Klimaschutz: Maßnahmen gegen die globale Erwärmung

Unter Klimaschutz werden alle Maßnahmen verstanden, die dazu beitragen sollen, die globale Erwärmung zu stoppen, die durch den Menschen verursacht wurde. So sollen nachhaltig die negativen Folgen für die Umwelt abgefangen oder im besten Fall verhindert werden. Einige Experten gehen jedoch davon aus, dass der Klimawandel und die damit einhergehende Erderwärmung nicht mehr zu stoppen ist. Neben der Vermeidung weiterer Schäden für die Umwelt müsse daher die Schadensbegrenzung im Vordergrund stehen. Inzwischen haben sich die meisten Länder im Rahmen der Klimarahmenkonvention zu völkerrechtlich verbindlichen Maßnahmen zum Klimaschutz verpflichtet. Die Konvention wurde im Jahr 1992 von den Vereinten Nationen verabschiedet. Als Fortsetzung der Konvention verabschiedete man 1997 das Kyoto-Protokoll, welches 2005 in Kraft trat. Es enthält mitunter Regelungen zur nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen.

Inhalts­verzeich­nis

    Treibhausgase reduzieren

    Als Hauptziel des Klimaschutzes soll der Ausstoß von Treibhausgasen auf lange Sicht zu reduziert werden. Darüber hinaus versucht man, Naturbestandteile zu erhalten und zu fördern, die für den natürlichen Abbau von CO2 relevant sind. Treibhausgase werden praktisch überall freigesetzt: In der industriellen und landwirtschaftlichen Produktion, im Straßenverkehr, in Privathaushalten und im öffentlichen Raum. Sogenannte CO2-Senken, die in der Natur den Abbau von CO2 fördern, sind beispielsweise die Ozeane, große Waldgebiete, aber auch Moore und Sümpfe. Ihr Erhalt trägt maßgeblich dazu bei, CO2 abzubauen und dadurch die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

    Klimaschutz: Was leisten Industrie und Forschung?

    Maßgeblich für den Ausstoß von CO2 ist der Einsatz fossiler Brennstoffe bei der Energieerzeugung. Ein wesentlicher Ansatzpunkt des Klimaschutzes ist es daher, den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern, um langfristig die Nutzung fossiler Brennstoffe reduzieren zu können. Da fossile Ressourcen endlich sind, ist es zusätzlich notwendig, die regenerative Energiegewinnung voranzutreiben, um Energieengpässe in der Zukunft zu vermeiden. Auch Kernenergie kann CO2-neutral genutzt werden, ist jedoch aus anderen Gründen in der Kritik und wird in vielen Ländern nach und nach abgeschafft. Theoretisch ist es möglich, bis zum Jahr 2050 die weltweite Energieversorgung durch regenerative Energiequellen zu decken. Auch in Deutschland könnte dies bis 2050 realisiert werden. Hierfür wäre jedoch ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energiequellen nötig als bisher. Eine weitere Möglichkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, besteht in der Erhöhung der Energieeffizienz zahlreicher Kraftwerke.

    Klimaschutz: Was kann der Einzelne beitragen?

    Durch einfache Maßnahmen kann der individuelle Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent gesenkt und so zum Klimaschutz beigetragen werden. Der Einsatz von energiesparenden Geräten ist ebenso zu empfehlen wie die Vermeidung unnötiger Autofahrten. Regionale Produkte sind meist umweltverträglicher als importierte mit langen Transportwegen. Auch eine Einschränkung des Konsums von Rindfleisch und Milchprodukten kann zum Umweltschutz beitragen, da Rinder zum einen durch den Methanausstoß die Umwelt belasten. Zum anderen ist die Verarbeitung der aus Rindern gewonnenen Erzeugnisse mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden.

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