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Der Rahmenkredit - Günstiger als ein Dispo, flexibler als ein Ratenkredit

Der Rahmenkredit ist ein Mittelweg aus Dispositions - und Ratenkredit: Der Rahmenkreditnehmer erhält einen Kreditrahmen bereitgestellt. Bei Bedarf kann der Kunde innerhalb des Rahmens einen Kreditbetrag sofort in Anspruch nehmen – wie bei einem Dispositionskredit. Im Unterschied zu diesem erfolgt die Rückzahlung aber in vorher festgesetzten Monatsraten. Die Zinsen für einen Rahmenkredit liegen deutlich unter Dispozinsen, jedoch in der Regel über den Zinssätzen, die bei Ratenkrediten anfallen.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Mit einem Rahmenkredit erhalten Sie eine Kreditlinie, die Sie bei Bedarf jederzeit abrufen können. Der Rahmenkredit hat generell keine festgesetzte Laufzeit.
  • Die Tilgung erfolgt monatlich zu Raten in einer zuvor vereinbarten Höhe. Die Ratenhöhe ist während der Rückzahlungsphase anpassbar.
  • Mit einem Rahmenkredit-Vergleich finden Sie schnell und einfach einen Rahmenkredit mit perfekten Konditionen!

Inhalts­verzeichnis

    Mit einem Rahmenkredit den finanziellen Spielraum erhöhen

    Der auch als Abrufkredit bekannte Rahmenkredit ist ein Darlehen , das Verbraucher bei einem Finanzdienstleister abschließen können. Bei Abschluss legt der Verbraucher eine Kreditlinie in Abhängigkeit von seinen Bedürfnissen und seiner Bonität fest. In der Regel liegt der Kreditrahmen im Bereich zwischen 2.000 und 50.000 Euro. Daneben existieren Rahmenkredite mit geringerem Volumen, die zumeist von Unternehmen angeboten werden. Diese werden oftmals als Einkaufskarte, „Shopping Card“ oder Kreditkarte mit Rahmenkredit bezeichnet und können für Einkäufe verwendet werden. Ein Rahmenkredit kann als Online-Kredit oder bei einer Filialbank abgeschlossen werden und ist nicht gekoppelt an ein Girokonto bei der gleichen Bank. Zwischen einem Rahmenkredit, einem Dispokredit und einem klassischen Ratenkredit bestehen zahlreiche Unterschiede. Im Folgenden erläutern wir Ihnen die Unterschiede, damit Sie den für Sie besten Kredit leichter identifizieren können.

    Was unterscheidet Ratenkredit und Rahmenkredit?

    Bei einem Ratenkredit vereinbaren Sie mit der Bank eine Kreditsumme und eine Laufzeit. Zusammen mit dem Zinssatz ergibt sich aus diesen Faktoren ihre monatliche Tilgung. Nach Abschluss des Kredits bekommen Sie die gesamte Kreditsumme überwiesen bzw. ausgezahlt. In der Regel beginnt auch die Verzinsung ab dem Moment, da Ihnen der Kredit zur Verfügung gestellt wird. Der Zinssatz bleibt für die gesamte Laufzeit gleich. Bei einem Rahmenkredit dagegen vereinbaren Sie eine Kreditsumme, auf die Sie ab diesem Zeitpunkt für die Dauer des Rahmenkredits zugreifen können. Im Unterschied zu einem Ratenkredit hat ein Rahmenkredit keine Laufzeit und keine Zinsbindung: Die Zinshöhe richtet sich nach dem Referenzzins und kann von der Bank angepasst werden. Manche Banken bieten aber eine „Zinsgarantie“ für die ersten Monate des Vertrags. Ein weiterer Unterschied zwischen Rahmen- und Ratenkredit liegt natürlich in der verzinsten Summe: Bei einem Ratenkredit erhalten Sie den gesamten gewählten Betrag ausgezahlt, entsprechend werden die Zinsen für die Gesamtsumme fällig. Beim Rahmenkredit wird nur der Betrag verzinst, den Sie auch tatsächlich abrufen. Während Sie bei einem Ratenkredit eine festgesetzte Tilgungsrate zurückzahlen, punktet ein Rahmenkredit mit flexibler Rückzahlung. Darüber hinaus ist die Zinshöhe bei einem Ratenkredit stark abhängig von der Bonität des Kunden, beim Rahmenkredit entscheidet dagegen der Referenzzins, nicht die Bonität, über die Zinshöhe.

    Was sind die Unterschiede zwischen Dispo und Rahmenkredit?

    Wie der Rahmenkredit verfügt der Dispokredit über eine bestimmte Kreditlinie: Sie können Ihr Girokonto um beispielsweise maximal 1.000 Euro überziehen – diese 1.000 Euro sind der Dispo. Und wie beim Rahmenkredit bezahlen Sie Kreditzinsen nur für den Betrag, den Sie auch in Anspruch nehmen. In drei wichtigen Punkten unterscheiden sich Dispo und Rahmenkredit:

    • Der Dispo, der Ihnen von der Bank gewährt wird, ist an das Girokonto bei dieser Bank gebunden. Ein Rahmenkredit kann dagegen bei einer beliebigen Bank abgeschlossen werden. Obgleich es Angebote gibt, bei denen Sie ein Girokonto mit Rahmenkredit erhalten, sind Sie nicht gezwungen, Girokonto und Rahmenkredit bei der gleichen Bank zu führen.
    • Es gibt keine festgelegte Tilgung für den Dispo – theoretisch können Sie über Jahre hinweg „im Minus“ bleiben, bis Ihre Bank Ihnen den Dispositionskredit streicht. Die meisten Rahmenkredite nennen zwar keine konkreten Vorgaben für die monatlich zu leistende Tilgung. Oftmals wird aber eine Ratenhöhe bei Abschluss vereinbart, entweder als fester Euro-Betrag oder als Prozentanteil des in Anspruch genommenen Betrags.
    • Ein Dispositionskredit hat in der Regel deutlich höhere Zinsen als ein Rahmenkredit: Der Dispo ist praktisch, aber teuer.

    Für wen lohnt sich ein Rahmenkredit?

    Ein Rahmenkredit gewährt dauerhaft eine Option mehr bei der Finanzierung: Sie können bei Bedarf flexibel Geld leihen, ohne für jede Nutzung einen weiteren Kreditvertrag abzuschließen – das ist der Vorteil gegenüber dem Ratenkredit. Und Sie können innerhalb Ihrer Kreditlinie einfach Beträge abrufen, ohne für diese sehr hohe Zinsen zahlen zu müssen – das ist der Unterschied zum Dispokredit. Ein Rahmenkredit kann so als lohnenswerte, günstige Alternative zum Dispokredit fungieren – Sie können damit die Kreditkosten niedrig halten.

    • Sie benötigen 1.000 Euro und wollen diese nach neun Monaten zurückzahlen.
    • Bei einem durchschnittlichen Dispozins von zehn Prozent zahlen Sie 40,29 Euro an Zinsen
    • Der durchschnittliche Zinssatz bei einem Rahmenkredit liegt bei fünf Prozent. Sie zahlen somit 20,48 Euro an Zinsen.

    Die Ersparnisse sind noch deutlich höher, je länger der Dispositionskredit in Anspruch genommen wird. Zudem sind die genannten Zinssätze von zehn Prozent nur ein Durchschnittswert: Viele Banken liegen noch darüber, bei Dispozinssätzen von 13 oder 14 Prozent. Der günstigste Rahmenkredit dagegen bietet derzeit drei Prozent Zinsen (Stand: November 2016). Ein Rahmenkredit ist darüber hinaus die bessere Wahl, wenn Sie das Geld für einen relativ kurzen Zeitraum leihen wollen. Wird die Rückzahlung länger als ein Jahr dauern, ist ein Ratenkredit meistens die günstigere Option, da seine Zinssätze in der Regel unter den Rahmenkreditzinsen liegen.

    Voraussetzungen für einen Rahmenkredit

    Ein Rahmenkredit eignet sich so für Beamte , Angestellte, Auszubildende und andere Personen, die ein regelmäßiges Einkommen haben. Selbst mit niedrigem Einkommen ist ein Rahmenkredit mit entsprechend geringer Kreditlinie prinzipiell möglich – sei es für Azubis, für Studenten oder für Rentner. Einen Rahmenkredit ohne Bonitätsprüfung und ohne Schufa bieten Banken in den allermeisten Fällen nicht an. Einzig ein Rahmenkredit ohne Schufa ist prinzipiell möglich, wenn Sie diesen etwa bei einer Schweizer Bank abschließen. Schweizer Banken nehmen keine Schufa-Anfrage vor, sodass dies eine Option sein könnte für Personen, die mit einem Schufa-Antrag belastet sind. Auch ohne Einkommen ist es schwierig, einen Rahmenkredit genehmigt zu bekommen. Für Arbeitslose gestaltet es sich damit schwieriger, eine Zusage zum Kreditantrag zu erhalten.

    Um einen Rahmenkredit zu erhalten, müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

    • Wohnsitz in Deutschland
    • Volljährigkeit
    • Deutsche Bankverbindung (als Referenzkonto)
    • Positive Schufa-Auskunft
    • Regelmäßiges Einkommen

    Rahmenkredit für Unternehmen und für Selbstständige

    Für Freiberufler ist es oftmals relativ schwierig, einen Ratenkredit zu erhalten. Bei Rahmenkrediten ist die Wahrscheinlichkeit in der Regel höher. Selbstständige und Freiberufler können einen Rahmenkredit erhalten, wenn sie ihrer Tätigkeit seit zwei oder mehr Jahren nachgehen. Für diese Gruppen wie auch für Firmen im Allgemeinen ist ein Rahmenkredit eine interessante Option, um den finanziellen Spielraum zu erhöhen. Sei es, dass ein Kunde in Zahlungsverzug ist oder eine Lieferantenrechnung schneller bezahlt werden soll: Mit einem Rahmenkredit stehen Unternehmen und Selbstständigen zusätzliche Geldmittel zur Verfügung, um solche kurzfristigen Finanzbedarf einfach zu decken. Hat der Kunde schließlich gezahlt, können Firmen den in Anspruch genommenen Kredit auch kurzfristig zurückzahlen.

    Was kostet ein Rahmenkredit?

    Die Kosten eines Rahmenkredits hängen maßgeblich ab von:

    • der Höhe des in Anspruch genommenen Betrags
    • der Dauer der Inanspruchnahme
    • dem Zinssatz.

    Ein Beispiel:

    • Sie nehmen 15.000 Euro des Rahmenkredits in Anspruch.
    • Diese zahlen Sie nach sechs Monaten zurück.
    • Der Zinssatz liegt bei fünf Prozent.
    • Daraus ergeben sich Zinskosten von 370,43 Euro.

    • Wie schnell erfolgt die Zusage bei einem Rahmenkredit?

      Rahmenkredite werden sowohl von Filialbanken als auch von Direktbanken angeboten. Bei Letzteren findet die Überprüfung der Daten und der Bonität oftmals in Sekundenschnelle statt, sodass Sie Ihren Rahmenkredit mit Sofortzusage erhalten können. Rahmenkredite mit Online-Zusage, die bei Direktbanken abgeschlossen werden, haben oftmals einen weiteren Vorteil: Direktbanken können vielfach günstigere Konditionen anbieten als Filialbanken. Um herauszufinden, ob ein angebotener Online-Rahmenkredit auch wirklich der beste Rahmenkredit auf dem Markt ist, empfiehlt sich ein unabhängiger und aktueller Rahmenkredit-Vergleich!

    • Wann ist von einem Rahmenkredit abzuraten?

      Wie alle anderen Kredite auch hat der Rahmenkredit bestimmte Einsatzbereiche, für die er sich empfiehlt. Nicht zu empfehlen ist er, wenn der Kreditbetrag für mehr als zwölf Monate in Anspruch genommen werden soll. In diesem Fall ist ein Ratenkredit günstiger. Für größere Anschaffungen wird ebenfalls zu anderen Krediten geraten. So ist ein Rahmenkredit für einen Autokauf nur bedingt geeignet. Verbraucher sollten zur Finanzierung besser auf einen Ratenkredit oder einen speziellen Autokredit zurückgreifen.

    • Was ist ein Rahmenkredit?

      Bei einem Rahmenkredit richtet die Bank dem Kreditnehmer eine sogenannte „Kreditlinie“ ein. Bis zur Kündigung des Rahmenkreditvertrags kann der Kreditnehmer beliebige Geldbeträge im Rahmen der Kreditlinie abrufen. Wenn die Kreditlinie beispielsweise bei 10.000 Euro liegt, kann der Kreditnehmer bis zu 10.000 Euro auf einmal leihen. Der in Anspruch genommene Betrag wird bis zur Rückzahlung verzinst. Die Ratenhöhe wie auch der Zinssatz sind beim Rahmenkredit flexibel und können angepasst werden.

    • Was ist besser: Rahmenkredit oder Ratenkredit?

      Ratenkredit und Rahmenkredit haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. In der Regel ist immer dann zu einem Rahmenkredit zu raten, wenn das Geld kurzfristig geliehen und kurzfristig zurückgezahlt wird. Sollte die Tilgung länger als etwa zwölf Monate dauern, ist der Ratenkredit gemeinhin empfehlenswerter. Bei geringen Summen und kürzeren Laufzeiten ist dagegen zu einem Rahmenkredit zu raten. Zudem bietet der Rahmenkredit die Möglichkeit, einen teuren Dispo abzulösen. Im Unterschied zum Dispo, bei dem Sie an die Bank gebunden sind, die Ihr Girokonto führt, können Sie den Rahmenkredit nach einem Online-Vergleich bei dem Anbieter mit den besten Konditionen abschließen.

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