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Die Wärmepumpe: Energie aus der Umwelt

Die Wärmepumpe zählt zu den populärsten Energiesystemen. Sie zieht die Umgebungswärme aus dem Wasser, der Erde oder der Luft und nutzt sie zur Warmwasserbereitung oder zum Heizen. Der Stromverbrauch spielt hier eine wichtige Rolle.

Wie funktioniert die Wärmepumpe?

Die aufgenommene Wärme wird in einem abgeschlossenen Kreislauf mithilfe eines Energieträgermediums transportiert. Hierbei nutzen Wärmepumpen die Temperaturunterschiede in der Natur. Sie benötigen trotzdem zusätzlich Strom. Zwischen drei und vier Anteile Umweltenergie werden durch etwa einen Anteil an Elektrizität ergänzt. Der Strom ist notwendig, um die gewonnene Umgebungsenergie auf eine einheitliche Temperatur zu bringen und beispielsweise zum Heizen zu nutzen. Für die Ermittlung der passenden Technik sollten folgende Rahmenbedingungen der Nutzung von Wärmepumpenstrom erfasst werden:

  • die Art der Wärmepumpe
  • das Einsatzgebiet der Wärmepumpe
  • die Größe und das Baujahr der Immobilie
  • die Dämmung des Gebäudes
  • die Anzahl der Bewohner

Diese Faktoren beeinflussen den Wärmepumpen-Stromverbrauch maßgeblich. Die grundsätzliche Auswahl der passenden Pumpe wird bestimmt durch die künftige Leistungszahl der Wärmepumpe. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom „Coefficient of Performance“ (COP).

Der Verwendungszweck und das Heizungswassersystem haben Einfluss auf die Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe (JAZ). Anhand der Dämmung und Bewohnerzahl des betreffenden Gebäudes lässt sich die JAZ auch nach dem Einbau der Wärmepumpe beeinflussen. Somit wird die Auswahl der passenden Wärmepumpe nicht nur von deren Technik, sondern auch von den vorhandenen Gegebenheiten der Immobilie bestimmt.

Wärmepumpenstrom: Verbrauch berechnen

Wärmepumpen gehören heutzutage zu den effizienten Energiesystemen. Trotzdem sollte der Stromverbrauch der Wärmepumpe bereits vor dem Kauf geschätzt und während des Betriebs in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Zu beachten ist, dass der Wärmepumpen-Stromverbrauch separat vom restlichen Stromverbrauch des Hauses mithilfe eines eigenen Stromzählers festgehalten wird. Gleiches gilt für die Wärmeabgabe der Pumpe. Sie wird über den sogenannten Wärmemengenzähler ermittelt. Anhand dieser Messgeräte lässt sich überprüfen, ob die installierte Wärmepumpe einen überdurchschnittlichen Stromverbrauch aufweist.

Hierzu sollte der Wärmemengenzähler mindestens zwölf Monate lang abgelesen werden, um die Verbrauchswerte zu dokumentieren. Durch die Addition der zwölf erfassten Werte ergibt sich die Jahreswärmeerzeugung. Diese Zahl wird durch den Jahresstromverbrauch der Wärmepumpe geteilt, um die Jahresarbeitszahl zu ermitteln. Anhand dieser Zahl lässt sich die Effizienz der Wärmepumpe beurteilen. Liegt die Jahresarbeitszahl unter den nachfolgenden Richtwerten, sollte die Pumpe einer fachmännischen Prüfung unterzogen werden:

  • Durchschnittliche JAZ von Erdwärmepumpen: 3,8–4
  • Durchschnittliche JAZ von Luftwärmepumpen: 2,6–3
  • Durchschnittliche JAZ von Warmwasserpumpen: 4
  • Durchschnittliche JAZ von Wasserwärmepumpen: 4,5–4,8

Zu beachten ist, dass diese Richtwerte von den vorherrschenden Gebäude- und Heizbedingungen beeinflusst werden. Zudem sollte die Jahresarbeitszahl mit Hinblick auf schwankende Heizperioden über mehrere Jahre ermittelt und notiert werden.

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Mit Wärmepumpen-Stromtarif sparen

Noch vor einigen Jahren waren die Stromanbieter dazu verpflichtet, für Wärmepumpen spezielle Stromtarife anzubieten. Diese gesetzliche Vorgabe wurde im Jahr 2007 gekippt. Dennoch finden sich spezielle Angebote für Wärmepumpen in den Portfolios vieler überregionaler Stromanbieter.

Aufmerksame Verbraucher können damit ihre Stromkosten deutlich reduzieren und ihre Wärmepumpe effektiver nutzen. Im Durchschnitt verbraucht eine Wärmepumpe etwa 7.500 kWh pro Jahr.

Vergleicht man diesen Wert mit anderen Energiesystemen, zeigt sich hier die Effizienz einer Wärmepumpe. Um diesen Effekt nicht mit einem überteuerten Wärmepumpen-Stromtarif zunichte zu machen, sollten Verbraucher einen Wärmepumpen-Stromkostenrechner nutzen. Dieser ermittelt anhand der Bewohneranzahl und des zu erwartenden Stromverbrauchs alle passenden Anbieter und Tarife. Auch viele örtliche Grundversorger bieten spezielle Tarife für die Wärmepumpe. Die Preise schwanken je nach Anbieter und Saison. Verbraucher sollten sich daher über die Preisspannen der einzelnen Anbieter informieren und bei Bedarf die Preise der vergangenen Heizperioden anfordern.

Stromkosten der Wärmepumpe durch Anbieterwechsel senken

Ist der passende Tarif mit Hilfe des Stromkostenrechners gefunden, bietet sich der Wechsel an. Ein solcher Anbieterwechsel läuft beim Wärmepumpenstrom wie bei anderen Energieformen und -systemen: Zunächst werden die unterschiedlichen Anbieter mithilfe des Vergleichsrechners aufgelistet. Wenn der günstigste Tarif ermittelt ist, kann man sich per Mausklick auf die Webseite seines Favoriten weiterleiten lassen.

Kosten für Wärmepumpe und Installation

Angesichts steigender Öl- und Gaspreise ist es nicht verwunderlich, dass mittlerweile jede vierte Neubauwohnung mit einer Wärmepumpe beheizt wird. Die Effizienz sowie der Kosten-Nutzen-Faktor einer solchen Wärmepumpe hängen vornehmlich von Randbedingungen wie zum Beispiel der Wärmequelle und dem Wärmeverteilsystem ab. Ideal geeignet sind für den Einbau von Wärmepumpen perfekt gedämmte Neubauten mit großflächiger Fußbodenheizung. Die Wärmepumpentechnik selbst ist relativ teuer. Für eine Wärmepumpe samt Warmwasserspeicher fallen etwa 10.000 Euro an. Dazu kommt die jeweilige Installation der Anlage. Viele Installateure geben auf Listenpreise allerdings 5 bis 20 Prozent Rabatt, sofern sie den Auftrag für den Einbau bekommen. Ein eventuell benötigtes System aus Erdsonden oder Erdkollektoren ruft weitere Kosten von mehreren tausend Euro hervor. Sinnvoll ist hier wiederum ein Komplettpaket, mit dem die Kosten für Wärmepumpe, Erdsonden und Installation geringer ausfallen. Wärmepumpen sind besonders dann preiswert, wenn sie in einen gut isolierten Neubau integriert werden – Kosten für Öltank oder Gasanschluss und Schornstein fallen dann gar nicht erst an.

Erfahre hier mehr zum Thema: Alternativ heizen mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe !

Kundenbewertungen

4.4 / 5
12.190 Bewertungen zu Toptarif abgegeben
  • 5 / 5
    Die Auswahl der Enegieunternehmen könnte noch\nerweitert werden,vorallem regionale Unternehmen
  • 4 / 5
    schnell und einfach
  • 4 / 5
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