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Strompreisentwicklung 2018: Energie bleibt weiterhin teuer

Die Strompreisentwicklung hängt von verschiedenen Einflüssen ab. Die tatsächlichen Kosten für die Stromproduktion spielen für die Strompreisentwicklung nur eine untergeordnete Rolle. Ein maßgeblicher Faktor für die Strompreisentwicklung ist vor allem die EEG-Umlage. Diese gleicht die Differenz zwischen dem Verkaufspreis von Strom an der Strombörse und den Subventionen für die Stromeinspeisung aus.

Das wichtigste zusammengefasst

  • Die Strompreisentwicklung für die kommenden Jahre lässt weitere Preisanstiege erwarten.
  • Obwohl die Preise für die Stromproduktion sinken, geht die Strompreisentwicklung weiter nach oben.
  • Die Strompreisentwicklung könnte sich entspannen, wenn die 20-jährige Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien ausläuft.

Inhalts­verzeich­nis

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    Faktoren der Strompreisentwicklung

    Die Strompreisentwicklung ging in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben. Kostete im Jahr 1998 eine kWh bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3500 kWh im Schnitt noch 17,11 Cent, sind es im Jahr 2017 bereits 29,16 Cent. Aktuell ist nicht absehbar, dass die Strompreisentwicklung sich in den kommenden Jahren zugunsten der Privathaushalte verändern könnte. Dies hat verschiedene Ursachen. Ganz wesentlich sind die vom Staat festgelegten Umlagen und Abgaben, die im März 2015 etwa 52 Prozent des Strompreises ausmachten.

    Aufgrund der hohen staatlichen Abgaben hat eine faktische Reduktion des Strompreises im Endeffekt nur wenig Auswirkungen auf den Endkunden. Ein anderer Grund ist, dass trotz der Liberalisierung des Strommarkts viele Kunden immer noch die Grundversorgung nutzen. Ende 2014 waren nach einer Erhebung der Verbraucherzentrale NRW immer noch knapp ein Drittel aller Haushalte nicht auf einen günstigeren Stromtarif umgestiegen. Zwar ist die Tendenz sinkend, dennoch verharren weiterhin so viele Verbraucher in ihrem teuren Tarif, dass der Wettbewerb am Strommarkt nach wie vor nicht besonders groß ist. Entsprechend bleibt auch die nach oben zeigende Strompreisentwicklung wie bisher, weil Netzbetreiber und Energielieferanten keinen Anreiz haben, die Preise zu senken.

    Hintergrund: Die Liberalisierung des Strommarkts

    Im Jahr 1998 wurde der Strommarkt liberalisiert. Durch die Marktöffnung für den freien Wettbewerb sollte sich der Strommarkt regulieren und in der Folge die Preise sinken. Seit 1998 können Kunden ihren Stromanbieter frei wählen. Vorher waren sie auf den Grundversorger angewiesen, eine Auswahlmöglichkeit zwischen mehreren Anbietern gab es nicht, da die Anbieter nur regional tätig waren. Doch was bei der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes gut geklappt hat, funktionierte für die Strompreisentwicklung nur sehr eingeschränkt. Neben den knapp 33 Prozent der Kunden, die immer noch die Grundversorgung nutzen, hatten Ende 2014 rund 43 Prozent der Kunden zwar einen Tarifwechsel vorgenommen, sind aber beim Grundversorger geblieben. Nur 24 Prozent haben tatsächlich einen Anbieterwechsel vollzogen. Dies führt zu einem geringen Wettbewerbsdruck, wodurch die Strompreise weiterhin steigen können.

    Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

    Für die Strompreisentwicklung sind natürlich die einzelnen Komponenten relevant, die den Strompreis beeinflussen und mitbestimmen. Man könnte zwar annehmen, dass vor allem die Stromproduktion für die Stromkosten verantwortlich ist, tatsächlich macht sie laut einer Erhebung des Bundesverbands für Energie- und Wasserwirtschaft im Jahr 2017 aber nur knapp 20 Prozent aus (ausgehend von einem Haushalt mit einem Verbrauch von 3500 kWh). 55 Prozent werden für Steuern, staatliche Abgaben und Umlagen fällig. Weitere knapp 26 Prozent bekommen die Netzbetreiber dafür, dass ihre Netze genutzt werden dürfen. Die staatlichen Abgaben sind 2017 so hoch wie nie, was sich in der Strompreisentwicklung 2017 widerspiegelt. In den vergangenen 10 Jahren haben sich die staatlichen Abgaben mehr als verdoppelt, von damals 7,4 Cent pro Kilowattstunde auf heutige 16,1 Cent. Den größten Teil der Steuern und Abgaben macht die EEG-Umlage aus, die aktuell 23,6 Prozent des Strompreises beträgt. Sie hat sich in den vergangenen 10 Jahren um 493 Prozent erhöht.

    Kosten für die Stromerzeugung

    Die Preise für die Stromerzeugung geben nicht etwa die tatsächlichen Kosten wider, die für die Stromproduktion anfallen. Stattdessen handelt es sich beim Preis der Stromerzeugung um das Ergebnis von Verhandlungen an der Strombörse. Strom aus Deutschland, Österreich und Frankreich wird bei der European Energy Exchange (EEX) gehandelt. Zunehmend treten an der EEX auch negative Strompreise auf. Ursache hierfür ist, dass viele Kraftwerke mehr Strom produzieren, als vom Netz aufgenommen werden kann. Dieser Strom wird häufig ins Ausland abgegeben, allerdings nehmen die ausländischen Netzbetreiber den Strom nicht umsonst ab, sondern lassen sich die Abnahme vergüten.

    Negative Strompreise werden von vielen Stromerzeugern genau kalkuliert. Vor allem sogenannte Must-Run-Kraftwerke wie Atommeiler können nur unter hohen Kosten flexibel an- und abgefahren werden. Hier wird genau berechnet, welche Kosten das An- und Abfahren gegenüber den negativen Strompreisen kostet. Hinzu kommen unkalkulierbare Strommengen aus regenerativen Energien, die Vorrang haben gegenüber Strom aus konventionellen Quellen. Auf die Strompreisentwicklung hat der Preis für die Stromerzeugung nur geringen Einfluss. Auf einen durchschnittlichen Kilowattstundenpreis von 29,16 Cent entfallen nur 5,63 Cent auf die Stromerzeugung und dessen Vertrieb.

    Steuern und Abgaben

    Mit 55 Prozent (Stand: Oktober 2017) staatlichen Abgaben sind die Kosten für diesen Posten so hoch wie nie. Von einer Kilowattstunde für 29,16 Cent gehen 16,05 Cent an den Staat. Insgesamt fünf verschiedene Umlagen, Steuern und Abgaben sind beim Strom zu entrichten und maßgeblich für die Strompreisentwicklung:

    • EEG-Umlage

      Mit 23,6 Prozent bildet die EEG-Umlage den zweithöchsten Einzelposten des Strompreises. Seit 2000 gibt es diese Umlage, die sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ableitet. Wer Strom aus erneuerbaren Energien herstellt, erhält eine garantierte Einspeisevergütung für 20 Jahre. Das bedeutet, dass Erzeuger von Wind- oder Solarenergie einen festgelegten Preis je Kilowattstunde eingespeister Energie bekommen. Häufig liegt der Preis, der im Verkauf für den eingespeisten Strom erzielt wird, aber unter den Kosten für die Einspeisevergütung. Die EEG-Umlage gleicht diese Differenz aus. Wird also mehr Strom aus erneuerbaren Energien produziert, steigt auch die Höhe der Einspeisevergütung und damit die zu zahlende Umlage.

    • Umsatzsteuer

      Mit 16 Prozent des Strompreises ist auch die Umsatzsteuer noch ein gewichtiger Posten. Da die gesetzliche Umsatzsteuer von 19 Prozent aber festgelegt ist und nicht schwankt, bleibt dieser Wert stabil und hat keinen Einfluss auf die Strompreisentwicklung.

    • Stromsteuer

      Sie macht 7 Prozent des Strompreises aus. Diese auch als Ökosteuer geführte Abgabe wird genutzt, um klimapolitische Ziele zu fördern, und trägt zur Stabilisierung des Rentenbeitragssatzes bei.

    • Konzessionsabgabe

      Stromleitungen und -verteiler sind oft nicht öffentlich zugänglich. Die Konzessionsabgaben in Höhe von 5,7 Prozent werden als Entgelt für Wegerechte an die Kommunen gezahlt. Die Abgabe geht auf das Energiewirtschaftsgesetz von 1935 zurück. Trotz zahlreicher Novellierungen hält mal an der Konzessionsabgabe bis heute fest.
    • Sonstige Umlagen

      Insgesamt 2,8 Prozent des Strompreises entfallen auf sonstige Umlagen. Dazu gehören die KWK-Umlage, die Umlage nach §19 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), die Offshore-Haftungsumlage sowie die Umlage für abschaltbare Lasten nach §18 der Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (AbLaV).

    Nutzungsentgelte

    Damit Stromanbieter Übertragungs- und Verteilernetze der Netzbetreiber nutzen können, werden Nutzungsentgelte fällig. Diese liegen Mitte 2017 bei 25,7 Prozent und machen somit ein Viertel des Strompreises aus. Seit 2006 sind die Netznutzungsentgelte um über 20 Prozent gesunken, sodass sie durchaus Einfluss auf die Strompreisentwicklung haben können. Die Grundlage für die Nutzungsentgelte ist die Stromnetzentgeltverordnung, die seit Mitte 2005 in Kraft ist. Netzbetreiber sind seit dem 1. November 2005 dazu verpflichtet, ihre Entgelte der Bundesnetzagentur oder den Landesregulierungsbehörden vorab vorzulegen, damit diese sie genehmigen.

    Wer hat Einfluss auf die Strompreisentwicklung? Die Lage in Deutschland

    Obwohl der Markt hierzulande liberalisiert ist und somit jeder Kunde von günstigeren Strompreisen profitieren könnte, gibt es starke regionale Unterschiede zwischen den Stromanbietern. Dadurch fällt auch die Strompreisentwicklung regional unterschiedlich aus. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Strompreise in Städten günstiger sind als auf dem Land, weil es in den Städten mehr Stromanbieter gibt als außerhalb. Ein Preisgefälle gibt es auch zwischen dem Westen und dem Osten. Denn um Strom transportieren zu können, wird ein Versorgungsnetz benötigt.

    Je besser dieses ausgebaut ist, umso günstiger sind die Nutzungsentgelte. Im Osten der Republik verlaufen Stromleitungen, die für die Versorgung des ganzen Bundesgebiets relevant sind, allerdings gibt es dort generell weniger Übertragungsleitungen als in anderen Regionen. Die höheren Netzentgelte beeinflussen hier die Strompreisentwicklung und führen zu höheren Kosten. Doch auch im Süden könnten die Strompreise künftig steigen. Denn bisher profitieren Kunden im Süden von kurzen und gut ausgebauten Stromtrassen, durch die sie mit regionalem Strom aus Atomkraft versorgt werden. Da jedoch Strom aus Windkraft zu großen Teilen im Norden oder Offshore in der Nordsee produziert wird, werden weitere Stromtrassen von Norden nach Süden benötigt. Die Kosten für diese Trassen werden auf die Kunden umgelegt. Da sich Kunden in Bayern und Baden-Württemberg nach und nach andere Energielieferanten suchen müssen, weil die Standorte der Kernkraftwerke aufgegeben werden, führt die Strompreisentwicklung hier tendenziell nach oben.

    Die Lage in der EU

    Betrachtet man die gesamte EU, ist die Strompreisentwicklung höchst unterschiedlich und auch die Strompreise sind nicht einheitlich. An erster Stelle EU-weit steht Dänemark, wo die Preise in den Jahren 2010 bis 2016 um 14 Prozent gestiegen sind. Im Schnitt zahlt man hier für eine Kilowattstunde 30,8 Cent. Deutschland liegt mit einem Plus von 22 Prozent bei der Strompreisentwicklung auf Platz 2 der Statistik. Am günstigsten war im Jahr 2016 der Strom in Bulgarien – hier zahlte man nur 9,4 Cent pro Kilowattstunde. Die Strompreisentwicklung schwankt in der EU sehr stark. So gab es in Belgien, was auf Platz 3 der Liste liegt, einen Anstieg um 39 Prozent, in Portugal und Griechenland waren es sogar 42 Prozent. Am schwersten von Strompreiserhöhungen war Lettland betroffen. Hier stiegen die Preise um 55 Prozent. Freuen konnten sich dagegen Stromkunden in Ungarn – es liegt auf dem vorletzten Platz der Statistik und hat ein Minus von 27 Prozent bei den Strompreisen zu verzeichnen. Auch in Malta und Zypern lag der Preisrückgang jeweils bei über 20 Prozent.

    Höhere Strompreisentwicklung durch Energiewende

    Wesentlichen Einfluss auf die Strompreisentwicklung hat die Energiewende. Das liegt maßgeblich an der EEG-Umlage, die von allen Kunden gezahlt werden muss und die jährlich neu festgelegt wird. Bis zum Jahr 2050 soll der Ausbau regenerativer Energien soweit fortgeschritten sein, dass 80 Prozent des Verbrauchs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden können. Bis dahin soll außerdem der Primärenergieverbrauch um 50 Prozent in Relation zum Verbrauch des Jahres 2008 gesenkt werden. Nachdem jahrelang der Atomausstieg nur zögerlich vorangetrieben wurde, bekam er neuen Auftrieb durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. In der Folge wurde entschieden, dass alle deutschen Kernkraftwerke bis 2022 vom Netz genommen werden sollen. Gleichzeitig wurde der Ausbau erneuerbarer Energien stärker gefördert.

    Gesetzliche Anreize zur Nutzung erneuerbarer Energien

    Vor allem für Hausbesitzer wurden einige Anreize geschaffen, um aktiv zur Erreichung dieser Ziele beizutragen. Die wichtigsten Gesetze in diesem Zusammenhang sind das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die Energieeinsparverordnung (EnEv), das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sowie das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG). All diese Gesetze und Verordnung schaffen Hausbesitzern Anreize, erneuerbare Energien zu nutzen beziehungsweise sogar selbst zu produzieren. Immer mehr Eigenheimbesitzer setzen deshalb auf Photovoltaik-Anlagen, mit deren Energie sie zum einen die Stromabnahme reduzieren und zum anderen Strom ins Netz einspeisen. Die Einspeisevergütung wird quartalsweise festgelegt und orientiert sich unter anderem am Datum der Inbetriebnahme der Anlage und an deren Größe. Da der Anteil der erneuerbaren Energien immer mehr zunimmt und die EEG-Umlage dadurch immer weiter ansteigt, wird die Einspeisevergütung kontinuierlich nach unten korrigiert.

    Einspeisevergütung in Cent/kWh für Photovoltaikanlagen bei Wohngebäuden, Lärmschutzwänden und Gebäuden nach §48 Absatz 3 EEG:

    Datum der Inbetriebnahme (ab …) Bis 10 kWp Bis 40 kWp Bis 100 kWp
    01.01.2017 12,30 11,96 10,69
    01.02.2017 12,30 11,96 10,69
    01.03.2017 12,30 11,96 10,69
    01.04.2017 12,30 11,96 10,69
    01.05.2017 12,27 11,93 10,66
    01.06.2017 12,24 11,90 10,63
    01.07.2017 12,20 11,87 10,61
    01.08.2017 12,20 11,87 10,61
    01.09.2017 12,20 11,87 10,61
    01.010.2017 12,20 11,87 10,61

    Strompreisentwicklung 2018

    Für das Jahr 2018 sinkt die EEG-Umlage minimal, und zwar von 6,88 Cent auf 6,79 Cent. Das entspricht einem Rückgang von 1,3 Prozent. Seit ihrer Einführung sinkt die EEG-Umlage erst zum zweiten Mal. Die Ursache für die Senkung liegt vor allem im Finanzpolster auf dem EEG-Konto. Dort gibt es einen Milliarden-Überschuss, der nun zu einem leichten Rückgang der Umlage führt. Dass die Umlage trotz der Überschüsse nicht stärker sinkt, ist den vielen Offshore-Windparks geschuldet, die 2018 in Betrieb gehen sollen – sie bekommen eine hohe Anfangsförderung, die aus der EEG-Umlage finanziert wird. Auf die Strompreisentwicklung 2018 hat die gesunkene EEG-Umlage vermutlich nur eine minimale Auswirkung.

    Immerhin könnte die sinkende Umlage aber dazu führen, dass die Strompreise konstant bleiben und zumindest 2018 nicht weiter steigen. Steigende Netzentgelte könnten die Preissenkung durch die Umlage kompensieren. Denn da weitere Stromtrassen gebaut werden müssen, die sich an den veränderten Produktionsbedingungen auf dem Strommarkt orientieren, werden die Netzentgelte vermutlich weiter ansteigen. Bereits im Jahr 2015 war die EEG-Umlage minimal gesunken. Damals sanken auch die Strompreise erstmals seit Langem. Ursache war das Zusammenspiel aus der sinkenden Umlage und den sinkenden Strompreisen für Großhändler an der Leipziger Strombörse. Doch schon im Jahr 2016 zogen EEG-Umlage und Strompreise wieder an.

    Langfristige Prognose der Strompreisentwicklung

    Obwohl die Strompreisentwicklung seit Jahren kontinuierlich nach oben geht, erwarten Experten langfristig, dass die Strompreise weniger stark steigen oder sogar sinken könnten. Trotz sinkender EEG-Umlage kommt es aber durch Negativpreise an der Strombörse zu weiteren Verteuerungen für den Verbraucher. Generell sind die Stromanbieter immer wieder in der Kritik, weil sie sinkende Produktions- und Einkaufskosten nicht an die Kunden weitergeben. Denn die Preissenkungen im Jahr 2015 fielen sehr viel geringer aus, als sie durch die gesunkenen Kosten und die EEG-Umlage hätten sein können. Bei den großen Stromanbietern E.on und RWE entfielen die Preissenkungen gleich ganz. Sie hielten im Gegensatz zu anderen Anbietern an den hohen Strompreisen fest. Eine erste echte Entspannung könnte es in der Zukunft ab 2022 geben, wenn der Atomausstieg endgültig vollzogen ist. Danach laufen nach und nach die garantierten Einspeisevergütungen aus, sodass die EEG-Umlage noch einmal deutlich sinken wird. Die kurzfristige Prognose geht allerdings von weiteren Preisanstiegen aus.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Wechsel
    • 5 / 5
      Sehr gut seit Jahren genutzt!
    • 1 / 5
      Das DU als Anrede geht bei mir im seriösen Geschäftsumfeld überhaupt nicht.\nAlso nie wieder Top-Tarif
    • 5 / 5
      geht sehr einfach, immerhalb weniger Minuten

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