Eierkochen: Welche Methode ist das Gelbe vom Ei?

Eier gehören zu Ostern wie der Tannenbaum zu Weihnachten. Damit zum Fest auch jeder ein buntes Ei verspeisen kann, müssen diese vorher zahlreich gekocht werden. Mit der richtigen Methode lässt sich dabei einiges an Energie einsparen, wie Bulletin-online, Fachzeitschrift und Verbandsinformationen von Electrosuisse und VSE (Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen), berichtet. In Zusammenarbeit mir den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ), des WWF Schweiz und der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) wurden im Zeitraum von Dezember 2011 bis April 2012 Energieverbrauchsmessungen mit diversen Lebensmitteln für die Studie „Energieeffizienz von Kochmethoden“ durchgeführt.

Inhalts­verzeich­nis

    Methoden zum Eierkochen: Wer hat’s erfunden?

    Allein das Zubereiten warmer Speisen und Getränke – im Volksmund auch Kochen genannt – macht etwa 10 bis 15 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt aus. Daran ist unter anderem der Trend Schuld, weniger auswärts zu essen und sich stattdessen lieber selbst als Sternekoch zu probieren. Dabei kann nahezu jeder Aspekt beim Kochen Anreize zum Energiesparen geben. Ob bei der Zubereitung von Kartoffeln, Kaffee oder eben beim Eierkochen. Im Zuge der schweizerischen Studie wurden sechs verschiedene Methoden zur Zubereitung gekochter Eier auf ihre Energieeffizienz getestet. Dazu zählen zunächst einmal die herkömmlichen Varianten im Kochtopf mit viel Wasser und ohne Deckel – jeweils auf einem Glaskeramik-, Guss- und Induktionskochfeld (1.700W, 2.000W, 2.000W). Weiterhin wurde die sogenannte „Ogi-Methode“ auf Glaskeramik- und Induktionskochfeld angewandt. Dabei wird nur zwei Finger hoch Wasser verwendet und durch das Aufsetzen eines Deckels die Restwärme genutzt, wie es der Energiemeister Adolf Ogi aus der Schweiz in den 80ern vorgestellt hat. Schließlich wurde noch die modernste Art des Eierkochens zum Vergleich hinzugezogen – der Eierkocher (380W, für bis zu drei Eier).

    75 Prozent Energie sparen – mit dem Eierkocher

    Das Ergebnis der Studie lautet, dass einerseits mit der Ogi-Methode drei- bis viermal weniger Strom verbraucht wird als bei den herkömmlichen Eierkochformen. Andererseits ist insgesamt der Eierkocher am stromsparendsten. Wie aus der obigen Grafik ersichtlich ist, verläuft der Energieverbrauch bei der Nutzung eines Eierkochers linear mit der Gardauer. Im Schnitt werden beim Kochen von zwei Eiern werden mit dem Eierkocher 77 Wattstunden verbraten. Im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden können so etwa 75 Prozent des verbrauchten Stroms eingespart werden, denn mit einem Induktionsherd werden ungefähr 307 Wattstunden verbraucht. Auch die Varianten auf Guss- und Gaskeramik-Kochfeld nehmen sich dabei mit 301 bzw. 270 Wattstunden nicht viel. Mit der Ogi-Methode hingegen kann auch schon einiges gespart werden: Auf Glaskeramik schrumpft der Verbrauch so immerhin auf ein gutes Drittel (101 Wattstunden). Die Variante auf dem Induktionsherd kommt mit 88 Wattstunden sogar schon recht nah an den Eierkocher ran.

    Je mehr Eier, desto weniger Wasser – klingt komisch, ist aber so!

    Im Vergleich zu den anderen Methoden des Eierkochens ist der Eierkocher bei geringer Garzeit besonders effizient, da der Siedepunkt mit dem elektrischen Gerät außerordentlich schnell erreicht ist. Entscheidend ist dabei die geringere Menge an Wasser, die für den Eierkocher benötigt wird. Dies liegt daran, dass die Eier mit dem Eierkocher nicht im Wasserbad gekocht, sondern im Wasserdampf gegart werden. Je mehr Eier sich dabei im Kocher befinden, desto weniger Wasser wird benötigt, da der Wasserdampf dann in größerer Menge an der insgesamt größeren Eieroberfläche kondensieren und wieder verdampfen kann. Wird also beispielsweise ein Eierkocher für bis zu sieben Eier verwendet, so kann dieser die Eier noch effizienter als das in der Studie verwendete Modell zubereiten. Gerade zu Ostern, wenn eine große Menge Eier gekocht werden soll, bietet sich ein Eierkocher also besonders an. Günstige Modelle sind schon für 20 bis 30 Euro zu bekommen und eignen sich auch äußerst gut als Geschenk für den Osterhasen – am besten gleich mit schönen, bunten Eiern bestückt. Frohe Ostern und guten Appetit!

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