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Internet via Satellit: Highspeed-Internet aus dem Weltraum

Vielen Nutzern sind lediglich die Breitband-Angebote DSL oder Kabel-Internet bekannt. Doch es gibt eine weitere Lösung: das Satelliten-Internet. Damit bekommst du eine Highspeed-Verbindung, die besonders in ländlichen Regionen eine echte Alternative darstellt. Alle notwendigen Informationen über das Internet via Satellit erfährst du im TopTarif-Ratgeber.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Satelliten-Internet ist eine echte Alternative für DSL, gerade wenn an deinem Wohnort keine Highspeed-Leitungen verfügbar sind!
  • Notwendig für Internet via Satellit ist eine Satellitenschüssel, mit der du das Signal aus dem Orbit empfängst!
  • Online-Gamer sollten wegen der erhöhten Latenzzeit der Internetverbindung über Satellit jedoch auf herkömmliche Zugangsarten zurückgreifen, da Spiele sonst ruckeln könnten!

Inhalts­verzeichnis

    Wie funktioniert das Satelliten-Internet?

    Mit dem praktischen Sat-Internet erhältst du einen modernen Breitbandzugang, der mithilfe eines Satelliten hergestellt wird, der sich in einem stationären Orbit über Europa befindet. Dafür benötigst du lediglich eine Satellitenschüssel, um die Signale zu empfangen. In den letzten Jahren haben sich allerdings zwei unterschiedliche Standards für das Internet via Satellit durchgesetzt. TopTarif erklärt, mit welcher Lösung du den schnellsten Internetzugang erhältst.

    • Die 1-Weg-Satellitenverbindung

      Bereits vor zehn Jahren konnten die ersten Breitbandverbindungen mit einem Satelliten hergestellt werden. Damals allerdings noch über die sogenannte 1-Weg-Satellitenverbindung, die heute in Europa kaum noch genutzt wird. Denn bei dieser Technik wird nur der Downstream vom Satelliten empfangen, der Upstream hingegen wird über eine terrestrische Verbindung weitergeleitet. Mit einer 1-Weg-Satellitenverbindung erreichst du im Downstream maximale Übertragungsraten von 36.000 Kbit pro Sekunde. Das Datenvolumen für den Upstream kann jedoch stark variieren, da es abhängig von der jeweiligen Landleitung ist. Im Notfall kann der Upstream allerdings auch mit einem Handy via UMTS hergestellt werden – mit einem Datenvolumen von 128 Kbit pro Sekunde.

    • Die 2-Wege-Satellitenverbindung

      Heute gilt die 2-Wege-Satellitenverbindung als das Maß der Dinge. Dabei werden sowohl der Upstream als auch der Downstream an den Satelliten gesendet. Kunden, die über eine 2-Wege-Satellitenverbindung verfügen, können Daten also herunterladen und gleichzeitig senden, ohne auf eine separate Leitung angewiesen zu sein. So kann auch in Regionen, die schlecht an das Breitbandnetz angebunden sind, eine schnelle Internetverbindung aufgebaut werden. Mit einer modernen 2-Wege-Satellitenverbindung erreichst du im Downstream eine Übertragungsrate von bis zu 150 Mbit pro Sekunde. Das Datenvolumen für den Upstream ist zwar deutlich niedriger, erreicht aber immer noch rund 20 Mbit pro Sekunde.

    Welche Vor- und Nachteile bietet das Internet via Satellit?

    Das Sat-Internet konkurriert heute mit einer Vielzahl sehr attraktiver Breitbandangebote: DSL , Kabel-Internet oder mobiles Internet via UMTS oder LTE. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz spielt der Netzausbau beim Satelliten-Internet keine Rolle – du erhältst den Internetzugang im gesamten Ausstrahlungsbereich des Satelliten, der sich über Europa befindet. Damit ist es völlig egal, ob das Breitbandnetz in deiner Region gut ausgebaut ist oder ob sich ausreichend Mobilfunkantennen in der Nähe befinden.

    Gerade in ländlichen Regionen ist das Sat-Internet deshalb eine echte Alternative zu den üblichen DSL-Lösungen. Einzige Voraussetzung für einen ungestörten Internetzugang ist eine freie Sichtlinie zwischen der Satellitenschüssel und dem Himmel. Das Wetter spielt dank neuer ACM-Technologie keine Rolle mehr. Stelle einfach sicher, dass die Satellitenschüssel nach Süden zeigt und sich keine hohen Gebäude zwischen ihr und dem Himmel befinden.

    Sat-Internet: Für welche Anwendungen eignet sich die Breitbandlösung?

    Der größte Unterschied zwischen den gängigen DSL-Lösungen und einem Sat-Breitbandzugang sind die relativ hohen Latenzzeiten des Internets via Satellit. Denn das Signal benötigt rund 239 Millisekunden, um von der Erde bis in den Orbit zu gelangen. Zum Vergleich: Die Latenzzeit eines durchschnittlichen DSL-Zugangs beträgt lediglich 20 Millisekunden. Das Satelliten-Internet eignet sich deshalb nicht für alle Anwendungen. Komplexe Onlinespiele zum Beispiel oder Videotelefonate fangen mit einer Internetverbindung via Satellit schnell an zu ruckeln.

    Bei diesen Anbietern erhältst du das Satelliten-Internet

    In Europa wird das Satelliten-Internet von zwei großen Anbietern zur Verfügung gestellt, die jeweils eigene Satelliten betreiben: Astra-Connect und TooWay von Eutelsat. Von Resellern wie skyDSL, Filiago oder StarDSL werden die beiden Angebote dann an den Kunden weiterverkauft. Wir geben dir einen schnellen Überblick über die unterschiedlichen Angebote und erklären, worauf du bei der Auswahl deines Tarifes achten musst.

    Die Tarife im Überblick: Darauf sollten Kunden achten

    Im Gegensatz zu den gängigen DSL-Lösungen unterscheiden sich die Angebote für Satelliten-Internet nur geringfügig in puncto Datenvolumen. Alle großen Provider bieten Tarife mit einem maximalen Datenvolumen von 20.000 Kbit pro Sekunde im Downstream und mindestens 6.000 Kbit im Upstream an. Im Wesentlichen unterscheiden sich die Tarife vor allem in den Kosten für Hardware und Bereitstellung sowie bei der Datendrosselung. Denn beinahe alle Anbieter setzen auf eine Fair-Use-Policy: Überschreitet der Nutzer ein monatliches Datenvolumen , wird die Übertragungsgeschwindigkeit automatisch heruntergedrosselt auf eine Datenrate von durchschnittlich rund 384 Kbit pro Sekunde. Der größte Unterschied zwischen den Tarifen ist also die Datenvolumen-Grenze, ab welcher die Drosselung einsetzt. Lediglich die Provider Filiago, getinternet und SkyDSL haben auch spezielle Flatrate-Tarife im Angebot, die ohne eine Datendrosselung auskommen.

    Tarifmerkmale für Internet via Satellit

    • Verfügbarkeit
    • Datenvolumen
    • Drosselung
    • Übertragungsgeschwindigkeit
    • Kosten für Hardware
    • Anschluss-/ Bereitstellungskosten
    • monatliche Grundgebühr

    Wie hoch sind die einmaligen Kosten für den Breitbandanschluss?

    Der Anschluss einer Sat-Internetverbindung ist deutlich teurer als die Kosten für einen DSL-Anschluss . Zusätzlich zu der Satellitenschlüssel benötigst du spezielle Hardware, die vom Provider gestellt wird, um das Signal in den Router zu speisen. Damit sind einige Kosten verbunden: für die Geräte, den Versand und die Einrichtung. Neukunden sollten deshalb die Hardware-Kosten der unterschiedlichen Tarife genau vergleichen. Im Durchschnitt liegen diese bei knapp 400 Euro. Bei Anbietern wie zum Beispiel getinternet sind Hardware und Anschluss allerdings bereits ab rund 200 Euro erhältlich. Am teuersten ist der Anbieter Filiago – hier bezahlst du einmalig mehr als 500 Euro, um die Hardware zu erhalten und von einem Fachmann anschließen zu lassen (Stand: Oktober 2015).

    Sat-Internet: Die Reseller von Astra-Connect

    • Filiago: Mit der 2-Wege-Satellitenverbindung von Filiago hast du die Auswahl zwischen vier unterschiedlichen Tarifen, die mit vergleichsweise niedrigen Monatspreisen und einer Flatrate ohne Datendrosselung punkten. Allerdings sind die Hardware-Kosten von 499,95 Euro deutlich teurer als bei allen anderen Anbietern.
    • StarDSL: Auch bei StarDSL erhältst du eine 2-Wege-Satellitenverbindung, die mit maximal 79,90 Euro im Monat zwar deutlich teurer ist als das Angebot von Filiago, dafür sparst du rund 200 Euro für die nötige Hardware.
    • ORBITCOM: Besonders günstige Hardware bietet das Unternehmen ORBITCOM. Mit einer Auswahl an fünf verschiedenen Tarifen liegt das Angebot des Providers im preislichen Mittelfeld.

    Sat-Internet: TooWay von Eutelsat

    • skyDSL: Bei dem bekannten TV-Anbieter kannst du zwischen drei verschiedenen Tarifen wählen. Größter Vorteil: Alle Tarife beinhalten eine Internetflatrate ohne Drosselung des Datenvolumens.
    • getinternet: Insgesamt sechs verschiedene Tarife werden von getinternet angeboten. Darunter auch ein Flatrate-Tarif ohne Datendrosselung für rund 99,90 Euro im Monat. Darüber hinaus kann das Angebot von getinternet durch sehr geringe Kosten für die Hardware überzeugen.
    • Sat Internet Services: Die Tarife von Sat Internet Services rangieren im preislichen Mittelfeld: Das günstigste Angebot kostet rund 29,90 Euro im Monat. Aufpassen müssen Kunden hier mit den vergleichsweise hohen Versandkosten für die Hardware, die bei 29,95 Euro liegen.
    • EUSANET: Mit gerade einmal 18,90 Euro im Monat ist der Tarif Flexus von EUSANET das preiswerteste Angebot auf dem Markt. Allerdings sind die Kosten für die Hardware deutlich teurer als bei vergleichbaren Anbietern.

    Satelliten-Internet: UMTS und LTE oder Sat?

    Der größte Vorteil von Sat-Internet ist die ausgezeichnete Anbindung in allen Regionen. Wer auf dem Land wohnt und über keine Anbindung ans Breitbandnetz verfügt, nimmt die vergleichsweise hohen Kosten gerne in Kauf, um endlich in den Genuss von Highspeed-Internet zu kommen. In den letzten Jahren haben sich die Mobilfunk-Angebote UMTS und LTE allerdings zu einer echten Konkurrenz für das Sat-Internet entwickelt. Doch das Mobilfunknetz in Europa weist immer noch unzählige Lücken – sogenannte „weiße Flecken“ – auf, die nicht ausreichend ans Netz angebunden sind. Die Hardware-Kosten für eine LTE-Anbindung sind insgesamt zwar wesentlich günstiger als für das Internet via Satellit. Für Kunden, die an ihrem Wohnort nur ein schlechtes Signal haben, bleibt das Satelliten-Internet trotzdem die einzige Chance, einen schnellen Breitbandzugang ins Haus zu holen.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Gute Vergleiche.
    • 4 / 5
      Schnell, einfach , unkompliziert
    • 2 / 5
      Bei einem Schufaeintrag ist ein Strom Tarifwechsel, obwohl jeder die monatlichen Abschläge im voraus zahlt, nicht möglich und nicht gewollt diskriminierend und eine Frechheit nenne ich das Geschäftgebahren.\n\nMfg ***
    • 4 / 5
      Alles gut, schnell und unkompliziert.

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