht. Ich bin gespannt ob ich den versprochenen Bonus von meinem bisherigen Lieferanten bekomme. Man liest über Grüne Welt in Punkto Bonus nichts Gutes in den Portalen.
    • 4 / 5
      Zum neuen Anbieter kann ich noch keine Angaben machen. Im Internet wurden manche Mängel angezeigt.
    • 5 / 5
      Super Angebote, kaufe immer wieder gerne ein.
    • 5 / 5
      Der Wechsel wurde zwar noch nicht vollzogen. Aber das Angebot hat mich überzeugt.

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