Endlagerung

Eine weltweite Endlagerung für hochradioaktives Material gibt es bislang nicht. Radioaktive Abfälle werden für die jeweilige Endlagerung klassifiziert.

Definition der Endlagerung

Laut des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bezeichnet man als Endlagerung die endgültige Entsorgung von Abfällen durch die Unterbringung in speziell dafür konzipierte Anlagen, den sogenannten Endlagern. Dieser Begriff wird vor allem im Zusammenhang mit radioaktiven Abfällen aus der Kernenergienutzung verwendet, wobei auch konventionelle Abfälle, wie krebserzeugende oder erbgutverändernde Schadstoffe, die nicht neutralisiert, wiederverwertet werden können, endgelagert werden.

Klassifizierung und Verfahren

Vor einer Endlagerung werden die Abfälle gemäß ihrer Gefährlichkeit eingestuft und dementsprechend entsorgt. In Deutschland gibt es die Klassifizierung nach den Deponieklassen 0 bis IV. Darüber hinaus wird bei der Lagerung zwischen wärmeentwickelnden und nicht oder nur schwach wärmeentwickelnden Abfällen unterschieden.

Die weltweit effektivste und sicherste Methode zur Beseitigung von kurzlebigen radioaktiven Abfällen, deren Halbwertszeit weniger als 30 Jahre beträgt, ist die Endlagerung in tiefen geologischen Formationen. Diese müssen mehrere hundert Meter tief, stabil und möglichst dicht sein. Bei diesem Verfahren kommt das Mehrbarrierensystem zum Einsatz, bei dem viele unterschiedliche Begrenzungen dafür sorgen, dass die Schadstoffe gut isoliert gelagert werden. Technische und natürliche Sperren, die den Austritt verhindern spielen dabei eine wichtige Rolle. Technische Sperren können beispielsweise Schachtverschlüsse oder Verpackungen bzw. Behälter der Abfälle sein. Zu den natürlichen Barrikaden zählt das Gestein, genauer gesagt dessen Bodenzusammensetzung, die das Endlager umgibt.
Zwar wird durch das Mehrbarrierensystem das Risiko, dass die Schadstoffe durch das Grundwasser wieder in die Biosphäre gelangen, enorm gemindert, doch eine hundertprozentige Sicherheit gibt es auf lange Sicht nicht. Laut der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind Lagerungen in Salzstöcken am sichersten.

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