Der Energieausweis

Der Energieausweis gibt Auskunft über die energetische Beschaffenheit von Gebäuden. Hier erfahren Sie mehr über den Energieausweis!

Inhalts­verzeich­nis

    Energieausweis – energetischer Zustand

    Der Energieausweis ist dazu gedacht, den energetischen Zustand von Gebäuden deutschlandweit vergleichen zu können. Seit 2008 wurde der Pass schrittweise eingeführt und seit Juli 2008 kann jeder Bundesbürger von seinem Hauseigentümer, Besitzer oder Vermieter die Vorlage eines Energieausweises anfordern. Bei Vermietungs- und Verkaufsangelegenheiten sowie bei allen anderen Wohngebäuden ist der Energieausweis seit 2009 Pflicht. Ein Energieausweis dient sowohl Käufern, Mietern als auch Eigentümern. Wer am Kauf einer Immobilie interessiert ist, kann sich durch die Angaben im Energieausweis einen Überblick über die baulich-energetische Qualität des Gebäudes verschaffen. In Zeiten steigender Energiepreise sind eine moderne Anlagentechnik und eine gute Wärmeisolierung klare Vorteile und können die Kaufentscheidung beeinflussen. Ein Energieausweis trägt also dazu bei, dass Wärmeschutz und Energieeffizienz beim Wohnungsbau effizienter wird. Wer um die energetische Beschaffenheit eines Gebäudes weiß, kann zudem Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz ergreifen. Ein Energieausweis wird daher von einem Energieberater erstellt und auch oft von Modernisierungsempfehlungen begleitet, die Hinweise auf mögliche energetische Verbesserungsmaßnahmen geben.

    Wie viel kostet der Energieausweis?

    Was die Energieausweis-Kosten betrifft, gibt es vonseiten der Energiesparverordnung (EnEV) keine Vorgaben - Aussteller können ihre Preise selbst festlegen. Beim Energieausweis online zu vergleichen, kann daher mitunter sinnvoll sein. Um nicht unnötig viel für einen Energieausweis zu zahlen, empfiehlt es sich die verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen. Für die Ausstellung eines Energieausweises kann auch Kontakt zu Handwerks-, Architekten- oder Ingenieurskammern aufgenommen werden. Eine bundesweite Ausstellerdatenbank wird von der Deutschen Energie-Agentur (dena) gepflegt. Hier können sich Vermieter und Eigentümer über die Eingabe ihrer Postleitzahl die verschiedenen Energieausweisaussteller in ihrem Gebiet anzeigen lassen.

    Bedarfs- und Verbrauchsausweise

    Der Energieausweis kann ein Bedarfs- oder auch Verbrauchsausweis sein. Bedarfsausweise geben Einblick in die Heizungsanlage und Bausubstanz des Gebäudes. Auf Basis der energetischen Beschaffenheit ermittelt ein Fachmann die Energie, die bei durchschnittlichem Verbrauch für Heizung, Klimaanlage, Lüftung und Warmwasseraufbereitung benötigt wird. Ein Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch der letzten drei Jahre an und wird zum Beispiel anhand einer Heizkostenabrechnung ermittelt. Der Verbrauchsausweis gibt außerdem an, ob die Warmwasseraufbereitung im Verbrauch integriert ist. Beim Verbrauchsausweis fließt auch das individuelle Heizverhalten in die Berechnung mit ein. Von entscheidender Bedeutung ist sowohl beim Verbrauchs- als auch beim Bedarfsausweis, ob sich der Energieverbrauch im grünen oder roten Bereich liegt. Während der grüne Bereich einen geringen Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser bestätigt, gibt der rote Bereich eine schlechte Energiebilanz an.

    Was ist ein Energieausweis?

    Die meisten Menschen wissen, wie viel Benzin ihr Auto benötigt und dementsprechend auch, wie viel Geld sie in Treibstoff investieren müssen. Was jedoch in den meisten Fällen in die Entscheidung beim Autokauf mit einbezogen wird, spielt bei der Wahl einer neuen Wohnung selten eine Rolle. So lässt sich der tatsächliche Energiebedarf einer Wohnung oder eines Hauses oftmals erst nach der ersten Heizkostenabrechnung einschätzen. Um diesem Problem Abhilfe zu verschaffen, hat der Gesetzgeber einen Ausweis für Gebäude zur Pflicht erklärt, in dem alle relevanten Informationen zu dem energetischen Zustand des Gebäudes enthalten sind. Dieser Energiepass soll Eigentümern und natürlich auch potenziellen Mietern oder Käufern Auskunft über die möglichen Kosten geben, die beim Bewohnen des speziellen Objekts entstehen können.

    Energieausweis: Pflicht gilt für alle Wohngebäude

    Seit dem 1. Januar 2009 müssen alle Wohngebäude über einen Energiepass verfügen. Befreit von dieser Pflicht sind ausschließlich Baudenkmäler. Das bedeutet, dass der Hausbesitzer einen Energieausweis vorlegen muss, sofern Sie als Mieter oder Interessent dies wünschen. Wer als Eigentümer dieser Energiepass-Vorlagepflicht nicht nachkommt, muss mit Bußgeldern von bis zu 15.000 Euro rechnen. Sollte sich ein Hausbesitzer weigern, den Energieausweis vorzulegen, können Sie dies bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde oder bei der ansässigen Verbraucherzentrale rügen. Eine Liste der Ansprechpartner für jedes Bundesland finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Energie-Agentur (dena). Daneben enthält der Energieausweis noch eine Liste von empfohlenen Maßnahmen zur energetischen Modernisierung. Diese Maßnahmen werden jedoch nur empfohlen, stellen also keine Pflicht dar. Diese Empfehlungen dienen zwar in erster Linie der Information des Hauseigentümers, Sie können einen potenziellen zukünftigen Vermieter jedoch auch auf eine eventuell geplante Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen ansprechen, um herauszufinden, ob energetische Modernisierungsmaßnahmen zumindest in Planung sind.

    Von Grün nach Rot

    Um die Einschätzung des Energieverbrauchs eines Gebäudes im Rahmen der Pflicht zum Energieausweis zu veranschaulichen, werden die Gebäude, beziehungsweise ihr Verbrauch, in Farben eingeteilt, die an die farbliche Untermalung der Energieeffizienzklasse für Elektrogeräte erinnern. Bewegen sich also die Verbrauchswerte des Hauses im grünen Bereich, werden sich auch die Heiz- und Warmwasserkosten in Grenzen halten. Tendiert der Energiebedarf jedoch eher in den roten Bereich, ist ein verhältnismäßig hoher Verbrauch absehbar.

    Energieausweis ist nicht Energieausweis

    Nicht jeder Energiepass entspricht den höchsten Qualitätsanforderungen, da die Ausweise nicht von einer zentralen Stelle ausgestellt werden. Für eine Orientierungshilfe hat diesbezüglich nun die dena gesorgt, in dem sie ein Gütesiegel an solche Energieausweise verleiht, die höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen. Hat ein von Ihnen in Augenschein genommener Energiepass also das Gütesiegel der dena, können Sie von besonders genauen und umfassenden Berechnungen ausgehen. Wenn Sie selbst einen Energieausweis für Ihr eigenes Haus benötigen, müssen Sie sich mit der für Ihr Bundesland zuständigen Stelle in Verbindung setzen und benötigen einen Energieberater für die Anfertigung des Energieausweises. Weitere Informationen zur Ausstellung des Energieausweises und zu den jeweils zuständigen Stellen finden Sie auf der Internetseite der dena.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Alles war sehr einfach. Der Vergleich zwischen Anbieter sehr übersichtlich, Top!
    • 4 / 5
      Nichts Auffälliges. Etwas magere Informationen. Sonst ok.
    • 5 / 5
      schneller und reibungsloser Wechsel
    • 5 / 5
      Schnell,probleml

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