Ökostrom-Zertifikate

Bereits seit 2007 versuchen die „Jury Umweltzeichen“ und das Umweltbundesamt einen einheitlichen Standard einzuführen.

Inhalts­verzeich­nis

    „Blauer Engel“ für Ökostrom lässt auf sich warten

    Die Etablierung des „Blauen Engel“ für Ökostrom ist aber bislang nicht gelungen. Zuletzt wurde das Projekt wegen einer Vielzahl von Problemen auf Eis gelegt. Eine kontroverse Gesetzgebung, Interessenkonflikte und offene Fragen verhindern bisher die Entstehung eines einheitlichen Richtlinienkatalogs für die Bescheinigung von Ökostrom . Eine Haupthürde auf dem Weg zum „Blauen Engel“ ist die Tatsache, dass fast der gesamte, regenerativ erzeugte Strom in Deutschland bereits durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert wird. Aufgrund des bestehenden Doppelvermarktungsverbots darf dieser sogenannte EEG-Strom nicht zusätzlich mit dem Prädikat „Ökostrom“ und damit auch nicht mit dem „Blauen Engel“ beworben werden.

    Ökostrom-Zertifikate erleichtern Suche

    Solange es keine einheitliche Qualitätskontrolle gibt, ist der umweltbewusste Verbraucher gezwungen, auf die vorhandenen Zertifikate und Ökostrom-Label der angebotenen Produkte zu achten. Was aber zeichnet guten Ökostrom aus? In Bezug auf die Herkunft des Stroms raten Verbraucherschützer zu einem Produkt, das zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Stiftung Warentest empfiehlt zudem Stromtarife , die den Bau zusätzlicher regenerativer Anlagen fördern. In diesem Fall reinvestiert der Anbieter einen Teil der Gewinne in den Aus- bzw. Neubau von Ökostromanlagen, so dass die tatsächlich eingespeiste Menge an Ökostrom durch diesen Ausbau zunimmt und konventioneller Strom vom Markt verdrängt wird. Dies wird von mehreren Gütesiegeln bestätigt, so beispielsweise vom „Grüner Strom-Label“ oder dem „ok-power Label“. Bei Ökostromzertifikaten wie RECS sollten Verbraucher hingegen vorsichtig sein, da hier lediglich ein Handel mit Herkunftsnachweisen stattfindet, der keinen Ausbau der erneuerbaren Energien zur Folge hat.

    Ökostrom-Zertifikate: Keine Aussage über Strommix

    Verschiedenste Ökostrom-Label und Zertifikate geben Auskunft über die Qualität des konkreten Ökostromprodukts. Eine Aussage über den generellen Strommix des Anbieters ist darin jedoch nicht enthalten, da in der Regel nur die jeweils angebotenen Ökostromtarife zertifiziert werden. So haben zahlreiche Großversorger Stromprodukte mit ökologischem Mehrwert im Angebot, aber einen generellen Gesamtenergiemix, bei dem mehr als 75 Prozent des Strombedarfs über fossile Energieträger und Kernenergie gedeckt werden. Ähnlich ist es bei vielen kleineren und mittleren Stadtwerken sowie Wettbewerbern, die ihre konventionellen Angebote um „grüne“ Produkte erweitert haben. Lediglich eine Handvoll Anbieter wie die NaturStrom, Greenpeace Energy, LichtBlick und EWS Schönau bieten ausschließlich Ökostrom an und vertreiben keine konventionellen Produkte.

    Kunden-Bewertungen

    • 1 / 5
      angegebener Wechseltermin wird nicht eingehalten . keinerlei Vorabinfo erhalten,so das eine Reaktion anderweitig nicht mehr möglich war und Zusatzkosten entstehen
    • 5 / 5
      recht ehrliche Angebote , Abwicklung zum Wechsel super-danke
    • 1 / 5
      Bis jetzt habe ich noch kein Feedback des Stromanbieters erhalten.
    • 4 / 5
      Schnell und freundlich!

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