Enerkite bringt neue Form der Windkraft auf den Markt

Seit der Atomausstieg beschlossene Sache ist, begleitet die Diskussion um Ökoenergie das tägliche Leben. Neue Ideen müssen her, damit es nicht bei leeren Versprechungen bleibt. Momentan werden gerade einmal 0,29 Prozent der weltweiten Energie aus Windkraft gewonnen. Vielleicht liegt es auch daran, dass die riesigen Windkraftanlagen Milliarden Euro schwer sind. Die fliegenden Windkraftanlagen sind in der Lage, mehr Strom als die gigantischen Stahl-Ungetüme zu produzieren – und das nur zu einem Bruchteil der Kosten. Sogar Offshore-Anlagen auf hoher See könnten in Zukunft überflüssig werden.

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    Drachensteigen für die Stromversorgung: Enerkite hebt ab

    Vor wenigen Tagen hat die Firma Enerkite zum ersten Mal eine fliegende Windkraftanlage auf dem Tempelhofer Feld vorgestellt. Der Energieflieger sieht aus wie ein ganz normaler Lenkdrachen und auf dem Freizeitgelände in Berlin wird er definitiv für Aufsehen gesorgt haben, schließlich sind auf der großen Freifläche viele Kinder, die ebenfalls mit Drachensteigen beschäftigt sind. Diese neue Art, den Wind als Energiequelle zu nutzen, verspricht eine deutlich höhere Stromproduktion bei geringeren Kosten. Die Funktionsweise vom Energiedrachen EK30 ist relativ simpel: Computergestützte Seilwinde halten ihn in 300 bis 600 Metern Höhe. Dort – hoch über den Wolken – ist es schließlich immer windig und so kann der PC-unterstützte Flugwind-Drache fast das ganze Jahr über Strom produzieren. Mit etwa 5.000 Volllaststunden pro Jahr rechnen die Entwickler, das ist mehr als derzeit bei den riesigen Windkraftanlagen auf hoher See erreicht werden kann.

    Kleiner Energiedrachen – große Wirkung

    Der Materialaufwand beim Energiedrachen E30 ist 95 Prozent geringer als bei Windturbinen auf Stahltürmen. Der Hauptteil der Technik – die Turbine – befindet sich am Boden und lässt sich problemlos in einem Container verstauen. Das Fluggerät wird an einem Mast befestigt, von dem aus er via Knopfdruck in die Lüfte steigen kann. Auch die Lärmbelästigung für die Anwohner ist geringer als bei herkömmlichen Windkraftanlagen. Die Bewohner des Nordens haben größtenteils genug vom Lärm der Riesenwindkraftanlagen, der Unmut in Mecklenburg-Vorpommern ist schließlich schon groß genug. Zukünftig könnten die Energiedrachen problemlos im gesamten Land angesiedelt werden.

    Luftfahrtbehörde beschließt: Der Drache ist ein Hindernis und kein Fluggerät

    Glücklicherweise hat die Luftfahrtbehörde den Energiedrachen als Hindernis eingestuft. Denn ab einem Gewicht von 150 Kilogramm gelten Flugkörper bei der Behörde als „Fluggeräte“ und unterliegen dann anderen Anforderungen und Bestimmungen. Die Genehmigungen der Luftfahrtbehörde stehen zwar noch aus, aber es sieht gut aus! Da Enerkite sowieso frühestens 2018 mit einem marktfertigen Produkt rechnet, können die Behörden sich noch etwas Zeit lassen.

    Energiedrachen stehlen allen die Show: Thema Zukunft

    Sollte der Energiedrache erst einmal an den Start gehen, müssen sich die großen Offshore-Windparks fürchten. Schon heute fehlen die Investoren und so steht seit geraumer Zeit der Windpark Riffgat vor Borkum mit 30 fertigen Windrädern in der Nordsee rum. Denn auch auf hoher See sollen sich die Energieflieger installieren lassen. Die Firma Skysailes plant in naher Zukunft kleine Bojen mit einer integrierten Start- und Landeplattform, von der aus die Drachen mit der Stromproduktion loslegen könnten. In etwa fünf Jahren will sich die Firma mit einem marktfähigen Produkt in die Energiedebatte einmischen. Dann könnte es für die Betreiber der Offshore-Anlagen demnächst heißen: „Time to say goodbye!“

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Darstellungen sehr übersichtlich. Wechsel hat ganz leicht funktioniert. Jederzeit gerne wieder.
    • 2 / 5
      der anbieter hat sich auch an tag 4 noch nicht gemeldet
    • 5 / 5
      sehr übersichtlich; der Wechsel klappte sehr schnell
    • 4 / 5
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