Minikraftwerk

Der Begriff Minikraftwerk beschreibt eine Energiegewinnungsanlage, die aufgrund ihrer Größe insbesondere in Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäusern betrieben werden kann. Sie gilt als Option zum Blockheizkraftwerk und erzeugt Wärme wie auch Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Minikraftwerke können generell vernetzt werden und dienen insbesondere Energieunternehmen als Alternative zu Atomkraftwerken.

Inhalts­verzeich­nis

    Grundgedanke des Minikraftwerks

    Es gibt Anbieter wie Lichtblick und Eneversum, die jeweils ein spezielle Art Minikraftwerk anbieten. Dieses wird bei Privat- und Geschäftskunden angeschlossen und hat generell zwei Hauptfunktionen: Einerseits mietet der jeweilige Nutzer das Minikraftwerk und lässt es vom Anbieter in seinem Ein- oder Mehrfamilienhaus installieren. Dieses produziert unter anderem Strom , der direkt ins Netz eingespeist wird. Andererseits liefert ein Minikraftwerk direkt Wärme für das Objekt, in dem es installiert ist, und ersetzt somit die eigentliche Heizung. Ziel ist es, eine Vielzahl an Minikraftwerken zu installieren und damit die Nutzung umweltschädlicher Energielieferanten wie Atomkraftwerke zunehmend zu mindern. So gilt ein Minikraftwerk insbesondere in Kombination mit mehreren Tausend weiteren Kraftwerken als gebündelte Energievariante, die aufgrund ihrer effizienten Arbeitsweise ökologische und ökonomische Vorteile für den Anbieter wie auch für den Mieter eines Minikraftwerks bedeuten kann.

    Technischer Hintergrund

    Obwohl für die Verwendung eines Minikraftwerks fossile Brennstoffe verwendet werden, gilt das Mini-KWK als relativ ökologisch. Ein Motor treibt das Minikraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung an. Die produzierte Abwärme wird über Wärmeüberträger dem Heizkreislauf des jeweiligen Gebäudes zugeführt, wobei ein sehr hoher Nutzungsgrad erreicht werden kann. Gleichzeitig wird ein Generator angetrieben, der im selben Zuge Strom ausgibt. Somit reichen allein Brennstoff und kaltes Wasser aus, um das Minikraftwerk anzutreiben – genau wie bei einem groß dimensionierten Wärmekraftwerk. Das Abgas kann dabei direkt in die Heizung eingegeben werden. Zudem kann durch Abgaswärmetauscher warmes Wasser produziert werden.

    Wirtschaftlichkeit

    Neben ökologischen Vorteilen bietet ein Minikraftwerk aufgrund seines hohen Wirkungsgrads insbesondere für größere Immobilien einen Mehrwert. Da die Größe und Technik der Kraftwerke weitestgehend identisch ist und nicht an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden muss, sehen Kritiker das Minikraftwerk im Ein- oder Zweifamilienhaus oftmals als deutlich überdimensioniert an. Einige Anbieter vermieten ihre Kraftwerke dementsprechend ausschließlich an Kunden mit einem gewissen Mindestgasverbrauch, der beispielsweise mindestens 45.000 Kilowattstunden jährlich betragen sollte.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Die Umstellung hat reibungslos, zuverlässig und schnell geklappt. Ich sehe nichts , was besser werden könnte.
    • 4 / 5
      Einfache
    • 4 / 5
      Super
    • 5 / 5
      Alles gut bin zufrieden

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