Wechsel des Stromanbieters beim Umzug senkt die Kosten um 15 Prozent

Berlin, 15. Mai 2012 – Knapp fünf Millionen Haushalte in Deutschland wechseln jedes Jahr ihren Wohnort und ziehen um.* Bei einem Wechsel des Wohnsitzes haben Verbraucher in der Regel die Möglichkeit, sich auch für einen neuen Stromversorger zu entscheiden. Bis dato macht jedoch nur etwa jeder Zehnte beim Umzug von der Marktvielfalt Gebrauch – 90 Prozent der Haushalte werden nach dem Wohnungswechsel vom ansässigen Grundversorger mit Strom beliefert.** Unnötig teuer wird es, wenn Stromkunden die Anmeldung der neuen Verbrauchsstelle im Rahmen des Umzugs vernachlässigen und sich nicht über alternative Angebote bei Grundversorgern und Wettbewerbern informieren. Darauf weist das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de) hin.

Oft wird im Umzugschaos – zwischen Kisten packen, Möbelwagen bestellen und Wände streichen – vergessen, sich rechtzeitig um einen Energielieferanten in der neuen Heimat zu kümmern. Leitet der Verbraucher allerdings keine entsprechenden Schritte ein, kommt automatisch ein Stromentnahmevertrag mit dem ansässigen Lokalversorger zu dessen gesetzlichen Grundversorgungstarifen zustande. Diese gesetzlichen Basis-Tarife zählen jedoch oft zu den teuersten am Markt.   

„Wer die kostenintensiven Grundversorgungstarife umgehen möchte, sollte sich möglichst sechs Wochen vor dem Umzug über alternative Produkte informieren und beim Wunschanbieter anmelden“, erklärt Daniel Dodt von toptarif.de. „Lässt sich diese Frist nicht einhalten, weil beispielsweise die neue Zählernummer nicht bekannt ist, sollten Verbraucher mit der Schlüsselübergabe bzw. direkt nach dem Einzug zu günstigeren Tarifen des Grundversorgers oder zu anderen Anbietern wechseln.“

Grundversorgung oft unter den teuersten Angeboten vor Ort

Wie viel Geld unnötig für den Strombezug ausgegeben werden kann, zeigen Berechnungen für einen dreiköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden. Liegt die Stromrechnung für Grundversorgungstarife im bundesweiten Mittel derzeit bei rund 939 Euro, so werden in den preiswertesten Tarifen der Lokalversorger lediglich 896 Euro fällig. Entscheidet sich der umziehende Haushalt für alternative Wettbewerbsangebote, können die Stromkosten im Schnitt um 140 Euro (15 Prozent/ 799 Euro) gegenüber der Grundversorgung gesenkt werden.*** Werden außerdem einmalige Boni im ersten Vertragsjahr berücksichtigt, steigt das Sparpotenzial sogar auf durchschnittlich 250 Euro jährlich.

Einsparpotenziale regional unterschiedlich hoch

Im regionalen Vergleich fallen die Preisunterschiede zwischen der Grundversorgung und alternativen Angeboten jedoch unterschiedlich hoch aus, wie eine Analyse von toptarif.de für verschiedene Großstädte belegt.

Grafik: Einsparpotenziale in ausgewählten deutschen Städten

Demnach zeigen sich die größten Preisdifferenzen mit 237 Euro pro Jahr in Mainz. Hohe Einsparpotenziale von mehr als 170 Euro bei einer jährlichen Abnahmemenge von 3.500 kWh Strom können Verbraucher auch in Rostock, Köln, Nürnberg, und Lübeck realisieren. Etwas günstiger hingegen ist die Grundversorgung in Berlin, Hamburg, Bremen, Dresden, Potsdam, Magdeburg und Halle. Hier beträgt der Preisunterschied zu den günstigsten Alternativen weniger als 100 Euro. 

„Verbraucher, die sich im Rahmen des Umzugs rechtzeitig bei einem günstigen Versorger ihrer Wahl anmelden wollen, benötigen hierfür die Zählernummer und den Zählerstand am neuen Belieferungsort“, betont Dodt. „Diese sollten deshalb so zeitig wie möglich beim Vermieter erfragt werden, zum Beispiel bei der Unterzeichnung des Mietvertrages.“   

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Stromanbieter und ihre Konditionen vergleichen und kostenlos zu günstigen Produkten wechseln.

* Pressemitteilung der Umzug AG vom 11. Juli 2011: 11 Prozent Umzugsquote – ist Deutschland Umzugsweltmeister?

** Entsprechende Zahlen sind verfügbar im aktuellen Monitoringbericht 2011 der Bundesnetzagentur (S. 47).

*** Im Rahmen der Analyse sind Vorauskasse-, Kautions-, Paket- sowie Minder-/Mehrverbrauchstarife nicht berücksichtigt worden. Zur besseren Vergleichbarkeit sind einmalige Bonuszahlungen (Wechsel- und Neukundenboni) ebenfalls herausgerechnet worden.

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