Schwere Krankheiten: Vorsorge selbst in die Hand nehmen

Wer eine Krankenversicherung hat - sei es bei einer privaten oder einer gesetzlichen Krankenkasse -, geht in der Regel davon aus, in puncto medizinischer Vorsorge und ärztlicher Behandlung gut abgesichert zu sein. Doch insbesondere bei den gesetzlichen Krankenversicherungen müssen immer mehr Leistungen vom Versicherungsnehmer privat getragen werden. Besonders hart trifft es diejenigen Versicherungsnehmer, bei denen Ärzte ganz unverhofft schwere Krankheiten (auch Dread Disease genannt) diagnostizieren.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Es gilt zu beachten, dass eine Schwere-Krankheiten-Vorsorge immer auch mit einer Wartezeit verbunden ist.
  • Zwar zahlen gesetzliche Krankenversicherungen ein Krankengeld für insgesamt 78 Wochen innerhalb von drei Jahren, sofern die gleiche Krankheit ursächlich für den Ausfall ist. Allerdings liegt die Höhe des Krankengeldes deutlich unter dem bisherigen Einkommen.
  • Vor allem für Selbständige bietet sich diese Versicherung an, da in ihrem Fall ein langer Ausfall fast immer zur Existenzgefährdung führt, auch wenn sie als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung nach 7 Wochen ebenso wie Angestellte Anspruch auf Krankengeld haben.
Inhaltsverzeichnis

    Schnellere Heilung durch bessere Versorgung

    Vorsorge in Form einer Zusatzversicherung kann dann zumindest die Umstände vereinfachen. Doch auch die Grundversorgung der privaten Krankenversicherung umfasst längst nicht alles, was sich Versicherungsnehmer an Leistungen im Krankheitsfall wünschen. Vor allem bei schweren Krankheiten, die einen langen Ausfall mit sich bringen und mit umfassenden Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit verbunden sind, wünschen sich viele Versicherungsnehmer Leistungen, die den Heilungsprozess angenehmer gestalten. Diese werden von den Krankenkassen vielfach jedoch nicht übernommen werden. Abhilfe schaffen kann in diesem Zusammenhang eine gute Vorsorge, etwa mit einer Dread-Disease-Versicherung. Es gilt allerdings zu beachten, dass eine solche Schwere-Krankheiten-Vorsorge immer auch mit einer Wartezeit verbunden ist. Darüber hinaus erhalten Versicherungsnehmer auch nicht immer die versprochenen Leistungen. Um im Falle der Diagnose "Dread Disease" auch wirklich eine Vorsorge zu haben, sollte vorab also immer ein Angebotsvergleich durchgeführt werden. Nur so können Sie herausfinden, welche Zusatzversicherung ein Ihren Bedürfnissen entsprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet und welche nicht.

    Schwere Krankheiten - Versicherung kann Existenz retten

    Schwere Krankheiten bedeuten vor allem oft starke finanzielle Ausfälle. Erkrankt der Hauptverdiener einer Familie, kann dies schnell die Existenz bedrohen. Zwar zahlen gesetzliche Krankenversicherungen ein Krankengeld für insgesamt 78 Wochen innerhalb von drei Jahren, sofern die gleiche Krankheit ursächlich für den Ausfall ist. Allerdings liegt die Höhe des Krankengeldes deutlich unter dem bisherigen Einkommen. Für solche Fälle kann es sinnvoll sein, für schwere Krankheiten ensprechend vorzusorgen und beispielsweise eine Krankentagegeldversicherung abzuschließen. Diese zahlt dann für die gesamte Dauer des Ausfalls einen festen Tagessatz. Vor allem für Selbständige bietet sich diese Versicherung an, da in ihrem Fall ein langer Ausfall fast immer zur Existenzgefährdung führt, auch wenn sie als Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung nach 7 Wochen ebenso wie Angestellte Anspruch auf Krankengeld haben. Die Zeit davor kann entweder mit einer abgeschlossenen Zusatzversicherung abgesichert werden oder der Betroffene verzichtet gänzlich auf die Zahlung von Krankengeld im Falle einer schweren Krankheit. Vorsorge kann in diesem Fall durch eine private Zusatzversicherung getroffen werden.

    Verträge vor Abschluss genau prüfen

    Neben der finanziellen Absicherung kann bei schweren Krankheiten Vorsorge auch dahingehend erfolgen, dass Policen abgeschlossen werden, die ein Einzelzimmer oder die Chefarztversorgung garantieren. Erfolgt eine stationäre Unterbringung für längere Zeit, kann ein Einzelzimmer maßgeblich dazu beitragen, die Genesung voranzutreiben. So muss sich der Patient beispielsweise nicht alle paar Tage mit neuen Zimmergenossen und damit einhergehenden Störungen arrangieren. Wer für schwere Krankheiten Vorsorge betreiben will, sollte beim Abschluss entsprechender Versicherungen in jedem Fall vorher einen Vergleich der jeweiligen Leistungen, Beiträge und Ausschlussklauseln vornehmen. Ist eine Krankheit vor Vertragsabschluss bereits diagnostiziert, wird sie von der Zusatzversicherung in der Regel nicht abgedeckt. Zu beachten sind ferner auch bestimmte Wartezeiten: Erst wenn diese Fristen abgelaufen sind, besteht ein Anspruch auf die im Versicherungsvertrag vereinbarten Leistungen.

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