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Rürup-Rente

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Mit der Rürup-Rente fürs Alter zusätzlich vorsorgen

Die Basis- oder Rürup-Rente, benannt nach ihrem Erfinder, dem Ökonomen Bert Rürup, ist eine Form der zusätzlichen, privaten Altersvorsorge, die seit 2005 staatlich gefördert wird.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Es werde nur Rürup-Verträge staatlich gefördert, die strenge staatliche Vorgaben erfüllen und deshalb ein Zertifikat des Bundeszentralamtes für Steuern erhalten haben.
  • Unterschieden werden bei der Rürup-Rente drei Sparvarianten: die klassische Rentenversicherung, die fondsgebundene Rentenversicherung (Fondspolice) und der Fondssparplan in der Ansparphase.
  • Die staatliche Förderung bei der Rürup-Rente ist nicht wie bei der Riester-Rente als staatliche Zulage gestaltet. Vielmehr werden in der Ansparphase Steuervorteile gewährt.
Inhaltsverzeichnis

    Rürup-Rente: private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

    Grundlage der Rürup-Rente ist ein Rentenversicherungsvertrag, dessen Leistungskriterien und steuerliche Behandlung sich kaum von der gesetzlichen Rente unterscheidet. Allerdings handelt es sich bei der Rürup-Rente um eine kapitalgedeckte, nicht um eine umlagefinanzierte Rente. Für die Rürup-Rente sind strenge gesetzliche Vorgaben maßgeblich. Das bedeutet, dass nur Rürup-Verträge staatlich gefördert werden, die diese Vorgaben erfüllen und deshalb ein Zertifikat des Bundeszentralamtes für Steuern erhalten haben.

    Varianten der Rürup-Rente

    Unterschieden werden bei der Rürup-Rente drei Sparvarianten: die klassische Rentenversicherung, die fondsgebundene Rentenversicherung (Fondspolice) und der Fondssparplan in der Ansparphase. Bei der klassischen Rentenversicherung werden die Kundenbeiträge sicherheitsorientiert angelegt und zu Vertragsbeginn eine lebenslange Garantierente festgehalten, die ab dem vereinbarten Rentenbeginn ausgezahlt werden muss. Im Gegensatz hierzu erfolgt bei fondsgebundenen Rürup-Renten lediglich die Zusage für einen Rentenfaktor. Die lebenslange Rente wird dann zu Beginn der Auszahlungsphase basierend auf diesem Rentenfaktor und dem bestehenden Fondsvermögen ermittelt. Allerdings besteht hier die Möglichkeit, eine fondsgebundene Rürup-Rente mit Garantieoption abzuschließen. In diesem Fall werden zumindest die eingezahlten Beiträge zum Rentenbeginn garantiert.

    Staatliche Förderung bei der Rürup-Rente

    Die staatliche Förderung bei der Rürup-Rente ist nicht wie bei der Riester-Rente als staatliche Zulage gestaltet. Vielmehr werden in der Ansparphase Steuervorteile gewährt. Das bedeutet, dass die gezahlten Rürup-Beiträge als Sonderausgaben in der Einkommenssteuererklärung geltend gemacht werden können. In der Folge vermindert sich das zu versteuernde Einkommen. Allerdings gilt im Hinblick auf die steuerliche Anerkennung von Altersvorsorgeaufwendungen eine Höchstgrenze von 20.000 Euro pro Jahr für Alleinstehende bzw. 40.000 Euro für zusammen veranlagte Ehegatten. Die vollen Höchstbeträge können jedoch erst ab 2025 beansprucht werden. Derzeit ist eine steuerliche Anerkennung lediglich für 74 Prozent des Höchstbetrags möglich, also maximal 14.800 bzw. 29.600 Euro. Bis 2025 wird diese Quote jedes Jahr um zwei Prozent angehoben.

    Für wen ist die Rürup-Rente geeignet?

    Grundsätzlich ist jeder, der einkommenssteuerpflichtig ist, förderberechtigt im Sinne der Rürup-Rente. Allerdings eignet sich diese Form der Altersvorsorge vor allem für Menschen, die entweder bei der Riester-Rente nicht förderberechtigt sind (z. B. nicht gesetzlich Rentenversicherte), oder für Menschen, die sich doppelt absichern wollen und neben der Riester-Rente einen zusätzlichen privaten Altersvorsorgevertrag abschließen. Damit richtet sich die Rürup-Rente vor allem an Wohlhabende und Vielverdiener. Denn wer ein hohes Einkommen hat und auf dieses viel Steuern zahlt, kann von den Steuervorteilen stärker profitieren als ein Gering- oder Durchschnittsverdiener.

    Auszahlungsphase: Besteuerung der Rürup-Rente

    Bei Verträgen, die vor dem 31. Dezember abgeschlossen wurden, darf die Auszahlung der Rürup-Rente frühestens mit Vollendung des 60. Lebensjahres beginnen, bei später abgeschlossenen Verträgen sogar erst nach Vollendung des 62. Lebensjahres. Während bei der klassischen privaten Rentenversicherung ein Kapitalwahlrecht besteht und bei Riesterverträgen zu Rentenbeginn zumindest 30 Prozent des Kapitals ausgezahlt werden können, wird der angesparte Betrag bei der Rürup-Rente nur lebenslang verrentet.

    Rürup-Rente: Mit einem Vergleich das passende Angebot finden

    Die Rürup-Rente, Steuersparmodell und Altersvorsorge in einem, richtet sich vor allem an Gutverdienende und Selbstständige. Da die individuellen Lebensumstände jedoch stark variieren, sind die verschiedenen Angebote nicht jeden Sparer gleichermaßen geeignet. So ist eine fondsgebundene Rürup-Rente nur ratsam, wenn durch andere Altersvorsorgeprodukte der Grundbedarf im Alter schon gedeckt ist. Schließlich trägt bei dieser Sparvariante der Sparer das Risiko von Verlusten. Daher empfiehlt es sich, vorab einen Rürup-Renten-Vergleich durchzuführen.

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