European Energy Exchange (EEX)

EEX ist das Kürzel für European Energy Exchange, der europäischen Energiebörse, an der seit Juli 2007 mit Erdgas gehandelt werden kann.

Inhalts­verzeich­nis

    Entstehung der EEX

    Weiterhin werden an der Börse Strom und Emissionsrechte verkauft. Durch die Fusion der deutschen Strombörsen Frankfurt und Leipzig entstand die EEX im Jahr 2000. Von einer rein deutschen Strombörse hat sich die Energiebörse in Leipzig zu einem führenden Handelsplatz für Energie und energienahe Produkte entwickelt. Zudem stellt die Börse Informationen über Preise, gehandelte Mengen und Marktinformationen zur Verfügung.

    Gasbörse soll Wettbewerb auf Gasmarkt erhöhen

    Mit der Eröffnung der Gasbörse im Jahr 2007 versprach man sich eine Erhöhung des Wettbewerbs auf dem Gasmarkt. Die Gasbörse ermöglicht den kurzfristigen Handel mit Erdgas. Energieunternehmen können dort Gas von einem Tag auf den anderen verkaufen oder kaufen. Langfristige Lieferverträge sichern eine gewisse Preisstabilität für einen begrenzten Zeitraum. Am Spotmarkt werden Geschäfte abgeschlossen, die sofort, am nächsten Tag oder am übernächsten Tag erfüllt werden. Aber auch Termingeschäfte zu festgelegten zukünftigen Terminen werden an der Gasbörse vereinbart. Die Gasbörse steht jedem Produzenten offen, der sein Gas auf dem Markt vermarkten möchte und den Zulassungsprozess durchlaufen hat. Alternativ kann ein von der EEX anerkannter Händler mit der Vermarktung beauftragt werden.

    Energiebörse unterliegt dem Börsengesetz

    Die Energiebörse Leipzig unterliegt als öffentlich-rechtliche Institution dem deutschen Börsengesetz. Die Betreibergesellschaft der Börse, die EEX AG mit Sitz in Leipzig, agiert hingegen als Aktiengesellschaft privat-rechtlich. Die EEX ist mit über 200 Börsenteilnehmern aus 22 Ländern die führende Energiebörse in Kontinentaleuropa.

    Das Einsatzgebiet der EEX

    Durch die Zusammensetzung der Teilnehmer der EEX aus Industrieunternehmen, Stromlieferanten, Stadtwerken und Banken ergeben sich die Handelspreise auf dem Energiemarkt. Bereits mehr als 200 Handelsteilnehmer der Energie- oder energienahen Branche aus 19 verschiedenen Ländern kann die Strombörse verzeichnen. Gehandelt wird mit Strom, Gas, Kohle und Emissionsrechten auf dem Spot- und Terminmarkt: Auf dem Spotmarkt für kurzfristige Geschäfte mit einer Frist von höchstens zwei Börsentagen und auf dem Terminmarkt für längerfristige Zeiträume. Der Handelsplatz der Energiebörse soll den Teilnehmern faire Preise sichern, sowohl für den Kauf als auch für den Verkauf, den bestehenden Bedarf an Energie garantieren und mögliche Risiken steuern.

    EEX – gesetzliche Grundlagen

    Die EEX handelt im Sinne des deutschen Börsengesetzes und der MiFID (Markets in Financial Instruments Directive), der Finanzmarktrichtlinie der EU. Die Energiebörse verfügt über folgende Börsenorgane: Die Börsengeschäftsführung, den Börsenrat, die Handelsüberwachungsstelle und den Sanktionsausschuss. Gemeinsam mit der für die EEX verantwortlichen Börsenaufsichtsbehörde, dem Sächsischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA), bilden sie die überwachenden Organe. Vor allem die Prinzipien Liquidität, Sicherheit und Transparenz gelten als wichtige Grundlage zur Gewährleistung des Handels.

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