Stand-By aus! Sparen Sie Strom und nutzen Sie ihn alternativ.

"Stand-By aus" sollte es in allen Haushalten Deutschlands heißen, denn so wird die Umwelt geschont und eine Menge Energie und Geld gespart. Wie viel Strom und Kosten durch „Stand-By aus“ gespart werden können, haben wir für Sie in dieser interaktiven Grafik dargestellt.

Inhalts­verzeich­nis

    Stand-By aus in Ihrem Haushalt

    • Küchengeräte

      Viele Küchengeräte wie Kühlschrank, Geschirrspüler oder Mikrowelle verfügen über mitunter umfangreiche Displays. Neugeräte mit Informations- und Statusanzeige dürfen im Stand-by-Modus maximal doppelt so viel verbrauchen wie Geräte ohne Informationsanzeige, nämlich genau 1 Watt.

    • Smartphones

      as Display stellt einen der größten Stromfresser des Smartphones dar. Durch Reduzierung der Helligkeit kann der Akku wesentlich länger durchhalten. Auch die automatische Aktualisierung von Apps im Hintergrund verbraucht viel Strom. Energieintensive Dienste wie Bluetooth oder Ortungsdienste sollten bei Nichtbenutzung ebenfalls abgeschaltet werden.

    • Spielekonsolen

      Selbst aktuelle Konsolen verbrauchen im Stand-by-Modus noch mind. 33 Prozent ihres Energiebedarfs im aktiven Zustand. In Deutschland liegt das Einsparpotenzial bei etwa 20 Millionen Haushalten mit Spielkonsolen entsprechend hoch.

    • Beleuchtung

      Obwohl Licht im Schnitt nur zehn Prozent der Energiekosten ausmacht, lohnt sich der Umstieg auf Energiesparlampen bzw. LED-Leuchten. Generell sollte man bei der Wahl der Lampen auf energiesparende Modelle achten: So sind Deckenfluter wahre Stromfresser, auch sollte man lieber wenige starke Lampen als viele schwache verwenden.

    Energieverbrauch im Haushalt

    • Haushalte in Deutschland

      China (22,4 Prozent) und die USA (17,8 Prozent) sind die Spitzenreiter auf der Liste der Staaten mit dem höchsten Energieverbrauch. Deutschland belegt mit einem Anteil von 2,6 Prozent am weltweiten Energieverbrauch den siebten Platz. Experten gehen davon aus, dass der Weltenergiebedarf bis 2015 um 37 Prozent und die CO2-Emissionen um 25 Prozent steigen werden. Ausschlaggebend ist hierbei, dass aufstrebende Entwicklungsländer ihren Lebensstandard an den westlicher Industrienationen angleichen.

    • Atomkraftwerke

      Die 2011 in Kraft getretene Atomgesetzreform sieht die Abschaltung aller Kernkraftwerke in Deutschland bis 2022 vor. Die Technologien zur Gewinnung erneuerbarer Energien werden bis dahin kontinuierlich ausgebaut. Als Brückentechnologie soll zunehmend auf Gas gesetzt werden, damit durch Kohleenergie nicht die Klimaziele verfehlt werden.

    Standby-Modus – der Bereitschaftsbetrieb

    Der Standby-Betrieb oder auch Wartebetrieb bezeichnet den Zustand eines Elektrogeräts, wenn es nicht in Betrieb ist, jedoch trotzdem Strom verbraucht, also in Bereitschaft ist. Das ist zum Beispiel bei den meisten Fernsehern der Fall, wenn man sie mit der Fernbedienung ausschaltet, aber nicht den Schalter am Gerät selbst bedient. Der Fernseher ist damit nur temporär ausgestellt, kann also durch die bloße Betätigung der Fernbedienung wieder angeschaltet werden. Im Standby-Modus kommt es zu einem kontinuierlichen Stromverbrauch durch das Elektrogerät. Dieser ist zwar deutlich geringer als bei Höchstleistung, doch durch den permanenten geringen Verbrauch verschuldet der Standby-Modus in vielen Haushalten zu hohe Stromkosten.

    Standby: Stromverschwendung vermeiden

    Der Standby-Betrieb von Elektrogeräten ist in der Regel reine Energieverschwendung. Etwas anderes gilt beispielsweise für Notstromaggregate, die jedoch in den seltensten Fällen den Stromverbrauch im Haushalt belasten. Privathaushalte in der Bundesrepublik verschwenden jährlich rund 17 Milliarden Kilowattstunden bzw. 3,3 Milliarden Euro für den Standby-Betrieb von Elektrogeräten. Dieser Stromverbrauch entspricht der jährlichen Leistung von zwei durchschnittlichen Kernkraftwerken. Ersatzweise wird der Strom auch mit Hilfe von CO2-verursachenden Kohle, Gas oder Öl erzeugt. Ein Grund für diese unnötigen Umweltbelastungen und Kosten existiert dabei nicht, es handelt sich in der Regel um Unwissenheit oder sogar Gleichgültigkeit dieser Problematik gegenüber.

    Standby: Computer richtig ausschalten

    Wer einen normalen PC nutzt, fährt diesen in der Regel nach der Nutzung herunter. Doch damit ist der Computer nicht wirklich aus – er befindet sich dann im sogenannten Soft-Off-Zustand. Richtig aus ist er nur, wenn man den Schalter betätigt, der sich meistens an der Rückseite des Rechners befindet bzw. den Stecker zieht oder die Verteilersteckdose ausschaltet. Um bei kürzerer Abwesenheit das Hoch- und Runterfahren zu vermeiden, lohnt sich beim Computer ausnahmsweise die vorübergehende Nutzung des Standby-Modus.

    Schaltersteckdosen nutzen, Stromverlust vermeiden

    Um einen unnötigen Stromverbrauch im Standby-Betrieb zu vermeiden, lohnt sich die Nutzung von Schaltersteckdosen. Es handelt sich dabei um Steckerleisten, die durch einen Knopf an- oder ausgestellt werden können. Auf diesem Weg kann ein Stromverbrauch der angeschlossenen Geräte ausgeschlossen werden. Das ist auch für die Netzstecker von Laptops oder Handyladegeräten wichtig, denn auch sie sind energiehungrig – auch wenn weder Handy noch Notebook zum Laden angeschlossen sind. Die Steckerleisten kosten nur wenige Euro, während durch den permanenten Standby-Betrieb Stromkosten von durchschnittlich 50 Euro im Jahr verursacht werden. Wer viele unauffällige Stromfresser am Netz hat, kann sogar unnötige Stromkosten von über 100 Euro im Jahr verursachen. Dem Klima, der Umwelt und Ihrem Geldbeutel zuliebe sollten also auch Sie in Ihrer Wohnung auf die Suche nach unauffälligen Standby-Stromfressern gehen. Im Normalfall zeigen sie ihren Betrieb durch das Leuchten eines kleinen Lämpchens, durch ein unauffälliges Surren oder auch einfach durch ihre Temperatur. Entlarven Sie einfach die verbrauchsintensiven Standby-Geräte in Ihrem Haushalt und sparen Sie kostbare Energie!

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Super Service, sehr zu empfehlen und sehr gute Beratung (=wir mussten bei unserem bisherigen Anbieter selbst kündigen - wegen Preiserhöhung).
    • 5 / 5
      Reibungsloser Ablauf, sehr guter Kundenservice .Ich bin sehr Zufrieden und kann die BEV nur weiterempfehlen
    • 5 / 5
      Wechsel klappte ohne Probleme mit super Informationen zum jeweiligen Stand des Wechsels.
    • 5 / 5
      alles wunderbar geklappt, man muss sich um nichts kuemmern.Top wie der Name schon sagt.

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