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BU-Versicherung: Vor Abschluss Einsicht in Krankenakte einfordern

Vertrag versteckte Kosten© Neustockimages / istock.com

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) abschließt, sollte auch Einsicht in die Krankenakte nehmen. Denn: Sollten die eigenen Angaben über den Gesundheitszustand nicht mit den von den Ärzten dokumentierten Diagnosen übereinstimmen, besteht die Gefahr, dass im Falle einer Berufsunfähigkeit das Geld von der Versicherung nicht ausgezahlt wird, wie der Kölner Versicherungsberater Detlef Lülsdorf der Financial Times Deutschland mitteilte.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Während sich gesetzlich Versicherte an ihre Krankenkasse oder die Kassenärztlichen Vereinigungen wenden müssen, können Privatpatienten entweder die Diagnose der Rechnung entnehmen oder die Unterlagen bei ihren Ärzten einsehen.
  • Versicherte sind beim Beantworten der Gesundheitsfragen auf der sicheren Seite, wenn sie nach Einsicht in die Krankenakte beim Abschluss die richtigen Angaben machen und der Versicherer die Vorerkrankungen akzeptiert
  • Vor dem Abschluss einer BU-Versicherung müssen Kunden die Ärzte und andere an der Behandlung und Abrechnung Beteiligte von der Schweigepflicht entbinden. Diese generelle Entbindung von der Schweigepflicht sollte aber umgehend rückgängig gemacht werden, wenn die Berufsunfähigkeit eintritt.

Auch wenn Patienten das Recht haben, Einsicht in ihre Krankenakte zu nehmen, wissen die meisten oft nicht, welche Diagnosen der Arzt dokumentiert. Doch um den Versicherungsschutz der BU-Versicherung nicht zu gefährden, sollten Patienten vor dem Abschluss ihr Recht wahrnehmen und die Arztakten einsehen.

Einsicht in Krankenakte bei Krankenkasse oder Arzt

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Patienten sich ihre Krankenakten zeigen lassen. Während sich gesetzlich Versicherte an ihre Krankenkasse oder die Kassenärztlichen Vereinigungen wenden müssen, können Privatpatienten entweder die Diagnose der Rechnung entnehmen oder die Unterlagen bei ihren Ärzten einsehen. Denn nicht selten bestehen Unstimmigkeiten zwischen der eigenen Einschätzung der Erkrankung und der vom Arzt festgehaltenen Diagnose. So kann ein Patient beispielsweise davon ausgehen, dass er einen Schnupfen hat, während in der Krankenakte von einer Allergie die Rede ist. Darüber hinaus sind Verwechslungen möglich, also die Diagnose eines anderen Patienten in der eigenen Krankenakte auftaucht. Werden solche Fehler erst nach Jahren aufgedeckt, ist es schwer, hierfür einen Nachweis zu erbringen. Versicherte sind auf der sicheren Seite, wenn sie nach Einsicht in die Krankenakte beim Abschluss die richtigen Angaben machen und der Versicherer die Vorerkrankungen akzeptiert.

BU-Versicherung: Vor Abschluss Fragen zu Beruf und Gesundheit

Stellen Kunden einen Antrag für eine BU-Versicherung, erfragt der Versicherer zunächst bestimmte Angaben zum Beruf und zum Gesundheitszustand. In Abhängigkeit von den Antworten wird entschieden, ob der Kunde eine Police bekommt, und wenn ja, zu welchem Preis. Da die Versicherer eine genaue Prüfung der Umstände durchführen, wenn ein Kunde berufsunfähig wird, raten Verbraucherschützer immer wieder eindringlich dazu, die Fragen ehrlich zu beantworten. Denn Unstimmigkeiten werden bei einer solchen Prüfung, bei der auch die Unterlagen der behandelnden Ärzte herangezogen werden, schnell zu Tage gefördert. Vor dem Abschluss einer BU-Versicherung müssen Kunden die Ärzte und andere an der Behandlung und Abrechnung Beteiligte von der Schweigepflicht entbinden. Diese generelle Entbindung von der Schweigepflicht sollte aber umgehend rückgängig gemacht werden, wenn die Berufsunfähigkeit eintritt. Vielmehr rät Lülsdorf, die Vollmacht nur von Fall zu Fall zu gewähren. So wissen Kunden genau, welche Schritte der Versicherer unternimmt.

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