Studentenratgeber

Studentenratgeber

Von der ersten Wohnung über Versicherungen bis zum ersten Job: Mit TopTarif behältst du den Überblick!


Informationen zur Studien­beratung vor dem Studien­beginn

Eine Studienberatung kann für Studieninteressierte bei Entscheidungsfindungs­prozessen hilfreich sein. Erfahrene Berater klären im persönlichen Gespräche die größten Problemfelder bei der Studienplanung. Gründe für eine Beratung können dabei vielseitig sein. Während einige Schulabgänger grundsätzlich eine Orientierung für den Bildungsweg suchen, möchten andere beispielsweise Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten bestimmter Studiengänge in Erfahrung bringen. Auch die Wahl des Studienortes stellt für angehende Akademiker ein entscheidendes Kriterium dar. Im folgenden Beitrag stand uns das Profiling Institut mit hilfreichen Informationen zur Seite und klärt alle aufkommenden Fragen zur Studienberatung.

Inhalts­verzeichnis

    Was können zukünftige Studenten von einer Studienberatung erwarten? Welche Eigenschaften werden beispielsweise getestet?

    Profiling Institut:
    Eine professionelle und private Studienberatung beim Profiling Institut ist für eine zunehmende Anzahl von Schulabsolventen bzw. Studienfachwechslern oder Studienabbrechern ein Thema. Im Gegensatz zu den bekannten Beratungsstellen bei der Agentur für Arbeit, den Hochschulen oder auch Beratungsansätzen im Internet mit Online-Tests usw. findet bei der professionellen Studienberatung eine sehr intensive Auseinandersetzung mit dem Beratenden statt.
    Die Agentur für Arbeit kann sich jedem Beratungssuchenden in der Regel nur eine kurze Zeit widmen. In der Kürze der Zeit besteht meist nicht die Möglichkeit, sich mit dem Studieninteressenten intensiv auseinanderzusetzen. Die Beratung erfolgt in der Regel auf Basis der Schulzeugnisse und kurzerhand abgefragter Informationen.

    Die Hochschulen bieten häufig eher eine Fachstudienberatung an. Diese Form der Beratung bietet sich für zukünftige Studierende an, die gezielte Fragen zu einzelnen Studiengängen haben, aber nicht für Personen, die Unterstützung bei der Studienwahl suchen.
    Im Internet finden Interessierte eine zunehmende Zahl von Testverfahren zur unterstützenden Begleitung bei der Berufs- oder Studienwahl von privaten Anbietern oder auch Hochschulen. Die meisten dieser Tests lassen jedoch Transparenz und Aussagekraft vermissen. Es scheint, als würden viele Hochschulen diese Angebote als Marketinginstrument nutzen, um möglichst viele Studiengänge der eigenen Hochschule zu empfehlen. Auch dann, wenn diese überhaupt nicht passen. Frust und Verunsicherung bei den angehenden Studierenden nehmen die Unis anscheinend in Kauf.

    Die private und professionelle Studienberatung beim Profiling Institut ist eine über mehrere Stunden dauernde individuelle Analyse. Im Fokus stehen vor allem die Persönlichkeit sowie die Interessen und Begabungen/Potentiale der jungen Menschen. Untersucht werden außerdem die Lern- und Leistungsmotivation, welche Bereiche der Persönlichkeit eher vorteilhaft für das erfolgreiche Bestehen eines Studiums sind und an welchen Persönlichkeitsfaktoren noch gearbeitet werden kann. Im Bereich der Persönlichkeit werden etwa Extraversion, Gewissenhaftigkeit, Offenheit, Verträglichkeit sowie Stabilität untersucht. Man setzt nicht ausschließlich auf Testverfahren, sondern auch auf verschiedene psychologische Übungen und intensive Gespräche.

    Im Ergebnis erhalten Interessierte ein fundiertes und ausführliches Gutachten mit mehr als 40 Seiten. Dieses besteht u.a. aus einer ausführlichen Darstellung konkret passender Studiengänge mit der Beschreibung von passenden Hochschulen. Zusätzlich kann die Auswertung mit dem Fachpersonal intensiv besprochen werden.

    Welche Ängste werden am häufigsten während der Suche nach dem richtigen Studiengang genannt?

    Profiling Institut:
    Die Generation G 8 steht mit nur acht Jahren Oberstufe und der fehlenden Verpflichtung zu Bundeswehr und Zivildienst noch viel früher als noch vor einigen Jahren vor der Entscheidung, einen Studiengang zu wählen. Für viele junge Menschen ist das eine große Herausforderung im Leben.
    Aus Angst vor dieser Entscheidung und um sich die Möglichkeit einer weiteren „Reifung“ zu geben, suchen viele Schulabsolventen die Flucht ins Ausland und schließen ein GAP-Year an die Schulzeit an. Die von vielen positive erlebte Zeit im Ausland, in sozialen Projekten oder im freiwilligen Sozialdienst verschaffen einen gewissen Aufschub. Aber nicht immer findet sich dann eine Antwort auf die Frage: „Was soll ich studieren?“.
    Diese Lebensphase, in der häufig auch eine Abnabelung vom Elternhaus stattfindet, ist für viele geprägt von Sorgen und Ängsten. Die Erwartungshaltung der eigenen Person, der Eltern, der Großeltern und des gesamten sozialen Umfelds empfinden viele als enorm belastend. Insbesondere sind für die meisten Schulabsolventen die Ängste vor der „richtigen“ Entscheidung am größten. Viele fragen sich auch „Bestehe ich das Studium?“ und „Wie geht es nach dem Studium weiter?“.

    Damit verbunden quälen viele die Fragen: Was soll ich studieren? Welcher Studiengang passt zu mir? Finde ich überhaupt einen Studienplatz mit meiner Abiturnote? Macht es überhaupt Sinn, ein Fach zu studieren, das mehrere Tausend andere auch studieren oder soll ich dann lieber etwas Exotisches, ein Orchideenfach wählen? Wie sehen die Berufsperspektiven als Absolvent aus? Welches Berufsbild kann ich mit dem Studiengang ausfüllen? Welche konkreten Berufe eröffnen sich damit für mich? In welches Berufsbild passe ich am besten mit meiner Persönlichkeit? Bin ich mit einem Bachelorabschluss ausreichend gerüstet für einen Berufseinstieg oder soll ich lieber einen Master machen? Was erwarten meine Eltern von mir? Bin ich ausreichend motiviert, um ein intensives Studium zu bestehen? Wie bewältige ich den Umzug in meinen Studienort? Wie komme ich dort klar? Bin ich überhaupt im Stande, ein Studium zu schaffen oder sollte ich lieber erst einmal eine Ausbildung machen?
    Das ist ein Ausschnitt der vielfältigen Sorgen und Fragen, die Schulabsolventen bei der Studienwahl beschäftigen.

    Aufgrund der Bologna-Reform haben sich die Auswahlmöglichkeiten und die Komplexität des Angebots noch deutlich erhöht. Studieninteressente haben die Auswahl aus bald 16.000 Bachelor- und Masterstudiengängen an nahezu 650 Hochschulen.

    Suchen die Leute eher nach einem Studiengang der ihre persönlichen Stärken/Interessen anspricht oder eher nach Karriere/Aufstiegsmöglichkeiten und Gehaltsaussichten?

    Profiling Institut:
    Sinnvoll ist es, den Studiengang nach persönlichen Stärken und Interessen zu wählen. Die Erfolgsaussichten sind tendenziell größer, da man meist mit mehr Freude und Motivation studiert. Diese Art den Studiengang zu wählen dominiert bei den meisten Schulabsolventen, wobei doch viele Schulabsolventen die Aspekte der Sicherheit und Zukunftsaussichten des gewählten Studiums auch hoch bewerten.

    Erfolgt eine Studienwahl rein nach Karrieremöglichkeiten und Gehaltsaussichten, haben viele Angst, an den hohen Anforderungen zu scheitern. Diese Studienwahl erzeugt eine hohe Quote an Studienabbrechern. Eine derart motivierte Studienentscheidung kommt bei einem kleineren Anteil der Studieninteressierten vor.

    Welche Rolle spielt der Ruf einer Hochschule? Können Sie aus Ihrer Erfahrung den Studenten Universitäten empfehlen, die besonders praxisnah unterrichten oder besonders gute Kontakte zur Wirtschaft haben?

    Profiling Institut:
    Der Ruf einer Hochschule ist von Bedeutung, ist aber oft überschätzt. Es gibt nur einige Fachbereiche an Hochschulen, bei denen der Ruf eine besondere Rolle spielt: so in den rechts-, wirtschafts-, ingenieurswissenschaftlich orientierten Studiengängen und der Medizin. Der Ruf einer Hochschule unterliegt auch immer mehr einem zunehmend starken Wandel. Die Hochschullandschaft ist stark im Umbruch, die kommenden Jahre werden von einem Transformationsprozess im Bereich des Lernens und Lehrens geprägt sein. In Zukunft werden deswegen nicht zwingend die alteingesessenen Hochschulen mit gutem Ruf die Gefragtesten sein. Sondern diejenigen, die als „Vordenker“ diesen Wandlungsprozess am erfolgreichsten bestreiten.

    In den oben genannten Fachbereichen kann das Ansehen einer Universität aus heutiger Sicht noch einen positiven Einfluss haben. Nur sollten das Studenten nicht überschätzen, da in vielen Fällen das Gesamtbild der Bewerbung entscheidet. Es zählen außerdem außeruniversitäre Erfahrungen in der Berufswelt, soziales Engagement des Bewerbers, Anzahl und Qualität der gesprochenen Fremdsprachen sowie Auslandsaufenthalte in Form von Auslandssemestern oder Auslandspraktika.

    Wer besonders praxisnah studieren möchte, sollte sich mit einem dualen Studium auseinandersetzen bzw. ein Studium an einer Fachhochschule in Betracht ziehen. Diese sind traditionell stärker der Wirtschaft zugewandt als die klassischen Universitäten. Deren Auftrag lag und liegt eher in der Forschung. Weiterhin etablieren sich eine zunehmende Anzahl an privaten Hochschulen, die oftmals eng mit der Wirtschaft zusammenarbeiten und bei denen Studium und Praxis eng miteinander verflochten sind. Hier finanzieren Unternehmen vereinzelt Lehrstühle, deren Studenten bzw. Absolventen die Unternehmen bevorzugt einstellen.

    Was sind die 3 Kernaspekte auf die Studenten – Ihrer Meinung nach – bei der Wahl des Studiengangs achten sollten?

    Profiling Institut:
    Wichtig sind das 1) Interesse, 2) die Begeisterung und 3) die Identifikation mit dem gewählten Studienfach. Können zukünftig Studierende einen Haken an alle drei Punkten machen, dann ist ein erfolgreiches Studium wahrscheinlich. Das soll kein Plädoyer für eine Studienwahl nur nach beliebten Schulfächern sein, aber es ist ein wichtiger Aspekt.

    Weiterhin sollten die eigene Persönlichkeit und das zukünftige Berufsfeld übereinstimmen. Es macht beispielsweise keinen Sinn, Rechtswissenschaften zu studieren, wenn man nicht strukturiert arbeiten möchte/kann.

    Nicht zu vergessen die Motivation, die während des Studiums nicht sinken sollte. So gelten Pharmazie, Zahnmedizin sowie Medizin zu den arbeits- und zeitintensivsten Studiengängen in Deutschland. Wer hier eine Prüfung nicht sofort beim ersten Mal besteht, darf sich davon nicht aus der Bahn werfen lassen, seine eigenen Fehler analysieren und daraus lernen.

    Welche Eigenschaften sind den Studenten am wichtigsten an einer Universität?

    Profiling Institut:
    Wir erleben es sehr häufig, dass weiche Faktoren wie die Nähe zur Heimatstadt oder die Attraktivität der Universitätsstadt weitaus wichtiger sind. Harte Faktoren wie der Qualität der Hochschullehre, der Ruf der Professoren oder die technische Ausstattung der Universität sind diesen oft untergeordnet.
    Andere wiederum wählen eine Hochschule, weil ihr Fach dort keinen NC hat und wieder andere lassen sich durch ihr gelebtes Hobby leiten – der Skifahrer, der gerne in München oder Rosenheim studiert zum Beispiel.

    Der Kardinalsfehler von vielen: Zuerst den Studienort auszuwählen und dann die Studienwahl an den im Lieblings- oder Wunschort angebotenen Studienfächern vorzunehmen.

    Finanzwissen für Studenten

    Girokonto-Geldscheine

    Girokonto für Studenten

    Beim Girokonto solltest Du gut aufpassen, denn es gibt hier spezielle Angebote.

    Girokonto für Studenten
    Studium

    Studi-versicherungen

    Studenten sollten gerade Versicherungen gut im Blick haben: Sie können viel sparen!

    Versicherungen für Studenten
    Geld

    Studenten­kredite

    Studenten brauchen Geld, und das bekommen sie auch einfach per Kredit: Ein Vergleich lohnt!

    Studentenkredite