Wechsel zu Ökostrom: Sparen mit gutem Gewissen

Berlin, 04. Mai 2011 - Seit der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und der anschließenden Atomdebatte in Deutschland ist das Interesse der Verbraucher an Ökostrom und den Möglichkeiten des Wechsels hin zu „grünen Alternativen" sprunghaft angestiegen. Besonders überraschend für viele Wechselwillige: Durch den Umstieg auf Ökostrom kann nicht nur die Umwelt sondern häufig auch die Haushaltskasse in erheblichem Maße entlastet werden. „Hinsichtlich der Strompreisentwicklung geht das gängige Klischee von ‚öko gleich teuer' vielerorts weit an der Wirklichkeit vorbei", erklärt Daniel Dodt vom unabhängigen Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de).

Um zu zeigen, wie hoch die tatsächlichen Einsparpotentiale bei der Umstellung auf Ökostrom sind, haben die Experten von toptarif.de die Strompreise für einen vierköpfigen Haushalt* in den 100 größten deutschen Städten untersucht. Dabei wurden die Tarife der lokalen Grundversorgungsunternehmen ermittelt und den jeweils drei günstigsten Ökostromangeboten mit den Qualitätssiegeln von TÜV, ok-power und Grüner Strom Label gegenübergestellt.

Grafik: Preise für Ökostrom im Vergleich

Größtes Einsparpotential beim Wechsel aus der Grundversorgung

Im Ergebnis zeigt sich, dass gerade Verbraucher, die noch nie einen Anbieter- oder Tarifwechsel vollzogen haben, über ein enormes Sparpotential verfügen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur werden noch fast 45 Prozent der deutschen Haushaltskunden über zumeist teure Grundversorgungsverträge beliefert**. In den 100 größten Städten kosten die gesetzlichen Basistarife für einen vierköpfigen Haushalt* durchschnittlich 1.023 Euro pro Jahr. Etwas preiswerter wird es bereits, wenn die Entscheidung auf einen Wahltarif*** des örtlichen Grundversorgers fällt. Mit solchen Tarifen, die vom Lokalversorger neben der Grundversorgung angeboten werden, lassen sich die jährlichen Kosten im Schnitt auf 946 Euro senken.

Nochmals deutlich günstiger ist der Umstieg auf Ökostromprodukte mit einem TÜV-Siegel. Im Mittel rangieren die Preise der jeweils drei günstigsten Anbieter bei 835 Euro im Jahr, also rund 188 Euro unter den gesetzlichen Basistarifen und etwa 111 Euro unter den günstigsten Wahlangeboten der Grundversorger.

„Bei Ökostromprodukten mit einem TÜV-Siegel sollten Verbraucher allerdings genau auf die Inhalte des ausgestellten Zertifikats achten, da es zwischen den einzelnen Angeboten große Qualitätsunterschiede gibt", macht Dodt deutlich. Zum einen erfolgt die Zertifizierung bei den TÜV-Gesellschaften nicht nach einheitlichen Kriterienkatalogen. Während beispielsweise der TÜV NORD mit der VdTÜV-Basisrichtlinie für Ökostromprodukte arbeitet, hat der TÜV SÜD gleich mehrere eigene Kriterienkataloge aufgestellt. Darüber hinaus weist der Umfang der ausgestellten Zertifikate große Unterschiede auf. Auf der einen Seite werden lediglich recht allgemeine und moderate Mindeststandards festgeschrieben, auf der anderen Seite aber auch hochgesteckte Ziele und Anforderungen, auf die sich bekannte Ökostromanbieter wie Greenpeace Energy oder die ElektrizitätsWerke Schönau verpflichten lassen.

Geringere Kosten auch mit hochwertigen Qualitätssiegeln möglich

Wesentlich klarer in den Anforderungen sind hingegen die Qualitätssiegel von Grüner Strom Label und ok-power, die im Hinblick auf den tatsächlichen Ausbau der erneuerbaren Energien von Experten und Verbraucherschützern am häufigsten empfohlen werden. „Selbst Angebote mit entsprechend hochwertigen Qualitätssiegeln können die Preise der Grundversorger vielerorts unterbieten", so Dodt.

Tabelle: Ökostromtarife in den 100 größten deutschen Städten im Vergleich

Im Großstädtevergleich verlangen die jeweils günstigsten drei Anbieter mit einem ok-power Label durchschnittlich 911 Euro im Jahr, die jeweils günstigsten drei Anbieter mit einem Grüner Strom Label 987 Euro. Damit werden die örtlichen Grundversorgungstarife um 112 Euro (ok-power) bzw. 36 Euro (Grüner Strom Label) unterboten. In 78 der 100 getesteten Städte lässt sich beim Umstieg auf Produkte mit einem ok-power Label auch dann sparen, wenn man diese mit den günstigsten Wahltarifen der jeweiligen Lokalversorger vergleicht. Bei Produkten mit einem Grüner Strom Label ist die Umstellung auf Ökostrom immerhin in 26 Prozent der untersuchten Fälle mit konkreten Kosteneinsparungen verbunden.

Auf regionale Preisunterschiede achten

Auf Grund der städtespezifischen Preisunterschiede kann das Einsparpotential für viele Verbraucher aber noch höher ausfallen. So lassen sich durch einen Wechsel aus der Grundversorgung zu Ökostrom-Tarifen mit hochwertigem Qualitätssiegel in 18 von 100 getesteten Städten jährlich mehr als 150 Euro sparen, unter anderem in Stuttgart, Nürnberg und Karlsruhe. In der Spitze sind, beispielsweise in Pforzheim, sogar Kostenreduzierungen von 200 Euro und mehr im Jahr möglich.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom/oekostrom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 499 können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über verfügbare Alternativen in ihrer Region informieren und kostenlos zu günstigeren Ökostrom-Anbietern wechseln.

* vierköpfiger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom

** siehe Bundesnetzagentur: Markt und Wettbewerb Energie Kennzahlen 2010

*** Im Rahmen der Untersuchung wurden die jeweils günstigsten Wahltarife der lokalen Grundversorger analysiert. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um konventionelle Stromprodukte. In einigen Fällen stellen auch Ökostromtarife die günstigsten Alternativen beim Grundversorger dar.

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