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Stadtwerke

Stadtwerke sind regional organisierte Versorgungsunternehmen, die früher für die Grundversorgung zuständig waren. Heute sind die meisten Stadtwerke privatisiert und haben sich dem allgemeinen Wettbewerb am Versorgungsmarkt angepasst.

Stadtwerke, Gemeindewerke, Kommunalwerke...

Lange war es üblich, dass Städte und Kommunen eigene Wirtschaftsbetriebe unterhielten, die für die Infrastruktur und die Versorgung in der Region zuständig waren. Daher hat sich die Bezeichnung Stadtwerke als Sammelbegriff für alle kommunal organisierten Unternehmen etabliert. Auch Gemeindewerke werden mit diesem Begriff bezeichnet, wenn sie für die regionale Versorgung außerhalb städtischer Strukturen zuständig sind. Begriffe wie Gemeinde- oder Kommunalwerke sind ebenfalls gebräuchlich.


Das Wichtigste zusammengefasst
  • Stadtwerke sind meist privatisiert und passen sich dem Strom- / Gasmarkt an.
  • Stadtwerke können auch als Erdgaslieferant dienen.
  • Einige Stadtwerke dienen nicht als primärer Energielieferant, sondern kümmern sich um die Wasser- und Abfallentsorgung.

Inhaltsverzeichnis

    Die Stadtwerke in der Hand der Privatwirtschaft

    Die Aufgabe von Stadtwerken war es, die Versorgung der Bevölkerung mit Gas, Strom und Wasser sicherzustellen. Auch die Müll- und Abwasserentsorgung, der öffentliche Nahverkehr und der Betrieb von Schwimmbädern wurden oft von den Stadtwerken durchgeführt. Häufig entwickelten sich die Stadtwerke aus privaten Unternehmen, die von der öffentlichen Hand übernommen wurden. Ab den 1980er Jahren wurden die öffentlichen Unternehmen zunehmend wieder privatisiert, vor allem um die Gemeindekassen aufzubessern. Energieversorgung, Nahverkehr oder Müllentsorgung wurden entweder in Teilen oder als Ganzes an private Unternehmen oder Investorengruppen übertragen. Stadtwerke, die heute noch privatwirtschaftlich organisiert sind, werden meistens als AG oder GmbH geführt.

    Rekommunalisierung von zahlreichen Stadtwerken

    Etwa seit 2000 kam es in einigen Städten zu Rekommunalisierungen, oft ausgelöst durch Bürgerbegehren. Ursache war unter anderem der Wunsch nach einer sicheren und bezahlbaren Versorgung sowie der Versuch, demokratisch Einfluss auf die Energieversorgung zu nehmen. Die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Stadtwerke ist es, die Grundversorgung der Bevölkerung zu sichern. Die Befürworter einer Rekommunalisierung versprechen sich die Sicherung elementarer Lebensbedürfnisse durch bezahlbare Preise. Denn in Zeiten steigender Energiepreise ist Energiearmut ein zunehmendes Problem. Mit öffentlich-rechtlichen Stadtwerken soll der Energiearmut entgegengewirkt werden. In Berlin scheiterte 2013 ein entsprechendes Volksbegehren aufgrund einer zu geringen Beteiligung. In Hamburg war es im selben Jahr mit knapper Mehrheit erfolgreich.

    Stadtwerke leisten meist mehr als nur die Grundversorgung

    Nachdem zahlreiche Stadtwerke in privatwirtschaftlichen Besitz übergegangen sind und der Strommarkt liberalisiert wurde, haben die Stadtwerke sich dem Wettbewerb am Energiemarkt unterworfen. Dadurch entstanden wettbewerbsfähige Energieversorger, die nicht nur als Grundversorger für Strom, Wasser und Gas agieren. Die meisten Stadtwerke bieten heute neben den Standardtarifen zur Grundversorgung über attraktive weitere Tarife zur Strom- und Gasbelieferung.

    Unter anderem diese Stadtwerke bieten zusätzliche Tarife an:

    • Stadtwerke Frankfurt am Main (Versorgung durch Mainova
    • Stadtwerke Dresden
    • Stadtwerke Düsseldorf
    • Bad Honnef AG
    • Stadtwerke Baden-Baden
    • Stadtwerke Brandenburg
    • Stadtwerke Ansbach
    • Stadtwerke Bielefeld
    • Stadtwerke Flensburg
    • Städtische Werke Magdeburg
    • Stadtwerke Wiesbaden

    Versorgungssicherheit und regionale Energie

    Deine Vorteile als Kunde der Stadtwerke liegen nicht nur in der Versorgungssicherheit und den günstigen Preisen. Du kannst so auch die regionale Stromerzeugung fördern. Denn oft erfolgt bei den Stadtwerken die Stromerzeugung direkt in der Region. Beim Wechsel des Energieversorgers ist es immer ratsam, vorher einen Vergleich der verschiedenen Anbieter durchzuführen. Nur so können deine Interessen berücksichtigt und gleichzeitig Kosten gespart werden. Oft lohnt es sich, dabei die Tarife der örtlichen Stadtwerke mit einzubeziehen, um von ihren günstigen und regionalen Angeboten zu profitieren. Wer seinen Strom- oder Gastarif noch nie gewechselt hat, ist automatisch Kunde bei den Stadtwerken oder einem Nachfolger, der die Energiesparte der Stadtwerke übernommen hat. Früher, als es noch keine Wahlmöglichkeiten gab, war es selbstverständlich, seine Energie von den örtlichen Stadtwerken zu beziehen. Wenn der Vertrag nicht irgendwann gekündigt wurde, wird ein solcher Haushalt auch heute noch von den Stadtwerken oder dem Nachfolgeunternehmen versorgt. Oft muss also für bessere Konditionen nicht mal der Anbieter gewechselt werden – es reicht der Wechsel in einen attraktiveren Tarif bei den Stadtwerken.

    Stadtwerke als Stromlieferanten

    Stadtwerke beliefern Städte und Gemeinden bereits seit vielen Jahren mit Strom. Sie gelten weiterhin als erster Ansprechpartner für die Energie- und Wasserversorgung, wobei insbesondere im Strom- und Gassektor die Produkte an den Markt angepasst werden. Viele Stadtwerke erweitern ihr Produktportfolio um einige innovative Tarife – beispielsweise um Naturstromtarife für Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Energiequellen erzeugt wird. Einige Stadtwerke verfügen über eine vergleichsweise kleine Infrastruktur, die sich nach der zu versorgenden Gemeinde richtet. Dann bieten die Stadtwerke ausschließlich Standardprodukte an – etwa im Rahmen der allgemeinen Grundversorgung –, womit die Gewerbe- und Haushaltskunden versorgt werden.

    Stadtwerke als Gaslieferanten

    Sofern Stadtwerke die Erdgas - und Stromversorgung nicht an einen Großkonzern abgegeben haben, versorgen sie die Region im Rahmen eines Komplettservices auch mit Gasenergie. Auch hier folgen Stadtwerke oft dem ökologischen Trend zu Biogasprodukten. Dann wird ein kleinerer Gas-Anteil – meist zehn oder zwanzig Prozent – regenerativ erzeugt und dem Standardgas beigemischt. Mit ihren Produkten versorgen Stadtwerke auch Geschäftskunden, wobei diese vor allem den regionalen und direkten Bezug zum Energieversorger schätzen. Stadtwerke können direkt auf individuellen Kundenbedarf reagieren – beispielsweise in Form von persönlich gestalteten Gasprodukten. Darüber hinaus bieten lokale Stadtwerke ergänzende Services an, die regional und direkt in Anspruch genommen werden können.

    Wirkungsbereiche der Stadtwerke

    Die Stadtwerke sind öffentliche oder private Betriebe mit regionalem Bezug und versorgen die Stadt, Gemeinde oder Region mit Energie. Neben der Stromversorgung zählt auch die Wasser- oder Erdgasversorgung zu den Aufgaben der Stadtwerke. Viele Stadtwerke waren in der Vergangenheit Bestandteil der jeweiligen Gemeinde, haben sich aber zunehmend privatisiert. Stadtwerke sind oftmals gleichzeitig regionaler Grundversorger. Sie nutzen regionale Netzstrukturen, um ihre Energien an den lokal ansässigen Endverbraucher zu übermitteln.

    Stadtwerke und Stromversorgung

    Stadtwerke sind oftmals nicht nur Stromlieferant, sondern gleichzeitig auch Stromproduzent. Ob und in welchem Ausmaß, unterscheidet sich in der Regel regional. In vielen Gemeinden haben Stadtwerke den Kompetenzbereich der Stromversorgung abgegeben. In diesem Fall springen Großkonzerne ein, die die jeweilige Region mit Strom beliefern. Diese Konzerne übernehmen dann zumeist auch die Funktion als regionaler Grund- und Ersatzversorger, womit sich Unternehmen oder Stadtwerke verpflichten, jeden Haushalt mit Strom zu versorgen. Zusätzlich bieten einige Stadtwerke auch Sonderprodukte an, die sich beispielsweise an Familien mit höherem Bedarf oder an Singles mit einer nur geringen Stromabnahme richten. Neben Privatkunden versorgen Stadtwerke – sofern sie den regionalen Stromsektor bewirtschaften – auch regionale Unternehmen sowie die Städte selbst, beispielsweise bei Straßenbeleuchtungen und Schulen.

    Stadtwerke und Erdgasversorgung

    Sofern lokale Stadtwerke die Energieversorgung weiter verfolgen und nicht an einen Großkonzern abgegeben haben, der dann anstelle der Stadtwerke den jeweiligen Sektor beliefert, obliegt diesen auch die Lieferung von Erdgas. Hier werden neben der Grundversorgung oft noch Spezialtarife angeboten, der sich beispielsweise nach dem jeweiligen Kundenverbrauch richten. Aufgrund des transparenten und örtlich begrenzten Kundenkreises können gerade Stadtwerke vergleichsweise individuell auf den Bedarf eingehen und dementsprechend maßgeschneiderte Produkte anbieten – sowohl für private als auch für gewerbliche oder behördliche Energiekunden.

    Gemeinden ohne Stadtwerke

    Einige Städte und Gemeinden verfügen nicht oder nicht mehr über Stadtwerke. Ist diesem Fall wird der regionale Energiesektor häufig von einem anderen Unternehmen oder von mehreren Energieanbietern bedient. Auf diese Weise werden Kompetenzbereiche geteilt und können Strom- sowie Gaslieferanten beispielsweise von Wasserversorgern unterschieden werden. Einige Stadtwerke konzentrieren sich auf die Wasserversorgung oder auf die Abfallentsorgung, wobei die Energie von externen Lieferanten – also von einem anderen Unternehmen – bereitgestellt wird.