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Pakettarif für Strom

Beim Pakettarif kaufst du eine bestimmte Menge Strom im Voraus. Der entscheidende Vorteil eines Pakettarifs: Der Strom ist im Paket günstiger. Aber wenn du am Ende des Jahres weniger verbraucht hast, als du anfangs bezahlt hast, bekommst du das Geld nicht zurück. Hast du mehr Strom verbraucht als vorausbezahlt, rutschst du bei der Differenz meist in einen deutlich teureren Tarif. Dadurch unterscheidet sich ein Pakettarif von normalen Abschlagszahlungen. Du solltest also im Vorhinein gut einschätzen können, wieviel Strom du wirklich benötigst, wenn du einen günstigen Pakettarif nutzen willst.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Bei Pakettarifen wird der Strom zu einem Pauschalpreis meist für ein ganzes Jahr angeboten. Zu Beginn der Vertragslaufzeit muss der Kunde in Vorleistung gehen.
  • In der Regel bezahlst du bei einem Strompaket pro Kilowattstunde weniger als bei anderen Tarifen.
  • Wer sich für Strom-Pakettarife entscheiden möchte, sollte einen relativ stabilen Stromverbrauch haben.

Inhalts­verzeichnis

    Pakettarif im Vergleich

    Seit der Liberalisierung des deutschen Energiemarktes haben sich viele verschiedene Tarifmodelle etabliert. Neben der Grundversorgung, bei der elf monatliche Abschläge im Jahr bezahlt werden und eine Kündigungsfrist von vier Wochen gilt, gibt es viele andere Tarifvarianten mit abweichenden Tarifdetails.

    Der Pakettarif ist ein solcher alternativer Tarif, bei dem keine monatlichen Abschlagszahlungen geleistet werden. Hierbei kauft der Kunde eine bestimmte Anzahl an Kilowattstunden im Voraus, meist für ein Jahr. Das bedeutet, dass vorher eine Schätzung des voraussichtlichen Stromverbrauchs nötig wird. Anhand dieses Verbrauchs wird die Größe des Strompakets bestimmt. So können beispielsweise Strompakete für 1.200, 2.400, 3.600 oder 5.600 Kilowattstunden erworben werden. Die Zahlung erfolgt meist für das ganze Jahr im Voraus, d.h. der gesamte Betrag muss noch vor Beginn der Belieferung an den Versorger gezahlt werden. Bei den gängigsten Tarifen entfällt zudem eine Grundgebühr. Außer für Strom gibt es Pakettarife für den Bezug von Gas. Sämtliche Tarife für deine Region kannst du dir mit dem Online-Tarifrechner von TopTarif kostenlos anzeigen lassen. Damit findest du auch alle Pakettarife und kannst sie mit den anderen Tarifen vergleichen.

    Tipp

    Auch viele Ökostrom-Anbieter stellen Strom-Pakettarife zu Verfügung. Wer also nach einer umweltfreundlichen Alternative sucht und seinen Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen möchte, muss nicht auf die Paketstrom-Variante verzichten.

    Mehr- und Minderverbrauch vermeiden

    Der Pakettarif bietet meist einen besonders günstigen Preis pro Kilowattstunde, allerdings nur für die bezahlte Verbrauchsmenge. Wenn der Haushalt am Ende des Belieferungsjahres mehr verbraucht hat, wird für die Abrechnung des Mehrverbrauchs in der Regel ein weitaus höherer Kilowattstundenpreis zugrunde gelegt. So zahlst du als Kunde meist 20 bis 30 Prozent mehr für die zusätzlich verbrauchten Kilowattstunden. Auch wenn der Haushalt deutlich weniger Strom (oder Gas) verbraucht hat als vermutet, ist ein Pakettarif nachteilig. Denn in diesem Fall werden die Kosten der im Voraus bezahlten, aber nicht verbrauchten Energie nicht zurückerstattet. Diese Variante lohnt sich für dich also meist nur dann, wenn du deinen Verbrauch sehr genau einschätzen kannst und dein Stromverbrauch relativ stabil ist. Das gewählte Strompaket sollte möglichst nah an deinen tatsächlichen Verbrauch herankommen, damit du am Ende nicht draufzahlen musst oder wohlmöglich zu viel bezahlt hast.

    Rechenbeispiel für ein Strompaket mit 2.400 kWh/Jahr

    Hast du ein bestimmtes Strompaket im Auge, beispielsweise mit 2.400 kWh, solltest du überprüfen, ob dieses Paket zu deinem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch passt. Um einen aussagekräftigen Mittelwert deines Stromverbrauchs bilden zu können, solltest du dir deine letzten drei bis fünf Jahresabschlussrechnungen anschauen. Darüber hinaus empfiehlt es sich, einen Puffer von 10 bis 20 Prozent als Sicherheit einzukalkulieren. In unserem Beispiel wurden in den letzten drei Jahren 1.800 kWh, 2.400 kWh und 2.100 kWh verbraucht. Daraus ergibt sich ein Mittelwert von 2.100 kWh/Jahr.

    Jetzt bildest du die Differenz aus der Strompaketgröße und dem Mittelwert, um zu schauen, ob die zusätzlichen Kilowattstunden als Sicherheitspuffer ausreichen. In unserem Beispiel also: 2.400 kWh - 2.100 kWh = 300 kWh. Für den Prozentsatz rechnest du dann folgendermaßen weiter: 300 kWh : 2.400 kWh x 100 = 12,5 Prozent.

    Entscheidest du dich also für ein Strompaket mit 2.400 kWh/Jahr, kannst du davon ausgehen, dass die vereinbarte Strommenge reichen wird. Denn dir stehen im Vergleich zu deinem mittleren Dreijahresverbrauch 12,5 Prozent als Puffer zur Verfügung.

    Tipp

    Schwankst du zwischen zwei Paketgrößen, wähle lieber das kleinere Strompaket. Auch wenn viele Kunden hohe Nachzahlungen bei einem kleineren Pakettarif befürchten, raten Experten eher davon ab, vorsorglich einen größeren Strom-Pakettarif zu wählen. Denn häufig sind die späteren Nachzahlungen geringer als die Kosten für die nicht verbrauchten Kilowattstunden.

    Vorteile der Strom-Pakettarife

    Für den Stromanbieter verringert sich bei einem Pakettarif das Risiko für einen Zahlungsausfall. Zudem ist der Mahn-Aufwand für den Anbieter in der Regel gering, da der Kunde im Voraus zahlen muss. Da direkt Geld fließt, fällt meist auch die Bonitätsprüfung des Verbrauchers weg. Der Anbieter muss darüber hinaus nur so viel Strom einkaufen und bezahlen, wie vom Kunden benötigt wird. Durch all diese Punkte verringern sich die Kosten für den Stromanbieter. Auch für dich als Verbraucher wirken sich die genannten Punkte positiv aus, weil der Stromanbieter aufgrund seiner geringeren Kosten günstigere Tarife anbieten kann. Hast du deinen Stromverbrauch also bei Vertragsabschluss des Strom-Pakets gut kalkuliert, gehört die Strompaket-Variante zu den günstigsten Angeboten auf dem Markt. Ein weiterer Vorteil ist die Preissicherheit. Wird der Preis für den Strom nämlich für ein Jahr genau festgelegt, kann der Anbieter in der Regel kein Geld nachfordern, wenn sich die Strompreise in diesem Jahr erhöhen. Und dass sich der Preis für den Strom innerhalb eines Jahres verändert, ist gar nicht so unwahrscheinlich.

    Tarifdetails genau lesen

    Bei einem Pakettarif wird anfangs eine relativ hohe Einmalzahlung fällig. Durch die Vorkasse geht der Kunde ein gewisses Risiko ein, dass er bei einer eventuellen Insolvenz des Versorgers sein Geld nicht zurückbekommt. Lies dir in jedem Fall die Tarifdetails genau durch, bevor du einen Pakettarif abschließt. Der Preis für das Paket kann sich trotz Vorkasse innerhalb der Vertragslaufzeit erhöhen, wenn keine Preisgarantie enthalten ist. Achte also auf eine Preisgarantie, die die gesamte Erstvertragslaufzeit umfasst. Wird sie nämlich nicht für die gesamte Laufzeit vereinbart, geht dir der Vorteil der Preissicherheit verloren. Außerdem solltest du von einem Pakettarif absehen, wenn du vorhast, während der vereinbarten Laufzeit umzuziehen. Es ist schwer abzuschätzen, wie viel Strom in der neuen Wohnung verbraucht wird.

    Sonderkündigungsrecht bei Pakettarifen: Was passiert mit dem vorausgezahlten Geld?

    Hast du einen Tarif ohne Preisgarantie und dein Stromlieferant erhöht die Preise während der Laufzeit eines Pakettarifes, besteht in der Regel die Möglichkeit, von deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Wie viel Geld du im Falle einer vorzeitigen Kündigung von der vorausgezahlten Summe erstattet bekommst, ist gesetzlich nicht geregelt. Daher solltest du schauen, was in den Vertragsbedingungen steht. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geben üblicherweise Auskunft darüber, was im Falle einer sogenannten unterjährigen Kündigung mit dem bereits gezahlten Betrag passiert und ob eine anteilige Erstattung möglich ist. Lässt sich keine ausdrückliche Regelung in den AGB finden, solltest du dich rechtlich beraten lassen, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Auch wenn einige Stromanbieter eine Teilerstattung aus Kulanz gewähren, solltest du dich beraten lassen, um zu prüfen, ob die gebotene Erstattung angemessen ist.

    Der TopTarif-Vergleichsrechner: So einfach zum günstigen Strom

    Möchtest du mithilfe des TopTarif-Vergleichsrechners günstige Pakettarife finden, brauchst du lediglich deine Postleitzahl einzugeben und auszuwählen, wie viele Personen in deinem Haushalt leben. Danach wird dir automatisch angezeigt, wie hoch der Verbrauch für diese Anzahl an Personen ungefähr sein wird. Dabei kannst du zwischen einer und vier Personen wählen. Gute Richtwerte für Strompakete sind:

    • Bei einer Person im Haushalt: 2.000 kWh/Jahr
    • Bei zwei Personen im Haushalt: 3.500 kWh/Jahr
    • Bei drei Personen im Haushalt: 4.250 kWh/Jahr
    • Bei vier Personen im Haushalt: 5.000 kWh/Jahr

    Wenn du bereits genau weißt, wie hoch der jährliche Verbrauch an Strom in deinem Haushalt ist, oder wenn mehr als vier Personen dort leben, kannst du die gewünschten Kilowattstunden auch direkt eingeben. Mit einem Klick auf „Jetzt vergleichen“ werden dir dann die günstigsten Angebote der Stromanbieter angezeigt, die in deiner Umgebung zur Verfügung stehen. Nun kannst du die Sucheinstellung noch ein wenig verfeinern, indem du beispielsweise die Vertragslaufzeit anpasst. Unter jedem Angebot kannst du dir zudem weitere Tarifdetails, Anbieterdetails und Kundenbewertungen anschauen.

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Nichts Auffälliges. Etwas magere Informationen. Sonst ok.
    • 5 / 5
      schneller und reibungsloser Wechsel
    • 5 / 5
      Schnell,probleml
    • 5 / 5
      Service war super

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