Photovoltaikanlage

Eine Photovoltaikanlage (PVA) ist im weitesten Sinne ein kleines Kraftwerk, das den regenerativen Energieträger Sonne zur Produktion von elektrischer Energie nutzt. Dabei muss der Primärenergieträger Sonnenenergie nicht erst, wie etwa bei Kohlekraftwerken, in einen Sekundärenergie umgewandelt werden, bevor sie sich zur Stromproduktion eignet, sondern kann mit Hilfe von Solarmodulen direkt in elektrischen Strom transformiert werden.

Inhalts­verzeich­nis

    Netzgekoppelt oder Inselanlage?

    Man unterscheidet dabei zwischen netzgekoppelten Anlagen und so genannten Inselanlagen, die lediglich zur Versorgung eines Haushalts, Betriebs oder Gerätes genutzt werden. Die netzgekoppelten Photovoltaikanlagen finden häufig Verwendung bei der direkten Netzeinspeisung. Der Betreiber eines photovoltaischen Kraftwerks erhält dafür eine Einspeisevergütung, die aufgrund staatlicher Förderungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG ) über den Preisen der Stromanbieter pro Kilowattstunde liegt und sich deswegen nach einigen Jahren amortisiert. Die Energierücklaufzeiten sind laut der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e. V. bei Solarzellen unterschiedlich. Bei monokristallinen Solarzellen sind sie um etwa ein Jahr höher als bei und multikristallinen Solarzellen.

    Aufbau der Solarzellen

    Eine Photovoltaikanlage besteht aus mehreren Elementen. Basierend auf der Unterkonstruktion, die zumeist aus Aluminium oder rostfreiem Edelstahl besteht und je nach Art der Anlage starr auf einem Dach montiert wird oder sich so zur Sonne ausrichtet, um die größtmögliche Sonneneinstrahlung zu nutzen, werden die einzelnen Solarmodule angebracht. Ein Modul besteht aus mehreren Solarzellen. Letztere sind ein Verbundmaterial aus elektrischen Leitungen und einer Schicht aus Silizium. Dieser Stoff wandelt die kurzwellige Sonnenstrahlung (auch als Sonnenenergie bezeichnet) direkt in elektrischen Strom um. Es gibt auch andere Solarzellentypen wie beispielsweise Konzentratorzellen oder Fluoreszenszellen, die kein Silizium enthalten. Vor der Einspeisung in das deutsche Stromnetz muss der durch Photovoltaikanlagen produzierte Strom mit Hilfe von Transformatoren von Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt werden. Die Gesamtheit aller Bestandteile einer Photovoltaikanlage heißt Solargenerator.

    Geschichte und Produktionsmenge

    Genutzt wird Photovoltaik Form der Energiegewinnung seit 1958 in Raumschiffen und an Satelliten. Seit circa 1990 werden Solarzellen auch zunehmend von Privatpersonen verwendet, um damit Strom auf dem eigenen Dach zu gewinnen und in das allgemeine Stromnetz einzuspeisen. Einen Boom der Fotovoltaik-Anlagen gibt es in Deutschland ab circa 2000. Ausschlaggebend dafür waren staatlichen Förderungen, die zunächst in eigenen Subventionsprogrammen und später im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gebündelt mit anderen Fördermaßnahmen zum Ausbau regenerativer Energien beitrugen. Dementsprechend stieg die produzierte Menge an Solarstrom laut Bundesnetzagentur von 1,9 Gigawatt im Jahr 2005 auf über zehn Gigawatt in 2010. Den tatsächlichen Nutzen einer Photovoltaik-Anlage gibt die Performance Ratio an. Hier wird der tatsächliche Energieertrag dem Soll gegenübergestellt.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Alles war sehr einfach. Der Vergleich zwischen Anbieter sehr übersichtlich, Top!
    • 4 / 5
      Nichts Auffälliges. Etwas magere Informationen. Sonst ok.
    • 5 / 5
      schneller und reibungsloser Wechsel
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