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Zinsen bei täglicher Verfüg­barkeit

Sichere Geldanlage – darauf kommt es an!

Mit einer sicheren Geldanlage können Anleger ihr Vermögen unkompliziert vermehren. Am attraktivsten ist dabei sicherlich das Festgeld, welches keinerlei Risiko birgt, allerdings auch nur geringe Rendite abwirft. Doch mit einer Streuung deines Vermögens auf verschiedene Anlagen ist es dennoch möglich, dass sich dein Vermögen im Laufe der Jahre vergrößert.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Je lukrativer eine Geldanlage ist, umso riskanter ist sie in der Regel. Sichere Geldanlagen bringen meist weniger Rendite, besitzen dafür aber andere Vorteile.
  • Durch die Einlagensicherung ist dein Geld geschützt. Selbst bei einer Bankenpleite bekommst du bis zu 100.000 Euro pro Bank auf jeden Fall zurückgezahlt.
  • Neben der Geldanlage über verschiedene Kontomodelle kannst du auch in Immobilien oder Sachwerte investieren.

Inhalts­verzeichnis

    Sichere Geldanlage: Verschiedene Möglichkeiten für Anleger

    Eine sichere Geldanlage ist wohl der Traum jedes Sparers. Gleichzeitig sollte natürlich die Rendite hoch sein. Doch was ist eigentlich eine sichere Geldanlage ? Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine Möglichkeit, Geld anzulegen und mindestens den angelegten Betrag am Ende der Laufzeit auch wieder herauszubekommen. Idealerweise sind zudem zusätzliche Geldbeträge aus den Zinsen hinzugekommen, die das Vermögen noch erhöht haben. Dies ist beispielweise bei Festgeldanlagen der Fall. Eine nicht sichere Geldanlage ist hingegen durch die Möglichkeit gekennzeichnet, dass der Anlagebetrag nicht vollständig zurückgezahlt wird. Ein Beispiel hierfür wäre der Handel mit Aktien, der sowohl hohe Gewinne als auch hohe Verluste mich sich bringen kann. Firmenpleiten, Bankenkrisen und ein allgemeiner Einbruch der Börse können den Aktienhandel negativ beeinflussen und bei Anlegern für Verluste sorgen. In Zeiten der Konjunktur kehrt sich dies jedoch schnell um und es sind satte Gewinne möglich. Investierst du in Fonds statt in Einzelaktien, steigt die Sicherheit der Geldanlage deutlich an.

    • Das magische Dreieck der Geldanlage

      Die wichtigsten drei Faktoren bei der Geldanlage sind Rentabilität, Liquidität und Risiko. Doch obwohl alle drei Punkte wichtig sind, können sie in der Regel nicht alle gemeinsam erfüllt werden. Beim magischen Dreieck der Geldanlage symbolisiert jede Ecke des Dreiecks einen der drei Faktoren. Da immer nur zwei Eckpunkte durch die Seite des Dreiecks verbunden sind, macht dieses Modell einen wichtigen Aspekt anschaulich: Bei der Geldanlage lassen sich immer nur zwei der drei Ziele gleichzeitig verwirklichen. Bei geringem Risiko und hoher Rentabilität fällt beispielsweise die Liquidität raus, bei hoher Liquidität und geringem Risiko leidet die Rentabilität. Angebote, die alle drei Punkte erfüllen wollen, sind oft nicht seriös.

    • Wie lange kann auf das Geld verzichtet werden?

      Bevor du dich für oder gegen eine bestimmte sichere Geldanlage entscheidest, musst du dir zunächst die Frage stellen, wie lange du auf das Geld verzichten kannst und willst. Denn je nach Art der Geldanlage ist das Geld im Anlagezeitraum nicht ohne weiteres verfügbar. Eine weitere wichtige Frage ist, wie viel Gewinn das Geld erzielen soll oder welcher Verlust für dich zu verkraften wäre. Damit einher geht die Frage, wieviel Geld am Ende der Anlage aufgelaufen sein soll. Sichere Geldanlagen haben meist eine gute Rentabilität, allerdings ist in der Regel die Liquidität nicht gegeben. Es ist daher sinnvoll, nur solches Geld fest anzulegen, das wirklich während der gesamten Laufzeit nicht benötigt wird. Die sicherste und zugleich lukrativste Möglichkeit hierfür ist Festgeld. Möchtest du dein Geld schneller und stets flexibel verfügbar haben, ist Tagesgeld eine gute Alternative. Dieses wirft mehr Zinsen ab als Geld auf dem Girokonto und kann täglich abgerufen werden. Der Betrag wird dann in der Regel auf ein Referenzkonto überwiesen, meist handelt es sich bei diesem um dein Girokonto. Mehr Risiko, aber auch mehr Renditechancen hast du bei Aktienfonds. Hier kannst du die Aktien oder Fonds jederzeit verkaufen. Je nach Zeitpunkt von Kauf und Verkauf kann dies mit Verlust oder Gewinn geschehen.

    • Niedrige Zinsen reduzieren die Rendite bei Geldanlagen

      Bei einer sicheren Geldanlage ist das Risiko von Verlusten nahezu nicht existent. Du erhältst in jedem Fall deine Einlage plus Zinsen zurück. Allerdings ist in Zeiten allgemein niedriger Zinsen die Rendite für Spareinlagen wie Festgeld nicht besonders hoch. Denn die Banken honorieren mit den Zinsen, dass sie mit deinem Geld über den festgelegten Zeitraum wirtschaften können. Da sie selbst aber kaum Zinsen erheben können, wenn sie dieses Geld weiter anlegen oder als Kredit an andere Kunden vergeben, sind die Zinsen für Festgeld sehr niedrig. Soll die Rendite höher ausfallen, geht damit ein höheres Risiko einher.

    Breite Streuung minimiert das Risiko

    Um Geld optimal anzulegen, ist eine breite Streuung sinnvoll. Ein gutes Portfolio setzt sich aus verschiedenen unsicheren und sicheren Geldanlagen zusammen, die am Ende gute Renditen generieren können. Der Anlagemix orientiert sich an der Anlagesumme, dem Renditewunsch und der Laufzeit der Anlage. Möchtest du hohe Renditen, ist es ratsam, wenigstens einen Teil des Geldes in Aktien und Fonds anzulegen, auch wenn dies riskanter ist als Festgeldanlagen . Ideal ist ein Mix aus Festgeld, Tagesgeld und Aktienfonds. Die genaue Aufteilung sollte je nach Sicherheits- und Renditebedürfnis gewählt werden. Möchtest du mehr Sicherheit, legst du mehr Geld in Festgeldanlagen an. Für mehr Rendite investierst du mehr in Fonds.

    Festgeld: Sichere Geldanlage mit fixer Laufzeit

    Eine sehr sichere und beliebte Geldanlage ist das Festgeld. Hierbei wird das Geld für einen vorher festgelegten Zeitraum zu einem fest vereinbarten Zinssatz angelegt. Achte beim Abschluss darauf, dass die auflaufenden Zinsen nicht auf ein Referenzkonto ausgezahlt werden, sondern auf dem Festgeldkonto verbleiben. So profitierst du zusätzlich vom Zinseszinseffekt, da die anfallenden Zinsen immer wieder deinen Anlagebetrag erhöhen. Die Laufzeit von Festgeld schwankt zwischen drei Monaten und zehn Jahren. Empfehlenswert sind Laufzeiten von ca. 36 Monaten, da hier ein gutes Gleichgewicht aus Rendite und Liquidität erzielt werden kann. Eine Alternative ist die Streuung auf mehrere Festgeldanlagen mit verschiedenen Laufzeiten. Eine vorzeitige Kündigung einer Festgeldanlage ist im Allgemeinen nur mit Verlusten möglich. Neben dem Verlust der bisher aufgelaufenen Zinsen wird von der Bank meist noch eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet, sodass du am Ende weniger Geld herausbekommst, als du eingezahlt hast. Deswegen sollte wirklich nur Geld angelegt werden, das für die Dauer der Anlage nicht benötigt wird. Festgeld ist übrigens auch eine gute Möglichkeit, für die eigenen Kinder Geld anzulegen. Geldgeschenke zur Geburt oder zur Taufe können so bis zur Volljährigkeit des Kindes eine gute Rendite einbringen und möglicherweise die Finanzierung des Führerscheins oder der Ausstattung für die erste eigene Wohnung sichern.

    Tagesgeld: Die flexible Anlage

    Möchtest du auf die hohe Sicherheit nicht verzichten, aber gleichzeitig flexibel bleiben, ist Tagesgeld eine gute Alternative. Über das Geld kannst du täglich verfügen, allerdings ist das Konto nicht für den Zahlungsverkehr gedacht. Es gibt also keine EC-Karte und es können keine Lastschriften von diesem Konto abgebucht werden. Möchtest du Geld einzahlen oder vom Tagesgeldkonto abheben, funktioniert dies über ein Referenzkonto, welches in der Regel ein Girokonto ist. Viele Banken bieten beide Konten gemeinsam an. Per Online-Banking kannst du bequem das Geld von einem Konto auf das andere transferieren. Die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto sind recht niedrig, aber immer noch höher als auf dem Girokonto. Beim Tagesgeldkonto lohnt es sich, Angebote zu vergleichen. Viele Banken bieten Neukunden eine Zinsgarantie für einen bestimmten Zeitraum.

    Aktienfonds: Überschaubares Risiko bei langer Anlagedauer

    Mit Aktienfonds lassen sich hohe Renditen erzielen. Hier ist es sinnvoll, auf Fonds statt auf einzelnen Aktien zu setzen, da hier mehrere Einzeltitel zusammengefasst werden. Die möglichen Verluste sind überschaubar, da für eine schlechte Bewertung die gesamte Wirtschaftslage schlecht sein muss, während es bei Einzelaktien schon ausreicht, wenn es dem Unternehmen nicht gut geht. Ideal als halbwegs sichere Geldanlage sind Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. Diese werden als ETFs (Exchange Trades Funds) gehandelt. Die Kosten hierfür sind niedrig. Bei einem Fonds, der auf dem MSCI World Index basiert, legst du weltweit an, wodurch das Risiko sich deutlich reduziert. Sinnvoll ist es, langfristig anzulegen. Denn selbst wenn die Kurse einmal einbrechen, erholen sie sich in der Regel auch wieder. Vermeide also einen vorschnellen Verkauf, sondern warte einfach ab, bis der Kurs wieder steigt. Ein Vorteil von Aktienfonds ist, dass sie durch die hohen möglichen Renditen die Inflation ausgleichen können. Das ist bei der Festgeldanlage nicht unbedingt der Fall, zum Beispiel wenn du einen bestimmten Betrag mit einem Zinssatz von 1,5 Prozent über zehn Jahre anlegst, in diesem Zeitraum aber das Geld durch Inflation zwei Prozent an Wert verliert. Dann bekommst du am Ende zwar mehr Geld ausgezahlt, als du angelegt hast, die Kaufkraft ist aber geringer. Weil ein gut aufgestelltes Aktienportfolio in der Regel weit höhere Erträge als Festgeld erzielt, kannst du hiermit im Allgemeinen selbst bei Inflation noch Gewinn machen.

    Hohe Sicherheit durch europäische Einlagensicherung

    In Europa sind Geldanlagen in der Regel sehr sicher, da sie durch die europäische Einlagensicherung geschützt sind. Pro Bank und Kunde sind Einlagen von 100.000 Euro gesetzlich geschützt. Muss die Bank Insolvenz anmelden, bekommst du dein Geld dennoch bis zu dieser Höhe zurück. Bist du verheiratet, verdoppelt sich die gesicherte Summe. Europäische Länder sind verpflichtet, die Einlagensicherung in Höhe von mindestens 100.000 Euro anzubieten. Dennoch ist es ratsam, bei der Auswahl einer Bank auf deren Seriosität zu achten. Ist die allgemeine Finanzlage im Land unsicher, kann es im Zuge einer Finanzkrise sonst passieren, dass die Rückzahlung der Einlage sehr lange dauert. Zwar muss in solchen Fällen die EU dafür einspringen, dennoch ist das Geld zunächst einmal weg. Möchtest du mehr als 100.000 Euro anlegen, empfiehlt sich die Aufteilung auf mehrere Banken, um die Summe komplett abzusichern. Hast du noch andere Konten bei der Bank und zusätzlich Festgeld in Höhe von 100.000 Euro dort deponiert, bekommst du nur maximal 100.000 Euro ausgezahlt. Alle Beträge, die über dieser Summe liegen, sind dann verloren.

    Immobilien und andere Sachwerte als Geldanlage

    Eine relativ sichere Geldanlage sind Immobilien. Hier kommt es allerdings auf die genaue Lage an. In Städten sind Häuser und Wohnungen meistens eine gute Geldanlage und bieten zudem noch ein Wertsteigerungspotenzial. Steigen die Preise jedoch zu weit an, kann es zu einer Immobilienblase kommen. Werden Preise durch hohe Nachfrage immer weiter in die Höhe getrieben, ist der Markt irgendwann gesättigt und die Preise fallen. Dies geschieht oft in starken Ausmaß und innerhalb kurzer Zeit. Dennoch hat die Immobilie als Geldanlage immer den Vorteil, dass du als Rentner vergleichsweise niedrige Lebenshaltungskosten hast, da du keine Miete zahlen musst. Ein Nachteil ist die relativ geringe Liquidität, denn der Verkauf einer Immobilie kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Eine mögliche Alternative sind Sachwerte wie Gold. Denn obwohl der Goldpreis immer wieder schwankt, wird es aufgrund der begrenzten Goldvorräte stets einen gewissen Materialwert behalten. Beim Goldpreis gibt es jedoch zwei Faktoren, die sich auf den Wert auswirken. Das sind zum einen Kursspekulationen und zum anderen Währungsspekulationen. Da der Goldpreis immer in US-Dollar berechnet wird, wirkt sich ein schwacher Dollar auch negativ auf den Goldpreis aus. Als sichere Geldanlage kann es also nur dann gelten, wenn du es nicht zu einem festen Zeitpunkt verkaufen musst, sondern dich einfach am Kurs orientieren kannst.

    Sichere Geldanlage: Anfallende Kosten berücksichtigen

    Hast du dich für eine bestimmte sichere Geldanlage entschieden, solltest du unbedingt die Angebote der verschiedenen Banken vergleichen. Wichtig sind vor allem die Höhe der Zinsen, die Laufzeit sowie die Kosten, die zusätzlich anfallen. Generell gilt, dass Direktbanken oft die besseren Konditionen bereithalten. Auch ausländische Banken sind eine Möglichkeit. Achte hierbei jedoch auf die Bewertungen bei führenden Ratingagenturen. So siehst du, ob eine Bank wirklich seriös ist. Bei Festgeld ist die Zinshöhe gut überschaubar, da die Zinsen sich während der gesamten Laufzeit nicht ändern. Nicht alle Banken bieten die Möglichkeit, die Zinsen auf dem Festgeldkonto zu belassen, sondern zahlen diese regelmäßig auf ein anderes Konto aus. Ist dir der Zinseszinseffekt wichtig, achte beim Angebotsvergleich darauf. Beim Tagesgeld solltest du beachten, dass sich die Zinsen täglich ändern können und einige Banken Transaktionsgebühren verlangen. Beim Kontowechsel gibt es allerdings oft einen zugesicherten Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum. Hierbei ist die Anlagehöhe jedoch meist begrenzt. Bei Aktienfonds fallen häufig Verwaltungsgebühren an, die sich an der Höhe der Anlage orientieren. Günstiger wird es, wenn du mit ETFs handelst. Hier sind die Kosten deutlich geringer. Bei einigen Depot -Anbietern kannst du deine Fonds sogar kostenfrei verwalten.

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