Stromeinspeisungsgesetz (StromEinspG)

Das Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz trat am 1. 1. 1991 in Kraft. Der Beschluss für die Gesetzgebung wurde im Dezember 1990 verabschiedet.

Inhalts­verzeich­nis

    Einspeisung von Strom

    Das Stromeinspeisungsgesetz ist der Vorläufer des heute geltenden Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG ). Dieses löste das StromEinspG am 1. 4. 2000 ab. Die Gesetzesverordnung regelte während der Gültigkeit die Verpflichtung der Energieversorgungsunternehmen, elektrische Energie aus regenerativen Energiequellen abzunehmen und in das öffentliche Netz einzuspeisen. Geregelt wurde die Abnahme von Solarstrom , Strom aus Windkraft, Deponiegas, Klärgas oder aus Biomasse gewonnene Energie. Die Vergütung für Strom nach dem Stromeinspeisungsgesetz erfolgte für alle Produzenten, welche eine installierte Generatorleistung von weniger als 5 Megawatt hatten. Das Gesetz schloss eine Vergütung für Anlagen, die zu mehr als 25 % in staatlicher Hand waren, aus. Für Strom aus Wasserkraft, Klär- und Deponiegas sowie Biomasse wurde eine Einspeisevergütung von 80 Prozent des Durchschnittserlöses je Kilowattstunde bezahlt. Für Strom aus Solarenergie und Windkraft betrug die Vergütung 90 Prozent. Die Durchschnittswerte der Erlöse wurden vom Statistischen Bundesamt ermittelt.

    Die Einspeisevergütung

    Unter der Einspeisungsvergütung wird die von Elektrizitätsversorgungsunternehmen gezahlte Vergütung für die Einspeisung des von Nicht-Elektrizitätsversorgungsunternehmen regenerativ erzeugten elektrischen Stroms in das allgemeine Stromnetz , gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verstanden. Der Einführung der Einspeisevergütung liegt also die Idee zugrunde, Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz einzuspeisen und dies entsprechend zu vergüten.

    Erster Entwurf

    Der Ansatz, eine feste Vergütungsregel für das Einspeisen von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu schaffen, wurde erstmals am 7. Dezember 1990 in Gestalt des Stromeinspeisungsgesetzes (StromEinspG) schriftlich fixiert. Nur kurze Zeit später, am 1. Januar 1991 trat das Stromeinspeisungsgesetz bereits in Kraft und bildetet die Grundlage für das spätere Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

    Anwendungsbereich

    Der Anwendungsbereich des Stromeinspeisungsgesetzes ist gemäß § 1 StromEinspG die Regelung der Abnahme und Vergütung von Strom, der ausschließlich aus Biomasse, Sonnenenergie, Windkraft, Klärgas, Deponiegas oder aus Wasserkraft durch öffentliche Elektrizitätsversorgungsunternehmen im Geltungsbereich dieses Gesetzes erzeugt wird. Die Abnahmepflicht der Energieversorgungsunternehmen, die für die allgemeine Versorgung ein Netz betreiben, ergibt sich aus § 2. Die bezeichneten Stromversorger kommen demnach der Verpflichtung nach, den aus erneuerbaren Energien in ihrem Versorgungsgebiet gewonnenen Strom abzunehmen und den eingespeisten Strom zu einem bestimmten Satz zu vergüten.

    Wer trägt die Kosten?

    Die Kosten für die Einspeisevergütung trägt der Stromversorger . Dieser holt sie sich jedoch von seinen Kunden zurück. Hierfür ermittelt der Stromversorger den Marktwert des abgenommenen Stroms und rechnet ihn gegen die Mehrkosten durch die an den Anlagenbetreiber gezahlte Einspeisevergütung auf. In Bezug auf die Differenz sind die Stromanbieter gemäß §§ 53, 54 EEG 2009 dazu berechtigt, die Kosten auf den Endkundenpreis aufzuschlagen. Die Höhe der Stromvergütung, die abhängig von der Anlagenleistung geleistet wird, richtet sich jeweils anteilig nach der Anlagenleistung im Verhältnis zu dem jeweils anzuwendenden Schwellenwert.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

    So läuft dein Wechsel

    Strom Geld Stecker

    Stromanbieter kündigen

    Du bist mit deinem Stromanbieter unzufrieden? Hier findest du Musterschreiben und Tipps zur Stromanbieter Kündigung.

    Stromanbieter kündigen
    Kündigungsfrist Vertrag

    Sonderkündigungs­recht

    Dein Stromanbieter hat die Preise erhöht? Hier erfährst du wann das Sonderkündigungsrecht greift und findest unsere Musterkündigung.

    Sonderkündigungsrecht
    Strommast Stromvergleich

    Stromanbieter wechsel

    Dein Vergleich, dein Tarif! Vergleiche jetzt günstige Stromtarife aus deiner Region und wechsel einfach online deinen Stromanbieter.

    Stromanbieter wechsel