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Tagesgeld­rechner – Zinsen vergleichen und den besten Anbieter finden

Tagesgeld zählt in Deutschland zu den beliebtesten Produkten für Geldanlagen, denn es bietet deutlich mehr Zinsen als das klassische Sparbuch. Ein weiterer Vorteil des Tagesgeldkontos ist, dass du in der Regel keine Kündigungsfrist einhalten musst und so jederzeit flexibel über dein Geld verfügen kannst. Da es auf dem Markt eine ganze Reihe von Angeboten gibt, bietet dir der Vergleich über den Tagesgeldrechner eine gute Orientierung.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Durch einen Freistellungsauftrag kannst du einen Teil der Abgeltungssteuer umgehen und dadurch mehr von deinen Kapitalerträgen profitieren.
  • Eine Zinsgarantie gilt häufig nur für Neukunden.
  • Die monatliche Zinsgutschrift ist die gewinnbringendste Zinsabrechnung für Tagesgeld-Anleger.

Inhalts­verzeichnis

    Was ist Tagesgeld?

    Beim Tagesgeld handelt es sich um eine beliebte Geldanlage, mit der Verbraucher ihr privates Vermögen flexibel anlegen können. Im Gegensatz zur Festgeldanlage werden beim Tagesgeld keine Laufzeiten festgelegt. Der Anleger hat die Möglichkeit, täglich auf sein Kapital zuzugreifen. Zudem kannst du dein Tagesgeldkonto jederzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung auflösen. Aufgrund der täglichen Verfügbarkeit ist diese Form der Kapitalanlage für private Anleger geeignet, die ihr Geld nur für einen kurzen Zeitraum anlegen oder sich zeitlich nicht festlegen möchten. Tagesgeld gilt als verhältnismäßig risikofreie Anlagemöglichkeit, denn es unterliegt der gesetzlichen Einlagensicherung. Die Einlagensicherung bis zu einer Grenze von 100.000 Euro gilt in der EU seit dem 1. Januar 2011 und gilt pro Bank und pro Kunde.

    Tagesgeldkonto: Höhere Kapitalerträge mit Freistellungsauftrag

    Das Tagesgeldkonto ähnelt zunächst einem Girokonto . Man zahlt einen bestimmten Geldbetrag auf das Konto ein und erwirtschaftet durch die Zinsen Gewinne. Ein Tagesgeldkonto dient ausschließlich der Geldanlage und kann nicht als Verrechnungskonto genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Unterschied liegt in den Zinsen, denn das angelegte Geld wird höher verzinst als bei Girokonten. Die Höhe der Zinsen hängt vom Zinsniveau auf dem Geldmarkt ab. Die Rendite ist geringer als beispielsweise bei Aktien oder Fonds, dafür ist allerdings das Risiko des Verlustes ausgeschlossen. Für die erwirtschafteten Kapitalerträge, also die Zinsgewinne, wird die sogenannte Abgeltungssteuer fällig. Mit einem Freistellungsauftrag musst du für einen Teil deiner Zinsgewinne keine Steuern zahlen.

    • Was ist ein Freistellungs­auftrag?

      Mit einem Freistellungsauftrag räumt der Gesetzgeber dem Anleger die Möglichkeit ein, einen bestimmten Betrag – den sogenannten Sparerpauschbetrag – in Höhe von 801 Euro (pro Person und Jahr) steuerfrei aus Kapitalgeschäften zu vereinnahmen. Verzichtet man auf diese Möglichkeit, führt die Bank automatisch über die gesamten Zinsen die sogenannte Abgeltungssteuer an das zuständige Finanzamt ab. Die Abgeltungssteuer beträgt 25 Prozent deines Zinsgewinns plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und eventuell auch noch 8 bis 9 Prozent Kirchensteuer (je nach Bundesland). Es handelt sich dabei also durchaus um Beträge, die die Rendite deutlich schmälern können.

    • Wie erteilt man einen Freistellungsauftrag für das Tagesgeldkonto?

      Den Freistellungsauftrag stellen die meisten Banken gemeinsam mit dem Antrag auf ein Tagesgeldkonto zur Verfügung. Sollte das nicht der Fall sein, kann der Freistellungsauftrag in der Regel auch online heruntergeladen werden. Bei Filialbanken erhältst du das Formular am Schalter. Das Ausfüllen gestaltet sich relativ einfach. Benötigt werden Name, Geburtsdatum und die Kunden- bzw. Kontonummer. Zusätzlich muss auch die persönliche Steueridentifikationsnummer eingetragen werden, damit die Behörden schneller kontrollieren können, ob der Freibetrag nicht überschritten wird. Es ist empfehlenswert, im Vorfeld zu ermitteln, welche Erträge erwartet werden, um den Freistellungsbetrag optimal einzusetzen. Wichtig ist hierbei, dass die Summe aller Aufträge den geltenden Pauschbetrag von 801 Euro pro Person bzw. 1.602 Euro bei Ehepartnern nicht übersteigt. Bei Ehepartnern gilt der Freistellungsbetrag immer für beide Partner, da diese auch zusammen veranlagt sind.

    Tagesgeldkonto – die flexible Geldanlage

    Ein entscheidender Vorteil für Anleger liegt bei der Tagesgeldanlage in der Flexibilität. Anders als bei einem Festgeldkonto kannst du täglich über dein Geld verfügen. Das ist besonders dann von Vorteil, wenn du zum Beispiel kurzfristig eine neue Waschmaschine kaufen musst. Aus der täglichen Verfügbarkeit und dem Wegfall einer Kündigungsfrist resultiert ein zweiter Vorteil: Bietet eine andere Bank einen höheren Tagesgeldzinssatz als dein aktuelles Kreditinstitut, kannst du mit dem Tagesgeldrechner schnell die verschiedenen Angebote vergleichen und zu einer Bank mit besseren Konditionen wechseln. Viele Geldinstitute schreiben den Zinssatz für einige Zeit fest. Dies nennt man Zinsgarantie und ist vor allem in Zeiten niedriger bzw. sinkender Zinsen eine gute Alternative. Die Garantieperiode beträgt in der Regel zwischen drei Monaten und einem Jahr. Wer sicherstellen möchte, dass sein Geld immer zu den optimalen Konditionen angelegt ist, sollte kurz vor Ablauf der Zinsgarantie über den Tagesgeldrechner prüfen, ob er nicht zu einem besseren Angebot wechseln könnte.

    • Welche Vorteile bietet ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie?

      Tagesgeldkonten verfügen in der Regel über einen variablen Zinssatz. Die Bank kann also den Zins immer wieder neu an die aktuelle Marktlage anpassen. Das bedeutet, dass sie den Zinssatz nach oben oder nach unten korrigieren kann, ohne den Kontoinhaber darüber zu informieren. Dafür hast du als Kunde das Recht, dein Konto zu kündigen, ohne dabei eine Frist berücksichtigen zu müssen. Ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie gibt dir dagegen mehr Sicherheit, denn die Bank darf innerhalb eines vertraglich festgelegten Zeitraums den Zinssatz nicht verändern.

    • In welchen Fällen ist ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie wirklich lohnenswert?

      Je nach Entwicklung des Zinsniveaus bieten Konten mit Zinsgarantie sowohl Vor- als auch Nachteile. Sind die Zinsen für Sparanlagen generell im Abwärtstrend, ist ein Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie empfehlenswert. Auf diese Weise kannst du dir als Anleger die guten Zinsen für einen bestimmten Zeitraum sichern. Es empfiehlt sich dann natürlich ein möglichst langer Garantiezeitraum. Auch in Zeiten gleichbleibender Zinsen sichert man sich verlässliche Erträge über einen bestimmten Zeitraum. Für Bestandskunden gibt es in den meisten Fällen keine Zinsgarantie, zudem sinkt der Zinssatz nach Ablauf der Zinsgarantie merklich. Dann lohnt es sich, sich über den Tagesgeldrechner nach einem neuen Anbieter mit besseren Zinssätzen umzusehen und zu diesem zu wechseln. In Zeiten steigender Zinsen solltest du von einem Tagesgeldkonto mit Zinsgarantie absehen.

    Zinsen und Zinsgutschrift beim Tagesgeldkonto

    Im Gegensatz zu einem Festgeldkonto garantiert das Kreditinstitut beim Tagesgeld für die Laufzeit keinen festen, sondern einen variablen Zinssatz. Die Bank kann den gewährten Zinssatz an die Entwicklung des Leitzinses anpassen. Üblicherweise ist der gewährte Zinssatz für ein Tagesgeldkonto ein Jahreszins, was du an der Abkürzung p. a. erkennst, also per annum (pro Jahr). Dies bedeutet, dass sich der angegebene Zinssatz auf ein Jahr bezieht. Die Berechnung der Zinsen kann dennoch unterjährig, beispielsweise halbjährlich oder monatsgenau, erfolgen.

    Wann erfolgt beim Tagesgeldkonto die Zinsgutschrift?

    Wann die Zinsen gutgeschrieben werden, hängt maßgeblich von der Art des Tagesgeldkontos und dem Kreditinstitut ab. Die Banken erstellen eine Zinsgutschrift normalerweise quartalsweise oder einmal jährlich, manche Geldinstitute schreiben diese sogar monatlich gut. Die Bank erstellt dazu eine Abrechnung und hinterlegt diese zumeist im Online-Banking-Bereich. Dort kann der Anleger sie abrufen und kostenlos herunterladen. Je häufiger die Bank Tagesgeldzinsen gutschreibt, umso stärkere Auswirkungen hat der Zinseszins-Effekt auf das Tagesgeld.

    Wie Anleger beim Tagesgeld vom Zinseszins profitieren

    Als Zinseszinsen bezeichnet man Zinsen, die durch die Mitverzinsung der auf einem Konto bereits gutgeschriebenen Zinsen entstehen. Wenn erwirtschaftete Zinserträge auf das ursprünglich angelegte Kapital aufgeschlagen werden und in der Folge der erhöhte Betrag verzinst wird, spricht man vom Zinseszinseffekt. Bei einem gleichbleibenden Zinssatz steigt der Gewinn also mit zunehmender Dauer an. Hierbei kommt es zu einem exponentiellen Wachstumsprozess, was bedeutet, dass das Vermögen immer schneller wächst. Auch Anleger, die ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen, können vom Zinseszinseffekt profitieren. Oftmals haben Bankkunden die Wahl, ob die Zinserträge auf den Anlagebetrag aufgeschlagen oder auf ein Referenzkonto übertragen werden sollen. Bei der ersten Variante kommt der Zinseszinseffekt direkt zum Tragen – im Falle des zweiten Modells besteht die Möglichkeit, die Zinsen anderweitig zu investieren. Zu beachten ist allerdings, dass nicht bei allen Banken in gleichem Maße vom Zinseszinseffekt profitiert werden kann. Dies liegt unter anderem daran, dass die Erträge unterschiedlich häufig ausgezahlt werden. Während einige Banken jährliche Gutschriften vornehmen, schreiben andere diese pro Quartal oder auch monatlich aus. Es gilt: Je öfter Tagesgeldzinsen gutgeschrieben werden, desto stärker kann vom Zinseszinseffekt profitiert werden. Bei der Wahl eines Tagesgeldkontos sollte man also auch die Häufigkeit der Zinsauszahlung berücksichtigen.


    Zinsgutschriften:

    • Monatliche ZinsgutschriftHier erfolgt die Zinsabrechnung immer am Monatsende. Für jeden einzelnen Tag, an dem Geld auf dem Konto angelegt ist, erhält man Zinsen. Die Gutschrift erfolgt am letzten Tag des Monats. Bereits im kommenden Monat profitierst du also vom Zinseszins-Effekt. Die monatliche Variante ist damit für Anleger die gewinnbringendste.
    • Vierteljährliche ZinsgutschriftRegelmäßig zum Ende eines Quartals erfolgt die Auszahlung der Zinsen auf das Konto. In diesem Fall kommst du erst nach drei Monate in den Genuss von Zinseszinsen, dennoch ist auch diese Variante noch verhältnismäßig lohnenswert.
    • Jährliche ZinsgutschriftEinmal jährlich, nämlich zum 31.12., erfolgt die Gutschrift der Zinsen. Wer vom Zinseszins profitieren möchte, steht mit dieser Auszahlungsart am schlechtesten da.

    Beispielrechnung für den Zinseszins beim Tagesgeld

    • Dein Anlagebetrag beläuft sich auf 50.000 Euro. Der von der Bank gewährte Zinssatz liegt bei drei Prozent jährlich. Die Zinsen werden dir jeden Monat gutgeschrieben.
    • Aufgrund der monatlichen Gutschrift erhältst du nach dem ersten Monat ein Zwölftel des Jahreszinses gutgeschrieben, das sind 125 Euro.
    • Im folgenden Monat schreibt die Bank dir dann Zinsen für einen Gesamtbetrag von 50.125 Euro gut.
    • Der Zinseszins für die 125 Euro Zinsen beträgt somit im Folgemonat rund 0,31 Euro.

    Tagesgeld als Sparplan nutzen

    Viele Banken bieten ihren Kunden sogenannte Sparpläne an. Dabei werden automatisch regelmäßige Beträge von deinem Girokonto auf dein Tagesgeldkonto eingezahlt. Bei finanziellen Engpässen kannst du deine Raten jederzeit verringern oder aussetzen. Dadurch musst du dich als Sparer um nichts weiter kümmern. Auch das Umschichten in andere Geldanlagen ist jederzeit verlustfrei möglich.

    Den Tagesgeld-Sparplan einrichten

    Heutzutage gibt es bei den meisten Banken die Option, einen Sparplan für das Tagesgeldkonto über das Online-Banking einzurichten. Dafür musst du ein Online-Formular ausfüllen. In der Regel müssen dort der gewünschte Betrag, der Turnus, in dem gespart werden soll, und der Termin, an dem der Sparplan beginnen soll, eingetragen werden. Bestätigt werden die Daten mit einer Transaktionsnummer. Falls diese Option bei deiner Bank nicht bestehen sollte, kannst du einen Dauerauftrag einrichten, mit dem regelmäßig Beträge vom Girokonto auf dein Tagesgeldkonto überwiesen werden.


    Vorteile des Tagesgeldkontos

    • Hohe Sicherheit:Die Einlagen auf dem Tagesgeldkonto einer deutschen Bank unterliegen der gesetzlichen Einlagensicherung. Gleiches gilt für Einlagen auf einem Konto bei einer nicht-deutschen Bank, die ihren Sitz innerhalb der EU hat. Im Tagesgeldrechner von TopTarif kannst du die Einschränkung „Deutsche Einlagensicherung“ auswählen und dadurch die Suche beschränken.
    • Flexibilität:Auf das angelegte Geld sowie die ausgeschütteten Zinsen kann täglich und meistens in vollem Umfang zugegriffen werden. Per Online-Banking ist das rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche möglich. Bei einem Sparplan können die Sparraten jederzeit vom Kontoinhaber geändert und so an die aktuellen finanziellen Möglichkeiten angepasst werden.

    Alternativen zum Tagesgeld

    Eines der zentralen Kriterien für die Wahl einer Geldanlage ist die Rendite. Aber auch deine persönlichen Lebensumstände und finanziellen Möglichkeiten sollten in Betracht bezogen werden, bevor abschließend über die Anlageform entschieden wird. Drei klassische Alternativen zur Tagesgeldanlage stellen wir hier vor.

    • Tagesgeld-Alternative: Investmentfonds

      Bei einem Investmentfonds zahlen in der Regel mehrere Tausend Anleger einen Teil ihres privaten Vermögens ein. Professionelle Fondsmanager investieren die eingezahlten Beträge dann in verschiedene Vermögenswerte. Dazu gehören zum Beispiel Anleihen (Rentenfonds), Aktien (Aktienfonds), Derivate oder Bankguthaben. Dafür erhältst du als Anleger Investmentzertifikate, deren Anzahl sich nach der Höhe deiner Einlage richtet. Der Vorteil bei Investmentfonds ist, dass in mehrere verschiedene Anlagebereiche investiert und so das Risiko gestreut wird. Wenn zum Beispiel eine Aktie an Wert verliert, kann dies durch andere Wertpapiere ausgeglichen werden. Investmentfonds sind rein rechtlich gesehen Sondervermögen, das treuhänderisch verwaltet wird, deshalb ist das Geld sicher vor Konkurs. Achte bei der Wahl deiner Bank auf die Höhe der Ausgabeaufschläge, also die Gebühren, die beim Kauf von Fondspapieren anfallen. Hierbei ist vor allem das Management entscheidend: Passiv gemanagte Fonds bilden einen bestehenden Index, zum Beispiel den DAX, nach. Die Zusammensetzung des Portfolios ergibt sich entsprechend. Bei einem aktiv gemanagten Fonds hingegen entscheidet ein Management-Team über die Zusammensetzung des Portfolios. Für diese Leistung werden zusätzliche Gebühren fällig. Beachte außerdem: Deine Hausbank bietet dir möglicherweise eigene Fonds an, die jedoch schlechtere Konditionen haben könnten als die anderer Geldinstitute. Ähnlich wie beim Tagesgeldrechner lohnt es sich daher auf bei Investmentfonds, verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen.

    • Tagesgeld-Alternative: Festgeld

      Eine Alternative ist die Festgeldanlage. Normalerweise liegen die Zinsen für Festgeld über der Inflationsrate und sind höher als beim Tagesgeld. Ein weiterer Vorteil ist, dass über die gesamte Laufzeit der Zinssatz festgelegt ist. Zudem hast du mit der Festgeldanlage viel Planungssicherheit. Der Nachteil liegt allerdings schon im Namen: Beim Festgeld hast du für die vertraglich vereinbarte Zeit keinen Zugriff auf dein Geld. Nur in Ausnahmefällen und mit Renditeverlusten ist es möglich, eine Festgeldanlage vorzeitig zu kündigen. Es werden meistens Laufzeiten von sechs Monaten bis zu zehn Jahren angeboten. Die Höhe der Zinsen richtet sich oft nach der Laufzeit. Es stellt sich also die Frage: Wie wichtig ist dir die Flexibilität? Kannst du auf dein Geld für einen längeren Zeitraum verzichten, stellt das Festgeldkonto eine gute Alternative zum Tagesgeld dar.

    • Tagesgeld-Alternative: Sparbuch

      Das Sparbuch war lange Zeit eine der beliebtesten Anlageformen, hat aber in den vergangenen Jahren viel von seiner Beliebtheit eingebüßt. Das liegt vor allem an der geringen Flexibilität und den sehr geringen Zinsen. Mit einem Sparbuch kannst du meist eine Summe von 2.500 Euro ohne Einhaltung von Kündigungsfristen direkt abheben. Bei größeren Summen muss oft eine Frist von drei Monaten eingehalten werden. Auch müssen Ein- und Auszahlungen bei klassischen Sparbüchern am Schalter getätigt werden. Weil die Zinsen auf einem Sparbuch heutzutage meist geringer ausfallen als Tagesgeldzinsen und außerdem häufig unter der Inflationsrate liegen, ist ein Sparbuch als Alternative zu einem Tagesgeldkonto nicht zu empfehlen.

    Diese Punkte solltest du beim Tagesgeldkonto beachten


    • Zinshöhe:Das entscheidende Kriterium für die Wahl eines Tagesgeldkontos ist natürlich der Zinssatz. Vor allem Neukunden können mit attraktiven Konditionen, wie zum Beispiel der Zinsgarantie, punkten. Nach Ablauf der Zinsgarantie wird man zum Bestandskunden. Meist sinkt dann auch die Zinshöhe.
    • Zeitpunkt der Zinsgutschrift:Es werden jährliche, vierteljährliche oder auch monatliche Auszahlungen der Zinsen angeboten. Damit du vom Zinseszinseffekt optimal profitieren kannst, lohnt sich eine häufige Verrechnung, besonders bei größeren Beträgen.
    • Sicherheit:Das Tagesgeld ist eine verhältnismäßig sichere Anlage, denn es greift die gesetzliche Einlagensicherung, die dein Sparguthaben bis zu Beträgen von 100.000 Euro versichert.
    • Sonderkonditionen: Text
    • Punkt 2:Wie bei allen Verträgen empfiehlt es sich auch hier, immer erst das Kleingedruckte zu lesen. Häufig werden beispielsweise hohe Zinsen mit bestimmten Bedingungen verknüpft, die du als Kunde zu erfüllen hast. Auch erwarten einige Kreditinstitute ein Mindestguthaben auf dem Tagesgeldkonto oder zahlen den angebotenen Zinssatz nur bis zu einer bestimmten Maximaleinlage.
    • Gebühren:Fallen Gebühren für Kontobewegungen an? Häufig berechnen die Banken zum Beispiel Gebühren für das Abheben an Geldautomaten oder für bestimmte Transaktionen.
    • Voraussetzungen:Beim Eröffnen eines Kontos muss der Kunde neben seiner Identität in der Regel einen Wohnort in Deutschland – über die Meldebescheinigung bzw. den Personalausweis – nachweisen. Auch muss ein Referenzkonto, beispielsweise das Girokonto, angegeben werden. EU-Bürger können bei jeder in der EU tätigen Bank ein Tagesgeldkonto eröffnen.

    Mit dem Tagesgeldrechner den besten Zinssatz finden

    Die Angebote für Tagesgeldkonten sind zahlreich und unterscheiden sich oft deutlich voneinander. Der Tagesgeldrechner liefert einen schnellen Überblick über die aktuellen Zinssätze und Konditionen. Das erste Angebot muss nicht immer das beste sein. Es lohnt sich auch der Blick auf die Direktbanken , die sich auf Online-Angebote beschränken und häufig gute Konditionen anbieten können. Der Grund: Die Online-Banken sparen Personal- und Verwaltungskosten und können diese Einsparungen mit günstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben.

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