Wann neue Smartphones günstiger werden

Berlin, den 05. September 2017 – Gleich zuschlagen oder besser noch abwarten? Diese Frage stellt sich immer dann, wenn neue Smartphone-Modelle auf den Markt kommen – wie jetzt zur IFA. Eine Untersuchung des Vergleichsportals TopTarif zeigt: Wer sofort kauft, zahlt je nach Modell bis zu 40 Prozent mehr.

„Wertanlage“ iPhone: Konstanter Preis bei Apple

So mancher Gebrauchtwagen hat einen größeren Preisverfall als ein iPhone von Apple: Die Smartphones verlieren kaum an Wert, während sie im offiziellen Vertrieb sind. Das aktuelle iPhone 7 (32 GB) ging im September 2016 in den deutschlandweiten Verkauf und ist derzeit beim Hersteller immer noch für den Startpreis von 759 Euro zu haben. Ähnlich sieht es bei den Vorgängermodellen aus: Das iPhone 6s ist heute im Basismodell gerade einmal 12 Prozent günstiger als zum Verkaufsstart vor fast zwei Jahren.

Wann die Preise für Apple-Geräte sinken, lässt sich jedoch recht verlässlich vorhersagen: Immer wenn ein neues Modell auf den Markt kommt. Demnach wird das aktuelle iPhone 7 mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dann günstiger werden, wenn das iPhone 8 in den Läden steht. Bei Apple selbst sinken die Preise in den ersten beiden Jahren allerdings nur geringfügig – im Schnitt um 10 Prozent. „Wer beim Kauf eines iPhones sparen möchte, wird am ehesten bei Online-Shops oder auch im stationären Handel fündig: Hier kosten die Vorgängermodelle mittlerweile bis zu 40 Prozent weniger als bei Apple selbst. Das aktuelle Flaggschiff Apple iPhone 7 Plus gibt es knapp 20 Prozent günstiger“, sagt TopTarif-Geschäftsführer Dr. Arnd Schröder.

Samsung: Preise schnell im Sinkflug

Samsung schickt seine Top-Smartphones zunächst mit hohen Preisen ins Rennen: 799 Euro kostete das Samsung Galaxy S8 bei der deutschen Markteinführung im April 2017 – 40 Euro mehr als das iPhone 7. Jedoch müssen Samsung-Kunden im Vergleich zu Apple-Fans nicht lange auf günstigere Preise warten. Schon nach etwa einem halben Jahr sinken die Preise auf dem freien Markt um gut ein Drittel. Auch Samsung selbst dreht an der Preisschraube, wie beispielsweise aktuell beim Samsung Galaxy S8, dass von 799 Euro auf 699 Euro reduziert wurde. Für die nächste Generation rät Schröder: „Das Samsung Galaxy S9 wird im Frühjahr 2018 mit rund 800 Euro in den Markt einsteigen. Wer mit dem Kauf bis Oktober wartet, zahlt womöglich bis zu 250 Euro weniger.“

Bei Huawei, LG und Co. noch größere Preissprünge möglich

Auch bei anderen Herstellern rentiert es sich, die neuesten Smartphone-Modelle erst nach der Markteinführung zu kaufen. Das Huawei P10 ist im Online-Handel aktuell schon knapp 20 Prozent günstiger als zum Verkaufsstart im April dieses Jahres. Das LG G6, ebenfalls seit Frühjahr am Markt, kostet inzwischen sogar weniger als die Hälfte: Statt für 749 Euro ist es schon für rund 400 Euro zu haben.

Teure Smartphones im Bundle oft günstiger

Wer es nicht abwarten kann und sich das neueste und teuerste Smartphone sofort kaufen möchte, ist mit einem Bundle aus Tarif und Gerät meist gut beraten. Aufgrund der wertstabilen Preise von Apple ist diese Kombination im Vergleich zum Einzelkauf sogar ein Jahr nach Release des iPhone 7 Plus immer noch rund 125 Euro günstiger. Direkt nach Verkaufsstart, als auch die Preise im freien Handel noch nicht niedriger waren, konnten iPhone-Fans mit einem Bundle sogar fast 300 Euro oder 24 Prozent einsparen. Beim Flaggschiff Samsung Galaxy S8+ (899 Euro Startpreis) liegt der Preisunterschied zum Einzelkauf ähnlich hoch: 23 Prozent oder 300 Euro. „Verbraucher sollten am besten im Internet den Preis ihres Wunsch-Smartphones ermitteln und mit den monatlichen Kosten für einen vergleichbaren Tarif verrechnen. Sobald der Preis für ein Gerät sinkt, kann es sich dann mitunter eher rechnen, Tarif und Telefon getrennt zu kaufen“, rät Schröder.

Smartphone-Kauf: 4 Tipps für Schnäppchenjäger

1. Wer wartet, spart: Bei den meisten Modellen lohnt es sich, nicht sofort zuzuschlagen. Viele Mittelklasse-Geräte werden schon nach sechs Monaten bis zu 50 Prozent günstiger. Bei Top-Smartphones ist eine Ersparnis von rund 30 Prozent möglich. Apple-Fans brauchen einen längeren Atem. Dafür erhalten sie beim Weiterverkauf ihrer Geräte noch entsprechend hohe Preise.

2. Direkt nach Verkaufsstart das Vorgängermodell kaufen: Die Uhren der Smartphone-Hersteller richten sich nicht nach Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern. Für sie zählt das Release-Datum ihrer neuesten Geräte. Das bedeutet: Geht das neue Modell in den Verkauf, werden die Vorgänger im Preis reduziert. Bei Apple ist das in der Regel im Herbst der Fall, bei Samsung im Frühjahr.

3. Auf kleinere Varianten und Special Editions setzen: Viele Top-Smartphones werden von kleineren kompakten Versionen oder Sondereditionen begleitet. Diese sind optisch, technisch und in ihren Funktionen abgespeckt – überzeugen jedoch mit günstigeren Preisen. So zum Beispiel das Apple iPhone SE, das bei Verkaufsbeginn rund 400 Euro weniger kostete als das iPhone 7 Plus-Modell. Bei Sony ist die Kompaktvariante des Xperia Z5 zum Verkaufsstart 150 Euro günstiger als das große Flaggschiff der Reihe.

4. Keine zu alten Geräte kaufen: Wer ältere Smartphones kauft, spart am meisten. Jedoch können mit der Zeit Soft- und Hardware-Probleme auftauchen, für die die Hersteller keine Updates mehr anbieten. So funktioniert die Messenger-App WhatsApp seit Anfang dieses Jahres beispielsweise nicht mehr auf alten Geräten mit Android 2.1- und Android 2.2-Version sowie dem iPhone 3GS/iOS 6.

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