Stromtarife für Familien© Monkey Business / Fotolia.com

Stromtarife für Familien: So viel Strom verbrauchen Familien

Stromtarife für Familien sollen den besonderen Bedürfnissen dieser Gruppe Rechnung tragen. Denn: Der Stromverbrauch einer Familie ist selbst bei Stromsparmaßnahmen relativ hoch und nicht mit kinderlosen Haushalten gleicher Größe vergleichbar.

Inhalts­verzeichnis

    So verändert sich der Stromverbrauch bei der Familiengründung

    Familien sollten bei der Entscheidung für einen Energieversorger und einen konkreten Tarif ihre Bedürfnisse und Ansprüche genau kennen. Die überlegte Wahl eines passenden Stromtarifs bringt ein hohes Einsparpotenzial mit sich und entlastet so die Haushaltskasse. Generell gesprochen verbrauchen Familien mit Kindern mehr Strom als ein Haushalt gleicher Größe, in dem ausschließlich erwachsene Personen leben. Zu den Gründen dafür gehören:


    • Wäsche: Deutlich häufigeres Waschen und Trocknen von Wäsche
    • Unterhaltung: Höherer Stromverbrauch durch Unterhaltungselektronik
    • Baby-Geräte: Betrieb zusätzlicher stromintensiver Geräte (Babyfon, Sterilisator)
    • Familienzeit: Längere Anwesenheit im Haushalt durch Elternzeit oder Teilzeitstelle
    • Energiebewusstsein: Fehlendes Energiebewusstsein bei Kindern und vielen Jugendlichen

    Aufgrund dieser und anderer Faktoren erhöht sich der Energieverbrauch deutlich. In Zeiten steigender Stromkosten sollten werdende Eltern sich bereits frühzeitig Gedanken über passende Stromtarife für Familien machen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Haushalt seine Energie nicht mehr vom regionalen Grundversorger bezieht, sondern bereits in einen günstigeren Vertrag gewechselt hat. Diese Verträge bringen häufig Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen mit sich, die Verbraucher beachten sollten. Wer die Gründung einer Familie plant, kann so durch frühzeitige Recherche rechtzeitig wechseln und schon ab dem Zeitpunkt der Geburt einen optimalen Stromtarif nutzen.

    Das kennzeichnet Stromtarife für Familien

    Aufgrund des erhöhten Verbrauchs sollten Stromtarife für Familien vor allem ein Charakteristikum aufweisen: Die Kilowattstunde (kWh) sollte möglichst günstig sein. Generell lassen sich die monatlichen Stromkosten aufteilen in Fixkosten (Grundgebühr) und Verbrauchskosten pro kWh. Dementsprechend lassen bei Energietarife zwei Gruppen differenzieren:


    • Eher niedrige Grundgebühr, recht hohe Kosten pro verbrauchter kWh
    • Relativ hohe Grundgebühr, eher niedrige Kosten pro kWh

    Der Unterschied der kWh-Preise liegt nur im Cent-Bereich. Doch bei hohem Energieverbrauch macht dies einen großen Unterschied. Singlehaushalten werden Tarife aus der ersten Gruppe empfohlen: Da sie wenig Strom verbrauchen, profitieren sie von damit von der niedrigeren Grundgebühr. Stromtarife für Familien hingegen sollten möglichst niedrige kWh-Preise mit sich bringen: Da der Energieverbrauch hoch ist, können Mehr-Personen-Haushalte so aufs Jahr gerechnet sparen.

    Die richtigen Tarife für verschiedene Verbrauchsprofile

    Die Verbrauchsprofile von Familien unterscheiden sich je nach Zusammensetzung des Haushalts. Folgende Familientypen lassen sich anhand ihres Verbrauchsmusters unterscheiden:

    Die frischgebackene Familie: Kleines Baby, großer Strombedarfs

    Frischgebackene Eltern haben eine Vielzahl von neuen Aufgaben. Schließlich gilt es, sich um das Neugeborene zu kümmern, für seine Gesundheit, Ernährung und Entwicklung zu sorgen. Die Frage nach dem passenden Stromtarif für Familien steht dabei recht weit hinten auf der Agenda. Denn, so ein verbreiteter Mythos: Babys verbrauchen kaum Strom, in jedem Fall deutlich weniger Strom als ein Erwachsener, entsprechend sei ein Tarifwechsel auch nicht notwendig. Fakt aber ist: Der Stromverbrauch eines Babys ist erstaunlich hoch. Statistisch gesehen erhöht sich der durchschnittliche Stromverbrauch einer Familie um mindestens zehn Prozent, wenn ein Baby im Haushalt lebt. In konkreten Zahlen ausgedrückt, beträgt der durch ein Baby verursachte zusätzliche Stromverbrauch etwa 30 bis 50 kWh im Monat.

    Sympathische Stromfresser: Kinder im Teenie-Alter

    Familien mit Nachwuchs im Teenie-Alter müssen mit mehr Energieverbrauch rechnen. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt die Unterhaltungselektronik der Jugendlichen: Spielekonsolen, Computer, Fernseher und Smartphone-Ladegerät verbrauchen eine Menge Strom. Einige Beispiele:


    • Spielekonsolen: Bei zwei Stunden täglichen Spielens beträgt der Jahresverbrauch rund 100 kWh.
    • Fernseher: Je nach Bildschirmdiagonale und Modell bei zwei Stunden pro Tag: ca. 40 bis 100 kWh pro Jahr.
    • Computer: Bei zwei Stunden täglicher Nutzung beträgt der Jahresverbrauch rund 90 kWh.
    • Smartphone-Ladegerät: Bei täglichem Aufladen werden im Jahr ca. drei bis sechs kWh verbraucht.

    Bei einem durchschnittlichen Preis von rund 29 Cent pro Kilowattstunde (Stand: August 2016) summiert sich der zusätzliche Stromverbrauch allein für die Unterhaltungselektronik auf Mehrkosten von ca. 70 bis 90 Euro im Jahr. Hinzu kommt der Stromverbrauch von Lampen und Heizungen, der Mehrverbrauch durch die häufigere Verwendung von Waschmaschine und Wäschetrockner sowie vieles mehr.

    Weitere Ursachen für den höheren Stromverbrauch von Kindern

    Ein Kind bedeutet zusätzliche Wäsche, Elektronik und Heizkosten. Trotzdem erhöht ein Kind den Stromverbrauch in der Regel deutlicher als ein Erwachsener. Warum ist das so? Der Grund dafür ist die Verweildauer im Haushalt. Während ein Erwachsener im Schnitt mindestens acht Stunden täglich außer Haus ist und seiner beruflichen Tätigkeit nachgeht, halten sich selbst schulpflichtige Kinder gemeinhin länger im Haushalt auf. Zusätzlich verbringt mindestens eines der beiden Elternteile mehr Zeit in der Wohnung bei den Kindern und verbraucht dabei ebenfalls Strom. Wenn ein Säugling im Haushalt lebt, laufen zudem öfter besonders energieintensive Elektrongeräte. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Wäschetrockner: Je nach Modell und Energieeffizienz kostet der Strom für eine einzige Trocknerladung zwischen 50 und 90 Cent. Ein Kleinkind bringt mit sich, dass Bettwäsche, Babykleidung oder mitunter auch Windeln häufig und in großer Menge gewaschen und getrocknet werden müssen. Am Jahresende macht sich der Energieverbrauch von Waschmaschine und Trockner dann deutlich bemerkbar.

    Stromtarife für Familien: Worauf Sie bei den Verträgen achten sollten

    Bei Stromtarifen für Familien sollte nicht nur auf einen relativ niedrigen Preis pro verbrauchter kWh geachtet werden. Weitere wichtige Punkte bei der Suche nach einem passenden Stromtarif für Familien sind:


    • Relativ kurze Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen: Damit können Sie im Zweifelsfall schnell zu einem günstigeren Tarif wechseln.
    • Strompreisgarantie: Viele Stromtarife für Familien bieten eine sogenannte Strompreisgarantie. Dabei wird unterschieden zwischen der eingeschränkten Garantie (Standard) und der vollständigen Garantie. Bei einer eingeschränkten Preisgarantie bleibt der Preis pro Kilowattstunde für die Garantiedauer bestehen. Erhöhungen von Steuern, Abgaben und EEG-Umlagen kann der Energieversorger aber weiterhin an den Verbraucher weitergeben. Bei der vollständigen Strompreisgarantie ist der Kunde vor Veränderung dieser Preisbestandteile sicher. Zumeist wird die Strompreisgarantie für die Dauer der Mindestvertragslaufzeit gewährt. Abzuraten ist von Angeboten, bei denen die Erstvertragslaufzeit länger ist als die Strompreisgarantie.
    • Gute Kundenbewertungen: Bei unserem Vergleichsportal können Sie sich nicht nur die Preise und Vertragsbedingungen verschiedener Stromtarife für Familien anzeigen lassen, sondern auch Kundenmeinungen. Diese können ein guter Hinweis sein, um seriöse und verbraucherfreundliche Energieversorger zu finden.
    • Ökostrom: Zahlreiche Ökostrom-Tarife sind günstiger als die Angebote der Grundversorger. So können Sie als Familie einen Stromvertrag abschließen, der das Wohl Ihrer Kinder und Enkelkinder berücksichtigt, gleichzeitig die Umwelt schont und einen wichtigen Teil zur Energiewende beiträgt.

    Obgleich sie auf den ersten Blick wie gute Angebote aussehen, ist von Pakettarifen in der Regel abzuraten. Bei einem Pakettarif verpflichten Sie sich dazu, eine bestimmte Menge Strom im Jahr abzunehmen. Mehrverbrauch schlägt dann oft überdurchschnittlich teuer zu Buche. Da gerade junge Familien ihren tatsächlichen Stromverbrauch – und vor allem Mehrverbrauch – nur schwer abschätzen können, sind Pakettarife eine potenzielle Gefahr für die Haushaltskasse. Bei einem normalen Stromtarif hingegen müssen Sie nicht vorplanen, sondern bezahlen einfach den verbrauchten Strom zu einem günstigen Satz pro kWh.

    Wie können Familien Strom sparen?

    Günstige Stromtarife für Familien sind der Anfang, aber auch bei einem günstigen Tarif können Sie Ihre Stromrechnung noch weiter reduzieren.


    • Schalten Sie alle Geräte nicht auf Standby, sondern immer vollständig ab. Laut einer Berechnung der Deutschen Energie-Agentur spart alleine das Abschalten der Elektrogeräte jährlich rund 120 Euro an Stromkosten.
    • Verwenden Sie – insbesondere im Sommer – die Wäscheleine statt des Trockners
    • Bei energieintensiven Geräten wie Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner lohnt sich die Investition in ein besonders energieeffizientes Modell.
    • Schaffen Sie Energiebewusstsein bei Ihren Kindern. Wenn es Ihr Nachwuchs gewohnt ist, das Licht beim Verlassen eines Raums auszuschalten oder den Fernseher nicht nebenbei laufen zu lassen, reduziert das den Energieverbrauch wirkungsvoll.

    Kunden-Bewertungen

    • 1 / 5
      angegebener Wechseltermin wird nicht eingehalten . keinerlei Vorabinfo erhalten,so das eine Reaktion anderweitig nicht mehr möglich war und Zusatzkosten entstehen
    • 5 / 5
      recht ehrliche Angebote , Abwicklung zum Wechsel super-danke
    • 1 / 5
      Bis jetzt habe ich noch kein Feedback des Stromanbieters erhalten.
    • 4 / 5
      Schnell und freundlich!

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