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Sparbrief

Auch wenn die Ursprünge des Sparbriefes bereits auf das Jahr 1915, als die englischen "Saving certificates" zur Kriegsfinanzierung aufgelegt wurden, zurückgehen, brachten die deutschen Volksbanken und Sparkassen das Produkt erst in den 1960-er Jahren auf den Markt. Mit relativ hohen Zinsen stellten diese Wertpapiere zunächst eine attraktive Alternative zu allen anderen herkömmlichen Spareinlagen dar. Sukzessive wurden die Sparbriefe, die mindestens vier Jahre, und die Inhaberschuldverschreibungen, die mindestens zwei Jahre laufen, aber der Mindestreservepflicht der Geldinstitute unterworfen, sodass auch die möglichen Zinserträge zurückgenommen werden mussten. Der Sparbrief gilt heute als eine der sichersten Anlagen überhaupt, wenn er als Namensschuldverschreibung konzipiert wird.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • In der Regel werden Sparbriefe direkt auf Ihren Namen eingerichtet. Damit sind nur Sie oder Ihr Rechtsnachfolger dazu berechtigt, die Auszahlung in Empfang zu nehmen.
  • Auch wenn es sich de facto um ein Wertpapier handelt, fällt dieser Sparbrief unter die gesetzliche Einlagensicherung.
  • Der klassische aufgezinste Sparbrief sieht vor, dass Sie einen bestimmten Nennbetrag investieren und jährlich oder zum Ablauf die aufgelaufenen Zinserträge gutgeschrieben bekommen.

Inhalts­verzeichnis

    Unterschiede im Konstrukt und damit in puncto Sicherheit

    Vom Grundsatz her überlassen Sie einer Bank einen bestimmten Betrag für eine festgelegte Zeit, um zum Ablauf des Vertrages Ihr Geld zuzüglich des vereinbarten Zinsertrages wieder ausgezahlt zu bekommen. Sie erwerben demnach eine Schuldverschreibung, die Ihnen eine Forderung gegenüber dem Geldinstitut verbrieft. Dabei sind keinerlei marktabhängige Schwankungen zu befürchten und nur geringe Risiken zu beachten - Sie haben zum vereinbarten Zeitpunkt Anspruch auf Ihre Einlage und den Zinsgewinn. Allerdings kann ein Sparbrief vom rechtlichen Konstrukt her unterschiedlich aufgebaut sein: In der Regel werden Sparbriefe direkt auf Ihren Namen eingerichtet. Damit sind nur Sie oder Ihr Rechtsnachfolger dazu berechtigt, die Auszahlung in Empfang zu nehmen. Auch wenn es sich de facto um ein Wertpapier handelt, fällt dieser Sparbrief unter die gesetzliche Einlagensicherung: Der Staat kommt dann dafür auf, wenn das Geldinstitut wegen einer Insolvenz nicht mehr in der Lage sein sollte, Ihnen das Guthaben auszuzahlen. Bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde sind auf diesem Wege abgesichert.

    Alternative: Inhaberschuldverschreibungen als Sparbrief

    Anders sieht es aus, wenn der Sparbrief als Inhaberschuldverschreibung konzipiert ist: Der Inhaber des Wertpapiers kann demnach die Auszahlung für sich beanspruchen, das Guthaben wird damit nicht von der gesetzlichen Einlagensicherung abgedeckt. Auch wenn die Sparkassen und Volksbanken, die bevorzugt für diese Form des Sparbriefes verantwortlich zeichnen, eine individuelle Absicherung vorsehen, sollten Sie auf die Details achten: Wurde eine sogenannte Nachrangabrede eingeräumt, verzichten Sie auf die Behandlung Ihrer Geldanlage im ersten Rang. Sollte es also zur Insolvenz des Geldinstitutes kommen, müssten Sie zunächst abwarten, bis die Ansprüche aller anderen Gläubiger befriedigt wurden. Erst von dem dann noch zur Verfügung stehenden Vermögen können Ihre Forderungen beglichen werden. Auch wenn Sparbriefe dem Grunde nach ein relativ einfach strukturiertes Wertpapier darstellen, weisen sie in wichtigen Details doch gravierende Unterschiede auf.

    Verzinsung: Ab- oder aufgezinster Sparbrief

    Ebenso unterschiedlich kann nämlich die Verzinsung gestaltet sein: Der klassische aufgezinste Sparbrief sieht vor, dass Sie einen bestimmten Nennbetrag investieren und jährlich oder zum Ablauf die aufgelaufenen Zinserträge gutgeschrieben bekommen. Sie erhalten also den Anlagebetrag zuzüglich Gewinn automatisch auf das von Ihnen vorgegebene Konto ausgezahlt, ohne den Sparbrief kündigen zu müssen. Alternativ werden im Vorfeld die fest kalkulierbaren Zinserträge berechnet, um sie vom Anlagebetrag abzuziehen. Sie legen beim abgezinsten Sparbrief also nur noch den Netto-Betrag an, sodass zum Ablauf automatisch der Nennbetrag auf Ihr Konto überwiesen wird - auch hier ist keine Kündigung notwendig.

    Sparbrief: Fragen / Antworten

    • Was ist ein Sparbrief?

      Der Sparbrief oder Sparkassenbrief ist ein festverzinsliches Wertpapier, das von Banken auf einen oder mehrere Berechtigte ausgestellt wird. Dabei werden sowohl der Betrag und die Laufzeit als auch die Zinsen vertraglich vereinbart. Während der Laufzeit ist eine Verfügung über den angelegten Betrag nicht möglich. Alternativ werden die Zinsen jährlich gesammelt und zum Ablauf des Sparbriefes gutgeschrieben oder von vornherein vom Nennbetrag abgezogen: Beim abgezinsten Sparbrief legen Sie also den Netto-Betrag an, um am Ende den vollen Betrag inklusive Zinsen ausgezahlt zu bekommen. Der Sparbrief oder Sparkassenbrief muss nicht gekündigt werden, es wird bereits zum Vertragsbeginn vereinbart, auf welches Konto der Anlagebetrag zu überweisen ist. In puncto Sicherheit gibt es allerdings Unterschiede: Wird der Sparbrief als erstrangige Namensschuldverschreibung ausgegeben, also als eine Forderung einer klar bezeichneten Person gegen die jeweilige Bank, greift die gesetzliche Einlagensicherung. Im Unterschied dazu zählen die von einigen Sparkassen und genossenschaftlichen Banken aufgelegten Inhaberschuldverschreibungen, die also nicht auf einen konkreten Namen ausgestellt werden und eventuell auch mit einer Nachrangabrede versehen sind, nicht zu den begünstigten Sparguthaben. Sie fallen unter die individuelle Einlagensicherung des betreffenden Geldinstitutes. Im Falle einer Insolvenz würden nämlich zunächst alle anderweitigen Gläubiger bedient, bevor die Inhaber der Sparbriefe an die Reihe kämen.

    • Wie eröffne ich ein Sparbriefkonto?

      Abhängig davon, ob Sie bei der betreffenden Bank bereits Kunde sind und am Online Banking teilnehmen, können Sie einen Sparbrief in wenigen Schritten abschließen: Sie melden sich einfach an und eröffnen das Sparbriefkonto. Mit einer TAN, einer sogenannten Transaktionsnummer, können Sie das Geschäft abschließen - Ihre Legitimation liegt der Bank bereits vor. Wollen Sie bei einer fremden Bank Geld anliegen, können Sie die Unterlagen in der Regel online ausfüllen und erhalten diese dann zugeschickt. Nach Unterzeichnung erledigen Sie die notwendige Legitimation im Rahmen des PostIdent-Verfahrens: Ein Postmitarbeiter wird die Prüfung Ihrer Ausweisdaten in der Postfiliale vornehmen und die entsprechende Bestätigung inklusive der Vertragsunterlagen an die betreffende Bank senden. Daraufhin wird Ihr Sparbriefkonto eröffnet, Sie erhalten alle weiteren Anweisungen direkt von der Bank oder Sparkasse.

    • Was ist der Unterschied zwischen Festgeld und Sparbrief?

      Die Eröffnungsmodalitäten für ein Festgeldkonto ähneln dem eines Sparbriefkontos, allerdings handelt es sich beim Festgeld um ein separates Konto und damit eine Bankeinlage. Mit einem Sparbrief hingegen gehen Sie ein Schuldverhältnis ein: Sie haben eine Forderung gegen die Bank - im Prinzip wie bei einer Anleihe. Nur wenn der Sparbrief auf Ihren Namen ausgestellt ist, also bei Ablauf nur von Ihnen oder Ihrem Rechtsnachfolger wieder in Empfang genommen werden kann, wird Ihr Geld über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt - wie auch das Festgeld. Ist der Sparbrief auf den Inhaber ausgestellt, greift nur eine individuelle Einlagensicherung des Geldinstitutes. Wurde dann noch eine Nachrangabrede vereinbart, werden Sie im Falle der Insolvenz als Gläubiger mit Ihren Ansprüchen gegen die Bank erst nach den anderen Gläubigern bedient. Einen weiteren Unterschied zwischen Festgeld und Sparbrief gibt es in Bezug auf die Kündigung: Ein Sparbrief läuft automatisch aus, sodass der Anlagebetrag inklusive Zinsertrag auf das angegebene Konto überwiesen wird. Ein Festgeldkonto muss rechtzeitig gekündigt werden, da sich sonst diese Geldanlage automatisch zu den dann aktuellen Konditionen verlängert.

    • Wie sicher ist ein Sparbrief?

      Grundsätzlich handelt es sich um eine Anlage mit größtmöglicher Sicherheit: Der Zinssatz wird von vornherein fest vereinbart, sodass keinerlei Schwankungen zu befürchten sind. Gleichzeitig sollten Sie beachten, dass Sie für die vereinbarte Laufzeit keinen Zugriff auf das Geld haben. In Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung, die bis zu 100.000 Euro pro Bank und Kunde ersetzt, sollte die Bank in Schieflage geraten, gibt es allerdings erhebliche Unterschiede: Fallen die auf Ihren Namen ausgestellten Sparbriefe unter diese Absicherung, trifft dies für die Sparbriefe, die vor allem von Sparkassen und genossenschaftlichen Banken auf einen Inhaber ausgegeben werden, nicht zu. Wird darüber hinaus eine Nachrangabrede vereinbart, werden im Falle einer Insolvenz zunächst alle anderen Gläubiger bedient, bevor die Inhaber der Sparbriefe entschädigt werden - es kann also zu Einbußen kommen.

    • Wo gibt es die besten Sparbriefe?

      Die jeweils aktuellen Konditionen der einzelnen Banken lassen sich am besten in einem Sparbrief-Vergleich ermitteln: Dazu müssen Sie lediglich den geplanten Anlagebetrag und die Laufzeit eingeben, um die Angebote sortiert nach der Höhe der Erträge aufgelistet zu bekommen. Beachten Sie aber die vertraglichen Unterschiede, die es hier geben kann: Zum einen sollte der Sparbrief auf Ihren Namen und zum anderen ohne Nachrangabrede ausgestellt werden.

    • Wie berechnet man einen abgezinsten Sparbrief?

      Beim abgezinsten Sparbrief wird zunächst vom eigentlichen Nennbetrag der zu erwartende Zinsertrag abgezogen: Wenn Sie beispielsweise 5.000 Euro für ein Jahr zu einem Zinssatz von 0,4 Prozent anlegen wollen, erwarten Sie einen Ertrag von 20 Euro. Diese werden von den 5.000 Euro abgezogen, sodass Sie lediglich 4.980 Euro für ein Jahr einzahlen, um den Gesamtbetrag zum Ablauf des Vertrages wieder ausgezahlt zu bekommen. Wollen Sie den Sparbrief für mehrere Jahre vereinbaren, müssen also Zins und Zinseszins für die Zeit berechnet und in Abzug gebracht werden.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

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