Energiesparlampe

Durch den von der EU verordneten Glühbirnenausstieg seit dem 1. September 2009 gewinnt die Energiesparlampe immer mehr an Bedeutung. Die Kompaktleuchtstofflampe, wie die Energiesparlampe offiziell bezeichnet wird, wird seit Mitte der 1980er Jahre hergestellt. Optimierungen und Weiterentwicklungen in der Funktionsweise und Lichtqualität haben die Energiesparlampe in den letzten Jahren für alle Haushalte zugänglich gemacht.

Inhalts­verzeich­nis

    Funktionsweise der Energiesparlampe

    Die Energiesparlampe funktioniert als Weiterentwicklung der Leuchtstoffröhre nach dem gleichen Prinzip: In dem Glasrohr, welches bei der Energiesparlampe mehrfach gebogen ist, befindet sich ein Gasgemisch mit Quecksilber und dieses wird durch Elektrizität zum Leuchten gebracht. Die Leuchtstoffe entwickeln erst nach einer Weile ihre volle Leuchtkraft. Im Gegensatz zur herkömmlichen Glühbirne wird das Licht also nicht durch den Wolfram-Draht erzeugt, welcher die umgewandelte Energie als Licht wiedergibt. Hieraus ergibt sich auch die Energieersparnis der Kompaktleuchtstofflampe. Schließlich ist die Energieaufwendung bedeutend geringer. Ein eingebautes Vorschaltgerät im Sockel der Energiesparlampe ermöglicht beim Einschalten die Steigerung der üblichen Spannung von 230 Volt, denn um die Energiesparlampe direkt und flimmerfrei in Gang zu bringen, ist eine höhere Spannung von bis zu 450 Volt nötig.

    Energiesparlampe – Strom sparen und Haltbarkeit

    Der größte Vorteil der Kompaktleuchtstofflampe gegenüber der herkömmlichen Glühbirne ist die Energieersparnis von bis zu 80 Prozent. Auch die Lebensdauer ist mit bis zu 10000 Stunden um ein Zehnfaches höher. So verbraucht die Energiesparlampe nicht nur weniger Strom: Ihr Einsatz kommt auch dem Geldbeutel zugute, da sie seltener ausgewechselt werden muss.

    Die Energiesparlampe in der Kritik

    Studien und Untersuchungen stellen die deklarierten Vorteile der Energiesparlampe wie Lebensdauer und Umweltverträglichkeit in Frage. Vor allem das enthaltene Quecksilber beunruhigt viele Verbraucher, da es als giftiges Schwermetall sehr gesundheitsschädigend ist. Doch das Umweltbundesamt relativiert diese Bedenken. So stellt der Gebrauch der Energiesparlampe bei normaler Verwendung kein Risiko dar. Nur eine zerbrochene Leuchte birgt Gefahr in sich, denn nur auf diesem Wege kann das Quecksilber austreten.
    Bezüglich der Haltbarkeit hat das Verbraucher-Magazin Öko-Test bei Untersuchungen festgestellt, dass die angegebenen Richtwerte deutlich unterschritten wurden, erreichten die untersuchten Modelle lediglich bis zu 30 Prozent der angesetzten Leuchtdauer.
    In Hinblick auf die Lichtqualität fällt das Urteil des Magazins Öko-Test ebenfalls nicht befriedigend aus, sie wird als schlecht und flimmernd, sogar als biologischer Risikofaktor bezeichnet, da das flimmernde Licht Kopfschmerzen, Unwohlsein und Schwindelgefühl hervorrufen soll.

    Kompaktleuchtstofflampe - eine Notwendigkeit

    Als Antwort auf die Kritik arbeiten die Hersteller an Verbesserungen. Mit einem Splitterschutz aus Silikon und festem Amalgam statt flüssigem Quecksilber wollen sie die Energiesparlampe wieder attraktiver und vor allem sicherer machen. Die Leuchtmittelindustrie bietet zudem eine weitere Alternative: Die LED-Leuchte, welche die Zukunft der Energiesparlampe gefährden könnte. Wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, ist der Energieverbrauch hier mindestens so gering wie bei Energiesparlampen. Die Haltbarkeit sowie die Lichtqualität schneiden weitaus besser ab. Der entscheidende Vorteil jedoch liegt darin, dass bei der LED-Lampe kein giftiges Quecksilber verwendet wird.

    Fachgerechte Entsorgung der Energiesparlampe?

    Durch den Quecksilbergehalt im Leuchtstoffmittel darf die Energiesparlampe keinesfalls über den Hausmüll entsorgt werden. Auch der Altglascontainer ist tabu. Als Sondermüll müssen alte oder kaputte Kompaktstoffleuchten bei städtischen Sammelstellen entsorgt werden, um zu verhindern, dass das giftige Quecksilber in die Umwelt gelangt. Die Entsorgung ist kostenlos. An einer vereinfachten Entsorgungsvariante wird derzeit noch gearbeitet, wobei der Handel ebenfalls eingebunden wird und Glühlampen mittlerweile auch in Baumärkten und anderen Verkaufsstellen entsorgt werden können.

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