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Risikolebensversicherung

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Risikolebensversicherung: Absicherung im Todesfall

Mit einer Risikolebensversicherung sicherst du deinen eigenen Tod oder den deines Partners ab. Stirbst du innerhalb des Versicherungszeitraums, zahlt die Risikolebensversicherung die Versicherungssumme an den Begünstigten aus. Die Risikolebensversicherung ist eine sinnvolle Absicherung für Paare mit ungleichen Einkommen oder solche, die Immobilienkredite abbezahlen müssen.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Die Höhe der Risikolebensversicherung ist abhängig von den individuellen Umständen.
  • Um die Kosten für die Risikolebensversicherung kalkulieren zu können, benötigt die Versicherung zahlreiche Angaben vom Versicherten. Diese sind wahrheitsgetreu zu beantworten.
  • Die Risikolebensversicherung kann als Vorsorgeaufwendung von der Steuer abgesetzt werden, wenn das Kontingent noch nicht ausgeschöpft ist.

Inhalts­verzeichnis

    Was ist eine Risikolebens­versicherung?

    Wie bei einer Lebensversicherung üblich, wird bei der Risikolebensversicherung das eigene Leben oder das eines Dritten versichert. Stirbt der Versicherte, bekommt der Begünstigte die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Die Risikolebensversicherung bildet in der Regel kein Kapital, sondern dient ausschließlich der Absicherung von Hinterbliebenen. Stirbt der Hauptverdiener überraschend, ist das für eine Familie eine harte Belastung in vielerlei Hinsicht. Mit einer Risikolebensversicherung ist wenigstens der finanzielle Aspekt erst einmal abgesichert. Als reine Risikoversicherung ist diese Variante der Lebensversicherung günstiger als eine Kapitallebensversicherung. Vor dem Abschluss lohnt sich ein Risiko-LV-Vergleich , um die beste Versicherung zu finden.

    Für wen lohnt sich eine Risikolebens­versicherung?

    Die Risikolebensversicherung lohnt sich zum einen für Immobilienbesitzer und zum anderen für Familienoberhäupter, die entweder Haupt- oder sogar Alleinverdiener sind. Die häufigsten Ursachen für einen frühzeitigen Tod sind hierzulande Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Ein Viertel aller Krebsopfer ist zum Zeitpunkt des Todes noch unter 65 Jahre alt. Statistisch gesehen sterben zudem deutlich mehr Männer an Krebs als Frauen. Insgesamt erreichen 16 Prozent aller Männer nicht ihren 65. Geburtstag. Das frühzeitige Ableben sollte also durchaus einkalkuliert werden, wenn eine Familie oder ein Partner abgesichert werden soll.

    • Immobilienkredit absichern

      Ein Immobilienkredit ist eine finanzielle Verpflichtung für viele Jahre. Der Kredit kann entweder von einem einzelnen Kreditnehmer beglichen werden oder es sind zwei Personen für die Rückzahlung verantwortlich. Fällt jedoch einer von beiden weg, muss der andere den Kredit komplett alleine zurückzahlen. Das ist in der Regel eine sehr große finanzielle Belastung, die nur wenige Menschen stemmen können – vor allem, wenn sie sehr unerwartet kommt. Finanzierst du also gemeinsam mit jemandem ein Haus oder lebst mit einem Partner oder einer Familie in dem Haus, das du finanzierst, ist eine Risikolebensversicherung sehr ratsam. Denn im Todesfall ist der zweite Kreditnehmer oder die Familie abgesichert und kann aus der Versicherungssumme den Kredit weiterhin bedienen. Eine Risikolebensversicherung ist einer Restschuldversicherung vorzuziehen, weil sie zuverlässiger zahlt und weil die Risikolebensversicherung günstiger ist als eine Restschuldversicherung.

    • Familienabsicherung durch den Hauptverdiener

      Immer noch ist es verbreitet, dass der Mann der Hauptversorger der Familie ist. Das ist zum einen traditionell so gewachsen, zum anderen müssen Frauen immer noch oft im Berufsleben kürzertreten, wenn der Nachwuchs kommt. Auch das Lohnniveau unterscheidet sich. Daher sind Männer in der Regel die Hauptverdiener oder sogar Alleinverdiener. Fallen sie weg, im schlimmsten Fall durch den Tod, steht die Familie oft vor dem finanziellen Ruin. In dieser Konstellation – selbstverständlich auch dann, wenn die Frau Haupt- oder Alleinverdienerin ist – ist eine Risikolebensversicherung ratsam. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Hinterbliebene nach dem Tod des Partners oft seine eigene berufliche Tätigkeit reduzieren muss, um sich um die Kinder zu kümmern. Als Faustregel gilt: Reichen Witwen- und Waisenrente sowie das Einkommen des Partners nicht aus, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, solltest du eine Risikolebensversicherung abschließen.

    Risikolebens­versicherung für Eheleute und unverheiratete Paare

    Eine Risikolebensversicherung kann sowohl von verheirateten als auch von unverheirateten Paaren abgeschlossen werden. Natürlich ist es ebenfalls möglich, andere Personen als Berechtigte einzusetzen, beispielsweise leibliche Kinder. Sind diese noch minderjährig, sollte im Idealfall auch gleich festgelegt werden, wer das Geld als Vormund verwalten soll, bis die Kinder volljährig sind. Für die genaue Ausgestaltung der Versicherung bei Paaren spielt der Beziehungsstatus des Versicherungsnehmers eine wichtige Rolle, denn die Regelungen zur Erbschaft begünstigen Ehepartner deutlich gegenüber unverheirateten Lebenspartnern. Zudem ist bei Ehepartnern die Erbfolge festgelegt, während ein unverheirateter Partner ohne entsprechende schriftlich festgelegte Begünstigung oder ein Testament in der Erbfolge nicht berücksichtigt ist. Grundsätzlich gibt es mehrere Möglichkeiten, den Begünstigten bei der Risikolebensversicherung festzulegen. Am einfachsten ist es, den tatsächlichen Empfänger – beispielsweise den Ehepartner – namentlich zu nennen. Für die schnelle und korrekte Zuordnung sollte der Vertrag den vollständigen Namen, die Adresse sowie das Geburtsdatum des Begünstigten enthalten. Änderungen der persönlichen Angaben sollten der Versicherung unbedingt mitgeteilt werden. Ist ein Begünstigter namentlich erwähnt, besitzt diese Angabe höchste Verbindlichkeit. Selbst die Erbfolge muss sich dieser Angabe unterordnen. Die Angabe kann jedoch auch freier gestaltet werden, indem beispielsweise bestimmt wird, dass der Ehepartner das Geld bekommen soll. Bei einer Scheidung und neuen Heirat bekommt dann automatisch der neue Partner das Geld, ohne dass im Vertrag etwas geändert werden muss.

    • Absicherung für Eheleute

      Verheiratete Paare haben die Wahl zwischen einer sogenannten verbundenen Lebensversicherung und zwei getrennten Risikolebensversicherungen. Bei der verbundenen Lebensversicherung werden zwei Leben mit einer Versicherung abgesichert. Sterben einer oder beide Versicherte gleichzeitig, zahlt die Risikolebensversicherung die vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen. Es wird jedoch nur einmal eine Auszahlung fällig. Das ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn ein größerer Kredit mit der Summe abgesichert werden soll. Zudem handelt es sich bei dieser Variante um eine vergleichsweise günstige Risikolebensversicherung, wenn man ihr zwei separate Versicherungen gegenüberstellt. Die verbundene Lebensversicherung ist weniger flexibel als separate Policen. Bei zwei einzelnen Verträgen können Laufzeit und Versicherungssumme unterschiedlich gewählt werden. Sterben beide Partner gleichzeitig, zum Beispiel bei einem Autounfall, sind die hinterbleibenden Kinder mit einer verbundenen Police oft nicht ausreichend abgesichert. Es lohnt sich also auf jeden Fall ein Risikolebensversicherungs-Vergleich, um hier alle Vor- und Nachteile überblicken zu können.

    • Gute Absicherung für unverheiratete und sehr vermögende Paare

      Bei verheirateten Paaren ist die Erbfolge der Risikolebensversicherung klar festgelegt. Bei verheirateten Paaren erben zunächst der Ehepartner sowie die gemeinsamen Kinder. Bist du mit deiner Partnerin oder deinem Partner nicht verheiratet, ist dieser jedoch von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen und geht im schlimmsten Fall leer aus, wenn er nicht in der Risikolebensversicherung als Begünstigter benannt ist. Doch selbst, wenn er als Erbe benannt ist, sollte die Risikolebensversicherung gut geplant sein. Denn als unverheirateter Partner stehen ihm nur 20.000 Euro zu, ohne dass Erbschaftssteuer anfällt. Für Beträge, die darüberliegen, fallen mindestens 30 Prozent Erbschaftssteuer an. Ab einer Summe von 13 Millionen Euro erhöht sich die Erbschaftssteuer sogar auf 50 Prozent. Diese Erbregelung kann im Todesfall finanziell problematisch werden.

    Beispiel

    Es wird eine Risikolebensversicherung mit einer Summe von 250.000 Euro vereinbart. Begünstigter ist der unverheiratete Lebenspartner. Der Freibetrag liegt bei 20.000 Euro, also werden auf 230.000 Euro 30 Prozent Steuern fällig. 69.000 Euro fallen also von den 250.000 Euro an den Staat, die Summe, die dem Begünstigten zur Verfügung steht, reduziert sich auf 181.000 Euro.

    Um die Erbschaftssteuer zu umgehen, können sogenannte Über-Kreuz-Verträge abgeschlossen werden. Dabei erbst du nicht aus der Risikolebensversicherung deines Partners, wenn dieser stirbt, sondern bekommst Geld von deiner eigenen Versicherung. Diese Variante ist völlig legal und sorgt dafür, dass im Todesfall nicht auch noch Ärger mit der Erbschaftssteuer hinzukommt. Im Idealfall schließen beide Partner einen solchen Vertrag ab, der jeweils den Tod des anderen versichert. Bei einem Vergleich der Risikolebensversicherung kann sich ergeben, dass es günstiger ist, wenn die Verträge bei verschiedenen Versicherungen abgeschlossen werden. Dies ist problemlos möglich. Solche Über-Kreuz-Verträge sind übrigens auch für sehr vermögende verheiratete Paare sinnvoll. Denn hier liegt der Freibetrag bei 500.000 Euro. Ist die Summe der Lebensversicherung höher, kann auch hier die Erbschaftssteuer durch die Über-Kreuz-Gestaltung umgangen werden.

    Wie wird die Versicherungssumme festgesetzt?

    Wie hoch die Versicherungssumme der Risikolebensversicherung sein sollte, hängt von den individuellen Umständen ab. Grundsätzlich sollte die Summe ausreichen, um bestehende Schulden zu bezahlen und wenigstens vorübergehend das wegfallende Gehalt ausgleichen zu können. Wie hoch der tatsächliche Bedarf ist, hängt aber immer von den individuellen Lebensumständen ab.

    • Absicherung der Familie

      Soll mit der Risikolebensversicherung die Familie abgesichert werden, sind die familiäre Situation, das Vermögen sowie das Einkommen des Partners relevante Kriterien für die Festlegung der Versicherungssumme. Üblicherweise sollte die Versicherungssumme dem drei- bis fünffachen Jahresbruttoeinkommen entsprechen. Gibt es Schulden, sollten diese zusätzlich addiert werden. Möchtest du die Versicherungssumme individuell berechnen, müssen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. Berücksichtige dabei auch, welche Kosten möglicherweise wegfallen, wenn der Partner stirbt. Das kann beispielsweise der Zweitwagen sein oder eine teure Berufsunfähigkeitsversicherung. Um das Einkommen zu berechnen, sollten Waisen- und Witwenrente mit einkalkuliert werden. Daraus ergibt sich dann ein Betrag, der monatlich benötigt wird. Multiplizierst du diesen mit der gewünschten Bezugsdauer, erhältst du den notwendigen Versicherungsbetrag.

    • Kredit absichern

      Verdient dein Partner selbst ausreichend gut, um seinen Lebensunterhalt auch nach dem Wegfall deines Einkommens bestreiten zu können, wird nicht unbedingt eine Risikolebensversicherung zu dessen Absicherung benötigt. Anders sieht es hingegen aus, wenn eine Immobilie vorhanden ist, deren Kredit noch nicht abbezahlt ist. Dann kann eine Risikolebensversicherung der Rückzahlung dieses Kredits dienen. Die Versicherungssumme sollte mindestens der Restschuld entsprechen. Idealerweise rechnest du noch ca. zehn Prozent hinzu, um eine eventuelle Vorfälligkeitsentschädigung zu entrichten. Diese verlangt die Bank, wenn der Immobilienkredit vorzeitig auf einen Schlag abgelöst wird.

    Wie hoch sind die Kosten einer Risikolebensversicherung?

    Die Kosten für die Risikolebensversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Ganz grob lässt sich sagen: Je größer das Risiko aus persönlichen, gesundheitlichen oder beruflichen Gründen ist, vorzeitig zu sterben, umso teurer wird die Versicherung. Folgende Kriterien beeinflussen die Kosten für die Risikolebensversicherung:

    • Das Alter des Versicherungsnehmers
    • Der individuelle Gesundheitszustand
    • Gehst du einer körperlich anstrengenden Tätigkeit nach?
    • Übergewicht
    • Motorradfahren
    • Bist du Raucher oder warst du in den letzten zwölf Monaten Raucher?

    Anhand der Berufsbezeichnung wird bestimmt, wie körperlich anstrengend eine Tätigkeit ist. Das Kriterium für Übergewicht ist der BMI, allerdings ist die Grenze für Übergewicht nicht einheitlich festgelegt bei den einzelnen Versicherungen . Ein wichtiges Kriterium für einen höheren Preis ist, wenn du Raucher bist. Fängst du während der Versicherungszeit mit dem Rauchen wieder an, muss die Versicherung darüber informiert werden. Viele Kunden fragen sich: Gibt es eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen? Ganz pauschal lautet die Antwort: Nein, gibt es nicht. Denn anhand der Gesundheit wird die Höhe der Beiträge kalkuliert. Es lohnt sich aber bei der Risikolebensversicherung ein Preisvergleich, um einen günstigen Tarif zu finden. Mithilfe eines Risikolebensversicherungs-Rechners findest du leicht die beste Risikolebensversicherung für deinen Bedarf. Je nach Vertrag und den persönlichen Umständen kostet eine Risikolebensversicherung zwischen ca. 120 und 2.000 Euro jährlich.

    Risikolebensversicherung: Die wichtigsten Fragen und Antworten

    • Für welchen Zeitraum sollte die Risikolebensversicherung abgeschlossen werden?

      Wie lang die Risikolebensversicherung gelten sollte, hängt ebenfalls von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Bleibt die Versicherungssumme während der ganzen Laufzeit identisch, sollte die Versicherung solange zahlen, bis voraussichtlich der Bedarf wegfällt. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Im Zweifelsfall sollten besser ein paar Jahre mehr kalkuliert werden als zu wenig. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die Versicherungssumme kontinuierlich abnimmt – das ist dann sinnvoll, wenn ein Kredit abbezahlt werden soll, dessen Restsumme ebenfalls kontinuierlich weniger wird.

    • Welche Kriterien sind bei der Risikolebensversicherung sinnvoll?

      Mit einer Nachversicherungsgarantie kann die Versicherungssumme nachträglich angepasst werden, ohne dass eine erneute Gesundheitsprüfung fällig wird. Mit der Vorgezogene-Todesfall-Leistung bekommst du die Versicherungssumme in Teilen bei einigen Versicherungen bereits vor dem Tod ausbezahlt, wenn absehbar ist, dass eine Krankheit innerhalb der nächsten Monate zum Tod führen wird.

    • Kann man die Risikolebensversicherung von der Steuer absetzen?

      Grundsätzlich kann die Risikolebensversicherung als sonstige Vorsorgeaufwendung steuerlich geltend gemacht werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Höchstbeträge der Vorsorgeaufwendungen noch nicht anderweitig ausgeschöpft sind.

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Einfache
    • 4 / 5
      Super
    • 5 / 5
      Alles gut bin zufrieden
    • 5 / 5
      hat alles sehr gut geklappt,konnte ohne Probleme zu einem anderen Anbieter wechseln.Von mir 5 Sterne.

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