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Unfallversicherung – im Schadensfall abgesichert

Als Unfall wird laut den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen ein Ereignis bezeichnet, durch das der Versicherte eine plötzliche und unfreiwillige Gesundheitsschädigung von außen auf seinen Körper erleidet. Versicherungsnehmer können sich gegen die finanziellen Folgen eines solchen Unfalls absichern. Eine private Unfallversicherung deckt Kosten ab, die durch eine leichte oder schwere Invalidität oder bei einer Todesfolge entstehen. Auch Kosten durch einen akuten medizinischen Notfall werden von der Unfallversicherung abgedeckt, wenn eine dauerhafte Schädigung absehbar ist.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Generell gibt es zwei Formen der Unfallversicherung: die gesetzliche und die private. Sie greifen unter unterschiedlichen Bedingungen.
  • Ein Vergleich der verschiedenen Anbieter für private Unfallversicherungen lohnt sich, weil die Leistungen der Versicherungen stark voneinander abweichen können.
  • Kinder müssen deutlich länger mit einer Invalidität durch einen Unfall leben, daher ist eine private Unfallversicherung vor allem für sie empfehlenswert.

Inhalts­verzeichnis

    Wann greift die gesetzliche Unfall­versicherung?

    Die gesetzliche Unfallversicherung gehört zur Sozialversicherung und sichert gegen die Folgen von Berufskrankheiten sowie Arbeits- und Wegeunfällen ab. Sie greift bei Unfällen am Arbeitsplatz, aber auch bei Unfällen in der Universität oder Schule sowie auf den entsprechenden Hin- und Heimwegen. Ist ein Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen im Ausland, sind auch Unfälle, die während dieser Reise passieren, durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Auch bei einem Unfall, der sich während der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit ereignet, greift die gesetzliche Versicherung. Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind – abhängig von der Branche – die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Zu den Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung gehören neben der Wiederherstellung des Gesundheitszustandes im Falle eines Unfalls auch die Unfallverhütung und Entschädigungsleistungen für die Versicherten oder Hinterbliebenen. Darunter fallen auch Einkommensausfälle.

    Wozu ist eine private Unfall­versicherung gut?

    Auch ein Unfall in den eigenen vier Wänden oder in der Freizeit kann im schlimmsten Fall lebenslange gesundheitliche und finanzielle Folgen haben. Hier greift die gesetzliche Unfallversicherung allerdings nicht. Aber der Versicherungsschutz privater Unfallversicherungen gilt weltweit und rund um die Uhr und greift in der Regel gleichermaßen bei Privat- und Arbeitsunfällen. Deswegen kann es sich lohnen, eine private Unfallversicherung abzuschließen. Für bestimmte Personengruppen ist sie besonders sinnvoll: So profitieren Selbstständige, Freiberufler, Senioren und nicht erwerbstätige Personen, die ihre Kinder zu Hause betreuen, von privaten Unfallversicherungen im Vergleich zu Beschäftigten stärker. Denn sie sind generell nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert. Auch für Personen mit risikoreichen Freizeitbeschäftigungen ist eine private Unfallversicherung natürlich sinnvoll. Das erhöhte Risiko für Invalidität ist den Versicherungsgebern allerdings bekannt, daher reagieren sie bei diesen Versicherungsnehmern in der Regel mit dem Ausschluss verschiedener Leistungen oder mit erhöhten Beiträgen. Darüber hinaus kann eine spezielle Unfallversicherung für Reisende interessant sein: Einige Versicherungen bieten die Möglichkeit, eine Reise-Unfallversicherung für Unfälle im Ausland abzuschließen. Auch für Personen mit einem risikoreichen Beruf und damit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, durch einen Arbeitsunfall berufsunfähig zu werden, kann eine private Unfallversicherung sinnvoll sein. Denn im Vergleich zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung hat die private Unfallversicherung den Vorteil, dass sie für diese Personengruppe deutlich günstiger ist.

    Fragen, die vor dem Abschluss einer Unfall­versicherung zu klären sind

    Bevor du dich für eine zusätzliche private Unfallversicherung entscheidest, solltest du dir über folgenden Dinge im Klaren sein:

    • Welche laufenden Kosten durch unfallbedingte Lohnausfälle oder eine Haushaltshilfe können entstehen?
    • Sind Umbauten am Haus, der Wohnung oder dem Auto im Falle einer Invalidität notwendig?
    • Müssen weitere Anschaffungen wie ein elektrischer Rollstuhl gemacht werden?
    • Habe ich Rücklagen und Ersparnisse als zusätzliche Absicherung?

    Unfall­versicherungen im Vergleich – das beste Angebot finden

    Mit dem Vergleichsrechner von TopTarif kannst du dir schnell und unverbindlich die verschiedenen Tarife der Versicherungsanbieter anzeigen lassen. So findest du die beste Unfallversicherung für dich. Um eine günstige Unfallversicherung zu finden, müsst du zunächst einige Angaben im Vergleichsrechner machen. In einem ersten Schritt gibst du an, wie viele Personen du versichern möchtest, ob du im öffentlichen Dienst tätig bist und wie lang die Vertragslaufzeit sein soll. Für jede Person, die versichert werden soll, musst du darüber hinaus einige weitere Angaben machen, beispielsweise: Geburtsdatum, Geschlecht, Beruf, gewünschte Invaliditätssumme und Progressionssatz. Auch die Summe der Leistungen im Todesfall oder das Krankenhaustage- und Genesungsgeld pro Tag kannst du eingeben. Möchtest du eine dieser Zusatzleistungen nicht, gibst du in diesen Feldern einfach 0 Euro an. Nun hast du die Möglichkeit, die Tarife zu vergleichen. Dir werden passende Anbieter zu deiner Auswahl vorgeschlagen und du kannst die verschiedenen Versicherungen vergleichen. Mit einem Klick auf „Leistungsumfang“ werden dir detailliert die verschiedenen Leistungen angezeigt.

    Private Unfall­versicherung: Leistungen im Überblick

    Die hauptsächliche Leistung der privaten Unfallversicherung ist die finanzielle Hilfe bei einer Invalidität, die sich aus einem schwerwiegenden Unfall ergibt. Mit der Summe, die von der Versicherung im Versicherungsfall ausgezahlt wird, können Krankenausaufhalte, Arztbesuche, kostspielige Reha-Maßnahmen oder behindertengerechte Umbauten des Eigenheims bezahlt werden. Auch mögliche Lohnausfälle lassen sich mit dem Geld ausgleichen. Die private Unfallversicherung erbringt ihre Leistungen nicht nur für Unfälle im privaten Bereich. Auch bei Arbeitsunfällen kannst du einen Teil der Leistungen von der privaten Unfallversicherung beziehen. Darüber hinaus werden Unfälle im Ausland ebenfalls abgesichert. Für eine Rundum-Absicherung ist also eine private Unfallversicherung durchaus sinnvoll.

    Unfall­versicherung: Leistungen, die du in deinen Versicherungs­schutz aufnehmen solltest

    • Monatliche Rente

      Zusätzlich zur einmaligen Auszahlungssumme bei einem schwerwiegenden Unfall kann eine monatliche Rente in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Die Voraussetzung hierfür ist meist ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent. Der Invaliditätsgrad ist ähnlich gestaffelt wie der Pflegegrad bei der Pflegeversicherung.

    • Todesfallsumme

      Diese Summe wird an die Angehörigen ausgezahlt, wenn der Versicherte durch einen Unfall verstirbt. Damit die Bestattungskosten abgedeckt sind, empfehlen Experten eine Todesfallsumme von mindestens 5.000 Euro. Besser ist ein Betrag zwischen 10.000 und 20.000 Euro. Denn die Todesfallsumme hat noch eine weitere Funktion: Wenn nach einem Unfall zwar sicher ist, dass eine Beeinträchtigung zurückbleibt, aber das Ausmaß noch nicht eingeschätzt werden kann, kann die Versicherung einen Vorschuss in Höhe der Todesfallsumme auszahlen.

    • Zusatzleistungen

      In vielen Fällen hast du zudem die Möglichkeit, bestimmte Zusatzleistungen in den Versicherungsschutz aufzunehmen. Dazu zählt zum Beispiel das Krankenhaustage- und Genesungsgeld. Hier kannst du Beträge zwischen 10 und 50 Euro für die Zuzahlung zum Krankenhausaufenthalt und für Medikamente in deinen Tarif integrieren. Weitere zusätzliche Leistungen betreffen Bergungskosten, Kosten für Zahnersatz oder kosmetische Operationen, die durch einen Unfall notwendig werden können, und die Auszahlung bei Impfschäden oder Zeckenbissen.

    • Unfälle durch Bewusstseinsstörungen

      Nur wenige Versicherungen nehmen Unfälle, die durch eine Bewusstseinsstörung wie beispielsweise einen Herzinfarkt oder einen epileptischen Anfall hervorgerufen werden, mit in ihren Schutz auf. Für eine umfangreiche Abdeckung sollte dein Versicherungstarif aber auch diese Unfälle einbeziehen. Darüber hinaus wird bei manchen Tarifen auch dann gezahlt, wenn der Unfall unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten passiert ist. In den meisten Fällen gilt allerdings eine Promillegrenze, ab der der Versicherungsschutz nicht mehr greift.

    Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?

    Der Betrag, der im Fall einer Invalidität ausgezahlt wird, ergibt sich aus der Invaliditätssumme und dem Progressionssatz. Die tatsächliche Auszahlungssumme ist wiederum von deinem Invaliditätsgrad abhängig, der durch die sogenannte Gliedertaxe geregelt wird. Das klingt erst einmal ziemlich kompliziert, deswegen haben wir dir die einzelnen Begriffe im Folgenden noch einmal aufgeschlüsselt.

    • Invaliditätsumme

      Die Invaliditätsumme, oder auch Grundsumme genannt, ist die Berechnungsgrundlage für die Einmalzahlung im Schadensfall. Experten empfehlen hier mindestens das Dreifache des Bruttojahreseinkommens und nicht weniger als 100.000 Euro.

    • Progressionssatz

      Der Progressionssatz wird üblicherweise ebenfalls ausgewählt und bestimmt, um wie viel sich die Invaliditätssumme im Versicherungsfall bei einer Vollinvalidität erhöht. So können beim Vertragsabschluss beispielsweise Progressionssätze von 225 Prozent, 350 Prozent und 500 Prozent festgelegt werden. Empfohlen wird ein Satz vom mindestens 225 Prozent. Bei einer Invaliditätssumme von 100.000 Euro mit einem Progressionsfaktor von 225 Prozent ergibt sich bei einer Vollinvalidität also eine Auszahlung von 225.000 Euro. Auch schon für eine Invalidität ab einem Prozent kann eine Progression vereinbart werden.

    • Invaliditätsgrad und Gliedertaxe

      Invaliditätsgrad nach der Gliedertaxe: Die Gliedertaxe beschreibt den prozentualen Wert, den die Versicherungen dem Funktionsverlust verschiedener Körperteile zuordnen. Der Verlust eines Körperteils und die damit zusammenhängende Beeinträchtigung (Invaliditätsgrad) wird von den verschiedenen Versicherungen unterschiedlich bewertet. Daher solltest du bei deinem Unfallversicherung-Vergleich genau auf die Prozentzahl achten. Einige Tarife berücksichtigen auch den Funktionsverlust von inneren Organen.

    Wie hoch sind die Beiträge?

    Wie hoch dein Versicherungsbeitrag ausfällt, richtet sich zum einen nach der vereinbarten Invaliditätssumme und zum anderen nach dem Risiko eines Unfalls in deinem Alltag. Deswegen unterscheiden die Versicherer zwischen verschiedenen Tätigkeitsgruppen. Als Risikoreicher gelten handwerkliche Tätigkeiten, also körperlich tätige Berufsgruppen. Bei ihnen werden höhere Beträge fällig als bei Personen mit einer Bürotätigkeit. Darüber hinaus bieten verschiedene Versicherer auch gesonderte Tarife für besonders risikoreiche Berufe an. Ein weiterer Faktor ist das Alter der zu versichernden Person. Die Beiträge von älteren Personen sind meist niedriger, weil sich das Risiko für die Versicherung aufgrund der kürzeren Dauer bis zur Rente vermindert. Auch die Grundsumme fällt niedriger aus. Nicht zuletzt sind gefährliche Hobbys und mögliche Vorerkrankungen für die Höhe der Beiträge entscheidend. Eine Gesundheitsprüfung ist in der Regel jedoch nicht notwendig. Liegen aufgrund des fortgeschrittenen Alters schon Einschränkungen vor, dürfen diese von der Versicherung im Versicherungsfall nicht als Argumente benutzt werden, um Leistungen zu verweigern. Bei guten Versicherungen werden die Leistungen generell erst gemindert, wenn eine Vorerkrankung die Beeinträchtigung zu mindestens 50 Prozent mitverursacht hat.

    Unfall­versicherung für Familie, Kinder und Senioren

    Um den risikofreudigen Nachwuchs abzusichern, gibt es die Möglichkeit, eine spezielle Unfallversicherung für sein Kind abzuschließen. Wer sich selbst und seinen Partner gleich mitversichern möchte, kann dies mit einer Unfallversicherung für die Familie tun. Aber auch für Senioren bieten viele Versicherungen gesonderte Tarife an, die genau auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Denn gerade im Alter werden viele Menschen unsicherer auf den Beinen. Da kann es schnell zu einem Unfall kommen. Bei Kindern und älteren Menschen sollten also Unfälle, die durch die eigene Bewegung oder eine erhöhte Kraftanstrengung hervorgerufen werden (zum Beispiel Umknicken beim Sport), in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Üblicherweise wird ein Unfall von den Versicherungen nämlich als ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis definiert.

    Unfall­versicherung – die wichtigsten Fragen kurz beantwortet

    Beim Unfallversicherung-Vergleich solltest du einiges beachten. Hier haben wir dir die wichtigsten Informationen noch einmal übersichtlich zusammengestellt.

    • Unfallversicherung: Was ist das?

      Bei der Unfallversicherung unterscheidet man zwischen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung. Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Sie greift bei einem Unfall, der während der Arbeit, in der Schule oder der Universität und auf den Heim- und Rückwegen passiert. Unfälle, die in der Freizeit oder dem Eigenheim erfolgen, sind von diesem Schutz ausgeschlossen. Daher hast du die Möglichkeit, dich privat gegen finanzielle Ausfälle abzusichern, die auf eine Invalidität durch diese Arten von Unfällen zurückgehen.

    • Ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

      Für einen lückenlosen finanziellen Schutz bei einer Invalidität durch einen Unfall im privaten Bereich ist eine private Unfallversicherung sinnvoll. Besonders empfehlenswert ist eine private Unfallversicherung vor allem für Personen ohne gesetzlichen Unfallschutz wie Selbstständige, Freiberufler, Rentner und nicht erwerbstätige Personen, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Auch Familien, die viel im Ausland unterwegs sind, oder Personen mit gefährlichen Hobbys wie Motorcross kann sich eine solche Versicherung lohnen.

    • Was kostet eine Unfallversicherung?

      Abhängig von der gewählten Invaliditätssumme, dem Progressionssatz und den Berufsrisken werden jährliche Beiträge zwischen 90 und 150 Euro fällig. Weiteren Einfluss auf die Beitragshöhe nehmen gefährliche Hobbys, mögliche Vorerkrankungen und die gewählten (Zusatz-)Leistungen. Durch diese können sich die Beträge nämlich deutlich erhöhen.

    • Ist eine Unfallversicherung für meine Kinder sinnvoll?

      Kinder, aber auch Studenten und Auszubildende müssen meist besonders lang mit einer möglichen Behinderung und möglichen Verdienstausfällen leben, daher kann eine private Unfallversicherung für sie sinnvoll sein. Auch ist das Verletzungspotenzial bei Kindern deutlich höher als bei Erwachsenen.

    • Zahlt eine private Unfallversicherung bei einem Arbeitsunfall?

      Die private Unfallversicherung schließt in der Regel auch Arbeitsunfälle in ihren Versicherungsschutz ein. Denn sie bietet einen Versicherungsschutz, der rund um die Uhr und weltweit gilt. So kannst du bei einem Unfall auf der Arbeit von den Leistungen der gesetzlichen und der privaten Unfallversicherung profitieren und bist rundum abgesichert.

    Die wichtigsten Versicherungen

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    Bei der Wahl der Haftpflichtversicherung sollten Sie Kosten und Leistungsumfang beachten.

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