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Vermögens­schadenhaft­pflicht­versicherung

Ein Beratungsfehler, ungenaue Planung oder fehlerhafte Übersetzung - diese Fehler haben eines gemeinsam: Unterlaufen Sie einem Selbständigen oder dessen Mitarbeiter, kann aus ihnen ein finanziellen Schaden resultieren. Damit Unternehmer diesen nicht mit ihrem Privatvermögen bezahlen müssen, sollten sie eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abschließen. Dieser Artikel erklärt Ihnen wesentliche Inhalte der Versicherung und hilft Ihnen dabei, Ihren Top-Tarif zu finden.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Unternehmer sind gesetzlich dazu verpflichtet, für einen Schaden aufzukommen, den Sie verursacht haben. Mit der Vermögensschadenhaftpflicht werden finanzielle Schäden Dritter reguliert, die Versicherte im Zuge Ihrer beruflichen Tätigkeit verursachen.
  • Vor allem Unternehmer mit einem hohen Risiko sollten über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung verfügen: Darunter fallen insbesondere beratende, planende, verwaltende, prüfende, beurkundende und aufsichtführende Berufe.
  • Da sich aufgrund der unterschiedlichen Risikofaktoren keine Aussagen über einen Pauschalpreis einer solchen Police treffen lassen, hilft nur ein schneller Online-Vergleich.
Inhaltsverzeichnis

    Vermögensschadenhaftpflicht: Absicherung gegen rein finanzielle Schäden

    Als Unternehmer laufen Sie immer Gefahr, dass Sie oder einer Ihrer Mitarbeiter einen Schaden bei Dritten verursacht. Ist dieser Schaden rein finanzieller Natur, so spricht man von einem Vermögensschaden. Ein Vermögensschaden kann etwa durch einen Beratungsfehler oder eine falsche Planung hervorgerufen werden.

    Ein Beispiel:

    Ein Steuerberater versäumt die Widerspruchsfrist für die Steuererklärung eines Mandanten. Dieser muss daraufhin eine hohe Steuerrückzahlung tätigen. Da der Widerspruch jedoch bei Einhaltung der Frist wirksam gewesen wäre, fordert er Schadensersatz. Der Steuerberater muss haften.

    Ohne die richtige Absicherung muss der Steuerberater die Kosten für die Schadensersatzforderung selbst tragen. Eine Vermögensschadenhaftpflicht schützt ihn und bezahlt den Schaden.

    Weitere Schadensbeispiele:

    Doppelte Vermittlung: Ein Immobilienmakler führt zwei Interessenten ein und dasselbe Objekt vor. Beide Parteien bekunden ein Kaufinteresse. Der Immobilienmakler sagt einem der beiden zu. Aufgrund eines Systemfehlers wird die Zusage nicht dokumentiert. Einer seiner Mitarbeiter sagt daraufhin der zweiten Partei ebenfalls zu. Als die doppelte Vermittlung herauskommt, bestehen beide Parteien darauf, die Immobilie zu erwerben. Es kommt zu einem Rechtsstreit. Da es sich um eine Gewerbeimmobilie handelt, können beide Interessenten Ihren Betrieb nicht wie geplant aufnehmen. Der Makler muss sowohl für den Schadensersatz als auch für die Gerichtskosten aufkommen. Die Versicherung übernimmt.

    Falschberatung: Ein Finanzanlagenvermittler berät eine Kundin bezüglich diverser Anlagemöglichkeiten. Auf seine Empfehlung hin investiert sie in ein bestimmtes Produkt. Jedoch hatte er es versäumt, aktuelle Urteile zu diesem Produkt in die Beratung einfließen zu lassen und so das Risiko falsch eingeschätzt. Die Kunden verliert daraufhin viel Geld. Sie macht den Vermittler dafür verantwortlich. Er muss dafür haften – doch seine Versicherung übernimmt den Schaden.

    Leistungen der Vermögensschadenhaftpflicht

    Wie der Name schon sagt: Die Vermögensschadenhaftpflicht gehört zur Familie der Haftpflichtversicherungen. In Deutschland sind Sie als Unternehmer gesetzlich dazu verpflichtet, für einen Schaden aufzukommen, den Sie verursacht haben. Die Vermögensschadenhaftpflicht im Speziellen kommt für finanzielle Schäden Dritter auf, die Sie im Zuge Ihrer beruflichen Tätigkeit verursachen. Des Weiteren prüft diese Versicherung, ob die Ansprüche rechtmäßig sind, die an Sie gestellt werden. Fällt die Prüfung so aus, dass ein Zweifel an der Rechtmäßigkeit besteht, so wehrt sie die Ansprüche ab – notfalls auch gerichtlich. Man spricht hier auch von passivem Rechtsschutz.

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    Berufsgruppen, für die eine Vermögensschadenhaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben ist

    Zwar ist es für jedes Unternehmen mit dem Risiko sinnvoll, Vermögensschäden zu verursachen, eine Vermögensschadenhaftpflicht abzuschließen. Darüber hinaus gibt es aber einige Berufsgruppen, für die der Abschluss gesetzlich vorgeschrieben ist. Oftmals wird in den Gesetzen auch von einer Berufshaftpflicht gesprochen. Folgende Berufsgruppen sind unter anderem betroffen:

    • Steuerberater
    • Rechtsanwälte und Notare
    • Finanzanlagenvermittler
    • Versicherungsmakler
    • Wirtschaftsprüfer

    Sind Sie nicht aufgelistet, erfahren Sie in der Berufsordnung Ihrer zuständigen Kammer, ob auch für Ihren Beruf eine Versicherungspflicht gilt.

    Höhe der Versicherungssumme

    Generell lässt sich diese Frage wie folgt beantworten: Das hängt ganz von dem individuellen Risiko Ihres Unternehmens ab, einen finanziellen Schaden bei anderen Personen zu verursachen. Je nachdem ist es empfehlenswert, die Höhe der Versicherungssumme anzupassen. Gehört Ihr Unternehmen in die Berufsgruppe der pflichtversicherten Berufe? Dann ist für Sie in der Regel eine gesetzliche Mindesthöhe festgelegt. Bei Steuerberatern oder Rechtsanwälten beispielsweise liegt diese bei wenigstens eine Million Euro.

    Kosten der Vermögenschadenhaftpflicht

    Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Denn: Auch die Kosten der Versicherung – sprich: wie hoch Ihre Beiträge ausfallen – hängen von Ihrer individuellen Unternehmenssituation ab. Für die Berechnung müssen einige Faktoren berücksichtigt werden:

    • Unternehmensgröße (Anzahl der Mitarbeiter)
    • Jahresumsatz
    • Ihre gewählte Selbstbeteiligung

    Danach ermittelt der Versicherer unter anderem Ihr individuelles Risiko, einen finanziellen Schaden bei anderen Personen, etwa Kunden, zu verursachen. Auch variieren die Angebote verschiedener Versicherer zum Teil erheblich. Deshalb lohnt es sich für Sie in jedem Fall, verschiedene Tarife miteinander zu vergleichen.

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    Kosten der Vermögensschadenhaftpflicht sparen mit einem Versicherungsvergleich

    Um die Kosten der Versicherung möglichst gering zu halten, lohnt es sich für Sie in jedem Fall, einen Versicherungsvergleich durchzuführen. Die Tarife der verschiedenen Versicherer variieren teilweise enorm, was sowohl Preise als auch Leistungen betrifft. Deshalb empfiehlt es sich, genau hinzusehen, bevor Sie eine Vermögensschadenhaftpflicht abschließen. Jedoch sollten Sie nicht allein den Preis berücksichtigen, wenn Sie eine Versicherung abschließen. Wichtig ist vor allem, dass Sie für alle Eventualitäten abgesichert sind.

    So versichern Sie Ihr Unternehmen günstig und passend

    Wie funktioniert der Versicherungsvergleich? Zuerst geben Sie Ihre Berufsart ein. Alles was Sie danach tun müssen, ist, die Ihnen gestellten Fragen wahrheitsgetreu beantworten. Auf Basis dieser Informationen ermittelt der Vergleichsrechner das individuelle Risiko Ihres Unternehmens. Anschließend werden Ihnen Angebote präsentiert, die auf Ihr Unternehmensprofil passen. Die beste Preis-Leistung wird an erster Stelle vorgeschlagen; nachfolgend sind die Tarife nach Beitragshöhe aufsteigend gelistet. Suchen Sie sich Ihr Wunschangebot aus und fordern Sie ein unverbindliches Angebot an oder schließen Sie direkt online ab.

    Häufige Fragen zur Vermögensschadenhaftpflicht

    Was ist eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

    Die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gehört in den Bereich der Haftpflichtversicherungen. Sie übernimmt Kosten, die dann entstehen, wenn Sie im Rahmen Ihrer Unternehmenstätigkeit einen rein finanziellen Schaden verursachen.

    Wer braucht eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

    Unternehmer, die ein hohes Risiko haben, bei Dritten einen Vermögensschaden herbeizuführen, benötigen diesen Versicherungsschutz. Darunter fallen vor allem beratende, planende, verwaltende, prüfende, beurkundende und aufsichtführende Berufe. Das können beispielsweise Steuerberater, Juristen, Vermögensverwalter oder Architekten sein.

    Was kostet eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

    Pauschal lässt sich nicht sagen, wie viel eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung kostet. Denn: Viele individuelle Faktoren Ihres Unternehmens, sowie vereinbarte Deckungssummen beeinflussen die Höhe der Beiträge. Hier einige Beispiele:

    • Kostenbeispiel Immobilienmakler: Günstige Tarife beginnen bei 11,71 Euro pro Monat inklusive Versicherungssteuer. Die ERGO Versicherung verlangt diesen Beitrag bei Abschluss eines Drei-Jahres-Vertrags und einer Versicherungssumme von 100.000 Euro. Die Selbstbeteiligung beträgt 0 Euro. Der Jahresumsatz des Beispiel-Immobilienmaklers liegt bei 30.000 Euro im Jahr.
    • Kostenbeispiel Haus- und Grundstücksverwalter: Die VHV Versicherungen bieten Tarife schon für 9,64 monatlich inklusive Versicherungssteuer an, wenn ein Zwei-Jahres-Vertrag abgeschlossen wird. Die Versicherungssumme liegt hier bei 100.000 Euro. Eine Selbstbeteiligung ist in diesem Tarif nicht vorgesehen. Der Jahresumsatz des Beispiel-Hausverwalters liegt bei 40.000 Euro.
    • Kostenbeispiel Rechtsanwalt: Hier gibt es Tarife schon ab 6,55 Euro im Monat inklusive Versicherungssteuer. Bedingungen: Abschluss eines Drei-Jahresvertrags bei der R+V Versicherung, Einzelpraxis, Selbstbeteiligung von 1.500 Euro, nebenberufliche Tätigkeit. Die Versicherungssumme liegt bei 250.000 Euro im Versicherungsfall pro Quartal – aufgerechnet auf das ganze Jahr also bei den gesetzlich vorgeschriebenen 1.000.000 Euro.
    • Kostenbeispiel Steuerberater: Ein Beispieltarif der Markel liegt bei 41,23 Euro monatlich inklusive Versicherungssteuer für eine Einzelkanzlei. Der Jahresumsatz liegt bei 50.000 Euro. Die Versicherungssumme ist auf 250.000 Euro pro Versicherungsfall festgesetzt. Hier müssen Steuerberater eine Selbstbeteiligung von 1.500 Euro einkalkulieren. Der Vertrag läuft für zwei Jahre.

    Was beinhaltet eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?

    Die Vermögensschadenhaftpflicht versichert Unternehmen gegen sogenannte Vermögensschäden ab. Hierbei handelt es sich um rein finanzielle Schäden. Das bedeutet, dass diesen kein Personen- oder Sachschaden vorangegangen ist. Darüber hinaus beinhaltet die Vermögensschadenhaftpflicht auch einen passiven Rechtschutz. Damit ist die Abwehr von nicht gerechtfertigten Haftpflichtansprüchen gemeint. Kommt es zum Äußersten, findet die Abwehr auch vor Gericht statt.

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