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Private Krankenversicherung

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Private Kranken­versicherung: Die Familie gut absichern

Für Familien mit Kindern ist die gute Absicherung gesundheitlicher Risiken sehr wichtig. Aus diesem Grund überlegen viele, in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Welche Leistungen und Kosten das bedeutet, erfahren Sie im TopTarif-Ratgeber.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Neben der bekannten Chefarztbehandlung stehen Privatversicherten noch mehr zusätzliche Leistungen zu.
  • Eine PKV für Familien lohnt sich vor allem dann, wenn beide Eltern Beamte oder Angestellte mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (derzeit 56.250 Euro im Jahr) sind.
  • Die PKV kann auch vor der Geburt eines Kindes für dasselbe abgeschlossen werden.

Inhalts­verzeichnis

    Private Kranken­versicherung für Familien: Daten und Fakten

    Chefarzt-Behandlung, hohe Zahnersatz-Zuschüsse und Einzelbettzimmer im Krankenhaus: Private Krankenversicherungen bringen eine Vielzahl an Leistungen mit sich, die gesetzlich Versicherten nicht zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ist es naheliegend, eine private Krankenversicherung als Familie abzuschließen, um so auch den Partner und die Kinder am Versicherungsschutz teilhaben zu lassen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es das Modell „Familienversicherung“ bei privaten Krankenversicherungen nicht gibt. Als Familienversicherung bezeichnet man die Möglichkeit, Kinder und Partner beitragsfrei bei der gesetzlichen Krankenversicherung mitzuversichern (siehe § 10 des SGB V). Diese Möglichkeit besteht bei privaten Krankenversicherungen nicht. Hier muss jedes Familienmitglied einzeln versichert werden, wobei die Familienmitglieder in der Regel einen Rabatt in Anspruch nehmen können. Vor allem Kinder können oft relativ günstig versichert werden. Doch wer kann sich überhaupt privat versichern? Und worauf ist beim Vergleich der PKV-Tarife zu achten?

    Wer kann sich privat versichern?

    Der Wechsel von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung steht nicht allen offen. In Deutschland können sich folgende Berufsgruppen privat krankenversichern:

    • Beamte und Beamtenanwärter
    • Freiberufler und Selbstständige (beispielsweise Ärzte oder Rechtsanwälte)
    • Angestellte ab einem Jahresbruttogehalt von 56.250 Euro
    • Studierende
    • Personen, die nicht erwerbstätig sind

    Diese Gruppen haben in der Regel die Möglichkeit, entweder als freiwillig Versicherte bei der gesetzlichen Krankenversicherung zu bleiben oder zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln.

    Wie funktioniert eine private Krankenversicherung?

    Ob Familie oder Einzelperson – die Abrechnungsweise einer privaten Krankenversicherung unterscheidet sich von der einer gesetzlichen Krankenkasse. So vereinbaren Sie mit der privaten Krankenversicherung eine Selbstbeteiligung. Beim Besuch einer Arztpraxis erhalten Sie vom behandelnden Arzt eine Rechnung über die erbrachten Leistungen.

    Es gibt drei Möglichkeiten, die Behandlung mit Ihrer privaten Krankenversicherung (PKV) abzurechnen:

    • Sie bezahlen die Arztrechnung selbst und reichen Sie anschließend bei Ihrem Versicherer ein. Die PKV überweist Ihnen die Kosten bzw. den vertraglich vereinbarten Teil der Kosten (minus Selbstbeteiligung).
    • Sie schicken die Rechnung an Ihre PKV und bezahlen den Arzt erst, nachdem die PKV Ihnen den vereinbarten Betrag erstattet hat.
    • Sie schicken die Rechnung direkt an die PKV, die diese für Sie begleicht.

    Zudem gibt es die Möglichkeit, die Rechnung nicht mit der PKV abzurechnen, sondern vollständig selbst zu begleichen. Das kann besonders dann sinnvoll sein, wenn Ihre PKV eine sogenannte „Prämienrückerstattung“ bzw. „Beitragsrückerstattung“ anbietet. Diese erhalten Sie, wenn Sie im Laufe eines Versicherungsjahres keine Leistungen der PKV in Anspruch genommen haben.

    Welche Vorteile hat eine private Krankenversicherung?

    Die Familie privat zu versichern, wird aufgrund der sehr guten Leistungen der Policen oft in Erwägung gezogen. Verglichen mit einer gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bietet eine PKV unter anderem folgende Vorteile:

    Vorteile der PKV:

    • Erstattung aller medizinisch notwendigen Behandlungen und Untersuchungen ohne Einschränkung (im vereinbarten Rahmen) – damit entfallen die Kriterien der „Wirtschaftlichkeit“ und „Zweckmäßigkeit“, welche die GKV für die Bewertung von Behandlungen ansetzt.
    • Übernahme der Kosten aller zugelassenen Medikamente
    • Chefarztbehandlung
    • Freie Krankenhaus- und Arztwahl
    • Therapiefreiheit des Arztes
    • Größere Offenheit für neue Therapie- und Diagnoseverfahren

    Gesetzliche vs. private Krankenversicherung für Familien

    Die Vorteile der privaten Krankenversicherung für Familien stehen den Vorteilen gegenüber, die die kostengünstige Familienversicherung bietet. Vor der Entscheidung für eine der beiden Versicherungsarten sollten Sie immer zuerst vergleichen, ob eine private Krankenversicherung sich für Ihre Familie lohnt. Ein erster Ansatzpunkt dafür sind die monatlichen Beiträge.

    So werden die Beiträge einer gesetzlichen Krankenversicherung berechnet

    Eine private Krankenversicherung für Familien muss nicht notwendig teurer sein als eine gesetzliche Krankenversicherung. Denn einer der wichtigsten Unterschiede zwischen PKV und GKV liegt in der Art der Beitragsbemessung. Bei der GKV werden Beiträge auf Grundlage des Bruttoeinkommens berechnet. Derzeit zahlen die GKV-Mitglieder 14,6 Prozent Ihres monatlichen Bruttoeinkommens als Beitrag. Zusätzlich erheben die meisten Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, der je nach Krankenkasse zwischen ca. 0,5 und 1,2 Prozent liegt. Die Hälfte des monatlichen Beitrags zur Krankenversicherung übernimmt Ihr Arbeitgeber, die andere zahlen Sie. Eine Beispielrechnung für einen Arbeitnehmer mit zwei Kindern sieht wie folgt aus.

    Beispielrechnung Arbeitnehmer mit zwei Kindern:

    • Ihr monatliches Bruttoeinkommen liegt bei 3.000 Euro
    • Ihr Arbeitgeber übernimmt 7,3 Prozent Ihres monatlichen Beitrags: 219 Euro
    • Sie zahlen monatlich die verbleibenden 7,3 Prozent: 219 Euro

    Hinzu kommt der Zusatzbeitrag sowie Kosten für die Pflegeversicherung, sodass sich zum Beispiel bei der Techniker Krankenkasse bei 3.000 Euro Bruttomonatsgehalt die monatlichen Beiträge auf insgesamt 284,25 Euro im Monat belaufen. Selbstständige haben keinen Arbeitgeber, der Anteile der Kosten übernimmt. Darum zahlen diese deutlich mehr als Angestellte. Im genannten Beispiel (3.000 Euro Einkommen; zwei Kinder, Techniker Krankenkasse) kommen Selbstständige so auf einen Monatsbeitrag von insgesamt 520,50 Euro.

    Private Krankenversicherung: Berechnungsgrundlagen für Beiträge

    Im Unterschied zur GKV berechnen sich Ihre Beiträge bei der PKV nicht anhand Ihres Einkommens, sondern anhand anderer, individueller Faktoren.

    • Berufsfeld
    • Alter
    • Gesundheitlicher Zustand und Vorerkrankungen (wird bei der Gesundheitsprüfung vor Versicherungsabschluss erhoben)
    • Selbstbeteiligung
    • Gewünschtes Leistungsspektrum (zum Beispiel Chefarztbehandlung oder Zahnersatz)

    Als Faustregel gilt: Je älter Sie sind, umso höher ist der monatliche Beitrag. Von einer privaten Krankenversicherung profitieren deshalb vor allem Personen im jungen bis mittleren Alter. Zudem zahlen gerade Selbstständige oftmals einen deutlich niedrigeren Beitrag als bei einer GKV.

    Die private Krankenversicherung für Familien

    Auf den ersten Blick ist die private Krankenversicherung – vor allem für Selbstständige – eine sinnvolle und kostengünstige Option. Beachten Sie jedoch, dass es bei der PKV keine Familienversicherung gibt: Kinder und Partner können darum nicht kostenlos mitversichert werden. Stattdessen müssen Familien eine eigene Police für jedes zu versichernde Familienmitglied abschließen – jedes Familienmitglied ist somit beitragspflichtig. Private Krankenversicherungen haben verschiedene Rabattmodelle eingeführt, um Familien dennoch günstige und attraktive Tarife anbieten zu können. Wollen Sie zusätzlich Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin sowie die Kinder privat versichern, helfen Ihnen folgende Hinweise weiter.

    Besondere Regelung für die Mitversicherung des Partners

    Ist Ihr Ehe- bzw. Lebenspartner versicherungsfrei, kann er wie Sie einen Vertrag bei einer privaten Krankenversicherung abschließen. Der monatliche Beitrag richtet sich dabei – wie auch bei Ihnen – nach dem Gesundheitszustand, dem Alter und den gewünschten Leistungen. Eine Sonderregelung gibt es jedoch für eine PKV im sogenannten Standardtarif (auch als Basistarif bekannt): Bei Einzelpersonen ist der monatliche Beitrag für einen PKV-Standardtarif gedeckelt, er darf maximal so hoch sein wie der GKV-Höchstbeitrag. Sind Sie und Ihr Partner in einem PKV-Standardtarif versichert, so beträgt der Höchstbeitrag, den Sie zusammen mit Ihrem Partner entrichten, 150 Prozent des Höchstbeitrags der GKV. Dadurch wird die gemeinsame private Krankenversicherung vor allem für Paare höheren Alters interessant. Doch auch wenn Sie und Ihr Partner beide selbstständig tätig sind, ist die private Krankenversicherung oftmals deutlich günstiger als die gesetzliche Alternative.

    Kinder bei der privaten Krankenversicherung mitversichern

    Sie können Ihr Kind privat versichern, selbst wenn Sie selbst gesetzlich versichert sind. Sind beide Elternteile privat versichert, ist es nicht möglich, das Kind gesetzlich zu versichern. Für die private Krankenversicherung eines Kindes bieten die PKV Sondermodelle. Sie können Ihr Kind direkt mit der Geburt privat krankenversichern. Dabei entfällt die Gesundheitsprüfung, ebenso wenig gibt es Wartezeiten, bevor die Leistungen der PKV für den neuversicherten Nachwuchs in Anspruch genommen werden dürfen. Wenn Sie ein Kind erwarten und es privat versichern wollen, beantragen Sie die notwendigen Unterlagen am besten schon vor dem Geburtstermin.

    Beispielrechnung: Kosten einer privaten Krankenversicherung für Familien

    Da die Kosten einer PKV von vielen individuellen Faktoren abhängen, ist es nur schwer möglich, Durchschnittswerte anzugeben. Als Beispiel soll folgende Modellfamilie betrachtet werden:

    Beispielrechnung Familie

    • Vater und Mutter: beide 34 Jahre alt, Selbstständige, keine Vorerkrankungen, Tarif mit durchschnittlichen Leistungen und 500 Euro Selbstbeteiligung
    • Zwei Kinder, fünf und acht Jahre alt, keine Vorerkrankungen
    • Hier zahlen Vater und Mutter beide einen monatlichen Beitrag, der – je nach Versicherung – zwischen ca. 350 und 500 Euro liegt. Hinzu kommen zwischen 80 und 150 Euro pro Kind. Insgesamt belaufen sich die Ausgaben für die private Krankenversicherung der Familie somit einen Betrag zwischen ca. 860 Euro und ca. 1.300 Euro im Monat.

    Die private Krankenversicherung für Familien: Fragen / Antworten

    • Was kostet eine private Krankenversicherung für Familien?

      Die Kosten einer privaten Krankenversicherung für Familien sind nicht allgemein anzugeben, da sich die Beiträge jedes versicherten Familienmitglieds aus seinem Alter, Vorerkrankungen und dem gewünschten Leistungsspektrum berechnen. Bei einer Familie mit zwei Kindern ist mit monatlichen Kosten ab ca. 800 Euro zu rechnen.

    • Lohnt sich eine private Krankenversicherung für Familien?

      Eine private Krankenversicherung für Familien lohnt sich vor allem dann, wenn beide Partner Beamte oder Angestellte mit einem Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze (derzeit 56.250 Euro im Jahr) sind. In diesen Fällen kann die Familie mit einer PKV höhere Leistungen in Anspruch nehmen und dennoch einen niedrigeren Monatsbeitrag als bei der GKV zahlen.

    • Was deckt eine private Krankenversicherung für Familien ab?

      Was eine private Krankenversicherung für Familien abdeckt, hängt vom vereinbarten Leistungsspektrum ab. Zu den angebotenen Leistungen, die über die GKV hinausgehen, gehören unter anderem die Chefarztbehandlung, die freie Wahl des Arztes und Krankenhauses, die Therapiefreiheit des Arztes und anderes. Während eine GKV nur bestimmte Therapieformen übernimmt, die von Kassenärzten durchgeführt werden, ist eine PKV offener. Sie übernimmt in der Regel alle Verfahren, Therapien und Medikamente, deren Wirksamkeit erwiesen ist.

    • Wie wechseln Familien von der gesetzlichen zur privaten Krankenversicherung?

      Sofern Sie die Möglichkeit haben, sich bei einer privaten Krankenversicherung zu versichern (siehe dazu unsere Informationen zu den Voraussetzungen), so vergleichen Sie einfach online die aktuellen Tarife der privaten Krankenversicherungen. Der Wechsel kann nach einem Gesundheitscheck durch die PKV einfach durch einen Vertragsabschluss vorgenommen werden. Beachten Sie aber auch die Kündigungsfristen Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung. Diese beträgt drei Monate: Wenn Sie im Januar kündigen, können Sie zu Anfang April in der privaten Krankenversicherung versichert sein.

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