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Wechselkredit

Der Wechselkredit wird auch Handelswechsel genannt. Dieser Kredit wird zur Finanzierung von erhaltenen Dienstleistungen oder Wareneinkäufen verwendet. Grundsätzlich können Waren in bar bezahlt oder ein Zahlungsziel durch den Lieferanten angegeben werden.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Per Definition ist der Wechselkredit ein Kredit, der durch einen sogenannten Wechsel gesichert ist. Diese Kreditform wird daher der Einfachheit halber häufig auch einfach als Wechsel bezeichnet.
  • Bei einem Wechselkredit wird dem jeweiligen Käufer kein Skonto eingeräumt.
  • Eine besondere Form des Wechselkredits ist die Wechselreiterei. Dabei liegt dem Wechselkredit kein Waren- oder Dienstleistungsgeschäft zugrunde.

Inhalts­verzeichnis

    Wie definiert man den Wechselkredit?

    Per Definition ist der Wechselkredit ein Kredit , der durch einen sogenannten Wechsel gesichert ist. Diese Kreditform wird daher der Einfachheit halber häufig auch einfach als Wechsel bezeichnet. Dieser Wechsel ist ein Wertpapier mit einer unbedingten Zahlungsanweisung des jeweiligen Ausstellers für den Bezogenen an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Der jeweilige Geldbetrag kann dann zu einem zuvor festgelegten Termin mit Hilfe des Wertpapiers eingelöst werden. Hierbei gilt: Bei einem Wechselkredit wird dem jeweiligen Käufer kein Skonto eingeräumt. Es existieren verschiedene Formen des Wechselkredits. Hierzu gehören der Akzeptkredit und der Diskontkredit. Darüber hinaus kann auch der sogenannte Lieferantenkredit zu den Wechselkrediten gezählt werden. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der Lieferant im Zuge der Forderungsabsicherung einen Wechsel auf den Abnehmer seiner Dienstleistungen oder auch Waren zieht. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem sogenannten gezogenen Wechsel.

    • Der Akzeptkredit

      Der sogenannte Akzeptkredit ist eine spezielle Form der Kreditleihe. Hierbei verpflichtet sich das betreffende Kreditinstitut für seinen Kunden durch Wechselakzeptanz. In erster Linie wird der Akzeptkredit im Außenhandel angewendet. Importeure wie Exporteure können ihre jeweilige Hausbank dazu veranlassen, einen Kreditvertrag abzuschließen. Dieser hat dann einen Akzeptkredit zum Inhalt. Im Anschluss daran stellt der Im- oder Exporteur einen Wechsel aus. Dieser wird von der Hausbank als Bezogene unterschrieben. Sie ist nun wechselrechtlich dazu verpflichtet, diesen Wechsel im Zuge des jeweiligen Fälligkeitstages einzulösen. Hierbei ist ein Gläubiger der Begünstigte. Im Allgemeinen gilt: Ein Akzeptkredit wird ausschließlich erstklassigen Betrieben eingeräumt. Dies bedeutet, dass über die Kreditwürdigkeit des Unternehmens kein Zweifel bestehen darf.

    • Der Diskontkredit

      Als Diskontkredit bezeichnet man den Ankauf verschiedener Wechsel durch ein bestimmtes Kreditinstitut. Diese Kreditform ist damit fester Bestandteil des internationalen Bankwesens. Ein Diskontkredit wird durch Kreditinstitute lediglich jenen Bankkunden und damit Kreditnehmern gewährt, die hierüber bereits einen Kreditvertrag mit dem Institut abgeschlossen haben. Dieser Vertrag beinhaltet auch ein maximales Diskontkreditvolumen. Dieses kann revolvierend in Anspruch genommen werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der sogenannten Diskontkreditlinie.

    Was ist ein Wechselkredit?: Ein Überblick

    • Er dient der kurzfristigen Finanzierung.
    • Diese Kreditform wird hauptsächlich im Firmenkundengeschäft genutzt.
    • Er ist durch einen Wechsel gesichert.
    • Er wird in Form von einer kurzfristigen Kreditgewährung ausgegeben.

    Die Anwendung des Wechselkredits

    In der heutigen Zeit werden Wechselkredite zumeist nicht mehr zur Bezahlung von Lieferantenrechnungen eingesetzt. Im Auslandsgeschäft finden sie jedoch nach wie vor Verwendung. Aufgrund seiner großen Verbreitung auf internationaler Ebene wird der Wechselkredit auch als sogenannter Lieferantenkredit bezeichnet. Der Wechsel als Wertpapier hat zwar durchaus einige Vorteile, allerdings rückte er aufgrund seiner mangelnden „Maschinenfähigkeit“ in den vergangenen Jahren immer weiter ins Abseits. Das bedeutet: Für die Bearbeitung eines solchen Wechsels muss die jeweilige Bank überdurchschnittlich viel Personal einsetzen.

    Wechselkredit als Finanzierungsoption für Debitoren

    Durch das Zahlungsziel gerät der Lieferant in die Rolle eines Kreditgebers, mit den damit verbundenen Kreditrisiken. In diesen Fällen kann der Lieferant einen Wechselkredit anbieten. Bis 1986 war dieses Vorgehen ein wichtiges Segment des Aktivgeschäfts von Banken. Wechselkredite spielen heute kaum noch eine Rolle, da die Urkundeneigenschaft des Wechselkredits sehr personal- und kostenaufwendig ist und nicht maschinell oder gestützt durch Computerprogramme vollzogen werden kann. Dennoch gilt auch weiterhin das deutsche Wechselgesetz (WG), welches zuletzt im Jahr 2006 geändert wurde.

    Inhalt eines Wechselkredits

    Auf einem Wechselvordruck ist ein Lieferant einer Ware oder Dienstleistung nach Artikel 1 Nr. 8 WG der Aussteller. Als Bezogener fungiert nach Art. 1 Nr. 3 WG der Debitor . Wer Wechselprozess bringt als Urkundenprozess größere Beweiserleichterungen für den Kreditor. Durch Beurkundung handelt es sich beim Wechselkredit um die Verbriefung einer Forderung, die in dieser Form verkehrsfähig ist. In der Regel ist die verbriefte Wechselsumme höher als die reine Forderung aus dem Wert der Waren oder der Dienstleistung. Denn der Lieferant kann Diskontzinsen und weitere Kosten berücksichtigen. Der Vorteil für den Debitor ist, dass er die Forderung später begleichen kann und er die Waren weiterveräußert oder verarbeitet hat. Der Lieferant erhält durch den Wechselkredit eine erhöhte Sicherheit. Der Kredit kann durch ihn auch weitergegeben werden, um gegebenenfalls eigene Schulden zu begleichen. Auch ist der Lieferant in der Lage, den Wechselkredit an ein Kreditinstitut zur Diskontierung einzureichen.

    Wechselkredite ohne Waren oder Dienstleistungen

    Wechselkredite, denen kein Waren- oder Dienstleistungsgeschäft zugrunde liegt, dienen der Geldbeschaffung und werden auch Finanzwechsel genannt. Für eine Kreditbeschaffung kann ein Kreditinstitut einen Kunden berechtigen, auf das Kreditinstitut einen Wechsel, ein sogenanntes Bankakzept zu ziehen. Daraufhin reicht der Kunde den Wechsel bei diesem oder einem anderen Institut ein und erhält den Wechselbetrag abzüglich der Diskontzinsen und anderer Gebühren gutgeschrieben. Grundsätzlich kann der Wechsel von dem Kunden durch Indossament auch einem Gläubiger übergeben werden.

    Wechselreiterei

    Eine besondere Form des Wechselkredits ist die Wechselreiterei. Dabei liegt dem Wechselkredit kein Waren- oder Dienstleistungsgeschäft zugrunde. Diese Form des Finanzwechsels wird häufig zwischen zwei oder mehr Parteien zur Kreditbeschaffung verabschiedet. Die Vertragsparteien können bei diesem Wechselkredit vor Ablauf der Fälligkeit neue Wechsel ausstellen, was als Wechselprolongation bezeichnet wird. Nach § 263 Strafgesetzbuch kann Wechselreiterei als Betrug gewertet werden, wenn Handelswechsel vorgetäuscht werden oder die auf sich gezogenen Wechsel nicht bezahlt werden.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
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    • 5 / 5
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    • 5 / 5
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    • 1 / 5
      sehr schlechte Erfahrung, Vertrag mit Stromanbieter wurde erst zugesagt, dann widerrufen. Ohne Begründung

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