Atomenergie

Atomenergie ist eine Sekundärenergie, da sie erst durch das Abbrennen von Brennstäben aus Uran gewonnen werden kann. Die dabei entstehende Hitze verdampft Wasser, wodurch Turbinen und Stromgeneratoren angetrieben werden. Der Begriff Atomenergie kam das erste Mal im Zusammenhang mit den amerikanischen Experimenten zur Nutzung der Atomkraft für Bomben zum Tragen. Um die dadurch entstehende Assoziation zur Atombombe zu verhindern, spricht man heute, zumindest im deutschsprachigen Raum, eher von Kernenergie als von Atomkraft. Ausschlaggebend für diese Begriffsdefinition war das von Franz Josef Strauß in den 1950er Jahren gegründete Bundesministerium für Atomfragen.

Inhalts­verzeich­nis

    Die Nutzung von Kernenergie

    Die atomaren Brennstoffe Uran und Plutonium werden in Brennstäben gebündelt. Mittels induzierter Kernspaltung wird in den Brennstäben bei kontrollierter Kettenreaktion Wärmeenergie erzeugt. Diese wird genutzt, um Wasser zu verdampfen. Durch den erzeugten Wasserdampf werden im Kernkraftwerk Turbinen angetrieben und über Generatoren elektrische Energie produziert. Nuklearenergie hat gegenüber fossilen Brennstoffen den Vorteil, dass bedeutend weniger klimaschädliche Stoffe ausgestoßen werden. Laut einer internationalen Studie liegt das Treibhauspotential der nuklearen Energie bei 15 Kilotonnen gegenüber 1000 Kilotonnen von Kohlekraftwerken. Das Potential regenerativer Energiequellen liegt demgegenüber allerdings bei nur 2 bis 13 Kilotonnen.

    Die Frage der Endlagerung ist weiterhin ungeklärt

    Allerdings produziert keine der anderen Energiegewinnungsarten radioaktiven Abfall. Dieser ist bisher nicht recyclebar und birgt durch die radioaktive Strahlung Gefahren für mehrere hunderttausend Jahre. Die Halbwertzeit des zur Erzeugung von Atomenergie genutzten Urans beträgt laut Bundesamt für Strahlenschutz mehrere hundert Millionen Jahre. Das bedeutet, die Strahlung verringert sich nach dieser Zeit erst um die Hälfte. Möglichkeiten zur Reduzierung der Strahlung gibt es bisher nicht.

    Welche Gefahren entstehen durch die Atomenergie?

    Eine Studie der New Yorker Akademie der Wissenschaften beziffert die Gefahren der Atomenergie für Menschen: Nach der Katastrophe in Tschernobyl wurden bis 2010 rund 800.000 Personen zur Reinigung der Umgebung eingesetzt. Von diesen sind nach aktuellen Schätzungen 100.000 an den Folgen der Verstrahlung gestorben. Langzeitschäden wie hohe Säuglingssterblichkeit und Missbildungen der Nachkommen sind darin noch nicht eingerechnet.

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