Happy Family: Wie man Studieren mit Kind unter einen Hut bringt

Laut Deutschem Studentenwerk sind 6 Prozent der Studierenden in Deutschland Eltern und stellen sich der Herausforderung, Studium und Kind sowie die eigenen Bedürfnisse miteinander zu vereinbaren. Wie das Studieren mit Kind zwischen Kita und Vorlesungen in Sachen Versicherungen und Finanzen am besten zu meistern ist, erklären wir euch hier.

Inhalts­verzeichnis

    Krankenversicherung: Studieren mit Kind

    In der Regel ist das Kind im Studium in der Krankenversicherung der Eltern mitversichert. Das gilt sowohl für den Fall, dass Mama oder Papa noch familienversichert sind (unter 25 Jahren und nicht mehr als 450 Euro Verdienst im Monat), als auch für den Fall, dass die gesetzliche studentische Krankenversicherung in Anspruch genommen wird. Hier gilt: Verheiratete Paare können eine Familienversicherung abschließen. Normalerweise haben Studenten bis 30 oder bis zum Ende des 14. Fachsemesters Anspruch auf die gesetzliche studentische Krankenversicherung. Studieren mit Kind hat hierbei sogar Vorteile: Mit Nachwuchs kann sich die Höchstgrenze um maximal sechs Semester erhöhen. Bei der privaten Krankenversicherung gibt es das Prinzip der Familienversicherung nicht. Und: Wer während seines Studiums privat versichert ist, muss dies auch bis zum Ende bleiben.

    Haftpflicht- und Unfallversicherung: Besonders mit Kind im Studium

    Ein absolutes Must-Have ist die private Haftpflichtversicherung. Nur sie schützt, wenn man anderen Schaden zufügt. Das kann der Fleck im neuen Teppich sein oder das Smartphone, das einem runtergefallen ist. Ebenfalls eine gute Investition: die private Unfallversicherung. Der gesetzliche Schutz zahlt nämlich nur für Unfälle im Arbeitsumfeld. Schon ein Missgeschick in der Mittagspause kann da teuer zu stehen kommen. Sowohl für die Haftpflicht- als auch die Unfallversicherung gibt es Familientarife und attraktive Rabatte für Familien und das Studieren mit Kind.

    Studieren mit Kind: Finanzierungshilfen

    Von Elterngeld über Betreuungszuschlag im BAföG bis hin zu Mutterschaftsgeld – es gibt einige Finanzierungsmöglichkeiten um Studium und Kind besser vereinbaren zu können. An erster Stelle steht das Kindergeld, das auf jeden Fall beantragt werden sollte. Aktuell erhält man für die ersten beiden Kinder je 194 Euro monatlich. Als Lohnersatzleistung gilt das Elterngeld. Es entspricht 65 bis 100 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten 12 Monate. Das können höchstens 1.800 Euro, mindestens 300 Euro sein, die bis zu 14 Monate nach Geburt des Kindes gezahlt werden. Zusätzlich haben erwerbstätige Frauen Anspruch auf Mutterschaftsgeld, das während des Mutterschutzes ausgezahlt wird. Beim BAföG verhält es sich so: Wer sein Studium nicht länger als 3 Monate unterbricht, dem steht ein Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 130 Euro pro Kind zusätzlich zum normalen BAföG zu. Außerdem ist es möglich, sein BAföG über die Regelstudienzeit hinaus zu beziehen, ohne dass sich die Schulden erhöhen. Weitere Informationen zur Finanzierung gibt es beim Deutschen Studentenwerk.

    Die wichtigsten Versicherungen

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    Haftpflichtversicherung

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