Windenergie: Einsparungen durch neue Technologie

Durch eingebaute Stahlelemente in Windkraftanlagen sollen die Kosten von Windtürmen nun drastisch gesenkt werden. Der Vorteil an den Stahlelementen ist, dass diese einzeln transportiert und direkt am Standort des Windturmes montiert werden können. Dies spart zusätzliche Kosten für die Logistik. Der US-Konzern General Electric (GE) plant den Verkauf der neuen Windtürme für 2015.

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    Montage von zahlreichen Kleinteilen

    Um die Kosten von Windkraftanlagen nachhaltig zu senken, müssen Hersteller sämtliche Komponenten der Windmühlen modifizieren: angefangen bei dem Fundament des Windturms, über das Maschinengehäuse bis zu den Rotorblättern. Einen komplett neuen Turm hat nun die US-amerikanische Firma General Electric gebaut, welcher deutlich günstiger ist als ein hybridbetriebener Turm aus Beton. So lassen sich in der Windenergie Einsparungen erzielen. Andreas von Bobart, Deutschland-Chef von GE, berichtet dem Handelsblatt Hamburg von einer Kostenersparnis im zweistelligen Prozentbereich. Die fertigen Elemente werden mithilfe eines Krans gestapelt. Zuletzt wird der Turm mit einer PVC-Hülle verkleidet, um ihn vor Witterungsbedingungen zu schützen.

    Vorteile für Windenergie: Einsparungen durch weniger Sondertransporte

    Die Windenergie-Einsparungen werden laut Andreas von Bobart vor allem durch die Verringerung der logistischen Kosten erzielt: Da alle Metallteile auf normale Lastwagen passen, seien keine Sondertransportwagen mehr nötig. Diese seien zum einen kostspielig, zum anderen sei es schwer, eine Genehmigung für Schwerlasttransporter zu bekommen. Ein weiterer Nachteil an Sondertransporten sei die hohe Quote an Umwegen, da die Fahrzeuge viele Straßen nicht passieren dürfen. Die Zahl der Sondertransporte werde mithilfe der neuen Windtürme um fast die Hälfte reduziert, was sich finanziell deutlich bemerkbar machen wird. Lediglich sperrige Teile wie Rotorblätter und Maschinengehäuse müssten in Zukunft noch mithilfe eines Sondertransportes an den jeweiligen Standort gebracht werden.

    Erster Turm mit Stahlelementen für 2015 geplant

    Auch die Industrie arbeitet an Möglichkeiten, die aufgeführten Logistikprobleme zu lösen. Der Konzern Enercon, Deutschlands größter Hersteller von Windkraftanlagen, teilt seine Rotorblätter in zwei Teile, um sie besser über die deutschen Straßen zum Anlagenstandort transportieren zu können. Durch den Mangel an Anbietern auf dem Markt von Windkraftanlagen gibt es bei Betontürmen derzeit einen Engpass beim Neubau von Windkraftanlagen, weshalb die neue Turmtechnologie von General Electric laut von Bobart auch praktische Gründe habe. Vor allem aber zielt die neue Technologie auf Windenergie-Einsparungen ab. Der erste Testturm wurde letztes Jahr in den USA erbaut und weist eine Höhe von 85 Metern auf. Für 2015 plant der US-Konzern den Bau eines 139 Meter hohen Turms auf deutschem Boden. Den kommerziellen Verkauf der neuen Windkraftanlagen sieht GE für Ende 2015 vor.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Darstellungen sehr übersichtlich. Wechsel hat ganz leicht funktioniert. Jederzeit gerne wieder.
    • 2 / 5
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