Frau mit Umzugskartons

Umzugs­checkliste nach und nach abhaken

Umzug-Checkliste: Damit beim Umzug alles klappt

Eine Umzug-Checkliste hilft dir, deinen Umzug zu planen und zu organisieren. Die Umzug-Checkliste sollte bereits einige Zeit vor dem Umzug angefertigt werden, denn schon vor der Kündigung der alten Wohnung muss einiges bedacht werden. Die Umzug-Checkliste beginnt etwa drei Monate vor dem Umzug und endet kurz danach.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Deine Umzug-Checkliste sollte zeitlich gegliedert sein. So hast du stets den Überblick, welche Dinge in nächster Zeit zu erledigen sind, und vergisst nichts.
  • Lege die Umzug-Checkliste so ab, dass du sie immer griffbereit hast.
  • Auf der Umzug-Checkliste kannst du nicht nur Termine eintragen, wann welche Aufgaben erledigt sein sollten. Sie kann auch einen Überblick über anfallende Kosten bieten.

Inhalts­verzeichnis

    Wofür benötigt man eine Umzug-Checkliste?

    Neuer Job, neue Liebe oder einfach Lust auf Veränderung? Die Gründe für einen Umzug können vielfältig sein. Statistisch gesehen sind die häufigsten Ursachen für einen Wohnungswechsel aber der Umzug für Partnerin oder Partner oder für einen neuen Job. Das erklärt auch, dass die meisten Umziehenden zwischen 20 und 39 Jahre alt sind. Ihr Anteil an allen Umzügen macht etwa 50 Prozent aus. Das ist genau die Lebensphase, in der das Studium oder die Ausbildung abgeschlossen sind und du beruflich durchstarten kannst. Dann musst du entweder für deinen neuen Job das gewohnte Umfeld verlassen oder du hast schlicht keine Lust mehr auf Hotel Mama oder das WG-Leben und möchtest deine eigenen vier Wände beziehen. Insgesamt ziehen laut Statista jedes Jahr etwa neun Prozent aller Bürger um. Bei knapp 83 Millionen Einwohnern sind das knapp 8,5 Millionen Menschen, die jedes Jahr die Wohnung wechseln. (Stand: Februar 2018)

    Ein Umzug ist immer eine logistische Herausforderung. Die gesamte Habe muss in Kisten verpackt werden und Möbel müssen auseinandergeschraubt und Elektrogeräte demontiert werden. Und auch in der neuen Wohnung ist für den Einzug einiges vorzubereiten. Im Idealfall beginnst du bereits etwa drei Monate vor dem eigentlichen Umzugstermin mit der genaueren Planung. Unsere Checkliste hilft dir dabei, an die wichtigsten Dinge zu denken, wenn du deinen nächsten Umzug organisierst. Stelle dir am besten eine individuelle Umzug-Checkliste zusammen, die auf deine persönliche Situation angepasst ist. Du kannst zum einen vermerken, wann die einzelnen Punkte erledigt werden sollen. Zum anderen erleichtert die Checkliste für den Umzug den Überblick über eventuell anfallende Kosten für Transporter, Sperrmüll oder Ähnliches. Im Idealfall platzierst du die Liste so, dass du sie regelmäßig im Blick hast – zum Beispiel am Kühlschrank oder auf dem Schreibtisch. Das erinnert dich von Zeit zu Zeit daran, dich um deinen Umzug zu kümmern und keine wichtigen Aufgaben auf die lange Bank zu schieben.

    Umzug-Checkliste: Diese Dinge solltest du so früh wie möglich erledigen

    Damit am Umzugstag alles reibungslos klappt, solltest du bei der Planung langfristig denken. Einige Dinge müssen schon lange vor dem Umzug organisiert werden. Dazu gehört natürlich die Kündigung der alten Wohnung und die Suche nach einer neuen Bleibe nebst der Unterschrift auf dem neuen Mietvertrag. Doch die Umzug-Checkliste hilft dir noch bei einigen anderen Aspekten des nahenden Umzugs.

    • Kündigung: Ein Blick in den Mietvertrag lohnt sich, sobald du zum ersten Mal den Umzug in Erwägung ziehst. Denn dort findest du natürlich alle notwendigen Daten zur Kündigungsfrist. In der Regel beträgt diese drei Monate. Bist du frisch eingezogen, sehen einige Vermieter eine Mindestmietdauer von 12 Monaten vor – dann kannst du erst zum Ende dieser 12 Monate (unter Einhaltung der Kündigungsfrist) aus der Wohnung ausziehen. Außerdem gibt der Vertrag Auskunft über eventuell zu leistende Schönheitsreparaturen. Dazu gehören zum Beispiel das Streichen und Renovieren der Wände oder das Lackieren von Heizkörpern. Wenn Schönheitsreparaturen notwendig sind, plane diese auf deiner Umzug-Checkliste ein. Es erleichtert die Übergabe der Wohnung zum Ende der Mietdauer, wenn du Malerarbeiten bereits langfristig einplanst.
    • Nachmieter: Möchtest du schon vor Ablauf der Kündigungsfrist aus deiner Wohnung ausziehen, solltest du dich rechtzeitig um einen Nachmieter kümmern. Kläre vorab mit deinem Vermieter, welche Bedingungen er stellt – denn akzeptieren muss er den Nachmieter nicht.

    Diese Punkte der Umzugs-Checkliste sollten 2-3 Monate vor dem Umzug erledigt werden

    Möchtest du einen Umzug organisieren, sollten einige Entscheidungen frühzeitig getroffen werden. Dazu gehört zum Beispiel die Frage, ob du deinen Umzug mit Freunden und Freiwilligen erledigen willst oder lieber ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragst. Die Antwort hat natürlich Einfluss auf deine Umzug-Checkliste, denn die notwendigen Planungsschritte unterscheiden sich ein wenig.

    • Urlaub einreichen: Melde bei deiner Arbeitsstelle an, dass du für den Tag des Umzugs und idealerweise auch den Tag davor Urlaub benötigst. Wenn du am Wochenende umziehst, fällt dieser Punkt unter Umständen weg.
    • Betreuung für Kinder und Tiere: Hast du Kinder oder Haustiere, solltest du dich frühzeitig um eine zuverlässige Betreuung für sie kümmern. Am Umzugstag ist es für alle Beteiligten besser, wenn Kind, Hund oder Katze den Tag woanders verbringen.
    • Entrümpeln: Auf dem Dachboden, im Keller und in Kisten verbergen sich oft allerlei Dinge, die schon lange nicht mehr benötigt werden. Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, sich von solchen Altlasten zu trennen. Möchtest du langfristig den Umzug planen, kalkuliere unbedingt Zeit zum Entrümpeln ein. Überlege dir auch, wie die Sachen entsorgt werden sollen und notiere eventuelle Kosten auf der Umzug-Checkliste.
    • Umzug in Eigenregie: Möchtest du selbst umziehen, solltest du verschiedene Angebote von Transporter-Verleih-Firmen einholen und vergleichen und dann auch schon frühzeitig das gewünschte Fahrzeug mieten. Natürlich muss sichergestellt sein, dass am Umzugstag ein Fahrer da ist, der das gemietete Auto fahren kann und darf. Es besteht die Möglichkeit, für den Umzugstag ein Parkverbot vor deinem Haus zu beantragen, damit du problemlos vor dem Haus parken kannst und deine Helfer die Möbel nicht weit tragen müssen.
    • Umzug mit einer Spedition: Überlege dir, in welchem Umfang die Spedition den Umzug durchführen soll. Vom Rundum-sorglos-Paket inklusive Kistenpacken bis hin zum reinen Transport deines Hausrats gibt es verschiedene Möglichkeiten, seinen Umzug durchführen zu lassen. Hole verschiedene Angebote ein, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für deine Wünsche zu finden. Vermerke die Kosten auf der Checkliste für den Umzug.
    • Kündigung bestehender Verträge: Kümmere dich rechtzeitig darum, Strom, Gas, Kabel-TV und Telefon zu kündigen beziehungsweise deine Anbieter über den Umzug zu informieren.
    • Neue Anbieter suchen: Kannst du deine alten Verträge für Gas, Telefon, Kabel-TV und Strom nicht in die neue Bleibe mitnehmen, informiere dich jetzt schon über neue Anbieter. Ein Online-Vergleich hilft dabei, gute und günstige Angebote zu finden.
    • Umzug in eine andere Stadt: Kümmere dich um die Kündigung von Mitgliedschaften in Vereinen oder Fitnessstudios. Auch das Zeitungsabo sollte rechtzeitig gekündigt werden.
    • Liste anfertigen für Adressänderung: Steht der nahende Umzug fest, solltest du eine Liste anfertigen mit all den Leuten, die über den Umzug informiert werden müssen. Das sind zum Beispiel dein Arbeitgeber, deine Bank, deine Krankenkasse und deine Versicherung.

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    Konkrete Planung: Umzug-Checkliste für zwei Wochen vor dem großen Tag

    Langsam rückt der große Tag näher. Das bedeutet, dass nun die nächsten Punkte deiner Umzug-Checkliste abgehakt werden sollten, damit am Umzugstag alles reibungslos funktioniert. Vor allem das Packen der Umzugskisten und andere konkrete Vorbereitungen in der alten Wohnung stehen jetzt auf der Checkliste für den Umzug.

    • Umzugskartons besorgen: Wenn du nicht bereits welche besorgt hast, solltest du dich jetzt um Umzugskartons kümmern. Hast du noch gar keine, kauf am besten ausreichend Kisten beim selben Händler. Denn je nach Anbieter unterscheiden sich die Kartonmaße. Haben alle die gleiche Größe, lassen sie sich viel besser stapeln. Als Faustregel gilt: Pro Person werden ca. 25-30 Kartons benötigt. Es ist aber sinnvoll, eher mehr als weniger Kisten zu besorgen.
    • Umzugskartons packen: Natürlich müssen die vielen Kisten auch gepackt werden. Wenn du deinen Umzug so planst, dass eine Spedition den Transport übernimmt, muss sogar alles in Kisten gepackt werden, also auch Decken und andere Dinge, die auch in Säcken Platz finden würden. Die Kisten sollten sinnvoll gepackt werden. Das bedeutet, dass sie nicht zu schwer sein dürfen. Bücherkisten können beispielsweise mit Kleidung oder Handtüchern aufgefüllt werden. Gläser, Geschirr und andere zerbrechliche Dinge müssen ausreichend gepolstert werden. Plane die Organisation von Verpackungsmaterial also auch unbedingt auf deiner Umzug-Checkliste mit ein.
    • Werkzeugkiste vorbereiten: Lege dir notwendige Werkzeuge bereit, die du für die Zeit bis zum Umzug und danach benötigst. Denn um Schränke ab- und aufzubauen, Regale zu montieren oder Scharniere nachzuziehen, sollten Zollstock, Schraubenzieher, Akkuschrauber, Bohrmaschine, Dübel, Schrauben und Nägel in Griffnähe bleiben. Auch Spachtel, Spachtelmasse und andere Hilfsmittel für kleinere Schönheitsreparaturen gehören in die Werkzeugkiste.
    • Entsorgung Sperrmüll: Hast du ordentlich entrümpelt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um altes Inventar zu entsorgen. Je nachdem wo du wohnst, kannst du deine alten Möbel selbst zum Wertstoffhof fahren oder die Spermüllabfuhr beauftragen.
    • Inventarliste: Eine solche Liste kann schön während des Umzugs, aber auch danach praktisch sein. Sie enthält eine Auflistung aller Kisten und Möbel. Anhand der Liste können die Sachen im Umzugsauto gestapelt und vor allem anschließend in der neuen Bleibe in die richtigen Räume sortiert werden.
    • Demontage: Ist ein Schrank ausgeräumt, kann er gleich abgebaut werden. Alle notwendigen Schrauben, Dübel und Scharniere packst du am besten in kleine Tüten oder Kisten, die du entsprechend beschriftest. Wenn du sie nur nummerierst, solltest du in der Umzug-Checkliste eintragen, welche Nummer zu welchem Möbelstück gehört. Fange an, die Vorräte in deinem Eisschrank zu verbrauchen, damit dieser vor dem Umzug abgetaut werden kann.
    • Übergabeprotokolle vorbereiten: Dokumentiere schon einmal den Zustand deiner alten Wohnung. Gibt es Mängel, die bereits vorhanden waren oder neu hinzugekommene?
    • Nachsendeauftrag beantragen: Damit deine Post auch künftig an der richtigen Adresse landet, ist ein Nachsendeauftrag bei der Post sinnvoll. Dieser sorgt dafür, dass deine Briefe für eine bestimmte Zeit an die neue Adresse umgeleitet werden. Zwar solltest du dich rechtzeitig darum kümmern, Banken, Versicherungen und andere Absender über deine neue Anschrift zu informieren (siehe Umzug-Checkliste: 2-3 Monate vor Umzug), trotzdem wird dir möglicherweise der eine oder andere Absender durch die Lappen gegangen sein. Kommt ein Brief an, der nachgesendet wurde, kannst du direkt den Absender über die Adressänderung informieren.
    • Termin für Wohnungsabnahme: Vereinbare mit deinem alten und neuen Vermieter einen Termin für die Wohnungsübergabe.

    Checkliste für den Umzug: Der Tag davor

    Jetzt langsam solltest du mit der Umzugs-Organisation fertig sein. Nur noch wenige Stunden, bevor die Helfer kommen und es in die neue Wohnung geht. Damit du nichts vergisst, gibt es natürlich noch einige Punkte auf der Umzug-Checkliste, die du abhaken kannst.

    • Verpflegung besorgen: Damit alle Helfer am Umzugstag versorgt sind, solltest du ausreichend Verpflegung bereitstellen. Vor allem im Sommer sind Getränke sehr wichtig. Vermerke auf deiner Umzug-Checkliste, wie viele Leute ungefähr kommen. Das erleichtert die Planung. Möchtest du alle Leute selbst versorgen, kannst du Brote schmieren oder einen Salat vorbereiten.
    • Geld abheben: Am Umzugstag solltest du unbedingt ein bisschen Geld im Haus haben. Zum einen wird oft eine Kaution fürs Umzugsauto fällig, die bar entrichtet werden muss. Zum anderen ist es immer gut, wenn du noch spontan für die Helfer Pizza bestellen oder den Leuten von der Spedition Trinkgeld geben kannst.
    • Schlüssel vollständig bereitlegen: Hast du alle Schlüssel, um in die neue Wohnung einziehen zu können? Neben Haus- und Wohnungsschlüsseln gehört auch der Kellerschlüssel zu einem vollständigen Schlüsselsatz. So können Möbel und Kisten, die erst einmal gelagert werden sollen, gleich in den Keller. Möchtest du auf dem Hof parken, besorge den Schlüssel für das Tor oder die Schranke.
    • Mülltüten und Putzmittel bereithalten: Während eines Umzugs fällt eine Menge Müll an. Hab also ausreichend Mülltüten parat, um anfallenden Müll gleich zu entsorgen. Damit du die Wohnung sauber übergeben kannst, sollten genügend Putzmittel inklusive Besen in der alten Wohnung bleiben.
    • Fußböden schützen: Hast du empfindliche Böden, lege Malerfolie oder eine Plane aus, damit die Böden nicht zu Schaden kommen.
    • Schranktüren und Schubladen festkleben: Klebe an deinen Möbeln alle Schubladen und Türen fest, die du nicht abmontiert hast. Das geht beispielsweise mit Kreppkleber. Das erleichtert den Transport und freut die Helfer, die sich aufs Tragen konzentrieren können und nicht noch offene Türen sichern müssen.

    Umzug-Checkliste: Wenn die neue Wohnung bezogen ist

    Ist der Umzug über die Bühne gegangen, ist das meiste überstanden und du kannst dich auf das neue Wohnglück freuen. Trotzdem stehen noch ein paar letzte organisatorische Dinge an, die unbedingt auf deine Umzug-Checkliste gehören.

    • Wohnung herrichten: Richte die alte Wohnung so her, wie es dein Mietvertrag vorsieht. Besenrein ist das Minimum. Das bedeutet, dass du einmal gründlich durchfegen musst.
    • Wohnungsübergabe: Dabei wird die Wohnung zurück an den Vermieter übergeben. Im Übergabeprotokoll wird der Zustand der Wohnung vermerkt. Auch die Zählerstände werden notiert. Achte darauf, dass alle Räume kontrolliert werden und nichts vergessen wird.
    • Ummelden beim Strom- und Gasanbieter: Mit den abgelesenen Zählerständen kannst du dich bei den Versorgungsunternehmen abmelden. Die Zählerstände in der neuen Wohnung sind die Grundlage, um dich beim neuen Energiedienstleister anzumelden.

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