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Private Pflegeversicherung

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Private Pflegeversicherung: Volle Absicherung im Pflegefall

Der häufigste Grund für die Pflegebedürftigkeit ist ein hohes Alter. Aufgrund des demographischen Wandels steigt die Zahl der Pflegebedürftigen stetig und es gibt immer weniger junge Erwerbstätige, die die dringend notwendigen finanziellen Mittel aufbringen können. Die Leistungen der sozialen Pflegeversicherung reichen bereits heute nicht mehr aus, um die tatsächlichen Pflegekosten zu decken. Aber auch durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit kann eine Pflegebedürftigkeit eintreten. Eine private Pflegeversicherung schützt dich davor, in einem solchen Fall deine gesamten Ersparnisse opfern oder Angehörige finanziell belasten zu müssen.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Eine zusätzliche Absicherung für den Pflegefall und ein Vergleich der Pflegeversicherung wird immer notwendiger.
  • Für die private Absicherung kann zwischen drei Modellen gewählt werden: der Pflegetagesgeldversicherung, der Pflegekostenversicherung und der Pflegerentenversicherung.
  • Zusätzlich gibt es durch den sogenannten „Pflege-Bahr“ eine staatliche finanzierte private Pflegeversicherung.

Inhalts­verzeichnis

    Was ist eine private Pflegeversicherung?

    Mit der gesetzlichen Krankenversicherung ist man in Deutschland auch gesetzlich pflegeversichert. Allerdings decken die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht den gesamten Bedarf ab, da sie als Teilkaskoversicherung konzipiert ist. Um im Pflegefall finanziell komplett abgesichert zu sein, ist eine zusätzliche private Pflegeversicherung sinnvoll.

    Welche Leistungen bietet eine private Pflegeversicherung?

    Pflegeversicherungen bieten dir vor allem finanzielle Hilfen, beispielsweise für die Kosten von körperbezogener Pflege oder pflegerischer Betreuung. Viele Versicherungen decken darüber hinaus die Kosten für Pflegehilfsmittel ab, etwa für einen Rollstuhl, ein Pflegebett oder ein Hausnotrufsystem. Je nach Modell und Anbieter können die Leistungen sehr unterschiedlich ausfallen. Wie bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung sind die Leistungen der privaten Pflegeversicherungen zudem vom Pflegegrad abhängig. Die Einstufung der Pflegegrade erfolgt durch einen Gutachter vom medizinischen Dienst der Krankenkassen.

    Private Pflegeversicherung 2018: Einstufung in Pflegegrade

    Seit der Pflegereform 2016/17 werden nicht mehr drei Pflegestufen unterschieden, sondern fünf Pflegegrade. Insbesondere Patienten mit Demenz sollen nun höhere Leistungen bekommen. Erfolgte bereits vor der Reform eine Zuteilung zu einer Pflegestufe, ist jedoch keine erneute Beurteilung durch einen Gutachter notwendig. Die Stufe wird lediglich in den entsprechenden Pflegegrad umgewandelt. Während bei der bisherigen Einstufung vor allem der Zeitaufwand für die Pflege entscheidend war, steht nun die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen stärker im Fokus. In der Regel gilt: je höher der Pflegegrad, desto höher der Bedarf an Leistungen.

    Modelle der privaten Pflegeversicherungen und ihre Leistungen im Überblick

    Für die private Pflegeversicherung gibt es drei verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Leistungen. Dies sind die Pflegetagesgeldversicherung, die Pflegekostenversicherung und die Pflegerentenversicherung.


    • Pflegetagesgeldversicherung

      Das am häufigsten angebotene Modell ist die Pflegetagesgeldversicherung. Wird eine Pflege notwendig, bekommt der Versicherte ein sogenanntes Pflegetagegeld als regelmäßige Zahlung ausgezahlt. Die Höhe der ausgezahlten Summe ist nach Pflegegraden gestaffelt und wird vor Vertragsabschluss durch den Versicherungsnehmer festgelegt. Ausgezahlt wird das Pflegegeld im Versicherungsfall unabhängig vom tatsächlichen Bedarf, es ist somit eine wichtige finanzielle Hilfe für den Versicherten. Ob das Geld für ein Pflegeheim, einen ambulanten Pflegedient oder für pflegende Angehörige genutzt wird, bleibt bei dieser Variante dem Versicherten überlassen.

    • Pflegekostenversicherung

      Um die gesetzlichen Leistungen aufzustocken, kann eine Pflegekostenversicherung gewählt werden. Der Versicherer erstattet bei diesem Modell die anfallenden (Pflege-)Kosten. Meist erfolgt die Übernahme nicht im vollen Umfang. Die Höhe des Anteils wird bei Abschluss der Versicherung festgelegt und richtet sich nach dem gewählten Tarif und der Beitragshöhe. Darüber hinaus orientiert sich die Pflegekostenversicherung an dem Leistungskatalog der gesetzlichen Pflegeversicherung, bei der die Leistungen vom Pflegegrad abhängig sind. Der Vorteil dieser Variante ist, dass sich die ausgezahlte Summe an den tatsächlich anfallenden Ausgaben orientiert. Zu beachten ist jedoch, dass für die Erstattungen Belege notwendig sind, daher eignet sich dieses Modell vor allem, wenn du dich später für einen professionellen Pflegedienst entscheiden möchtest. Die Pflege durch Angehörige wird nicht berücksichtigt.

    • Pflegerentenversicherung

      Das flexibelste, aber auch teuerste Modell ist die Pflegerentenversicherung. Tritt ein Pflegebedarf ein, beginnt zusätzlich zur normalen Rente eine regelmäßige, lebenslange Rentenzahlung. Wo die Pflege stattfindet oder wer sie übernimmt, spielt keine Rolle (im Pflegeheim, zu Hause, durch Pflegekräfte oder Angehörige). Wie hoch die monatliche Rente ausfallen soll, kann vom Versicherten je nach Pflegegrad selbst bestimmt werden. Ob die meist sehr hohen Kosten tatsächlich durch die Leistungen gerechtfertigt werden, sollte allerdings genau abgewogen werden.

    • Staatliche Förderung für die Pflegetagesgeld­versicherung

      In Anlehnung an die Riester-Rente gibt es seit 2013 eine staatlich geförderte private Pflegeversicherung: den sogenannten „Pflege-Bahr“. Für jeden Versicherten, der monatlich mindestens zehn Euro in eine private Pflegetagesgeldversicherung einzahlt, gibt es fünf Euro pro Monat vom Staat dazu. Da keine Gesundheitsüberprüfung erfolgt, kann der Antragsteller nicht abgelehnt werden. Versicherten mit Pflegegrad 5 muss durch die Versicherung pro Monat mindestens 600 Euro Pflegegeld gezahlt werden. Für die Pflegegrade 1 bis 4 sind die Leistungen gestaffelt. Der gezahlte Betrag muss bei geförderten Tarifen je nach Pflegegrad 10, 20, 30 bzw. 40 Prozent des gesamten, versicherten Pflegegelds betragen. Sind die Kriterien erfüllt, besteht ein Anspruch auf Förderung. Versicherte müssen sich nicht selbst um die Förderung kümmern. Die Versicherungen rechnen die staatliche Zulage in die ausgezahlte Summe ein und beantragen diese bei der verantwortlichen Zulagenstelle. Dort wird dann geprüft, ob bereits zu einem früheren Zeitpunkt eine Förderung beantragt wurde. Da auch durch die zusätzliche staatliche Förderung nicht immer der gesamte Bedarf gedeckt ist, bieten viele Versicherungen Kombinationen aus geförderten und nicht geförderten Tarifen an.

    • Private Pflegeversicherung: Beitrag – was muss ich bezahlen?

      Der Beitrag für die private Pflegeversicherung wird einkommensunabhängig berechnet. Die einzelnen Prämien und Leistungen werden individuell für jeden Versicherten festgelegt. Entscheidend für den monatlichen Beitrag ist vor allem das Alter des Versicherten bei Vertragsabschluss, sein Gesundheitszustand und die vereinbarte Leistungsstaffelung nach Pflegegraden. Mit zunehmenden Alter steigen die Beträge für eine private Pflegeversicherung. Zudem musst du vor Vertragsabschluss einige Gesundheitsfragen beantworten, dabei geht es vor allem um mögliche Vorerkrankungen. Die Gesundheitsfragen solltest du in jedem Fall wahrheitsgemäß und vollständig beantworten. Denn wenn später herauskommt, dass du falsche oder unvollständige Angaben gemacht hast, kannst du im schlimmsten Fall keine oder nur deutlich reduzierte Leistungen durch die Versicherung erhalten.

    • Ist eine Ablehnung durch die Versicherung möglich?

      Lediglich bei der Pflegetagesgeldversicherung sind die Versicherungen verpflichtet, jeden Versicherungsnehmer unabhängig von den Ergebnissen seiner Gesundheitsprüfung zu akzeptieren. Diese Regelung schließt auch mögliche Vorerkrankungen ein. Bei den anderen beiden Modellen der privaten Pflegeversicherung, sprich der Pflegekosten- und der Pflegerentenversicherung, können die Versicherungsgesellschaften hingegen Antragsteller ablehnen, erhöhte Private-Pflegeversicherung-Kosten festsetzen oder Zuschläge berechnen. Vereinzelte Leistungen dürfen im Einzelfall sogar abgelehnt werden.

    Wie viel Pflegegeld ist überhaupt notwendig?

    Die Höhe des notwendigen Pflegegeldes ist von der individuellen Situation abhängig. Alle monatlichen Kosten sollten gedeckt sein. Erfolgt die Pflege im Heim, liegt der monatliche Eigenanteil bei etwa 1.700 Euro für alle Pflegegrade. Dieser wird jedoch auch durch Lage und Ausstattung des Pflegeheims beeinflusst. Bei der Pflege zu Hause liegt der Beitrag bei etwa 1.000 Euro pro Monat. So rechnest du die Summe aus, die du zusätzlich versichern solltest:


    • Eigenanteil minus Einkünfte = zu versichernde Restsumme

    Zu den Einkünften gehört alles, was du selbst für die Pflege aufbringen kannst und was die gesetzliche Pflegeversicherung dazugibt. Tipp: Mit 1.500 Euro bei Pflegegrad 5 und Leistungen in allen fünf Pflegegraden bist du gut abgesichert.

    Worauf du bei Vertragsabschluss achten solltest

    Bevor du eine Pflegeversicherung privat abschließt, gibt es einiges zu beachten:


    • Berate dich in jedem Fall auch mit deinen Angehörigen, bevor du eine Entscheidung triffst. Oft ist die Wahl von der individuellen Situation abhängig und insbesondere von der Frage, ob die Familie dich bei Pflegebedürftigkeit eventuell unterstützen kann oder ein Pflegegeld notwendig ist.
    • Damit du im Pflegefall umfassend abgesichert bist, sollte deine Versicherung Leistungen in allen Pflegegraden vorsehen.
    • Auch solltest du im Pflegefall möglichst beitragsfrei sein, um nicht in finanzielle Engpässe zu geraten. Denn dein Anspruch auf Leistungen erlischt, sobald du deine Beiträge nicht mehr zahlen kannst.
    • Es ist zudem wichtig zu wissen, ob sowohl die häusliche als auch die Pflege im Heim abgedeckt sind.
    • Einige Versicherungsunternehmen bieten zusätzlich sogenannte Einmalzahlungen für behindertengerechte Umbauten oder besondere Anschaffungen an, die meist zu Beginn der Pflegebedürftigkeit nötig sind. Oft sind diese Tarife allerdings teurer. Daher bietet es sich an, diese lediglich als zusätzliche Option zu wählen, was in vielen Fällen möglich ist. In diesem Fall ist die Höhe der Zahlung frei wählbar.
    • Manche Tarife beinhalten Wartezeiten bis zu drei Jahren. Hier tritt der Versicherungsschutz erst nach dieser Frist ein.
    • Die meisten Versicherer sehen eine Beitragsdynamik vor. Zwischen dem Abschluss einer Versicherung und dem tatsächlichen Pflegefall vergehen meist einige Jahre. So kann es sein, dass das gewählte Pflegegeld aufgrund von gestiegenen Lebenshaltungskosten dann nicht mehr ausreicht. In diesem Fall tritt die Beitragsdynamik in Kraft. Um alle Kosten zu decken, erhöhen sich die Beiträge bis zu dreimal hintereinander. Als Versicherter hast du allerdings die Möglichkeit, die Anpassung der Beiträge abzulehnen. Die Dynamik setzt meist mit dem Pflegefall aus. Es gibt jedoch oft die Option, eine gesonderte Dynamik in den Tarif zu integrieren, die auch im Bedarfsfall regelmäßige Anpassungen des Pflegegeldes ermöglicht.
    • Um einen nachträglichen Wechsel in einen leistungsstärkeren Tarif zu vollziehen, ohne die Gesundheitsfragen erneut beantworten zu müssen, bieten verschiedene Versicherungen eine sogenannte Nachversicherungsgarantie an.
    • Solltest du bereits von Vorerkrankungen wissen, ist es ratsamer, einen Pflege-Bahr abzuschließen. Denn hier ist die Beantwortung der Gesundheitsfragen nicht notwendig.
    • In vielen Fällen ist die Kombination von geförderten und nicht geförderten Zusatzversicherungen sinnvoll.
    • Hast du eine größere Summe an Geld gespart, ist die Investition in breit gestreute Aktienfonds oft eine bessere Absicherung als der Abschluss einer privaten Pflegeversicherung.
    • Für den Fall, dass die Pflegebedürftigkeit nicht eintritt, wird kein Geld zurückgezahlt.

    Ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll?

    Eine private Pflegeversicherung ist sinnvoll, da die Zahl der Pflegebedürftigen stetig steigt und die gesetzliche Pflegeversicherung nicht alle anfallenden Kosten einer umfassenden Pflege abdeckt. Eine private Pflegeversicherung gibt dir die Chance, die sich hieraus ergebende finanzielle Lücke zu schließen und den Eigenanteil bzw. den Anteil der Angehörigen abzudecken. Ab dem 40. Lebensjahr ist es ratsam, sich mit seinen Möglichkeiten auseinanderzusetzen, dabei ist es irrelevant, ob du gesetzlich oder privat krankenversichert bist. Du solltest dir beispielsweise folgende Fragen stellen: Sind Kinder da, um die Pflege zu übernehmen? Wie kann die Pflege finanziert werden? Gibt es Ersparnisse für die Pflege zu Hause oder im Heim? Jüngere Menschen können hingegen eher über eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine private Arbeitslosenversicherung nachdenken.

    Kann man eine private Pflegeversicherung auch kündigen?

    Eine private Pflegeversicherung kann gekündigt werden. Falls du dich für eine Pflegekosten- oder eine Pflegetagesgeldversicherung entschieden hast, gehen die eingezahlten Prämien jedoch verloren. Bei einer Pflegerentenversicherung wird nur ein Teil der eingezahlten Beiträge erstattet. Es ist also nicht ratsam, eine private Pflegeversicherung vorzeitig zu kündigen.

    Private Pflegeversicherung: Vergleich verschiedener Angebote ratsam

    Es gibt ganz verschiedene private Pflegeversicherungen. Um das beste Angebot zu finden, kannst du unseren Private-Pflegeversicherung-Vergleich nutzen und die Tarife und Leistungen der unterschiedlichen Anbieter vergleichen. Dafür benötigen wir zunächst einige Versicherungsdaten wie Geschlecht, Geburtsdatum, Berufsgruppe und das gewünschte Pflegetagesgeld von dir. Für weitere Erklärungen findest du links neben dem Wort „Pflegetagesgeld“ ein kleines Informationssymbol. Wenn du mit der Maus darüber gehst, erscheinen direkt die Erläuterungen. Um dann eine kostenlose und individuelle Beratung anzufordern, gibst du in einem nächsten Schritt noch deine persönlichen Daten ein und wir übermitteln deine Anfrage unverbindlich an einen spezialisierten Versicherungsmakler aus unserem Partnernetzwerk.

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Bisher ist alles gut gelaufen. Ich bin aber noch am Anfang des Wechselprozesses. Meinen letzten Wechsel des Gaslieferanten habe ich auch mit Top-Tarif gemacht. Ich bin gespannt ob ich den versprochenen Bonus von meinem bisherigen Lieferanten bekomme. Man liest über Grüne Welt in Punkto Bonus nichts Gutes in den Portalen.
    • 4 / 5
      Zum neuen Anbieter kann ich noch keine Angaben machen. Im Internet wurden manche Mängel angezeigt.
    • 5 / 5
      Super Angebote, kaufe immer wieder gerne ein.
    • 5 / 5
      Der Wechsel wurde zwar noch nicht vollzogen. Aber das Angebot hat mich überzeugt.

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