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Zeit deines Lebens oder teure Zeitverschwendung? Ist ein Auslandssemester das Richtige für Dich?

Durch Programme wie Erasmus sind Auslandsaufenthalte nicht nur leichter, sondern beinahe zu einer Pflichtübung geworden. Doch ist ein Auslandsaufenthalt für jeden eine gute Entscheidung? Hier erfährst du, was bei deiner Entscheidung berücksichtigen solltest.

Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit https://studiheld.de/ . Der Studentenblog liefert Tipps zu Themen wie Jobs & Karriere, Freizeit und jede Menge Einblicke in die Absurditäten des Studienalltags.

Inhalts­verzeichnis

    Finanzierungsmöglichkeiten für das Auslandssemester

    Ganz ohne Hilfe musst du nicht ins Ausland. Durch Auslands-BAföG werden zum einen abhängig vom Reiseziel Kosten für Lebensmittel und Unterkunft bezuschusst, die Hälfte davon als Darlehen wie beim Inlands-BAföG. Zum anderen werden aber auch die Kosten für An- und Abreise und gegebenenfalls anfallende Studiengebühren anteilig übernommen, die du später jedoch nicht zurückzahlen brauchst. Durch die höheren Zuschüsse kann sich ein Antrag auch für dich lohnen, wenn du sonst nicht BAföG-berechtigt bist. Doch aufgepasst: Um reibungslos Auslands-BAföG zu bekommen, musst du sechs Monate vor Beginn bei dem für das Reiseland zuständige Studentenwerk deinen Antrag einreichen.

    Alternativ kannst du dich auch um ein Stipendium bemühen. Die Homepage des DAAD hilft dir unter den zahlreichen Möglichkeiten, das richtige Stipendium zu finden. Denn du musst nicht unbedingt einen 1,0er Schnitt für ein Stipendium mitbringen. Zuletzt bleibt die Möglichkeit, Austauschprogramme wie Erasmus zu nutzen. Denn dort sparst du beispielsweise nicht nur etwaige Studiengebühren, sondern bekommst noch ein Stipendium in Höhe zwischen 100 und 300 Euro pro Monat anrechnungsfrei dazu.

    Der Faktor Zeit

    Viele Studenten sorgen sich davor, ein halbes Jahr Zeit zu verlieren, wenn sie ins Ausland gehen. Doch auch mit Auslandsstudium kannst du in der Regelstudienzeit bleiben. Einerseits, weil Auslandssemester als Urlaubssemester gelten und nicht auf deine Regelstudienzeit angerechnet werden. So kannst du ein Semester länger studieren, ohne beispielsweise deinen BAföG-Anspruch zu verlieren. Andererseits kannst du durch die Wahl der richtigen Uni dafür sorgen, dass du möglichst viele Seminare zu Hause angerechnet bekommst.

    Am leichtesten ist das bei Erasmus-Aufenthalten, da du dort vor Beginn ein Learning Agreement unterzeichnest. Das legt fest, welche Leistungen dir zu Hause angerechnet werden. Möchtest du dagegen außerhalb von Europa studieren, erkundige dich an deiner Uni nach Partnerschaften. Denn oft unterhalten deutsche Unis weltweite Kontakte, was eine Abstimmung zwischen beiden Seiten bezüglich deiner Seminare erleichtert.

    Organisation des Auslandssemesters

    Keine Sorge, du wirst nicht allein gelassen. Die eigenständige Organisation bei Erasmus-Aufenthalten ist äußerst ist und man hilft dir sogar bei der Wohnungssuche. Bestreitest du auf eigene Faust ein Auslandssemester, ist es schwieriger, aber nicht unlösbar. Denn auch außerhalb der Förderprogramme haben die meisten Universitäten Koordinatoren für Auslandsaufenthalte und/oder studentische Gruppen, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

    Ganz ohne Selbstorganisation wird es aber auch nicht funktionieren. Außerhalb Europas wirst du dich beispielsweise mit Visumsfragen beschäftigen müssen und – wie bereits erwähnt – deine Finanzierung und die Anrechnung von Seminaren bedürfen auch einiger Organisation.

    Karrierefaktor

    Auslandsaufenthalte sind die Perlen eines jeden Lebenslaufes – so der weitverbreitete Glaube. Doch das stimmt nur bedingt. Sicher bringt es dir Vorteile, wenn du längere Zeit im Ausland warst, weil du dadurch Selbstständigkeit bewiesen hast. Doch du wirst auch ohne Erasmus und Co. einen Job finden. Denn schließlich zählen auch Praxiserfahrung, Noten, außeruniversitäres Engagement und nicht zuletzt deine Persönlichkeit bei Bewerbungen.

    In manchen Fällen kann ein Semester außer Landes auch nachteilig sein. Beispielsweise wenn du einen Nebenjob hast. Zwar wirst du als Kellner auch nach deiner Rückkehr wieder einen Job finden, aber wenn du Werkstudent in einem Unternehmen bist, gestaltet sich ein Wiedereinstieg unter Umständen problematischer. Besonders wenn dieser Job ein Sprungbrett für deine spätere Karriere sein könnte, solltest du dies bei deiner Entscheidung berücksichtigen.

    Heimweh und Kulturschock

    Last but not least: Es hängt auch von deiner Persönlichkeit ab, ob ein Auslandssemester das Richtige für dich ist. Schließlich wirst du für ein halbes Jahr aus deinem vertrauten Umfeld gerissen und auch der Kontakt zu Freunden und Partner wird trotz Skype und WhatsApp nicht unbedingt leicht. Und mal eben nach Hause fliegen ist aufgrund von Kosten und Distanz eher unwahrscheinlich. Doch die großen Erasmus-Communitys sorgen meist schnell dafür, dass du dein Heimweh wieder vergisst.

    Ebenso wenig solltest du den Kulturschock vor Ort unterschätzen. Reist du nach Großbritannien, Österreich oder in die Schweiz, mag dieser noch gering ausfallen, aber Russland und Südkorea sind mitunter andere Welten. Nicht jeder kann sich darauf einlassen.

    Das Fazit

    Du siehst, ein Auslandssemester hat viele Vor- und Nachteile, sodass sich nicht generell sagen lässt, ob es für dich das Richtige ist. Deshalb solltest du in Ruhe Punkt für Punkt abwägen und schauen, was dir ein solcher Aufenthalt bringen kann. Nur weil andere gehen, musst du es nicht tun. Andererseits ist das Studium die beste Zeit, um dein Abenteuer im Ausland zu suchen. Die Entscheidung liegt bei dir.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

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