Strom sparen im Urlaub

Der Sommer ist noch nicht so richtig in Deutschland angekommen und trotzdem beginnen die Sommerferien wie beispielsweise im Nordosten Deutschlands – Restdeutschland folgt. Viele Deutsche verreisen und somit wird auch das eigene Heim auf die Abwesenheit vorbereitet. Mit wenigen Tricks lässt sich auch der Stromzähler in die Ferien schicken. Davon profitiert die Umwelt, aber auch die Reisekasse. Wie man das Heißlaufen des Stromzählers in der Urlaubszeit verhindert, erklärt das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de.

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    Versteckte Stromfresser

    Janine Pentzold von toptarif.de erläutert: „Ein Rundgang durch die eigenen vier Wände, vor der Abreise in die Ferien, deckt schnell viele kleine und oft versteckte Stromfresser auf.“ Wer die Stromfresser auf Diät setzt und beispielsweise während eines zweiwöchigen Urlaubs vom Netz trennt, kann bis zu 35 Euro sparen. Bei einer Reisezeit mit gleichzeitigen Stromsparmaßnahmen lassen sich die Stromkosten sogar um mehr als 50 Euro drücken.

    Wo findet man Stromfresser?

    Doch wer sind eigentlich die Stromfresser im Haushalt? Vor allem Geräte im Stand-by-Modus verbrauchen unnötig viel Strom . Der Stand-by-Modus, und somit der Stromverbrauch trotz Nichtbenutzung, lässt sich an Geräten wie Fernseher, Stereoanlage oder DVD-Player daran erkennen, dass an ihnen noch ein Lämpchen leuchtet. Diese Geräte sollte man entweder per Stecker-Ziehen oder schaltbarer Verteilerdose vollständig von der Stromversorgung trennen. Diese Stromsparmethode gilt übrigens nicht nur für die Ferienzeit – im ganzen Jahr lassen sich so unnötige Stromfresser abstellen. Wer diesen Rat beherzigt, kann allein damit in einem zwei- beziehungsweise dreiwöchigen Urlaub 5 bis 8 Euro einsparen. Praktischer Nebeneffekt: Die Geräte werden vor einer Überspannung bei einem eventuellen Blitzschlag geschützt.

    Auch kleine Geräte abstellen

    Weitere Stromfresser sind Geräte mit Netzteil, Ladegeräte oder Trafos. Notebooks, Handyladegeräte oder Deckenflutertrafos sollten von der Stromversorgung getrennt werden. Sie ziehen auch bei Nichtbenutzung Strom. Zieht man hier den Stecker, kann man bei einem angenommenen Dauerverbrauch von 50 Watt circa 4 bis 6 Euro einsparen. Andere Geräte, die ebenfalls während der Abwesenheit nicht benötigt werden, sind beispielsweise WLAN-Router , die elektrische Zahnbürste oder der Radiowecker. Eine Abschaltung dieser Geräte während des Urlaubs bringt weitere 2 bis 3 Euro Ersparnis.

    Hohes Einsparpotenzial bei Kühlgeräten

    Ein besonders hohes Sparpotenzial besteht bei der Warmwasseraufbereitung sowie bei Kühl- und Gefriergeräten. Hat man einen älteren Kühlschrank ohne die sogenannte No-Frost-Technik, kann man den Sommerurlaub zum Anlass nehmen, das Gerät abzutauen und vom Netz zu nehmen. Nimmt man dafür einen jährlichen Verbrauch von 350 kWh an, so lassen sich 3 bis 5 Euro in der Urlaubszeit einsparen. Das gilt auch für neuere Geräte, die ohne Abtauen auskommen. Jedoch sollte in jedem Fall die Kühlschranktür offen gelassen werden, um Schimmelbildung zu verhindern. Durch das Abschalten und Ausstöpseln einer separaten Gefriertruhe können in der Urlaubsabwesenheit zusätzlich 2 bis 4 Euro eingespart werden. Eine große Einsparmöglichkeit bietet die elektrische Warmwasseraufbereitung: Trennt man den Boiler vor einem zwei- bis dreiwöchigen Urlaub vom Netz, kann laut EnergieAgentur.NRW ein vierköpfiger Musterhaushalt zwischen 17 und 26 Euro einsparen. Man sollte aber darauf achten, nach der Abwesenheit den Boiler einmalig auf mindestens 65 Grad zu erwärmen, um eventuell entstandene Legionellen abzutöten.

    200 Kilowattstunden einsparbar

    Insgesamt lässt sich der Stromverbrauch durch konsequentes Steckerziehen bei einem dreiwöchigen Urlaub um mehr als 200 Kilowattstunden reduzieren, so Janine Pentzold. Die Urlaubskasse füllt sich damit um circa 50 Euro – bequem während man selbst in der Sonne liegt.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

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