Was kosten … Ringe und Fotograf?

Hochzeit Zeremonie Ringe Fotograf Kosten

Neben Braut und Bräutigam sind zwei Zutaten essentiell für eine gelungene Hochzeitszeremonie: die Ringe, die die ewige Verbundenheit demonstrieren, und ein Fotograf, der diesen besonderen Tag dokumentiert. Bei kirchlichen Hochzeiten darf der Organist nicht fehlen. Mit welchen Kosten du hierfür rechnen musst, erfährst du hier.

Wie der Kuss und der Brautwalzer gehört dieser Augenblick wohl zu den innigsten einer Hochzeit: Der Moment, wenn das Brautpaar die Ringe von den Kissen nimmt, sie sich gegenseitig mit zittrigen Fingern überstreift (oder manchmal auch fester schieben muss) und die Schmuckstücke glänzend verkünden: Diese zwei gehören zusammen! Einen Ehering trägt man im besten Fall sein Leben lang und erinnert die Trägerin oder den Träger auch in dunklen Stunden an die Liebe, die mit diesem Symbol besiegelt wurde. Ein Ehering will deshalb besonders gut ausgewählt werden – und muss auch zur Persönlichkeit des Paares passen. Nimm dir Zeit und überlege gemeinsam mit deinem Schatz: Aus welchem Material sollen die Ringe sein? Wünscht ihr euch individuelle Gravuren und spezielle Versionen für sie und ihn?

Inhalts­verzeichnis

    Zwischen 100 und 19.000 Euro ist alles dabei

    Sehen wir uns einmal an, was die verschiedenen Varianten ungefähr kosten. Die allergünstigen Modelle – ganz schlicht, ohne Verzierung, aus Gold – gibt es in den Schmuckabteilungen von Kaufhäusern und kosten um die 100 Euro pro Stück. Sollen die Ringe edler und aufwändiger gearbeitet sein, steigen die Preise rasch. Bei der Juwelierkette Christ fangen die günstigsten Exemplare bei zirka 150 Euro an. Dabei handelt es sich um schlichte, matte Ringe aus 333er Gold, für die Dame ist zusätzlich ein kleiner Diamant zu einem geringfügigen Aufpreis dabei. Wenn du dich durch die Kollektionen verschiedener Hersteller blätterst, wirst du schnell auch auf Ringe für 1000 Euro oder mehr pro Stück stoßen. Bei Tiffany gibt es sogar Trauringe (für die Dame) für 19.000 Euro. Doch keine Sorge: Selbst bei der Nobelmarke gibt es Ringe für rund 700 Euro.

    Bestimme selbst, wie dein Trauring aussehen soll

    Da sich viele künftige Ehepaare einen sehr individuellen Ring wünschen, bieten viele Spezialisten wie Fischer , Breuning oder eben auch Christ sogenannte Trauring-Konfiguratoren oder Trauring-Designer an – ganz nach dem Motto „Pimp your Trauring“! Zwar musst du dir für das Konfigurieren viel Zeit nehmen, weil es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt und du viele Entscheidungen treffen musst, aber dafür hast du sehr viel Kontrolle über den Preis.

    Drei Kostenszenarien für die Trauringe:

      Schlichtes, aber edles Ringpaar von Fischer

    • 5mm breit, 1,6mm hoch, Ringweite 56 bei der Dame, 65 beim Herrn
    • Einfarbige Ringe ohne Aufteilung, aus poliertem 585er Weißgold
    • Den Damenring ziert zudem ein Brillant (0,03 ct.)
    • Der Preis: 1500 Euro

      Zweifarbiges Ringpaar von Christ:

    • 4mm breit, 1,4mm hoch, Ringweite 56 bei der Dame, 65 beim Herrn
    • 750er Rosé- und Graugold gemischt (gesandelt fein)
    • drei Diamanten mit jeweils 0,02 ct.
    • Der Preis: 1300 Euro

      Einfarbige Trauringe von Breuning:

    • Wieder 5mm breit, 1,6mm hoch, Ringweite 56 bei der Dame, 65 beim Herrn
    • Einfarbige Ringe ohne Aufteilung, aus eismattem 950er Platin
    • Einen Diamanten gibt es zwar nicht, aber dafür eine Gravur mit den Namen des Brautpaars
    • Der Preis: knapp 1900 Euro

    Das Gute an den Konfiguratoren ist, dass du bei den meisten Anbietern nicht blind und ungesehen diese so wichtigen Ringe bestellen musst, sondern dir ähnliche Modelle bei ihren Partnerjuwelieren ansehen und vor allem auch befühlen kannst.

    Selbst ist das Brautpaar

    Besonders kreative und handwerklich begabte Brautpaare können ihre Eheringe selbst schmieden. Hier bieten Ateliers und Werkstätten spezielle Kurse an. Die Kosten bestehen zunächst aus den Teilnahmegebühren, die meist zwischen 150 und 300 Euro liegen. Dazu kommen Materialkosten, die sich schwer vorhersehen lassen: Je nach Rohstoff und Extras können sie zwischen 300 und 2500 Euro liegen. Mehr Erleuchtung bringt eine konkrete Anfrage beim Goldschmied deiner Wahl. Kleiner Tipp: Bei mydays gibt es Gutscheine rund um das Thema „Trauringe selber schmieden für Zwei“, die je nach Stadt um die 700 Euro kosten. Vielleicht sucht jemand noch nach einer Geschenkidee für deinen Schatz und dich?

    Der Hochzeitsfotograf – Erinnerungen an den schönsten Tag im Leben

    Wenn du so weit bist und mit deinem Schatz endlich Ringe tauschst, muss es natürlich „Klickklickklick“ machen! Vielleicht hast du ja Glück und einen talentierten Fotografen in deinem Verwandten- oder Freundeskreis, der deine Hochzeit mit der Kamera begleitet. Falls sich niemand findet oder du lieber auf Nummer sicher gehen willst, muss ein Hochzeitsfotograf her. Bevor du potentielle Kandidaten anfragst, solltest du dir überlegen, was für eine Begleitung du dir wünschst. Den ganzen Tag über, vom Standesamt bis spät in die Partynacht? Nur vormittags? Nur nachmittags? Oder doch über mehrere Tage hinweg? Auch wenn es immer locker aussieht: Hochzeitsfotografie ist harte Arbeit und kostet entsprechend.

    Wie lange kostet wie viel?

    Die meisten Fotografen bieten verschiedene Pakete an, die neben der eigentlichen Begleitung am Hochzeitstag unter anderem auch Bildbearbeitung, eine passwortgeschützte Online-Galerie und CD-Roms/Sticks mit allen Fotodateien beinhalten. Kathrin Lenerz von „Lieblingsmomente“ verlangt zum Beispiel für eine vierstündige Begleitung 700 Euro, für acht Stunden werden 1400 Euro fällig. Dazu kommen Fahrt- und Übernachtungskosten. Ähnliche Preise sind auch bei anderen Anbietern wie „Auf Wolke 7“ zu finden. Das Fotografenduo „Chris and Ruth Photography“ empfiehlt Interessenten hingegen, ein Budget von 2300 bis 4000 Euro einzuplanen. Wenn du deine Hochzeit gerne auch im Bewegtbild einfangen lassen möchtest, solltest du circa weitere 800 bis 2000 Euro für einen Hochzeitsfilm einplanen. Hier einige Tipps von erfahrenen Hochzeitsfotografen und Juwelieren, die dir sicherlich weiterhelfen werden:

    Kirchenmusik:

    Der beste Ansprechpartner für die Kirchenmusik ist ein Organist. Neben den liturgischen Fragen zum Ablauf weiß er auch, wann welche Musik angebracht ist. Da Hochzeiten in der Regel nicht zur eigentlichen Arbeitszeit eines Organisten gehören, sind die Preise und Leistungen recht unterschiedlich. Für eine normale Hochzeit mit Kirchenliedern und klassischen Orgelstücken ohne weiteren Probenaufwand spielt ein ortsansässiger Organist ab ca. 60 Euro. Wünscht sich das Brautpaar spezielle Lieder - vielleicht auch mit Gesang, Trompete oder anderen Instrumenten - fallen meist auch noch weitere Kosten für Proben an. Wenn der ortsansässige Organist die Wünsche nicht erfüllen kann oder will, kommen noch Anfahrtskosten für den „freien“ Organisten hinzu. Mit max. 250 Euro müssten die Kosten für den Aufwand einer Hochzeit aber abgedeckt sein.

    Die besten Tipps für die perfekten Hochzeitsfotos von unseren Hochzeitsexperten

    Christian Wolf:

    Hochzeitsfotograf Christian Wolf

    Oft haben Fotografen leider zu wenig Erfahrung. Hochzeitsfotografie ist ein komplexes Thema mit ständig wechselnden Lichtbedingungen und Situationen. Meist ist das Licht auch nicht wirklich optimal. Der Fotograf hat für viele Situationen nur einen Versuch, ansonsten ist der Moment für immer verloren. Erfahrung ist wichtig. Meist sind Hochzeitsbilder zu steif und unpersönlich. Generell sind lichtstarke Objektive Pflicht. In alten Kirchen und manchen Standesämtern kommt man da mit Standardobjektiven nicht weit. Generell ist eine Mischung aus Weitwinkel (16-14mm) und Telebereich (50-135mm) nie verkehrt.

    hochzeitsfotograf-ostdeutschland.de


    Gerald Schmidt:

    Hochzeitsfotograf Gerald Schmidt

    Um das perfekte Objektiv für eine Kirche zu wählen sollte man darauf achten neben einer Linse mit normaler Brennweite (ca. 35 mm) auch ein Objektiv mit 50 mm mitzunehmen. So wahrt man den nötigen Abstand. Auch ein Ultra-Weitwinkel (20 mm und weniger) ist nützlich, um den gesamten Raum zu fotografieren. Grundsätzlich gilt: Kirchen können sehr dunkel sein. Je lichtstärker das Objektiv ist, umso besser.

    glamoureffekt.de


    Jan Sebastian:

    Hochzeitsfotograf Jan Sebastian

    Man sollte sich viel Zeit nehmen, um seine Eheringe auszuwählen; bis zu einem halben Jahr. Nicht weil der Juwelier so lange braucht, sondern um bei der gemeinsamen Entscheidung für den Trauring ganz sicher zu sein. Schließlich hat man durch die Hochzeit zwei Dinge täglich um sich - den Ehepartner und den Ehering. Beides sollte passen, für ein Leben lang.

    juwelier-willenberg.de


    Jens Ahner:

    Hochzeitsfotograf Jens Ahner

    Der Fotograf gehört ohne Zweifel zu den größeren Budgetposten am Hochzeitstag, auch weil der Trend immer öfter zu ganztägigen Reportagen geht. Am Ende aber zahlt sich die Investition aus: Neben den Ringen sind die Fotos eben das einzige, was das Paar von der Hochzeit für immer bei sich hat. Freudentränen, ausgelassene Tänze, die großen und kleinen Momente mittendrin und abseits der Feier - diese Augenblicke lohnen sich festgehalten zu werden. Schon aus diesem Grund sollte die Wahl auf denjenigen Kollegen fallen, dessen Bildsprache Sie überzeugt und Ihnen auf Anhieb sympathisch ist. Nicht unbedingt auf den, der den besten Preis macht. Treffen Sie sich zum Vorgespräch, schauen Sie ob die Chemie stimmt. Immerhin ist der Fotograf den ganzen Tag um Sie herum und mit dabei. Im Idealfall ist er am Tag selber selten zu sehen und doch überall. So kann er Beobachter sein und objektiv dokumentieren - und gleichzeitig auch Gast, mitten im Geschehen.

    ja-hochzeitsfotografie.de


    Sascha Hilgers:

    Hochzeitsfotograf Sascha Hilgers

    Für viele Paare ist die Hochzeit unbekanntes Terrain, zu Beginn eine totale Reizüberflutung an Dienstleistern, Themen und Fragen. Was will das Paar, wie soll sich der Tag gestalten, wie soll dieser einzigartige Tag auf keinen Fall aussehen. Umso wichtiger ist, sich von vornherein darüber im Klaren zu sein, welchen Stil man gerne hätte: Vintage, klassisch, modern - den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. Hierbei spielt dann auch die Wahl des Fotografen eine Rolle - passt er zu dem, was sich das Paar vorstellt, ist die Bildsprache entsprechend erkennbar. Passt der Stil zum Brautpaar? Diese Entscheidung ist die erste und wichtigste, die getroffen werden muss. Ist die Wahl gefallen, sollte unbedingt ein Vorgespräch stattfinden mit dem Fotografen. Da die Hochzeit ein sehr intimes Event ist, sollte von vornherein auf einer sehr persönlichen Basis gesprochen werden, hier heißt es: Duzen! Die Chemie ist ungemein wichtig, verbringt das Paar doch meist den ganzen Tag der Hochzeit mit dem Fotografen.

    Der Hochzeitstag ist unglaublich aufregend, vor allem für das Brautpaar verläuft der Tag rasant und die meisten Momente ziehen an einem vorbei. Umso wichtiger ist, dass all diese festgehalten werden: von einem Fotografen. Das Paar sollte hier bewusst wählen, auf den Stil achten, auf die Chemie zwischen sich und dem Fotografen - er wird, vor allem bei Reportagen, den ganzen Tag dabei sein, der Fotograf ist Ansprechpartner, manchmal auch Retter in Not, wenn doch etwas schief geht oder Ungeplantes passiert. Daher gilt es auch, dem Fotografen zu vertrauen. Zum Beispiel beim Thema Paarshooting wird der Fotograf viele hilfreiche Hinweise wissen. So ist es immer schöner, findet das Paarshooting nicht mittags bei hochstehender Sonne statt, nehmt Euch am Abend einige Minuten Zeit für tolle Fotos mit untergehender Sonne. Am Ende entstehen Bilder, die noch den Enkeln gezeigt werden. Denn es sollte nie vergessen werden, es ist ein EINMALIGER Tag.

    willstdumitmirgehen.berlin


    Timo & Kristina Kirsten:

    Hochzeitsfotograf Kristina & Timo Kirsten

    Wir finden es sehr wichtig die Brautpaare vorher persönlich kennenzulernen um herauszufinden ob man auf einer Wellenlänge ist. Denn gerade der Fotograf ist an diesem wichtigen Tag sehr nah am Brautpaar dran und da ist neben der professionellen Arbeit auch die Sympathie entscheidend für gute Bilder.

    kameramitherz.de


    Tipps für die perfekte Hochzeitskirchenmusik

    Manfred Häfele

    Hochzeit Manfred Häfele

    Egal, ob klassisch oder modern – die Musik bringt Sie und Ihre Gäste in die richtige Stimmung: Vom Einzug, über die Umrahmung des Trauungsversprechens bis hin zum Auszug. Dabei wissen nur wenige Brautpaare, was auf einer Orgel möglich ist. Neben den allseits bekannten Hochzeitsmärschen kann auch gerne mal etwas anders von der Orgel gespielt werden:„The final countdown“ zum Einzug, „Nothing else matters“ zum „Herunterkommen“ nach dem Versprechen, oder „What a wonderful world“ als Auszug. Möglich ist natürlich fast alles – der Song, zu dem man das erste Mal zusammen getanzt hat, ein gemeinsames Lieblingslied, oder ein Stück der Lieblingsband. Für einen feierlichen Rahmen sollte es allerdings nicht zu extravagant werden.

    Gute Organisten bringen fast jede Musik auf die Tasten, manchmal bedarf es aber auch speziellen Noten für Kirchenorgel (Arrangements ). Zum Ausloten, in wie fern sich die Vorstellungen des Brautpaares mit der Einstellung des Organisten in Einklang bringen lassen, sollte vier Monate vor der Trauung mit der Suche nach einem geeigneten Organisten begonnen werden. Nicht jeder Organist (und auch Priester) sind erfreut über „weltliche“ Klänge im Kirchenhaus.

    Wissenswertes für Hochzeitspaare

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