Alles rund um die Hochzeitsplanung

Hochzeit Organisation

Die Hochzeitsvorbereitungen sind in vollem Gange, und langsam aber sicher macht sich Panik bei dir breit: Hast du an alles gedacht? Fehlt noch etwas? Zum Glück gibt es allwissende Helferlein: Hochzeitsplaner und Hochzeitschecklisten. Hier erfährst du alles rund um das Thema Organisation.

Viele Leute meinen heutzutage, dass ihre Hochzeit perfekt sein muss. Oder noch besser: perfekter als perfekt. Die eigene Hochzeit als Spektakel, als Inszenierung der Beziehung und als Beweis für die finanzielle Investitionskraft. Das macht Druck, das macht Stress. Es soll Bräute geben, die sich während der Planungsphase in eine „Bridezilla“ verwandeln, eine aggressive Hochzeitspolitik betreiben und ihr Umfeld terrorisieren. Oder die nach der monatelangen Suche nach der perfekten, pardon, perfektesten Hochzeitslocation einen Burnout erleiden. Viele Hochzeitswillige fangen zwölf bis sechs Monate vor dem großen Tag mit der Planung an. Aber zwölf Monate Stress? Lass dir gesagt sein: Entspann dich! Es ist dein Tag, es ist deine Feier – also muss das Ganze auch hauptsächlich dir und deiner besseren Hälfte gefallen. Plane deine Hochzeit so, wie sie DIR gefällt, auch wenn es dann eben keine Kirchenbankdeko gibt oder die Hochzeitstorte eine riesige Nussecke ist.

Inhalts­verzeichnis

    Wie viel kostet ein Hochzeitsplaner?

    Doch wie läuft das nun mit der stressfreien Planung? Am einfachsten ist es sicherlich, wenn du einen Hochzeitsplaner oder eine Hochzeitsplanerin engagierst. Dieser sehr amerikanische Beruf (wir denken da zum Beispiel an den Film „Wedding Planner“ mit Jennifer Lopez) hat es inzwischen auch in Deutschland zu großer Bekanntheit gebracht. Es gibt sogar einen eigenen Berufsverband, den „Bund deutscher Hochzeitsplaner e. V.“. Auf seiner Homepage findest du unter anderem Infos zum Berufsbild und zu den Kosten eines Hochzeitsplaners. So heißt es dort: „[G]rundsätzlich kann man sagen, dass ein Planer mit der Komplettorganisation eines Festes und Koordination am Hochzeitstag mindestens 100 Stunden beschäftigt ist.“ Manche Wedding Planner arbeiteten mit pauschalen Honorarbeträgen, andere wiederum auf Stundenbasis. Doch wie sehen die konkreten Preise aus? Hier hält sich der „Bund deutscher Hochzeitsplaner“ ziemlich bedeckt und schreibt nur: „Es gibt Planer, die einen Anteil von 15 bis 20 % des Gesamtbudgets einer Hochzeit als ihr Honorar veranschlagen.“ Andere Quellen werden da etwas deutlicher und nennen einen Stundenlohn von 35 bis 50 Euro. Einige Hochzeitsplaner bieten auf ihren Websites auch diverse Leistungspakete an: So kostet eine Budgetplanerstellung beim Wedding-Planner-Team „Ivy and Olive“ 299 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer , eine Komplettbetreuung gibt es ab 2399 Euro plus Mehrwertsteuer.

    Was macht eigentlich ein Hochzeitsplaner?

    Angesichts dieses Angebots fragst du dich vielleicht, was ein Hochzeitsplaner eigentlich macht. Ganz einfach: Das bestimmst du selbst. Je nachdem, was du selbst organisieren oder lieber abgeben willst, kannst du den Hochzeitsplaner für die verschiedensten Aufgaben beauftragen. Wie wir schon beim Beispiel „Ivy and Olive“ gesehen haben, können das Einzelheiten wie die Erstellung eines Budgetplans, die Locationsuche oder das Einladungsmanagement (ja, das gibt es wirklich) sein. Oder du lehnst dich komplett zurück und überlässt dem Wedding Planner deiner Wahl das Zepter, lässt ihn also deine komplette Hochzeit mit allem Drum und Dran organisieren. Klar, dass hier das Vertrauen eine wichtige Rolle spielt. Bevor du also einen Hochzeitsplaner oder eine Hochzeitsplanerin beauftragst, solltest du ihn oder sie vorab kennenlernen und auf verschiedene Punkte hin prüfen: Ist er oder sie sympathisch? Hat er oder sie Organisationstalent? Kennt er oder sie sich mit Hochzeitstrends aus? Besteht echtes Interesse an deiner Hochzeit? Wie sieht es mit der Kreativität aus? Bei deinem Wedding Planner und dir ist es letztendlich wie in der Liebe: Die Chemie muss stimmen – sonst wird das alles nichts. Schließlich willst du ja Arbeit abgeben und nicht ständig kontrollieren müssen.

    Wichtige Helfer: Checklisten rund um das Thema Hochzeit

    Ein Hochzeitsplaner ist dir zu teuer? Keine Sorge, es geht selbstverständlich auch ohne. Für die stressfreie und erfolgreiche Hochzeitsplanung benötigst du zuerst einmal eines: Systematik. Plane nicht wild durcheinander, sondern gehe logisch vor. Was muss als erstes erledigt werden? Was benötigt am meisten Vorlauf? Was kann relativ kurzfristig organisiert werden? Deine beste Freundin hierfür: die Hochzeitscheckliste. Im Internet wimmelt es nur so vor Checklisten und To-Do-Listen. Wir haben die besten für dich zusammengestellt – suche dir einfach deine Lieblingsliste aus und los geht’s! Hochzeitschecklisten geben dir nicht nur einen zeitlichen Überblick, sondern erinnern dich auch an die vielen kleinen Details, die sonst gerne vergessen werden: Wie war das gleich noch mal mit den Stuhlhussen? Braucht es eine Kinderbetreuung für die kleinen Gäste? Was ist mit dem Gästebuch? Arbeite die Checkliste deiner Wahl gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Partnerin in Ruhe ab, streiche erledigte Aufgaben durch und notiere dir noch offene Fragen. Eventuell kannst du manche Jobs an Freunde und Verwandte delegieren – und sie können dir mit ihrer Unterstützung eine große Freude bereiten. Und vergiss eines nicht: Mach dich nicht verrückt! Deine Hochzeit wird wundervoll! Versprochen.

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