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Umschuldungs­kredit: Mit günstigeren Raten Zinskosten drücken

Kreditnehmer, die an ein langfristiges Darlehen gebunden sind, können mit dem richtigen Umschuldungskredit langfristig viel Geld sparen. Denn ein neuer Kredit zeichnet sich in der Regel durch wesentlich bessere Konditionen und Zinssätze aus als ein alter. Wie Sie den perfekten Umschuldungskredit finden und worauf Sie dabei achten müssen, erfahren Sie im TopTarif-Ratgeber.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Eine Umschuldung lohnt sich besonders von Dispokrediten auf Ratenkredite.
  • Auch als Anschlussfinanzierung für ein Immobiliendarlehen ist eine Umschuldung auf Ratenkredite sinnvoll.
  • Eine Umschuldung läuft einfach ab: Die neue Bank stimmt sich mit der alten ab, was den Aufwand für Sie gering hält.

Inhalts­verzeichnis

    Kredit umschulden: Sparen mit einem neuen Darlehen

    Grundsätzlich handelt es sich bei einem Umschuldungskredit um ein neues Darlehen, das vom Kreditnehmer aufgenommen wird, um einen alten Kredit abzulösen und die Zinskosten spürbar zu senken. Der Vorteil für Sie: Je geringer die Zinsen, umso schneller haben Sie die Restschuld für Ihren Kredit abgezahlt. Ein typisches Beispiel dafür ist die Baufinanzierung. Aufgrund der langen Dauer eines Baudarlehens zahlen Sie als Kreditnehmer immer noch denselben Zinssatz wie zu Beginn der Laufzeit. In den letzten Jahren sind die Zinsen jedoch drastisch gesunken. Nach Ablauf der Zinsbindung haben Sie deshalb die Chance, Ihren alten Kredit umzuschulden, um die Restschuld durch ein Darlehen mit besseren Konditionen zu tilgen. So reduzieren Sie die Kosten für die monatlichen Raten oder profitieren von günstigen Sonderkonditionen für Ihren Umschuldungskredit. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen lohnt sich also der Kreditvergleich , um den besten zu finden.

    Kredit umschulden besonders bei Dispodarlehen

    Kaum ein Darlehenstyp ist so teuer wie der Dispokredit . Mit einem Zinssatz von durchschnittlich rund elf Prozent eignet sich der Dispo nur, um sehr kurzfristige Schulden aufzunehmen (Stand aller Angaben: April 2016). Ist zum Beispiel die Waschmaschine kaputt und muss schnell repariert werden, ist der Dispokredit bei vielen Verbrauchern die erste Wahl. Auf lange Sicht ist davon jedoch unbedingt abzuraten – denn der Dispokredit führt schnell in die Schuldenfalle. Wer nicht über genügend Kapital verfügt, um die Schulden schnell zurückzuzahlen, kann die Zinsbelastung mit einer Umschuldung deutlich verringern. Für einen gängigen Ratenkredit etwa betragen die Zinsen im Durchschnitt nur fünf bis sieben Prozent. Um Ihren Dispo umzuschulden, suchen Sie einfach nach einem günstigeren Kredit in Höhe der Disposchuld. Dann nutzen Sie den Umschuldungskredit, um den Dispo zurückzuzahlen. So profitieren Sie von wesentlich niedrigeren Zinsen und überschaubaren monatlichen Raten.

    Wann lohnt sich die Umschuldung für Ratenkredite?

    Innerhalb der letzten Jahre sind die Zinsen deutlich gesunken. Ein aktueller Kredit ist deshalb wesentlich günstiger als ein altes Darlehen, das bereits seit langer Zeit besteht. Um auch von sinkenden Zinsen für Ratenkredite zu profitieren, können Sie als Kreditnehmer bereits bestehende Darlehen problemlos umschulden. Im besten Fall reduzieren Sie dadurch nicht nur die monatliche Zinsbelastung, sondern verringern gleichzeitig auch die Kreditlaufzeit . Denn ein Ratenkredit kann in der Regel zu jedem Zeitpunkt vollständig zurückgezahlt werden. Ob sich das lohnt, hängt allerdings davon ab, wann Sie Ihr Darlehen aufgenommen haben – für die vorzeitige Rückzahlung eines alten Kredites kann die Bank Ihnen die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung berechnen.

    Richtlinien der Vorfälligkeits­entschädigung

    • Gesetzlich festgelegte Vorfälligkeitsentschädigung: Zu zahlen bei der vorzeitigen Rückzahlung von Krediten, die nach dem 10. Juni 2010 aufgenommen worden sind. Laut Gesetz darf diese Entschädigung jedoch nur maximal ein Prozent der Restschuld betragen. Bei einer Restschuld von 10.000 Euro beträgt die Vorfälligkeitsentschädigung insgesamt also nur 100 Euro – in diesem Beispiel lohnt sich die Umschuldung auf jeden Fall.
    • Vertraglich festgelegte Vorfälligkeitsentschädigung: Für Kredite, die noch vor dem 10. Juni 2010 aufgenommen worden sind, gibt es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen für die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung. Diese hängt allein von Ihren jeweiligen Kreditbedingungen ab. Um Ihren Kredit umzuschulden, müssen Sie in diesem Fall außerdem die Kündigungsfrist von drei Monaten beachten.

    Laufzeit für Baudarlehen durch einen günstigeren Kredit senken

    Umschuldungskredite werden in Deutschland vor allem genutzt, um von einer günstigen Anschlussfinanzierung für Immobiliendarlehen zu profitieren. So reduzieren Sie nicht nur die Laufzeit für Ihren Kredit, sondern zahlen in der Regel auch eine günstigere monatliche Rate und reduzieren die Restschuld. Da es sich bei Baudarlehen um sehr hohe Kredite mit langer Laufzeit handelt, sollte die Umschuldung allerdings bereits im Vorfeld genau geplant werden. Mit der richtigen Anschlussfinanzierung können Sie bis zu mehrere Hundert Euro im Jahr sparen. Wie Sie dabei am besten vorgehen und was es bei der Umschuldung zu beachten gilt, erfahren Sie im Baudarlehen-Ratgeber von TopTarif.

    Kredit umschulden während der Zinsbindung

    Bei einem Baukredit handelt es sich in der Regel um ein sogenanntes Annuitätendarlehen mit einem festen Zinssatz. Wie lange die Zinsbindung besteht, hängt dabei ganz von Ihrem jeweiligen Darlehen ab. Eine Umschuldung ist im Normalfall allerdings erst nach Ablauf der Zinsbindung möglich. Vorher ist Ihre Bank nicht dazu verpflichtet, einer Umschuldung zuzustimmen. Doch auch wenn die Bank zustimmt, müssen Sie im Regelfall eine sehr hohe Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen, um Ihren Kredit vorzeitig umzuschulden. Ob sich der Wechsel lohnt, hängt in diesem Fall von der Höhe der Entschädigung ab. Generell gilt jedoch, dass Sie mit einem Umschuldungskredit vor allem für die Anschlussfinanzierung Ihres Baudarlehens profitieren – also erst nach Ablauf der Zinsbindung.

    Kredit umschulden nach Ablauf der Zinsbindung

    Ist die Zinsbindung für Ihr Baudarlehen erloschen, benötigen Sie eine günstige Anschlussfinanzierung, um die Restschuld für Ihren Kredit zu tilgen. Die Finanzierungsangebote Ihrer alten Bank sind jedoch nicht unbedingt die beste Wahl. Denn gerade Neukunden werden auf dem Markt mit besonders günstigen Zinsen und einmaligen Sonderkonditionen umworben. Darüber hinaus erhalten Sie bei der Verlängerung des bisherigen Kredites meistens nur einen leicht reduzierten Zinssatz – und versäumen die Niedrigzinsen der letzten Jahre. Finanzexperten raten deshalb, schon drei Monate vor Ablauf der Zinsbindung nach einem günstigeren Kredit zu suchen. Nutzen Sie dafür einfach den praktischen Baufinanzierungsrechner von TopTarif, um von dauerhaft niedrigen Zinsen für Ihr Baudarlehen zu profitieren. Der Wechsel selbst geht schnell und einfach.

    So schnell ist die Umschuldung erledigt

    Kreditnehmer scheuen häufig vor dem Aufwand zurück, der mit einer Umschuldung einhergeht. Dabei ist dies ganz einfach und günstig: Vergleichen Sie Ihr altes Darlehen mit aktuellen Angeboten im Internet. Wenn Sie sich für einen günstigeren Kredit entschieden haben, unterschreiben Sie bei Ihrer neuen Bank den Darlehensvertrag. Das Kreditinstitut setzt sich dann mit der bisherigen Bank in Kontakt, um sie über die Umschuldung zu informieren und den offenen Darlehensbetrag zu überweisen. Ab dem festgelegten Datum der Umschuldung zahlen Sie Ihre monatlichen Raten dann an den neuen Kreditgeber. Der Aufwand für den Kreditnehmer ist dabei vergleichsweise überschaubar. Preiswerte Umschuldungskredite mit günstigen monatlichen Raten finden Sie schnell und bequem mit dem Vergleichsrechner von TopTarif.

    FAQ: Umschuldungskredit

    • Wie teuer ist die Umschuldung?

      Da der Finanzverkehr zwischen den Banken inzwischen vollautomatisch geregelt ist, fallen für die Umschuldung im Normalfall keinerlei Verwaltungsgebühren an. Der Vorgang ist komplett kostenlos für Sie. Einzige Ausnahme ist die Umschuldung eines Baudarlehens. In diesem Fall muss nämlich auch die Grundschuld im Grundbuch an die neue Bank abgetreten werden. Die Kosten dafür betragen je nach Höhe der Grundschuld rund 0,1 bis 0,2 Prozent der Schuld. Bei einem Gesamtbetrag von 150.000 Euro zahlen Sie für die Abtretung maximal also nur rund 300 Euro.

    • Wie funktioniert ein Umschuldungskredit?

      Im Prinzip funktioniert die Umschuldung sehr einfach: Sie nehmen ein neues Darlehen auf, um Ihr altes zurückzuzahlen und durch einen günstigeren Kredit zu ersetzen. Dafür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben. Zum Beispiel den hohen Zinssatz eines alten Darlehens. Durch den historischen Niedrigzins in der Eurozone und die wachsende Konkurrenz im Finanzsektor sind die Konditionen für ein neues Darlehen heute wesentlich günstiger als noch vor fünf Jahren. Ein weiteres mögliches Motiv ist die Bündelung mehrerer Darlehen zu einem günstigen und übersichtlichen Umschuldungskredit. Am einfachsten funktioniert das bei Verbindlichkeiten ohne feste Rückzahlungsvereinbarung, zum Beispiel dem Dispokredit oder einem aktuellen Ratenkredit.

    • Warum lohnt sich ein Umschuldungskredit?

      Besonders bei einem Darlehen mit sehr langer Laufzeit profitieren Sie nicht von den sinkenden Zinsen der letzten Jahre. Denn als Kreditnehmer zahlen Sie immer noch denselben Zinssatz wie zur Zeit der Aufnahme des Kredites. Gerade durch niedrige Zinsen können Sie jedoch die gesamte Laufzeit und auch die Restschuld für Ihren Kredit erheblich reduzieren. Ein Umschuldungskredit lohnt sich deshalb vor allem als günstige Anschlussfinanzierung für ein Baudarlehen. Doch auch ein Ratenkredit kann schnell durch einen günstigeren Kredit mit niedrigen monatlichen Raten ersetzt werden. Als Kreditnehmer wählen Sie dabei aus einer großen Bandbreite an Darlehen, die sich durch besonders profitable Sonderkonditionen für Neukunden auszeichnen.

    • Wie viel spare ich durch einen Umschuldungskredit?

      Wie viel Geld mit einer Umschuldung gespart werden kann, hängt ganz von Ihrem jeweiligen Kredit, dem Zinssatz und der Laufzeit ab. Grundsätzlich gilt jedoch: Mit einem Umschuldungskredit kann die Zinsbelastung für ein Darlehen deutlich reduziert werden. Die Zinsen für einen Dispokredit etwa betragen im Durchschnitt etwa elf Prozent. Bei einem Darlehen von 5.000 Euro zahlen Sie insgesamt also allein für die Zinsen rund 550 Euro. Wenn Sie den Kredit hingegen umschulden und durch ein Ratendarlehen mit einem Zinssatz von rund sieben Prozent ersetzen, sinkt die Zinsbelastung auf 350 Euro – Sie sparen demnach genau 200 Euro.

    • Welche Fristen sind beim Umschuldungskredit zu beachten?

      Welche Fristen bei einer Umschuldung zu beachten sind, hängt maßgeblich davon ab, welchen Kredit Sie ablösen wollen. Ein Dispokredit zum Beispiel kann zu jeder Zeit in voller Höhe zurückgezahlt werden, ohne dass Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen. Bei einem Ratenkredit hingegen gilt es, bestimmte Fristen zu beachten. Für ein Darlehen, das vor dem 10. Juni 2010 aufgenommen wurde, gilt eine dreimonatige Kündigungsfrist. Haben Sie Ihren Ratenkredit erst danach aufgenommen, kann er jederzeit zurückgezahlt werden. In diesem Fall müssen Sie allerdings eine Vorfälligkeitsentschädigung von maximal einem Prozent der Restschuld bezahlen. Ein weiterer Sonderfall ist das Baudarlehen. Vor Ablauf der Zinsbindung ist eine Umschuldung in der Regel nicht möglich, da die Bank einer Umschuldung nicht zustimmen muss.

    • Wer bekommt einen Umschuldungskredit?

      Einen Kredit kann in der Regel von jeder volljährigen Person aufgenommen werden, die ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Normalerweise setzen die Banken zudem ein geregeltes Einkommen voraus. Bereits im Vorfeld wird deshalb die Bonität des Kreditnehmers bei Auskunfteien wie der SCHUFA oder Creditreform geprüft. Ob Sie einen Umschuldungskredit bekommen, hängt allerdings auch von der Höhe und Laufzeit des jeweiligen Darlehens ab. Grundsätzlich gilt dabei: Je länger die Laufzeit, umso wahrscheinlicher ist es, dass Sie Ihren Kredit erhalten. Denn bei einer längeren Laufzeit sinkt gleichzeitig auch die monatliche Rate – das Risiko eines Zahlungsausfalls wird dadurch minimiert.

    • Lohnt sich ein Umschuldungskredit ohne SCHUFA?

      Auch als Schuldner mit einem negativen SCHUFA-Eintrag können Sie bei einigen Banken einen Umschuldungskredit erhalten. Ob sich dieses Angebot wirklich lohnt, hängt vor allem von den Zinsen für Ihr neues Darlehen ab. Denn häufig sind die Zinsen für einen Umschuldungskredit ohne SCHUFA-Eintrag wesentlich höher als bei einem normalen Ratenkredit. Zu beachten ist außerdem die sogenannte Lohnabtretung, die in vielen Umschuldungskrediten ohne SCHUFA enthalten ist. Bei einem Zahlungsausfall haften Sie dann nämlich mit Ihrem Gehalt. Wer nach einem preiswerten Kredit zur Umschuldung alter Darlehen sucht, sollte sich deshalb im Vorfeld genau über die jeweiligen Kreditkonditionen informieren. Preiswerte und sichere Umschuldungskredite finden Sie leicht mit dem Darlehensrechner von TopTarif.

    • Wo bekomme ich einen Umschuldungskredit?

      Da es sich bei dem Umschuldungskredit um ein ganz normales Darlehen wie zum Beispiel einen Ratenkredit handelt, wird die Umschuldung von allen gängigen Banken und Finanzinstituten angeboten. Vor allem die Direktbanken im Internet zeichnen sich durch günstige Kreditkonditionen und niedrige monatliche Raten aus. Hier profitieren Sie außerdem von einmaligen Sonderrabatten für Neukunden – der Vergleich lohnt sich. Am schnellsten finden Sie Ihren neuen Umschuldungskredit mit dem praktischen Kreditrechner von TopTarif. Geben Sie einfach die gewünschte Höhe des Darlehens ein und vergleichen Sie die besten Angebote von allen Direktbanken schnell und bequem im Internet.

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