Alles Wichtige rund um den Stromzähler

Ein Stromzähler tut das, was der Name sagt, nämlich Strom zählen. Wo Stromzähler überall eingesetzt werden, wie sie funktionieren und welche Typen von Stromzählern es gibt, darüber informiert Sie TopTarif an dieser Stelle ausführlich.

Inhalts­verzeich­nis

    Wie funktioniert ein Stromzähler?

    Zur genauen Funktionsweise eines Stromzählers ist anzumerken, dass er eigentlich nicht direkt den Strom zählt, sondern die Leistung ermittelt, die benötigt wird. Er summiert sie über einen bestimmten Abrechnungszeitraum. Dies geschieht, indem sowohl der sogenannte Wirkstrom als auch die Wechselspannung aufgezeichnet und die beiden Werte miteinander multipliziert werden, woraus sich die Wirkenergie ergibt. In Verbindung mit dem aktuellen Preis für Energie am freien Markt wird daraus die Stromrechnung für den Verbraucher erstellt, die dieser meist einmal pro Jahr erhält.

    Funktionsweise und verwendete Messeinheit

    Ein Stromzähler dokumentiert den laufenden Verbrauch von elektrischer Energie in einem Haushalt oder einem Gewerbe über einen zeitlichen Verlauf. Die Einheit zur Messung des verbrauchten Stroms ist die Kilowattstunde, kurz kWh. Im Volksmund als Stromzähler bekannt, wird das Messgerät unter Experten auch Elektrizitätszähler oder Energiezähler genannt. Das Gerät zählt die pro Wattsekunde gelieferten Joule und rechnet diese auf die bekannten Kilowattstunden um. Stromzähler im privaten Haushalt messen die Wechselspannung, wahlweise für ein- oder dreiphasigen Wechselstrom . Auch Stromzähler für die Erfassung von Gleichstrom wurden gebaut, diese werden im privaten Haushalt jedoch nicht mehr gebraucht und sind allenfalls noch in Museen zu bestaunen.

    Die verschiedenen Arten von Stromzählern

    Neben den historischen Stromzählern für Gleichstrom kommen in den deutschen Haushalten die verschiedensten Arten und Typen von Stromzählern (Wechselstrom) für die Ermittlung des jährlichen Verbrauchs zum Einsatz. Grob lassen sich diese in mechanische und elektrische Stromzähler unterteilen:

    Mechanische und elektronische Stromzähler

    • Ferraris-Zähler

      Zu den bekanntesten mechanischen Stromzählern gehört dieser äußerst weit verbreitete Zähler, der noch als Prototyp für einen Stromzähler gilt. Benannt nach dem italienischen Ingenieur Galileo Ferraris funktionieren Ferraris-Zähler auf Grundlage des Induktionsprinzips. Der Wechselstrom und die Netzspannung induzieren ein magnetisches Drehfeld, das eine Aluminiumscheibe antreibt. Die Kante der Scheibe ist ausschnitthaft im Fenster zu sehen und läuft in einer zur Wirkleistung proportionalen Geschwindigkeit, wodurch die bezogene Energie ermittelt wird. An der Scheibe selbst ist ein Rollenzählwerk installiert, das den Stromverbrauch in Form eines Zahlenwerts in kWh angibt, der dann nur noch zum Abrechnungszeitraum notiert und an den Energielieferanten weitergegeben werden muss.

    • Doppel- und Mehrtarifstromzähler:

      Auch nach dem mechanischen Prinzip laufen Doppel- und Mehrtarifstromzähler, die zwischen Tag- und Nachtstrom unterscheiden. Die Berechnung des Strompreises unterliegt unterschiedlichen Tarifen, wobei der Nachttarif etwas günstiger ausfällt als der Tagestarif. Heute jedoch ist der Unterschied nicht mehr allzu hoch, da die Kraftwerke mittlerweile über eine bessere Aussteuerung der Belastung verfügen, womit auch dieser Stromzähler immer seltener wird.

    • Elektronische Energiezähler

      Heutzutage werden immer öfter elektronische Energiezähler im privaten Bereich verbaut, bei denen die typische Aluminiumdrehscheibe nicht mehr auftaucht. In Deutschland werden seit Januar 2010 per Gesetz bei Neubauten und Modernisierungen nur noch derartige intelligente Zähler verwendet.

    • Lastgangzähler

      Beim Bezug von Gewerbestrom werden oft Lastgangzähler verwendet, meist ab einem Verbrauch von über 100.000 kWh im Jahr. Der Unterschied zu einem Stromzähler in einem privaten Haushalt ist, dass Lastgangzähler den Verbrauch speichern und die Werte in kürzeren Perioden übermitteln. Diese Art des Abrechnungssystems ist als registrierende Leistungsmessung (RLM) bekannt, der bezogene Strom ist für Gewerbekunden meist etwas kostengünstiger. Bei diesen Stromzählern wird ebenso wie bei vielen elektronischen Energiezählern im privaten Bereich auf das Mittel der Fernauslesung zurückgegriffen, um aus Belastungsspitzen und anderen Daten eine effizientere Belieferung mit Strom sicherzustellen.

    Moderne und klassische Stromzählern

    Weder die klassischen mechanischen noch die modernen elektronischen Zähler sind frei von Fehlern. Bei beiden Zählarten kann es immer wieder zu Abweichungen vom tatsächlichen Verbrauch kommen. Stromzähler gehen wie alle anderen technischen Geräte nach langem Gebrauch kaputt, wovon langfristig auch elektronische Geräte nicht ausgenommen sind. Bei diesen besteht außerdem die Gefahr der digitalen Manipulation. Auch traten schon Störungen in bestimmten Frequenzbereichen bei solchen Geräten auf. Deswegen bleibt ungeachtet aller technischen Innovationen die Notwendigkeit bestehen, Stromzähler regelmäßig zu warten.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Darstellungen sehr übersichtlich. Wechsel hat ganz leicht funktioniert. Jederzeit gerne wieder.
    • 2 / 5
      der anbieter hat sich auch an tag 4 noch nicht gemeldet
    • 5 / 5
      sehr übersichtlich; der Wechsel klappte sehr schnell
    • 4 / 5
      Prompte und schnelle Barbeitung

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