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Strom sparen

Die 13 besten Tricks zum Stromsparen

Wer zahlt schon gerne hohe Stromrechnungen. Wir geben dir Tipps, wie du effektiv Strom sparen kannst. So wird nicht nur dein Portemonnaie, sondern auch unsere Umwelt geschont. Mit den Strom-Spartipps kannst du satte 30 Prozent Strom und Stromkosten einsparen.

Ein Stromanbieterwechsel bringt unter Umständen zusätzliche 550 Euro jährliche Ersparnis für eine vierköpfige Familie. Der kostenlose Stromanbieter-Vergleich bei TopTarif lohnt sich in jedem Fall.

Los geht's mit dem Stromsparen!

Strom sparen: nützliche Strom-Energiespartipps

Strom sparen im Haushalt ist nicht schwer, aber vielfältig. Es gibt viele kleine Räder, an denen gedreht werden kann, um am Ende die Stromrechnung drastisch zu senken und den CO2 Ausstoß zu reduzieren. Wir haben die besten und effektivsten Stromspartipps für dich zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

    Elektrische Geräte: Das billigste ist selten das beste

    Beim Kauf eines elektrischen Haushaltsgerätes ist es wichtig, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Verbrauch – also die Energieeffizienz – zu achten. Das billigste Modell ist da nicht immer das energiesparendste. Ein besonders sparsamer Kühlschrank kann seinem Besitzer bei einem Arbeitspreis von 20 Cent pro Kilowattstunde etwa 65 Euro jährliche Ersparnis gegenüber einem herkömmlichen Modell bringen. Nach wenigen Jahren hat sich der Mehrpreis eines solches Geräts amortisiert. Das gilt auch für Waschmaschinen, Wäschetrockner, Fernseher oder PC-Monitore. Achte beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse. Das Gerät sollte mindestens die Klasse A oder besser haben.

    Strom sparen mit Energiesparlampen

    Glühbirne auf Finger

    Energiesparlampen haben sich durch ihre hohe Energieeffizienz bewährt. Anfangs haben viele die fehlende Leuchtkraft der umweltfreundlichen Lampen bemängelt. Inzwischen nähert sich diese aber immer mehr der Qualität der guten alten „Glühbirne“ an. In der Anschaffung sind die Energiesparlampen teurer, aber eine 15-Watt-Lampe kann gegenüber einer herkömmlichen 70-Watt-„Birne“ bei einer Brenndauer von 1.500 Stunden jährlich über 20 Euro Ersparnis bringen. Da Energiesparlampen bis zu 15 Mal haltbarer sind, rentiert sich der Austausch. Halogenlampen und Deckenfluter sorgen zwar für angenehmes Licht im Wohnzimmer, verbrauchen allerdings mitunter mehrere Hundert Watt. Hier solltest du beim Kauf besonders auf die Leistungsdaten achten.

    Hohen Stromverbrauch durch Standby vermeiden

    Steckdose zum Ausschalten

    Für einen erhöhten Stromverbrauch im Haushalt sorgen auch Elektrogeräte, die auf Stand-by gestellt werden: schnurlose Telefone, Computer, Stereoanlagen oder Fernseher. Der Verbrauch der einzelnen Geräte ist für sich recht gering. In der Summe können übers Jahr gerechnet enorme Kosten entstehen. Beispielrechnung: Bei einem Arbeitspreis von 20 Cent pro Kilowattstunde verursachen 30 Watt permanente Standby-Leistung einen Mehrbetrag von rund 52 Euro jährlich. Hier helfen Schaltersteckdosen, mit denen alle Geräte komplett vom Netz genommen werden können. Für wenige Euro lässt sich eine Menge Strom und Geld sparen, besonders während der Urlaubszeit. Die Luxusvariante, eine Funksteckdose, kostet ein wenig mehr, ist dafür aber noch komfortabler.

    Stromsparen im Urlaub
    Clever Strom sparen durch Stromanbieterwechsel

    Kühlschrank: gut füllen, schnell schließen, regelmäßig abtauen

    Je schneller die Kühlschranktür wieder zu ist, desto mehr Strom wird gespart. Etwas Ordnung hilft hier weiter. Denn wenn man schnell findet, was man im Kühlschrank gesucht hat, kann man die Tür früher wieder schließen. Das spart bares Geld.

    Grundsätzlich sollte die Temperatur im Kühlschrank sechs bis sieben Grad und im Gefrierfach minus 18 Grad nicht unterschreiten. Jedes Grad weniger verbraucht fünf bis sechs Prozent mehr Energie. Übrigens verbraucht ein voller Kühlschrank weniger Strom als ein leerer, denn Luft leitet Wärme besser als eingelagerte Lebensmittel.

    Der Kühlschrank und vor allem das Gefrierfach sollten zweimal im Jahr abgetaut werden, um Eisablagerungen zu verhindern. Das kann man gut vor einem Urlaub erledigen. Bei modernen Modellen mit No-Frost-Technologie ist diese aufwändige Prozedur mittlerweile nicht mehr nötig.

    Die Größe des Kühlschranks spielt natürlich ebenfalls eine Rolle. Während eine vierköpfige Familie ein Gerät mit 300 Liter Volumen benötigt, genügt für einen Singlehaushalt ein 140-Liter-Kühlschrank. Empfehlenswert ist die Trennung von Kühlschrank und Gefriertruhe. Separat verbrauchen beide Geräte wesentlich weniger Energie als ein Kombinationsgerät.

    Geschirrspüler im Energiesparprogramm betreiben

    Ein Geschirrspüler spart nicht nur Arbeit und Zeit, sondern auch Energie – vorausgesetzt, er ist richtig beladen und läuft im Energiesparprogramm, mit dem mittlerweile viele Geräte ausgestattet sind. Die Waschqualität ist meist genauso gut wie bei energieintensiveren Programmen. Mit dem Sparprogramm lässt sich bis zu 30 Prozent Energie sparen. Wenn dein Budget nicht für eine Spülmaschine reicht, solltest du beim Spülen per Hand einen Stöpsel benutzen, damit du nicht permanent heißes Wasser nachlaufen lassen musst.

    Waschmaschine und Trockner: Achte auf die Effizienzklasse!

    Neben Kühlschrank und Geschirrspüler zählt die Waschmaschine zu den energieintensivsten Haushaltsgeräten. Bei einer Kilowattstunde Verbrauch pro Waschgang und zwei Waschgängen pro Woche wird dein Geldbeutel um rund 150 Euro im Jahr erleichtert. Du solltest darauf achten, dass die Maschine voll beladen ist, um nicht unnötig viel Energie zu verschwenden.

    Es muss nicht immer bei 60 Grad gewaschen werden. Oftmals reichen 40 oder 50 Grad aus. Beim Kauf einer Waschmaschine ist besonders auf die Effizienzklasse zu achten. Der Wäschetrockner ist noch energiehungriger als die Waschmaschine, denn er bringt im Schnitt viermal mehr Leistung. Um Strom zu sparen, solltest du im Sommer auf den Trockner verzichten. Hänge deine feuchte Wäsche lieber nach draußen in die Sonne. Das schont Umwelt und Geldbeutel und deine Wäsche bleibt frischer.

    Für den Winter ist ein Wäschetrockner mit Gasbrenner und Wärmepumpe zu empfehlen, weil diese Geräte deutlich energieeffizienter sind.

    Mit Restwärme stromsparend kochen

    Der Herd ist meist täglich in Gebrauch und verbraucht viel Strom. 100 Euro oder mehr pro Jahr können an Stromkosten für einen Elektroherd fällig werden. Gasherde sind günstiger. Beim Erwärmen von Gerichten kannst du auf das Vorheizen des Elektroofens verzichten. Zum Ende des Garvorgangs kann die Restwärme genutzt werden, denn mit Strom betriebene Herdplatten speichern die Restwärme lange.

    Umluftöfen kochen und backen mit einem um 30 Prozent geringeren Energieverbrauch. Der Topf sollte möglichst die komplette Herdplatte bedecken und einen Deckel haben. Am energiesparendsten sind Induktionsplatten. Allerdings entstehen hier zusätzliche Kosten für die Geräte- und Geschirranschaffung.

    Stromverbrauch von kleinen Küchenhelfern summiert sich

    Kleine Küchenhelfer wie Mixer, Fritteuse oder Kaffeemaschine verbrauchen auch Strom. Ein durchschnittlicher Wasserkocher hat eine Leistung von bis zu zwei Kilowatt. Du solltest beim Kauf auf die Geräteleistung achten und gegebenenfalls ein etwas teureres Modell wählen, gerade wenn das Gerät nahezu täglich in Gebrauch ist.

    Wer nur den tatsächlichen Wasserbedarf im Wasserkocher erhitzt, also statt 90 Watt nur 30 Watt Strom für eine Tasse Tee verbraucht, kann im Jahr vier Euro an Stromkosten sparen.

    Clever heizen und Strom sparen

    Heizkosten

    Unabhängig von der Heizungsart ist in zahlreichen deutschen Haushalten die Raumtemperatur zu hoch. Jeder Grad mehr kostet etwa sechs Prozent Energie. Wichtig ist es, den Heizkörper regelmäßig zu entlüften. Wie das geht, kannst du hier nachlesen .

    In den Wohnbereichen sollte eine Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius genügen, im Schlafzimmer reichen auch 18 Grad. Im Winter kann man auch mal einen warmen Pullover und Wollsocken anziehen.

    Statt Boiler: Wasser mit Gas erwärmen

    Zur Warmwasseraufbereitung eignet sich am ehesten Gas. Elektrische Boiler haben mitunter eine Leistung zwischen 1,5 und 2,5 Kilowatt und verbrauchen damit enorm viel Strom. Statt eines ausgiebigen Wannenbades raten Stromspar-Experten eher zur heißen Dusche. So kannst du 100 Liter Warmwasser und damit erhebliche Stromkosten sparen. Strom sparen lässt sich auch, indem Wasch- und Geschirrspülmaschine an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden.

    Intelligentes Lüften spart Heizkosten

    Achte beim Heizen darauf, dass du die Heizung nicht mit Gegenständen zustellst. Möbel und Gardinen vor dem Heizkörper verhindern die Luftzirkulation. Es kommt zu einem Hitzestau. Eine gute Isolierung hinter dem Heizkörper sorgt außerdem dafür, dass die Wärme nicht in das Mauerwerk abgegeben wird.

    Eine lohnende Investition zum Stromsparen sind gut isolierte Fenster. Achte im Winter darauf, die Fenster ein- bis zweimal am Tag für zehn Minuten weit zu öffnen – sogenanntes Stoßlüften –, statt sie stundenlang zu kippen. Auf diese Weise findet schnell ein kompletter Luftaustausch statt, und die Möbel und Wände kühlen nicht aus. Intelligentes Lüften spart viel Strom.

    Unterhaltungselektronik kann hohe Stromkosten verursachen

    Fernseher und Stereoanlagen haben einen eher niedrigeren Stromverbrauch. Allerdings treibt die Dauernutzung den Stromverbrauch in die Höhe. Wenn ein TV-Gerät mit 250 Watt vier Stunden am Tag läuft, werden für den Besitzer rund 75 Euro Stromkosten im Jahr fällig. Vielleicht denkst du mal darüber nach, ob du die Dauerberieselung nicht besser von Zeit zu Zeit abschaltest.

    Nimm im Zweifelsfall lieber einen kleineren Fernseher, denn der Stromverbrauch nimmt mit der Größe des Gerätes zu. Während ein 17-Zoll-LCD-Fernseher etwa 50 Watt verbraucht, können es bei einem vergleichbaren Gerät mit einem 32-Zoll-Bildschirm schon 150 Watt werden.

    Stromsparend und praktisch: Notebook statt PC

    Ähnlich wie bei TV-Geräten sieht es bei Personal Computern und Laptops aus. Ein normaler Computer verbraucht bis zu 200 Watt. Bei leistungsfähigeren Geräten kann die Leistung jedoch höher sein. Bei vierstündiger täglicher Nutzung verbrauchen normale Geräte etwa 300 Kilowattstunden im Jahr. Dies entspricht dem Jahresverbrauch eines Kühlschranks oder Fernsehers. Damit sind diese Geräte in Kombination mit einer Stereoanlage die energieintensivsten Elektrogeräte im Haushalt. Um Strom zu sparen, sollte man besser ein Notebook benutzen. Vor allem wenn der Computer vorrangig zum Arbeiten und weniger zum Spielen genutzt wird, ist dies eine günstige und umweltschonende Alternative. Bei längerer Abwesenheit empfiehlt es sich, sämtliche Elektrogeräte im Haus auszuschalten und von der Steckdose zu trennen. Nach dem Prinzip der Stand-by-Geräte lässt sich so der Energieverbrauch während eines längeren Urlaubs enorm senken.

    Energiesparen: Die Umwelt schonen und Kosten sparen

    Glühlampe

    Energiesparen bedeutet, weniger Energie zu verbrauchen und die genutzte Energie effizienter einzusetzen. Viele natürliche Ressourcen der Erde sind nur begrenzt vorhanden sind und die Energiegewinnung ist mit hohen Belastungen für die Umwelt verbunden. Außerdem ist Energie teuer. Weniger Energie zu verbrauchen muss jedoch nicht bedeuten, im Winter in der eigenen Wohnung zu frieren oder im Dunkeln zu sitzen. Viele echte Stromfresser im Haushalt verbrauchen ihre Energie unbemerkt.

    Energiespartipps: So lässt sich der Verbrauch effektiv senken

    Im Haushalt lässt sich Strom und Gas sparen, in dem zunächst alle potentiellen Verbrauchsquellen erfasst werden. Oft treiben scheinbar unsichtbar laufende Standby-Geräte den Stromverbrauch in die Höhe. Sie zeigen ihren Betrieb oft nur durch ein kleines leuchtendes Lämpchen oder ein leises Surren an. Hier empfiehlt sich die Nutzung von Mehrfachsteckern, die sich per Schalter an- und ausschalten lassen. Wichtig ist auch die Berücksichtigung des Energieverbrauchs bei einer Neuanschaffung. Durch moderne Elektrogeräte mit der Energieeffizienzklasse A bis A+++ lassen sich allein in einem Haushalt jährlich mehrere Hundert Euro sparen. Auch die Entscheidung gegen einen energieintensiven LCD-Fernseher zahlt sich auf der Stromrechnung aus. Sparsames und bewusstes Heizen ist ein weiterer Faktor. Achte darauf, dass die Heizkörper frei stehen und nicht auf Hochtouren laufen, während das Fenster offen steht. Bei Abwesenheit oder im Schlafzimmer kann die Temperatur gesenkt werden. Mit zwei bis drei Mal Lüften am Tag – während die Heizung für zehn Minuten ausgestellt wird – entsteht ein angenehmes Raumklima in der Wohnung und die Heizkosten bleiben überschaubar.

    Nebenkostenabrechnung Strom sparen

    Energie: Spare und helfe

    Energie im eigenen Haushalt zu sparen und bewusst mit ihr umzugehen, ist nicht schwer und hat einen spürbaren Effekt. Je mehr Menschen bewusst und sparsam mit Energie umgehen, desto geringer ist die Umweltbelastung durch CO2-produzierende Kraftwerke oder durch Atommüll. Daneben gibst du einige Hundert Euro im Jahr weniger aus und kannst das Geld für anderes einsetzen. Also: Entlarve deine Stromfresser und fang an zu sparen!

    Kundenbewertungen

    • 5 / 5
      Alles super!!
    • 5 / 5
      zu früh, gerade erst gewechselt
    • 5 / 5
      sehr gut ruck zuck

    Mehrfach ausgezeichneter Service

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