Wechsel des Stromanbieters: Auswahl für Verbraucher hat sich in den letzten vier Jahren verdoppelt

Berlin, 07. November 2013 – Den stetig steigenden Strompreisen zum Trotz haben Verbraucher immer mehr Auswahl bei der Suche nach dem passenden Stromversorger. Zu diesem Ergebnis kommt das Berliner Vergleichsportal TopTarif (www.toptarif.de) im Rahmen einer bundesweiten Wettbewerbsanalyse. Demnach hat sich der Wettbewerb um private Stromkunden seit 2009 nahezu verdoppelt. Standen einem Durchschnittshaushalt vor vier Jahren noch 68 Stromanbieter vor Ort zur Verfügung, so ist die Zahl der möglichen Alternativen bis heute auf 135 gestiegen.*

„Die Wettbewerbsdichte am Strommarkt nimmt seit Jahren kontinuierlich zu, unabhängig von anderen Markteinflüssen und -gegebenheiten“, erklärt der Energieexperte Daniel Dodt von TopTarif. „So sind derzeit in über 99 Prozent aller Netzgebiete 100 oder mehr Wettbewerber aktiv. In knapp jeder fünften untersuchten Region können Stromkunden sogar zwischen mindestens 150 Anbietern wählen.“

Die größte Auswahl beim Wechsel des Stromanbieters haben Haushalte in Bayern mit durchschnittlich 145 vor Ort verfügbaren Wettbewerbern. In einigen Teilen des Freistaates sind sogar mehr als 170 Alternativen zum örtlichen Grundversorger verfügbar. Auch in Thüringen (144), Brandenburg (141) und Sachsen (140) ist die Wettbewerbsdichte vergleichsweise hoch.

Grafik: Wettbewerb am Strommarkt in Deutschland      

Deutlich weniger Angebotsvielfalt gibt es hingegen im Saarland, wo im Mittel lediglich 112 Unternehmen auf den regionalen Strommärkten um Kunden werben. Davor rangieren die Bundesländer Bremen (122), Hessen (125), Nordrhein-Westfalen (125) und Rheinland-Pfalz (125), in denen die Anbieterdichte ebenfalls unterdurchschnittlich ausgeprägt ist. Mit Blick auf die regionalen Unterschiede lässt sich zudem feststellen, dass die Auswahl für Stromverbraucher in Ostdeutschland (140) im Schnitt knapp fünf Prozent höher ist als in den alten Bundesländern (134).

Zu neuen Ufern aufbrechen – wenn aus Grundversorgern Konkurrenten werden  

„Vormals klassische Grundversorgungsunternehmen, die außerhalb ihres eigenen Versorgungsgebiets auf Kundenfang gehen, entwickeln sich immer mehr zum Motor des steigenden Wettbewerbs“, macht Dodt deutlich. So stehen zum Beispiel in Köln rund 70 Grundversorger direkt oder über konzerneigene Töchter und Vertriebsmarken in Konkurrenz zum ortsansässigen Lokalversorger RheinEnergie. Hinzu kommen noch sogenannte Verbundmarken, bei denen sich mehrere Stadtwerke  für den überregionalen Stromvertrieb zusammengeschlossen haben. Eine ähnliche Wettbewerbssituation lässt sich in anderen Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München ebenfalls nachweisen und auch in den meisten ländlichen Gebieten zeigen sich deutliche Parallelen.

 „Es ist zu erwarten, dass das klassische Stadtwerk von nebenan zukünftig eine noch größere Rolle bei der Entwicklung des bundesweiten Wettbewerbs spielen wird“, so Dodt. „Bedingt durch den steigenden Konkurrenzdruck und sinkende Kundenzahlen wächst die Bereitschaft bei vielen Versorgern, die Verluste in der Heimat durch ‚auswärtiges‘ Neukundenwachstum zu kompensieren und dafür in den überregionalen Stromvertrieb einzusteigen.“ In Zukunft wird es also deutlich häufiger vorkommen, dass beispielsweise norddeutsche Stadtwerke Stromkunden in Bayern und Baden-Württemberg beliefern, während ostdeutsche Grundversorger im Ruhrgebiet aktiv sind und umgekehrt.     

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* Unternehmen, die mit (mehreren) Stromvertriebsmarken im Wettbewerb stehen, sind in der Zählung jeweils zu einem Anbieter zusammengefasst worden.

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