Starkstrom

Starkstrom Definition: Der Begriff Starkstrom wird umgangssprachlich für die Dreiphasenwechselspannung gebraucht. Dieses Prinzip basiert auf drei miteinander verbundenen Wechselströmen, die den Transport von Strom im Netz ermöglichen.

Inhalts­verzeich­nis

    Starkstrom: Energie für Verteilung und Transport

    Der Begriff Starkstrom wird umgangssprachlich für die Dreiphasenwechselspannung gebraucht. Dieses Prinzip basiert auf drei miteinander verbundenen Wechselströmen, die den Transport von Strom im Netz ermöglichen. Um Strom transportieren zu können, ist ein gewisser Wert an Spannung erforderlich. Sollen weite Strecken zurückgelegt werden, wird unter anderem die Hoch- oder sogar Höchstspannung verwendet, die aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit den Energietransport in regionale beziehungsweise gebietsbedingte Netze ermöglicht.

    Starkstrom beziehungsweise Dreiphasenstrom ist somit für den Transport und die anschließende Verteilung der Energie erforderlich. Dabei durchläuft der Starkstrom diverse Transformationsprozesse, bis er mit einer Spannung von 230 Volt oder 400 Volt beim Haushaltsverbraucher Verwendung findet.

    Technische Umsetzung: So wird Starkstrom erzeugt

    Technisch gesehen wird für die Erzeugung von Starkstrom ein Generator mit drei Spulen versehen, die kreisförmig angeordnet werden – daher der Begriff Dreiphasenwechselstrom. Hierdurch entstehen drei Wechselspannungen, die ihre Leistungsfähigkeit zu unterschiedlichen Zeiten abrufen und hierdurch eine eminente Leistung generieren. Die Beförderung über weite Strecken und die anschließende Nutzung wird dadurch erst ermöglicht – beispielsweise vom Kraftwerk als Stromerzeuger bis zum Endverbraucher als Stromnutzer.

    Starkstrom- und Schwachstromanlagen: die Unterschiede

    Neben Starkstromanlagen gibt es noch weitere Spannungsanlagen zum Energietransport. Eine Starkstromanlage beinhaltet Netze mit einer Spannung von größer als 50 Volt und Strömen mit mehr als 2 Amp. Eine Starkstromanlage kann dabei in verschiedene Spannungsbereiche unterteilt werden:

    • Hochspannungsanlagen

      Wechselspannungen mit mehr als 1000 Volt, Gleichspannung mit mehr als 1500 Volt

    • Niederspannungsanlagen

      Spannungsbereich II mit mehr als 50 Volt bis 1000 Volt

    • Kleinspannungsanlagen

      Spannungsbereich I mit weniger als 50 Volt

    Zusätzlich gibt es auch Schwachstromanlagen. Dies sind elektrische Anlagen, welche im Regelfall keine Ströme führen, die für Menschen gefährlich sind oder große Sachbeschädigungen hervorrufen können. In der Praxis werden solche Schwachstromanlagen mit Spannungen von weniger als 50 Volt und Strömen kleiner als 2 Amp geführt.

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